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Der Kisslegger 05.05.2021

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Der Kißlegger 2 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Bürgermeister Krattenmacher zum aktuellen CORONA-Sachstand Das aktuelle Geschehen könnte wie folgt zusammengefasst lauten: Das Coronavirus ist in unserer Gemeinde nach wie vor vorhanden, die Anstrengungen es zu erkennen und sich davor zu schützen sind in den letzten Wochen nochmals intensiviert worden. Seit Februar 2020 sind 340 Infektionsfälle bekannt geworden, derzeit (Stand 30.04.2021) sind in der Gemeinde Kißlegg 30 Menschen am Coronavirus erkrankt. Das Infektionsgeschehen verteilt sich über das gesamte Gemeindegebiet, einen Hotspot gibt es aktuell nicht. Den bisher traurigen Höhepunkt erreichte die Infektionswelle nach einem vergleichsweise eher ruhigen Verlauf bei uns im Januar und Februar 2021. Vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen waren damals sehr stark betroffen, leider haben über 20 Menschen unserer Gemeinde die Infektion nicht überlebt. Inzwischen hat sich auch bei uns die sogenannte „britische Mutation“ durchgesetzt und macht zunehmend Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Um die Pandemie hier einigermaßen im Schach zu halten werden in unseren Kindergärten und Schulen inzwischen alle regelmäßig getestet. So konnten auch einige Infektionen erkannt werden, was allerdings mehrere Quarantänefälle und auch die Schließung von Gruppen bzw. VERMISST Graue Tigerkatze im oberen Humpisweg entlaufen KISSLEGG (ra) - Ingrid Baur (Telefon 07563/ 514), Humpisweg, vermisst ihre graue Tigerkatze. Die Katze ist scheu, auf der linken Seite etwas struppig und heißt Miezel. Wer hat sie gesehen? Vielen Dank für jeden Hinweis. Aus dem STRANDBAD Saisonstart verschoben KISSLEGG (ra) - Liebe Badegäste, aufgrund der immer noch aktuellen Corona-Krise muss der Beginn der diesjährigen Badesaison im Strandbad Obersee leider auf noch unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch der Zeitpunkt und die Bedingungen eines Saisonkartenverkaufs sind derzeit noch nicht absehbar. Dennoch wird bereits im Hintergrund die diesjährige Saison vorbereitet. Klassen zur Folge hatte. Sehr rege angenommen werden die „Bürgertestungen“, die die Johanniter zusammen mit der Feuerwehr dreimal wöchentlich (Dienstag- und Donnerstagabend und Samstagmorgen) im neuen Anbau der Kißlegger Turn- und Festhalle kostenlos anbieten. Hier haben sich bisher glücklicherweise (fast) keine (versteckten) Infektionen gezeigt, bzw. haben sich die zuerst positiven Schnelltests beim Nachprüfen fast ausnahmslos als harmlos erwiesen. Ein besonderer Dank gilt hier auch unserer Kur-Apotheke, die ebenfalls Bürgertests anbietet. Endlich hat auch die Impfkampagne richtig Fahrt aufgenommen: Die Pflegeheimbewohner und das dort arbeitende Personal sind inzwischen nahezu durchweg immunisiert. Auch die meisten unserer ältesten Mitbewohner haben die Chance sich impfen zu lassen bei den „Vor-Ort-Impfungen“, den Impfzentren oder bei den Ärzten genutzt. Sehr erfreulich ist auch hier das Impfengagement unserer örtlichen Ärzte. Ich hoffe sehr, dass wir Kißleggerinnen und Kißlegger uns weiterhin in großer Zahl darum bemühen geimpft zu werden. Das ist leider in vielen Fällen noch sehr mühsam und dauert oft viel zu lange, aber endlich gibt es hier auch mal Nachrichten bei uns, dass die Impfungen wirken: So sind mir einige Fälle bekannt geworden, wo Kinder eine (britische) Infektion heimbrachten, die geimpften Eltern und Großeltern aber gesund blieben. Aber wiegen wir uns noch nicht in falscher Sicherheit: Täglich erkranken bei uns weitere Menschen, täglich müssen viele in Quarantäne und täglich haben sehr viele Leute Sorgen wegen Corona! Die derzeit hier vorherrschende britische Mutation ist tatsächlich sehr ansteckend und mancher, der sich in Sicherheit wog, durchleidet gerade schmerzhafte Tage und Wochen, einige bangen auch um ihr Leben! Und spätestens, wenn wir den hier in unserer Gemeinde lebenden Krankenschwestern und Ärzten u.a. der Intensivstationen zuhören, wird uns klar, dass aller Coronaüberdruss (den ich selbstverständlich auch habe) nicht weiterhilft. Wir alle tun gut daran auch in der kommenden Zeit aufmerksam zu sein und andere uns sich selbst konsequent zu schützen. Mein Tipp: Genießen Sie die schönen Frühlingstage möglichst draußen in unserer wunderbaren Landschaft zwischen grünen Wiesen und weißen Bergen und schmieden Sie Pläne für eine nahe und unbeschwertere Zukunft. Aber bitte passen Sie auch auf sich auf und leisten Ihren Beitrag zur Überwindung der Pandemie. REDAKTIONSCHLUSS Der nächste Kißlegger erscheint am 19. Mai KISSLEGG (dk) - Redaktionsschluss für den nächsten Kißlegger ist am Mittwoch, 12. Mai, einen Tag vor Christi Himmelfahrt. Bitte senden Sie Ihre redaktionellen Inhalte bis spätestens Mittwoch, 12. Mai, 18 Uhr an die E- Mailadresse kißlegger@schwaebische.de. Bitte schicken Sie Texte als Word-Dokumente und Fotos als JPGs. Wichtige Kontaktdaten auf einen Blick Gemeindeverwaltung Kißlegg Schlossstraße 5 88353 Kißlegg Bürgermeisteramt Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Donnerstag 14 bis 17 Uhr Telefon: Zentrale 07563/936-0 Standesamt 07563/936-127 Bauamt 07563/936-118 Finanzverwaltung 07563/936-123 Gäste- und Bürgerbüro (im Neuen Schloß) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Mo., Di., Do., Fr., 14 bis 17 Uhr Samstag 9.30 bis 12 Uhr Telefon 07563/936-142 und 07563/936-117 Bahnschalter Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr Ortschaftsverwaltung Waltershofen Am Dorfplatz 1 88353 Kißlegg-Waltershofen Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., 8 bis 12 Uhr Di., abends nach Vereinbarung Do., 8.30 bis 12 Uhr und 17 bis 18.15 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr Ortschaftsverwaltung Immenried St. Ursula-Straße 3 88353 Kißlegg-Immenried Öffnungszeiten: Ortsvorsteher Armin Notz Donnerstag 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 07563/92368 Sekretariat Agnes Würzer Mo., Mi., Do., 9 bis 11 Uhr Telefon 07563/92367 Notrufnummern: Polizeiposten Vogt Mo. – Fr 7 bis 19 Uhr Telefon 07529/971560 Außerhalb der Dienstzeiten Polizeirevier Wangen Telefon 07522/984-0 Feuerwehr und Rettungsdienst Telefon 112 Bauhof: 07563/913031 Allgemeine Störung der Wasserversorgung: 0171/3037573

3 Der Kißlegger Amtlicher Teil Aus den KINDERGÄRTEN Die Welt von morgen – Umwelt- und Naturschutz als zentrales Thema im Naturkindergarten KISSLEGG (ra) - Wir hören fast täglich vom Klimawandel, dazu gibt es seriöse Zahlen und auch viele fundierte wissenschaftliche Prognosen. Welche Zukunftsperspektiven aber haben unsere Kinder und wo liegen unsere eigenen Handlungsoptionen? Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema ist unabdingbar geworden und zeigt, wie wichtig das Thema Umwelt – und Naturschutz bereits im Kindergartenalter ist. Unsere Kinder sind fasziniert von der Vielfalt und Schönheit unserer Erde. Im täglichen Spiel erleben die Kinder die Natur als selbstverständlich, aber auch als wertvoll. Sie verwenden Stöcke, Knospen, Gräser, Blumen, Zapfen und Baumrinde. Sie Hören den Gesang eines Vogels, jagen dem Pfauenauge nach oder sind vertieft in eine Beobachtung, wie die Ameisen ihre Beute tragen. Da ist ein Käfer, das fleißige Eichhörnchen, die kleine Bänderschnecke oder der Maulwurf, der gerade aus seinem Maulwurfhügel schaut. Jedes Kind entwickelt seine eigene Vorstellung davon, was die schönsten Erlebnisse, die beeindruckendsten Begebenheiten sind. Täglich erfahren und erleben sich die Kinder im Wald und auf den Wiesen. Sie erleben die Naturgewalten hautnah. Spüren den Wind, der ihnen ins Gesicht pustet oder die warme Frühlingssonne, die so wärmt, dass man gerne eine Jacke auszieht. Wahrhaftig und dennoch spielerisch erleben die Kinder sich als einen Teil der Natur, die es zu Beschützen und zu Behüten lohnt. Bewusster Umwelt- und Naturschutz ist im Naturkindergarten Kißlegg eingebettet im täglichen Tun und in den Jahreskreislauf. So kommen wir ohne Strom im Wald aus, verwenden so wenig Trinkwasser wie möglich, sammeln das Regenwasser für die Pflanzen, heizen mit Holz und setzen jedes Jahr mit den Kindern neue Bäume und Sträucher. Dieses Frühjahr pflanzte z.B. jedes Kind seine eigene Lärche. Diese Woche sammeln wir den Müll aus unserem Wald mit einer Waldputz-Aktion. Wir säubern alte Nistkästen, sammeln Sägespähne im Wald und machen daraus Anzünder für den Ofen. So erleben die Kinder bewusst was Nachhaltigkeit bedeutet und wie dies praktisch umgesetzt werden kann. Der Wald als Naturraum ist ein lebendiges Erfahrungsfeld für die naturwissenschaftliche Grundlagenbildung der Kinder. Denn Wälder leisten einen wertvollen Beitrag für die klimatischen Bedingungen. Sie säubern die Luft, filtern Regenwasser und gleichen Temperaturextreme aus. Kinder sind die Welt von morgen – sie werden zu Erwachsenen, die ökologisch handeln, wenn sie selbst in der Kindheit einen erlebnishaften Bezug zur Natur entwickeln konnten. Täglich erfahren und erleben sich die Kinder im Wald und auf den Wiesen. Fotos: Naturkindergarten