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Der Kisslegger 01.09.2021

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14 Der

14 Der Kißlegger Aus Kißlegg Fotoclub Kißlegg-Leutkirch erfolgreich bei oberschwäbischem Fotowettbewerb 2021 KISSLEGG/LEUTKIRCH (dk) - Der FOB – Fotokreis Oberschwaben-Bodensee – ist ein loser Verbund von derzeit 19 oberschwäbischen Fotoclubs. Jedes Jahr messen sich die Clubs untereinander in einem Fotowettbewerb. 2021 übernahmen die „Naturfreunde Fotogruppe Friedrichshafen“ die Ausrichtung. Vier unabhängige Fotoprofies bildeten die Jury. Das Thema des Teamwettbewerbes hieß „Elemente der Chinesischen Philosophie“. Es galt, jeweils zwei Fotos zu den Themen „Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde“ zu gestalten. Beim parallel ausgeschriebenen Einzelwettbewerb waren Fotoideen zum Thema „Energie“ gefragt. Großer Jubel beim Fotoclub Kißlegg- Leutkirch über die Siegerurkunde 2021 für die Clubwertung. Konnten sich die Fotofreunde doch bereits 2017 und 2018 den Teamwettbewerb sichern. Als Ausrichter des Wettbewerbes 2019 Das Siegerbild: Titel „Hochspannung“. beteiligte sich der Club selber nicht aktiv am Wettbewerb. 2020 entfiel leider komplett. Foto: Anton Pfänder Auch der Einzelwettbewerb brachte leuchtende Gesichter. Mit seinem Siegerbild 2021 „Hochspannung“, einem 3. Platz 2017 und ebenfalls einem Siegerbild 2018 etablierte sich Anton Pfänder aus Siggen als erfolgreichster Clubfotograf der letzten Jahre. Herzliche Gratulation. Der Pandemie geschuldet entfiel leider eine öffentliche Präsentation der Wettbewerbsbilder in Friedrichshafen. Doch die Siegerurkunden und ein netter Begleitbrief, verbunden mit einem kleinen Zuschuss für die Clubkasse, tat der Siegesfreude dann doch keinen Abbruch. Auch der Fotoclub Kißlegg-Leutkirch sehnt das Ende der Coronaeinschränkungen herbei, steht doch 2022 das 30jährige Clubjubiläum an. Geplant ist dazu wieder eine Ausstellung im Neuen Schloss in Kißlegg im Frühjahr und im Herbst ein großer Vortrag in der Festhalle Leutkirch. Interressierte für die Fotografie sind im Fotoclub Kißlegg-Leutkirch jederzeit gerne gesehen. Infos unter www.fckl.de. Mit der Elektromobilität in die Zukunft Spatenstich für Neubau in Zaisenhofen - Auf 12 000 Quadratmetern entsteht Elektro- und Mobilitätszentrum KISSLEGG (dk) - In Zaisenhofen ist Anfang August ganz offiziell mit dem Spatenstich der Bauherren, des Bürgermeisters und einigen anderen Beteiligten der Grundstein für den Bau des Elektro- und Mobilitätszentrums gelegt worden. Das Zentrum ist ein Projekt des Autohauses Stützenberger. Mit dem Spatenstich der Bauherren, des Bürgermeisters Dieter Krattenmacher und anderen am Projekt Beteiligten wurde der Bau des Elektro- und Mobilitätszentrums offiziell eröffnet. Foto: Claudia Bischofberger Es ist mehr als ein schlichter Neubau samt Erweiterung und Umzug des Unternehmens. Es soll der Start in die Zukunft der E-Mobilität sein. Schon vor dem ersten Spatenstich rattern und knattern die Baumaschinen auf der Wiese. Auf diesem Areal von 12 000 Quadratmetern soll das neue Elektround Mobilitätszentrum entstehen. Es befindet sich westlich des bereits bestehenden Gewerbegebiets in Kißlegg- Zaisenhofen. Auf der firmeneigenen Fläche des Autohauses Stützenberger soll der neue Standort der Firma entstehen. Darüber hinaus bringt sich die Autolackiererei Costa mit in das Projekt ein sowie die Firma Schorer und Wolf, als Partner der Gesellschaft für technische Überwachung. Außerdem ist eine Waschanlage vorgesehen. Die Fertigstellung sei für Dezember 2022 vorgesehen, so Bauherr Christof Stützenberger. „Der Christbaum wird im Warmen stehen“, prophezeite er den Anwesenden. Schon seit dem Jahr 2014 befindet sich das familiengeführte Autohaus im Gewerbegebiet Zaisenhofen. „Die Mutigen werden belohnt werden“, meinte Dieter Krattenmacher in seiner Rede und gratulierte den Initiatoren und Bauherren „zum Etappensieg in diesem Marathon“. Dabei könne man diese sportliche Umschreibung durchaus wörtlich nehmen, da bis zur endgültigen Umsetzung des Projekts viele Hürden genommen werden mussten. „Es wird das erste große Projekt sein in Zaisenhofen-West, aber gleichzeitig auch das Letzte“, so Krattenmacher. Man habe nicht vor, dieses Gewerbegebiet weiter zu entwickeln. Jedoch sei schon lange klar, dass früher oder später jemand versuchen müsse, den Trend zum Elektroauto aufzunehmen. „Gott sei Dank haben Stützenbergers und Costas den Mut aufgebracht diesen Schritt zu machen“, fügte der Bürgermeister an. Ebenfalls dankte Krattenmacher den Unterstützern, zu denen auch die Volksbank Allgäu-Oberschwaben gehört, mit dem ebenfalls anwesenden Vorstandsmitglied Werner Mayer. Das Projekt sei auch für die folgenden Generationen eine Chance in dieser ländlichen Gemeinde und vor Ort, sich weiter zu entwickeln. „Und mit anderen zusammen hätten wir das auch gar nicht gemacht“, sagte der Rathauschef noch. Denn für solch ein Vorhaben brauche man auch ein gewisses Grundvertrauen, dies habe sowohl die Familie Stützenberger als auch Familie Costa im Laufe der Jahre bewiesen.

15 Der Kißlegger Aus Kißlegg Hospizgruppe Kißlegg sucht dringend neue Unterkunft Aus Waltershofen KISSLEGG (dk) - Matthias Dörrer, Vorsitzender des vor zehn Jahren gegründeten Vereins „Hospizgruppe Kißlegg“, brennt es unter den Nägeln. Das bisher im katholischen Gemeindehaus zur Verfügung gestellte „Hospizstüble“ muss wegen Umbau des Gebäudes spätestens zum Jahresende geräumt werden. „Wer hat oder weiß einen Ersatz?“, so lautete die Frage bei der Mitgliederversammlung, zu der 23 Personen gekommen waren. Über dem Bericht von Matthias Dörrer stand jene Überschrift, die die Hospizund Trauerarbeit 2020 massiv verändert hatte: „Begleitungen, Sterben, Tod und Trauer unter Corona-Bedingungen“. Dennoch sind 2453 Stunden Begleitung und 237 Stunden Pfortendienst im Ulrichspark, die während 61 Begleitungen, darunter 15 ambulante und 45 stationäre, zusammengekommen. Darin nicht eingerechnet ist der Einsatz der Hauptamtlichen, die Fahrten zu den Einsätzen oder die Unterstützung bei Patientenverfügungen und Vollmachten. Das Trauercafé im evangelischen Gemeindehaus konnte nur an vier Tagen öffnen, die Schulung Ehrenamtlicher musste zwischen März und Juni 2020 pausieren, jeweils zweimal gab es eine Teilnahme am Netzwerk Hospiz im Dekanat Ravensburg, beim Allgäutreffen der ambulanten Hospizdienste und mittels Videokonferenz am Netzwerk Trauerbegleitung. Ganz abgesagt wurde der Abschiedsgottesdienst mit Siegfried Genal und Birgit Uhl, die Adventsfeier im Dezember und die Veranstaltung zur „Charta Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen“ mit der Landesvorsitzenden Susanne Kränzle. Die Veranstaltung anlässlich des Deutschen Hospiztages wurde auf den 15. Oktober 2021 verlegt. Stattgefunden hat dagegen der „Wohlfühlnachmittag“ mit der Führung durch das Bürgermoos. Zudem hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Platz für „Sternenkinder“ auf dem neuen Friedhof betreuen wird. Dass die Begleitung von schwerkranken Menschen wegen der auf beiden Seiten vorherrschenden Sorge vor Ansteckung im Dezember abgebrochen werden musste, das schmerzt Koordinatorin Doris Dörrer. Um den Anwesenden ein für viele Situationen zutreffendes Beispiel vor Augen zu führen: „Eine Tochter durfte vor Ort bei ihrer sterbenden Mutter bleiben, ich selber habe die Tochter während des ganzen Sterbens telefonisch begleitet.“ Später, so Doris Dörrer weiter, durfte man zu „akut Sterbenden“ wieder in die Heime. Was allerdings „in voller Schutzkleidung“ eine Herausforderung für die Ehrenamtlichen bedeutet hätte. Zum Abschluss ihrer Ausführungen war Doris Dörrer überzeugt davon: „Sterben ist ein Teil unseres Lebens. Deshalb darf es nie wieder, wie unter Corona, einsam und verborgen geschehen. Sterben braucht und ist Begegnung. Hier spiegelt sich der Stellenwert bezüglich der Würde des Menschen in unserer Gesellschaft wider.“ Tauziehen der Narrenzunft Torfstecher Waltershofen e.V. WALTERSHOFEN (dk) - Save the date: Die Narrenzunft „Torfstecher Waltershofen e.V.“ lädt am Samstag, 4. September zum „Tauziehen“ auf den Skaterplatz in waltershofen ein. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren. Es gibt einen Hauptgewinn in Höhe von über hundert Euro. Die Teilnahmegebührt pro Mannschaft beträgt 15 Euro. Anmeldung und weitere Informationen unter www.narrenzunftwaltershofen.de Mannschaftspräsentation Tischtennisfreunde e.V. (TTF) Kißlegg KISSLEGG (dk) - Die Tischtennisfreunde Kißlegg e.V stellen ihre Mannschaften vor: Aktive – Herren 1 – Bezirksliga: Das Team der Herren 1 wurde in den letzten Jahren stark verjüngt. Mit Robin Fischer, Yannick Kronthaler und Leo Kempter gehören drei Jugendliche zu den Stammspielern. Gemeinsam mit Florian Weiland, Stephan Kölsch, Armin Zeh und Elias Lampert werden die Kißlegger in der Bezirksliga antreten. In der vergangenen Saison belegten die TTF zum Zeitpunkt des Abbruchs den letzten Tabellenplatz. Nun wollen sie ihre zweite Chance nutzen und den Klassenerhalt erreichen. Herren 2 – Kreisliga A: Kißleggs „Zweite“ wird in der kommenden Saison in leicht veränderter Formation erneut in der Kreisliga A antreten. Die Spieler Walter Weiland, Achim Geisler, Lukas Weiland, Johannes Würzer, Daniel Martin, Jugendspieler Yannick Geisler und Heiko Dodek werden den Kern des Teams bilden. Nach dem vielversprechenden Start in der letzten Saison möchten die Kißlegger sich im Mittelfeld der Liga platzieren. Gehen in der Bezirksliga auf Punktejagt: Yannick Kronthaler, Stephan Kölsch, Robin Fischer, Armin Zeh, Florian Weiland, Leo Kempter. Foto: TTF Kißlegg Herren 3 – Kreisliga B: Die Herren 3 gehen in unveränderter Aufstellung in die Saison. Das erfahrene Team um Christoph Kölsch, Darius Dodek, Sven Heim, Bertram Rall, Marcel Ziegler, Frank Schamschula und Maik Saß war in der vergangenen Saison als Aufsteiger in die Kreisliga B gestartet. Das große Ziel der TTF wird es sein, nach der langen Pause gut in die Saison zu starten, um den Klassenerhalt schaffen zu können. Herren 4 – Kreisliga D: Bereits seit mehreren Saisons bilden Moritz Kirsner, Simon Sonntag, Markus Gletter, Thomas Brack, Christian Halder und Alexander Buffler das eingeschworene Team der Herren 4. In dieser Saison treten sie gemeinsam mit dem Jugendspieler Marc Arnold erneut in dieser Formation an. Nach dem sensationellen Aufstieg 2020 in die Kreisliga C wird Kißleggs „Vierte“ diese Saison wieder eine Liga tiefer an den Start gehen und möchte dort vorne angreifen. Damen 1 – Landesliga: Bei den Damen 1 gibt es einige Änderungen in der nächsten Saison. Die Spitzenspielerin Larissa Ziegler hat die TTF verlassen. Deshalb wurde die Mannschaft in der Landesliga gemeldet. Dort spielen nun die Routiniers Carolin und Sabrina Schorer, sowie die neuen Stammspielerinnen Franziska Schmid und Isabell Cascini. Die beiden Jugendspielerinnen haben bereits in der Württembergliga gezeigt, dass sie viel Potenzial haben. Man darf sehr gespannt sein wie sich dieses Team in der Landesliga schlagen wird. Damen 2 – Bezirksliga: Die Damen 2 spielen weiterhin in der Bezirksliga. Die einigermaßen festen Komponenten des Teams sind Julia Fehr, Melanie Halder und Chiara Schneider. Das Team wird verstärkt und unterstützt durch zahlreiche Ersatz- und Jugendspielerinnen: Karina Biggör, Linda Peter, Leni Kronthaler, Franziska Weiland und Lara Dentler. Auch Franziska Schmid und Isabell Cascini dürften theoretisch an den Tisch gehen. Die Bezirksliga ist eine kleine Liga mit 4 Spielen pro Halbrunde und unterschiedlich starken Teams, sodass sie sich perfekt dazu eignet, dass die Mädchen auch mal bei den Damen schnuppern können. Platzierungsmäßig ist alles möglich.