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Der Kisslegger 07.04.2021

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Der

Der Kißlegger 10 Amtlicher Teil AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Geflügelpestverdacht auf mehreren Höfen im Allgäu - Infiziertes Geflügel getötet REGION (ra) - Mehrere Verdachtsfälle der Geflügelpest wurden am vergangenen Freitag in verschiedenen Kleinbeständen Nähe Isny festgestellt. Am Samstag wurden insgesamt 30 Hühner aus 5 betroffenen Bestände getötet und unschädlich über die Tierkörperbeseitigung entsorgt. Momentan wartet das Landratsamt auf die Bestätigung des Untersuchungsergebnisses durch das Friedrich-Löffler-Institut sowie auf die Feststellung des Virusstammes. Geflügelhalter, die ab 16. März Hühner aus Bayern oder anderen Bundesländern zugekauft haben oder in deren Beständen plötzlich gesundheitliche Auffälligkeiten auftreten, werden eindringlich gebeten, sich beim Veterinär- und Verbraucherschutzamt zu melden, da auch hier Infektionen nicht auszuschließen sind. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass auch Kleinstbestände mit nur einem oder wenigen Tieren der Veterinärbehörde bekannt sein müssen und verpflichtet sind, ihre Geflügelhaltung beim Landratsamt registrieren zu lassen. Formulare zur Meldung finden sich unter www.rv.de Als Restriktionsgebiete werden nun ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von insgesamt zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. In diesen müssen Geflügelhalter entsprechende Maßnahmen treffen, unter anderem die Aufstallung (Stallpflicht) des Geflügels. Diese Maßnahmen werden vom Landratsamt Ravensburg mittels einer Allgemeinverfügung bestimmt, die in den kommenden Tagen veröffentlicht wird. Die Allgemeinverfügung mitsamt ihren Maßnahmen sowie einer Karte der Restriktionsgebiete kann dann unter www.rv.de eingesehen werden. Ein größerer Junghennen-Aufzuchtbetrieb in Nordrhein-Westfalen hatte seit Mitte März Hühner an zahlreiche Kleinhalter in Baden-Württemberg ausgeliefert. Dadurch kam es in verschiedenen Landkreisen zu Ausbrüchen von Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt. Betroffen sind nach derzeitigen Informationen über 60 Geflügelhaltungen im Land. Am vergangenen Freitag ging auch beim Veterinär- und Verbraucherschutzamt des Landratsamtes Ravensburg die Meldung eines Hobby-Geflügelhalters über sterbende und verendete Hühner ein. Unmittelbare Nachforschungen ergaben, dass mehrere Privathalter am 19. März Hühner aus einem Verteilzentrum in Bayern bezogen hatten und dort Zusammenhänge mit dem Ausbruch in Nordrhein-Westfalen bestehen. Die amtstierärztlichen Bestandsuntersuchungen ergaben in drei betroffenen Ställen den Verdacht auf die hochansteckende Geflügelpest. Aufgrund des klinischen Bildes, der eindeutigen Untersuchungsergebnisse und dem Zusammenhang mit der vermutlichen Einschleppungsquelle mussten die Verdachtsbestände sowie weitere Kontaktbetriebe sofort gesperrt werden, um eine Ausbreitung auf weitere Bestände zu verhindern. Hintergrund: Die Geflügelpest (Aviäre Influenza), umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die ihren natürlichen Wirt in wilden Wasservögeln hat. In den vergangenen 20 Jahren gab es in Mittelund Osteuropa immer wieder Geflügelpestausbrüche, so zuletzt seit Anfang des Jahres in mehreren Bundesländern mit Schwerpunkt im Nord- und Ostdeutschland; bei diesem Geschehen waren auch Wildvögel in Baden-Württemberg stark betroffen. Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Eine Ansteckung von Menschen ist unwahrscheinlich. Weitere Informationen gibt es auch auf den Seiten des Friedrich-Löffler-Institutes: www.fli.de Neues aus dem Kreistag KISSLEGG (ra) - Bei der letzten Kreistagssitzung am 30.03.2021 sind drei Punkte behandelt worden, die für Kißlegg wichtige Auswirkungen haben: 1. Gelbe Tonne, 2. Bus und Zug und 3. Umgehungsstraße. Unaufschiebbar war die Frage, wie ab dem 1.1.2022 die Kunststoffverpackungen im Landkreis gesammelt und entsorgt werden. Bisher war es üblich den „Gelben Sack“ (RaWEG-Sack) zum Wertstoffhof oder einer Sammelstelle in den Ortschaften zu bringen. Damit war der Landkreis Ravensburg inzwischen ziemlich alleine in Deutschland. In anderen Landkreisen werden die Verpackungen abgeholt, die Kosten dafür werden von den „Dualen Systemen“ getragen, die das Geld dafür wiederum über eine „Gebühr“ auf jede Verkaufsverpackung verdienen. Ein Versuch es so zu regeln wie im benachbarten Kreis Biberach (der Gelbe Sack wird am Tag nach der Papiertonnenentleerung) in die leere Papiertonne geworfen und abgeholt) wurde für unseren Kreis von den „Dualen Systemen“ gerichtlich verhindert. Nun ging es darum, ob es einfach so weiterläuft wie bisher, oder ob es eine separate gelbe Tonne gibt. Die Entscheidung ist nun für eine „Gelbe Tonne“ gefallen. Diese Tonne ist so groß wie die Papiertonne (Blaue Tonne) und wird im Herbst an die Haushalte kostenlos verteilt. Für Wohnanlagen gibt es größere Gefäße. Den „Altstadtservice“ mit kleineren Tonnen oder Sackabholung gibt es voraussichtlich nur für Städte, nicht aber für Kißlegg. Voraussichtlich werden die Verpackungs-Sammelplätze in den Ortschaften aufgelöst, der Wertstoffhof in Zaisenhofen bleibt aber erhalten. Weiter Informationen folgen. Der zweite Punkt beschäftigte sich mit dem künftigen öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), also Zug und Bus. Wichtig zu wissen ist, dass das Land Baden-Württemberg die bei uns fahrenden und haltenden Züge bestellt und bezahlt, der Landkreis und die Gemeinde bezahlen die Busse. Beim Kreistag ging es also um die Busse, indirekt aber auch um die Züge. Für uns in Kißlegg ist nun folgendes vorgesehen: Zunächst einmal ist die gute Nachricht, dass die Buslinie von Waltershofen über Kißlegg nach Immenried und Bad Wurzach trotz großer laufender Verluste erhalten bleiben kann. Finanziell gesichert werden konnten auch die Schulbusse, die vor allem zwischen Rötsee und Sommersried und bei Waltershofen nach Kißlegg verkehren. Eine wesentliche Verbesserung des Busangebots wird für das Jahr 2026 angesteuert: Dann soll es eine neue ganztägige Busverbindung über Vogt nach Ravensburg und einen Schnellbus von Kißlegg über Wolfegg ins Mittlere Schussental (Ravensburg und Weingarten) geben. Ob es darüber hinaus noch Kleinbusse für die ländlichen Bereiche und eine Nachtbuslinie geben wird ist noch offen. Parallel sind aber auch Untersuchungen im Gange einen „schnellen Zug“ von Leutkirch über Kißlegg und Aulendorf nach Ravensburg einzurichten, den sogenannten „Ringzug“. Hierüber wird es in den kommenden Monaten eine Reihe Gespräche geben um die Chancen und erforderlichen Maßnahmen dafür auszuloten. Der dritte Punkt, die Entscheidung zur Umgehungsstraße Kißlegg wurde leider mit weiteren anderen Themen kurzfristig von der Tagesordnung genommen und auf die nächste Kreistagssitzung (voraussichtlich im Mai) verschoben. Der Grund dafür war, dass die Kreistagssitzung aufgrund der derzeit hohen Coronainzidenz kurzfristig als Video- anstatt als Präsenzsitzung durchgeführt werden musste und nur unaufschiebbare Themen behandelt worden sind. Sicher ist aber: Ab Dezember 2021 werden neue und komfortable Züge von Kißlegg aus in jeder Stunde und in jede Richtung fahren. Auch darauf freue ich mich, Ihr Dieter Krattenmacher

11 Der Kißlegger von Mittwoch, 7. April, bis Mittwoch, 21. April 2021 Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit Kißlegg BEERDIGUNGS- UND NOTDIENST FÜR STERBEFÄLLE UND SEELSORGE Mo., 05.04. - So., 11.04. Pfarrer Beda Hammer, Telefon: 9133-12 Mo., 12.04. - So., 18.04. Pastoralreferent Matthias Winstel, Telefon: 0178 3211761 Mo., 19.04. - So., 25.04. Pfarrer Beda Hammer, Telefon: 9133-12 Aufgrund der aktuellen Lage sind kurzfristige Änderungen bei den Gottesdiensten und Veranstaltungen möglich. Bitte beachten Sie die Aushänge in den Schaukästen und/oder informieren Sie sich auf unserer Homepage: www.se-kisslegg.drs.de Kißlegger Pfarrbüro geschlossen Wegen Urlaub ist das Pfarrbüro von Montag, 19.04. bis Dienstag, 27.04. (je einschl.) geschlossen. Vertretung hat das Waltershofener Pfarrbüro (Telefon 2322). Näheres auf dem Anrufbeantworter des Kißlegger Pfarrbüros (9133-0). Pfarrbüros telefonisch erreichbar Bis auf Weiteres sind die Pfarrbüros grundsätzlich für Publikumsverkehr geschlossen. Sollte ein Besuch dennoch nötig sein, bitten wir um telefonische Terminvereinbarung für: • Kißlegg (Telefon: 9133-0): Mo, Mi und Fr 9-10.30 Uhr, Di und Do 15-17 Uhr • Waltershofen (Telefon: 2322): Mi 15-17 Uhr, Fr 11-12 Uhr • Immenried (Telefon: 914010): Di 9- 10.45 Uhr und Do 9-11 Uhr Kaffeeverkauf der Kolpingsfamilie am Sonntag, 18. April nach dem Gottesdienst im Pfarrstadel. Sonntag, 11. April 2. Sonntag der Osterzeit 10.15 Uhr Eucharistiefeier (für Albert Reitemann und verstorb. Angeh.; Annemarie Wucherer; Irmgard Cristante; Mathilde Adam und verstorb. Angeh.; Brigitte Jäger; Cäcilia und Eberhard Kutter) Dienstag, 13. April 8 Uhr Eucharistiefeier (für die Verstorb. der Familien Jehle und Blaser) anschl. Rosenkranz und eucharistische Anbetung Freitag, 16. April wenn Schulunterricht stattfindet: 7.50 Uhr Schülergottesdienst Sonntag, 18. April 10.15 Uhr Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme und –verabschiedung Montag, 19. April 17 Uhr Impulsandacht - Auszeit für Familien Dienstag, 20. April 8 Uhr Eucharistiefeier anschl. Rosenkranz und eucharistische Anbetung Die Bücherei im Pfarrstadel bleibt vorläufig geschlossen Informationen zur Wiedereröffnung werden auf der Bücherei-Homepage www.buecherei-kisslegg.de veröffentlicht. Die entliehenen Medien, deren Rückgabedatum in die Zeit des Lockdowns fällt, werden automatisch verlängert, so dass keine Gebühren entstehen. Die Bücherei im Pfarrstadel ist während der Schließung zu folgenden Zeiten telefonisch oder per Mail erreichbar: Montags und dienstags 9 - 12 Uhr Telefonnummer 07563 913317, E-Mail : buecherei.kisslegg@drs.de Rund um die Uhr steht die digitale Ausleihe über Libell-e.de zur Verfügung. Dank nach Waltershofen Wir sagen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle in Waltershofen, die dazu beigetragen haben, dass die Ostergottesdienste stattfinden konnten. Samstag, 10. April 19 Uhr Eucharistiefeier Montag, 12. April 19 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 18. April 3. Sonntag der Osterzeit 8.45 Uhr Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme/-verabschiedung Montag, 19. April 18 Uhr Impulsandacht – Auszeit für Familien 19 Uhr Eucharistiefeier (für Brunhilde Schuwerk und verstorb. Angeh.; Josef Schädler und verstorb. Angeh.) Abholservice der Bücherei „Click & Collect" So funktioniert es: Im Leserkonto auf der Homepage der Bücherei anmelden, Medien im Medienkatalog suchen und vormerken. Die gewünschten Medien, werden von uns herausgesucht und können montags bzw. dienstags zwischen 9 und 11 Uhr abgeholt werden. Bitte am Pfarrstadel klingeln, eine Mitarbeiterin kommt nach unten, schließt auf und ermöglicht die kontaktlose Übergabe. Bei dieser Gelegenheit können auch Medien zurückgegeben werden. Dieser Service gilt bis zur Wiederöffnung der Bücherei. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage www.buecherei-kisslegg.de. Hier gibt es auch eine ausführliche Anleitung zum Suchen und Vormerken im Medienkatalog. Pfarrarchiv, Kißlegg Pfarrstadel, Dr.-Franz-Reich-Str. 5 Anmeldung unter Telefonnummer: 07563 9133-18 E-Mail: pfarrarchiv.kisslegg@drs.de www.pfarrarchiv-kisslegg.de wieder Öffnungszeiten: mittwochs 14 bis 18 Uhr samstags 9 bis 13 Uhr Mittwoch, 7. April 19 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 11. April 2. Sonntag in der Osterzeit 8.45 Uhr Eucharistiefeier (für Josef Rabelo und die Verstorbenen der Fam. Dietenberger) Mittwoch, 14. April 19 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 17. April 19 Uhr Eucharistiefeier (für Wolfgang und Baptist Kutter) Montag, 19. April 19 Uhr Impulsandacht Mittwoch, 21. April 19 Uhr Eucharistiefeier Regelungen der Diözese für die Pandemie Den Wunsch nach einem generellen Gottesdienstverbot für die Tage an Ostern konnten die Bischöfe in diesem Jahr ja abwehren, aber wichtig dafür sind überzeugende Hygienekonzepte und ihre Einhaltung. Es ist nicht allzuviel, was jetzt neu beschlossen wurde und für die Gottesdienstbesucher zu beachten ist (ein Punkt ist die Vorschrift, dass auch Kinder „medizinische Masken“ tragen müssen, bisher galt das erst ab 14 Jahren); was für Verabschiedungsgebete und Beerdigungen gilt, wird den Angehörigen jeweils im Pfarrbüro mitgeteilt. Es ist aber so, dass die Lage insgesamt unsicher und unüberschaubar bleibt und neue Bestimmungen recht überraschend und ohne Vorlaufzeit erlassen werden können, vor allem von Seiten des Staates (Land, Landkreis, bürgerliche Gemeinde); das können wir gegebenenfalls nur übers Internet rechtzeitig weitergeben und deshalb ist es gut, dort immer wieder nachzuschauen auf unserer Homepage, ob da etwas Neues verzeichnet ist. Mit Sicherheit aber ist es unsere gemeinsame Hoffnung, dass wir wenigstens im nächsten Jahr die Karund Ostertage wieder frei von belastenden Einschränkungen und miteinander feiern können!