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daheim am Ipf - Mai 2022

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„Mir fällt auch auf

„Mir fällt auch auf dem Markt auf, dass immer mehr junge Leute regional kaufen und sich fragen, wo die Lebensmittel herkommen“. Egal ob online oder offline, die jungen Unternehmer wollen ihren Kunden nur das Beste bieten. Derzeit gibt es in der Filiale eine große Auswahl an Dips und Soßen, die man in den kommenden warmen Monaten beim Grillen genießen kann. „Außerdem haben wir noch Mehl und Öl vorrätig“, so Wesselky. Des Weiteren empfiehlt Niklas den „Hola Secco“ und die Weinschorle von Tobias Schifferer aus Bönnigheim. Produkte geht, achten die Trochtelfinger besonders darauf, dass die Tiere artgerecht gehalten und geschlachtet werden. Massenproduktion ist ein No-Go für Wesselky und Niklas. Im Gegenteil, die Produkte sollen hochwertig und in kleiner Stückzahl produziert werden. Deswegen sei auch die ständige Verfügbarkeit kein Kriterium, weil der Anreiz der Regionalität auch darin bestehe, die Produkte nicht das ganze Jahr über kaufen zu können. Die Transparenz gegenüber den Verbrauchern ist ein Anspruch, den die Gründer auch an sich selbst stellen. Im Online-Shop gibt es zahlreiche Informationen über Hersteller, Produktion und den Werten dahinter. Oft blieben die Geschichten und Menschen hinter den Produkten verborgen, weswegen Wesselky und Niklas diese auf ihrer Homepage teilen. Das Wort „fair“ nehmen die jungen Unternehmer also ernst – auch im Hinblick auf ihre Preispolitik. Diese sei mit den regionalen Herstellern so abgestimmt, dass auch für die Verbraucher ein gerechter Endpreis entstehe. „Eigentlich dachten wir, wir würden nur Menschen aus der Region erreichen, aber wir erhalten auch Bestellungen aus Dortmund oder Berlin“, so Wesselky. Die Resonanz sei überwältigend. Insbesondere bei jungen Menschen käme der Laden gut an. „Mir fällt auch auf dem Markt auf, dass immer mehr junge Leute regional kaufen und sich fragen, wo die Lebensmittel herkommen“, sagt der 20-Jährige. Auf Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz wird seiner Ansicht nach immer mehr Wert gelegt. Was zu Beginn eher ein Versuch war, hat sich als äußerst erfolgreich herausgestellt. „Die Filiale im Aalener Kubus ist eine tolle Ergänzung“, so Niklas. Sowie für den Online-Shop, als auch für den Laden schmieden die jungen Unternehmer bereits neue Pläne: Mit frischem Obst und Gemüse wollen sie schon bald den Einkauf in ihrem Laden rund machen. Text und Fotos: Daria Meidert Meine Markenmode in Bopfingen 14 Hauptstr. 19 | Bopfingen | reeb-fashion.de

Die Bopfinger SPD-Fraktionsvorsitzende Carola Merk-Rudolph schwört auf Tante Käthes Königsberger Klopse Das Geheimnis mit den Kapern Gehören die Kapern bei Königberger Klopsen in das Hackfleisch oder in die Sauce? In Carola Merk-Rudolphs Familie hatte diese Frage immer wieder Diskussionen ausgelöst. Schlussendlich habe ihre Tante Käthe ein Machtwort gesprochen: Die Kapern gehören sowohl in die Klopse als auch in die Sauce. Und Tante Käthe muss es wissen – schließlich stammt sie selbst aus Königsberg und ist Hüterin eines alten Familienrezepts. Die Bopfinger SPD-Fraktionsvorsitzende verbindet bis heute viele gute Erinnerungen mit Tante Käthes Königsberger Klopsen. Gibt es besondere Anlässe zu feiern, gehören sie stets dazu. Zum Beispiel an Geburtstagen, wenn ihre Tochter aus Kiel zu Besuch kommt, oder auch nach der Haushaltsrede im Kreistag, lacht Merk-Rudolph. Das Tolle an dem Gericht: „So viel kann man eigentlich gar nicht falsch machen.“ Mit Semmelbröseln und Ei müsse man dem Hackfleisch die richtige Konsistenz geben. Sie empfiehlt, die Klopse mit nassen Händen und etwas Druck zu rollen. Bei der Sauce komme es auf die richtige Konsistenz an – nicht zu dünn, nicht zu pampig. Traditionell gebe es dazu Rote Beete. Merk-Rudolph bereitet stattdessen aber gerne einen Salat der Saison zu. Auch Kartoffeln gehören für viele Feinschmecker dazu. Nicht immer bleibt der Kommunalpolitikerin genug Zeit, um ausgiebig zu kochen. Umso wichtiger sei es, „bestimmte Lieblingsessen zu haben, die dem Körper und der Seele guttun“. Und da stehen Tante Käthes Königsberger Klopse ganz oben auf der Liste. Text: Christoph Knauthe Fotos: Archiv Tante Käthes Königsberger Klopse für 4 Personen: Für die Klopse: 750 g Rinderhack 3 Eier 100 g Semmelbrösel 1 mittelgroße Zwiebel 1 Bund Petersilie 1 EL mittelscharfer Senf 2 EL Kapern gehackt Salz und Pfeffer Muskatnuss 1 Lorbeerblatt 1 EL Öl zum Anbraten der Zwiebeln und der Petersilie 1,5 L Rinderbrühe (fertig gekauft) Für die Soße: 3 EL Mehl 100 g Butter Flüssigkeit zum Angießen, hier kann der Kochsud der Klopse verwendet werden 1-2 EL Kapern mit dem Saft der Kapern Salz und Pfeffer Zubereitung: 1. Die Zwiebel und die Petersilie fein hacken. Mit Öl in der Pfanne anschwitzen und glasig werden lassen. Abkühlen lassen. 2. Hackfleisch, Eier, Semmelbrösel, Senf, gehackte Kapern, den abgekühlten Zwiebel-Petersilie-Mix, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel gut vermengen. Kühl stellen. 3. Brühe in einem Topf erwärmen (nur kurz aufkochen, später nicht mehr kochen). Das Lorbeerblatt dazugeben. 4. Aus dieser Masse ca. 8 bis 9 gleichgroße Klopse formen und vorsichtig in die Brühe gleiten lassen. Ca. 25-30 Min ziehen lassen, bitte nicht kochen. 5. Für die Soße eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl ansetzen. Nach und nach mit der Brühe aus dem Klopse-Topf angießen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und ein paar Kapern. 15