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Der Kisslegger 05.02.2020

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Der Kißlegger 12 Aus Immenried Die Immenrieder Schützen erzielten beachtliche Erfolge bei den Kreismeisterschaften 2020 Aus Kißlegg Kißlegger Schützen erfolgreich bei Kreismeisterschaften IMMENRIED (dk) - Fünf Medaillen konnten die Immenrieder Schützen bei der Siegerehrung der Kreismeisterschaften mit nach Hause nehmen. Zwei Kreismeistertitel sowie einen zweiten Platz und drei dritte Plätze konnten die Sportler erringen. Gold gewannen: Marta Fischer in der Luftgewehr Auflage Seniorenklasse III und Werner Bischofberger Luftpistole Herrnklasse II. Einen silbernen Platz konnte Christa Felsmann in der Luftgewehr Damenklasse III erringen. Bronze holten: Kristin Heinold in der Luftpistole Damenklasse II, Dieter Felsmann in der Luftgewehr Auflage Seniorenklasse I und Hugo Dietenberger in der Luftgewehr Auflage Seniorenklasse II. Die Ergebnisse der Immenrieder Schützen im Einzelnen: Luftgewehr Damenklasse I 16. Heinold Marie-Sue 356 Ringe Luftgewehr Damenklasse III 2. Felsmann Christa 366 Ringe 9. Ettmüller Silke 341 Ringe Luftgewehr Juniorenklasse II weiblich 5. Heinold Sidney-Lea 324 Ringe Aufgelegt LG Seniorenklasse I 3. Felsmann Dieter 305,5 Ringe Aufgelegt LG Seniorenklasse II 3. Hugo Dietenberger 303,5 Ringe Aufgelegt LG Seniorenklasse III 1. Fischer Marta 297,5 Ringe Aufgelegt LG Seniorenklasse IV 8. Matt Hermann 295,0 Ringe Luftpistole Herrenklasse II 1. Bischofberger Werner 376 Ringe Luftpistole Damenklasse II 3. Heinold Kristin 327 Ringe Luftpistole Herrenklasse III 9. Felsmann Dieter 338 Ringe 14 Schulze Ben-Mike 311 Ringe Luftpistole Herrenklasse IV 13. Dietenberger Hugo 321 Ringe Die Medaillengewinner der Zimmerschützengilde Kißlegg bei den diesjährigen Kreismeisterschaften: Andrea Stark-Engelhardt, Andreas Reck und Lukas Engelhardt (von links). Foto: Zimmerschützengilde Kißlegg KISSLEGG (dk) - Mit vier Medaillen kehrten die Kißlegger Sportschützen von den diesjährigen Kreismeisterschaften zurück. Bei den spannenden Wettkämpfen des Schützenkreises Wangen auf den Schießanlagen in Gießen, Leutkirch, Pfärrich und Berg bei Weingarten zeigten die Kißlegger Schützen aller Generationen erneut, dass sie zu den Besten im Kreis gehören. Zwei Kreismeistertitel errangen die teilnehmenden Sportler. Außerdem konnte ein zweiter und ein dritter Platz bei der Siegerehrung in Großholzleute belegt werden. Gold mit dem Kleinkalibergewehr errang Andreas Reck in der Herrenklasse I. In dieser Disziplin konnte Lukas Engelhardt die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Gold mit dem Luftgewehrgewehr gewann Andrea Stark-Engelhardt in der Damenklasse III. Eine Silbermedaille erkämpfte sich der Juniorenschütze Noah Hausmann mit der Luftpistole. Nachfolgend die Ergebnisse der Kißlegger Schützen im Einzelnen: Luftgewehr – Herrenklasse I 2. ZSGi Kißlegg 1123 Ringe Andreas Reck, Jochen Reck, Lukas Engelhardt 4. Reck, Andreas 383 15. Reck, Jochen 374 21. Engelhardt, Lukas 366 23. Jautz, Dominik 359 26. Riess, Steffen 356 30. Buchholz, Hubertus 350 Luftgewehr Damenklasse III 1. Stark-Engelhardt, Andrea 370 Luftgewehr - Juniorenklasse I männlich 4. Hausmann, Timo 362 Luftgewehr - Juniorenklasse II männlich 6. Frick, Felix 356 7. Menner, Manuel 318 KK 3 x 10 – Herrenklasse I 1. ZSGi Kißlegg 808 Andreas Reck, Lukas Engelhardt, Dominik Jautz 1. Reck, Andreas 284 2. Engelhardt, Lukas 274 5. Jautz, Dominik 250 Luftpistole – Juniorenklasse II männlich 2. Hausmann, Noah 325

13 Der Kißlegger Aus Kißlegg TTF – Jugend nutzt Heimvorteil - zwölf Nachwuchsspieler auf dem Podest KISSLEGG (dk) - Zum ersten Turnierhighlight des Jahres waren die TTF Kißlegg Gastgeber der Kreisjahrgangssichtung Bodensee. 111 Teilnehmer aus 15 Vereinen spielten in der Kißlegger Schulsporthalle an 18 Tischen um die Platzierungen auf Kreisebene. Mit 19 Teilnehmern waren die Gastgeber am stärksten vertreten. Neun TTF-Sportler schafften es sogar unter die TOP-Drei ihrer Altersklasse. Mädchen U11: Milla Langner zeigte ein tolles Turnierdebüt und belegt als eine der jüngsten Teilnehmerinnen den starken 5. Rang, Julia Hartmannsberger wurde siebte. Mädchen U12: Leona Hartmannsberger wurde ihrer Favoritenrolle voll gerecht. Sie startete ihren Siegeszug voll durch und holte strahlend den Turniersieg. Mädchen U13: Diese Altersklasse war fest in den Händen der TTF-Mädels. Lene Sonntag feierte den Rang 1 vor Vereinskameradin Elena Büchele. Mädchen U14: Janine Schneeweiss nahm erstmals an einem Turnier teil und konnte als Fünfte wichtige Spielerfahrung sammeln. Mädchen U18: Erneuter Doppelsieg für die TTF-Mädels: Isabell Cascini gewinnt etwas überraschend vor Teamkollegin Franziska Schmid. Lara Dentler wurde Achte. Jungen U11: Im großen Teilnehmerfeld bewiesen Jaron Kronthaler als Vierter und Kilian Sonntag als Fünfter Durchhaltevermögen. Ein tolles Ergebnis der beiden Jüngsten. Sein Können zeigte auch Wulf Nathan, der mit einer 2:2-Bilanz bei seinem ersten Wettkampf in der Vorrunde nur knapp ausgeschieden war. Jungen U13: Hier gelang Tim Arnold mit eisernen Nerven eine faustdicke Überraschung. Er erwischte einen Sahnetag und holte den zweiten Rang. Jungen U14: Hannes Sauerbrey spielte ebenfalls voll am Limit und schaffte mit unermüdlichem Einsatz den dritten Rang in der Gruppe und damit den nicht erwarteten Einzug in die Endrunde. Der 6. Rang in der Gesamtabrechnung ist der verdiente Lohn. Pascal Weiß holte bei seinem ersten Turnier bereits zwei Siege. Jungen U15: Als Mitfavorit überzeuge Yannick Geisler mit nur einer Niederlage und dem zweiten Rang. Marc Arnold unterstrich seinen Aufwärtstrend erneut und untermauerte mit Rang 4 seine Form. Jungen U18: In der Königsklasse der ältesten Jungen war Yannick Kronthaler nur einmal zu bremsen. Somit löste er als Zweiter hochverdient das Ticket für die Schwerpunktrangliste. Die Top-Drei jeder Altersklasse, bei den U11ern sogar die TOP-Vier, haben damit die Qualifikation für die Bezirksjahrgangssichtung am 08. März in Isny erreicht. Von den TTF Kißlegg haben dieses Ticket nun neun Spieler gelöst. Einige weitere gut Platzierte können ebenfalls noch auf ein Startrecht auf Bezirksebene hoffen. Zudem werden in Isny dann auch sechs vornominierte Spieler in die Turnierserie einsteigen. Springkraut bedroht Kißlegger Forst KISSLEGG (dk) - Klaus Stützenberger war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal das drüsige Springkraut gesehen hat. Hätte er damals gewusst, wie viel Arbeit es ist, den Befall einzudämmen, hätte er die invasiven Pflanzen schon vor 40 Jahren raus gerissen. Klaus Stützenberger ist eigentlich KFZ-Mechaniker, seit sechs Jahren hat er es sich jedoch zur ehrenamtlichen Aufgabe gemacht, Springkraut in Flächen rund um Kißlegg zu bekämpfen. Dieses und die kommenden Jahre nutzt er ein wissenschaftliches Experiment, um die Erfolgsquote dieser Maßnahmen zu zeigen. Viele vorbeifahrende Autofahrer haben sich wohl seit Juni gefragt, was es mit dem tennisnetzartigen Zaun im Wald an der Rötenbacher Straße Richtung Wolfegg auf sich hatte. Der zwei Meter hohe Zaun gehört zum Experiment von Stützenberger und seinem Team. Zusammen mit seinem Helfer Armin Kohler aus Waltershofen und Robert Bauer vom Landschaftserhaltungsverband Ravensburg erfasst er seit Juni die Überlebensfähigkeit der Springkrautsamen und wie wirkungsvoll die Entfernung der Pflanzen ist. Das Experiment funktioniert folgendermaßen: Die eine Seite des Zauns ist im Juni noch vor der Samenbildung komplett von Springkraut befreit und gesäubert worden, auf der anderen Seite der Fläche wurden absichtlich 130 Pflanzen pro Quadratmeter stehen gelassen. Die mit Gitterfolie ausgestattete Wand sollte verhindern, dass Samen auf die „saubere“ Fläche überspringen. „Im Sommer 2020 können wir dann statistisch erfassen, wie viele Samen aus 2018, die wir nicht entfernt haben, im Boden überdauert haben“, sagte Stützenberger. Weil die Samen mehrere Jahre im Boden keimfähig sein können, erwartet er keine absolut springkrautfreie Fläche kommendes Jahr. „Das Kraut ist wirklich eine Invasion“, sagte Stützenberger als er für dieses Jahr den Versuch in Burg bei Kißlegg beendet hat. Denn: Die Pflanzen breiten sich wahnsinnig schnell aus, weil die Samen bis zu fünf Meter weit springen. Das Gewächs wird bis zu zwei Meter groß und nimmt damit den Lebensraum und das Licht für anderen Pflanzen, erklärte Stützenberger. Für den Erhalt der Biodiversität ist die massive Verbreitung kritisch. Der Förster Michael Fick, dem die Versuchsfläche gehört, hatte ebenfalls die Bedrohung des Gewächses erkannt. Umgeknicktes Springkraut hat junge Fichten zu Boden gedrückt, oder die Baumspitzen wachsen wegen zu wenig Licht doppelt. In Kißlegg seien neben der Versuchsfläche in Burg auch das Arisrieder Moos und das Burgermoos davon betroffen, sagte Robert Bauer vom Landschaftserhaltungsverband. Armin Kohler, der regelmäßig mit Freiwilligen in Waltershofen auf Springkrautjagd geht, bemerkt die Verbreitung ebenfalls im Waltershofener Wald. „Vor 30 Jahren gab es das Springkraut dort noch nicht. Heute ist es dominant“, sagte Kohler. Da der erste Frost im November das Wachstum für diese Saison beendet hat, hat der Zaun seine Aufgabe für dieses Jahr erfüllt und wurde abgebaut. Das Experiment wird im Frühjahr 2020 fortgesetzt. Der Versuch sei nicht zufällig an einer stark befahrenen Straße aufgebaut. Denn: „Wir erhoffen uns damit öffentliche Aufmerksamkeit“, sagte Bauer. Sie wollen über die Bedrohung für den Forst aufklären und hoffen darauf, dass Interessierte bei ihnen Unterstützung holen und kleine Einzelbestände eventuell von Spaziergängern raus gerissen werden. „Die meisten Leute wissen mittlerweile wie Springkraut aussieht.“ Die Samen der einjährigen Pflanze verbreiten sich, sobald die Blütenkapsel explodiert. Tiere, Spaziergänger oder Räder von Forstmaschinen tragen diese dann weiter, sagte Stützenberger. Dort wo das aus dem Himalaya eingewanderte Springkraut auftaucht, vertreibt es die einheimischen Pflanzen wie Salbei, Minze, Wasserdost oder Weidenröschen und dringt in Naturschutzgebiete vor. Es wächst vor allem an Bach- oder Wegesrändern. Die allmähliche Verschiebung der Jahreszeiten nützt dem Kraut zusätzlich, sagte Bauer. „Wenn es zu früh beziehungsweise zu spät Frost gibt, kann das Kraut länger reifen und mehr Samen produzieren.“ Der Klimawandel schaffe bessere Bedingungen für die Pflanze, sagte Bauer.