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daheim am Ipf 12.11.2021

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Hennen werden übrigens

Hennen werden übrigens erst 18 Wochen, nachdem sie geschlüpft sind, vom Zuchtbetrieb ausgeliefert. Hähne kommen in der Regel sofort. Auch bei den Feldwiesers sollen die Hähne nach rund 90 Tagen geschlachtet werden. Geplant ist, sie vor Ort im eigenen Hofladen, aber auch über den Einzelhandel zu verkaufen. Zum Vergleich: Ein Masthähnchen wird bereits nach etwa 40 Tagen geschlachtet. Neben Mehraufwand und höheren Kosten für die Verbraucher hat die Aufzucht von Hähnen allerdings auch Vorteile. Ein Masthähnchen brauche meist Antibiotika, Hähne kämen ohne aus. Ohnehin seien sie sehr robust, fit und würden sich viel bewegen, was zu wenig Verlusten in der Aufzucht führe, hebt Sandra Feldwieser hervor. Wie die Oberdorferin weiß, schmeckt Hahnfleisch auch anders. Es besitze eine andere Faserung, zudem gebe es die beliebte dicke Hühnerbrust nicht. Viele Kunden würden das aber in Kauf nehmen. Gerade Ältere erinnerten sich noch an Zeiten, als das Schlachten von Hähnen Alltag war. „Das schmeckt wie früher bei uns zu Hause“, bekommen die Feldwiesers dann manchmal zu hören. Außerdem ernähre man sich ja nicht nur vom Fleisch. Wenn weniger dran sei, könne man es vielleicht etwas bewusster genießen, findet die Oberdorferin. Damit nicht irgendwann neben den etwa 12000 Hennen auch genauso viele Hähne auf dem Hof unterkommen müssen, wollen die Feldwiesers einen genauen Plan ausarbeiten, wann Tiere angeliefert und wann sie geschlachtet werden sollen. So muss der Schlachttermin bereits nach dem Schlüpfen der Hähne vereinbart werden. Die Verpackung des Hahnfleisches soll übrigens dieselbe rote Banderole erhalten wie die Eierkartons der 08-Gemeinschaft. Das sei das Markenzeichen. Sämtliche Schachteln seien damit versehen, so Sandra Feldwieser. Die Feldwiesers möchten mit diesem Konzept nicht nur in den Fortbestand des Hofes investieren, sondern auch in die Zukunft der Familie. Sohn Jakob Feldwieser hat nämlich großes Interesse, den Betrieb eines Tages zu übernehmen. Aktuell absolviert der 20-Jährige seine Ausbildung zum Landwirt und hilft natürlich auch kräftig im heimischen Betrieb mit. „Wir haben nie gesagt, du musst das machen, aber er hängt einfach mit so viel Herzblut und Leidenschaft an dem Beruf“, sagt Mutter Sandra. Insgesamt haben die Feldwie- sers vier Kinder. Und alle hätten in gewisser Weise eine Affinität zur Landwirtschaft. Vor fast genau fünf Jahren haben die Feldwiesers den heimischen Betrieb umgestellt. Die Schweine gingen, die Hühner kamen. Am ersten Dezemberwochenende 2016 ist zudem der Hofladen eröffnet worden. Von Anfang an betrieb man Freilandhaltung. Übrigens: Wer den Hofladen besucht, der freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet hat, findet hier auch zahlreiche regionale Produkte anderer Hersteller. Auch Tiere, neben Hühnern zum Beispiel Schafe und Ziegen, gibt es zu sehen. Wer mag, kann zehn Cent in einen zweckentfremdeten Kaugummiautomaten werfen und Tierfutter ziehen, das dann an die Tiere auf dem Feldwieser-Hof verfüttert werden darf. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.feldwieser-hof.de Edle Herbst- Mode Jetzt in Ihrem Bopfingen Nürnberger Str. 9 10 seit 1855

Lukas (links) und Harald Minder freuen sich über das Jubiläum. Ein Rollator wird für eine Kundin angepasst. Seit 25 Jahren die Anlaufstelle bei Rücken-, Nacken-, Knie- und Kopfschmerzen Orthopädie-Schuhtechnik Minder, eine Institution in der Stadt unterm Ipf, feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum Text und Fotos: Martin Bauch Orthopädie-Schuhtechnik Minder in Bopfingen ist so etwas wie eine Institution in der Stadt unterm Ipf. Seit 25 Jahren berät Harald Minder, Inhaber von Orthopädie-Schuhtechnik Minder, seine vielen Stammkunden aus der gesamten Region in allen Fragen bei Rücken-, Nacken, Knie-, Kopf- und Fußschmerzen. Die Erfolgsgeschichte von Orthopädie-Schuhtechnik Minder begann 1996 als Ein-Mann-Betrieb. Heute arbeiten 40 Mitarbeiter in den beiden Filialen in Bopfingen und Hüttlingen, die 2012 eröffnet wurde. 16 Auszubildende hat Harald Minder in den letzten 25 Jahren ausgebildet. „Und davon arbeiten heute noch 13 in unserer Firma“, so Harald Minder stolz. In diesem Jahr sind wieder zwei neue Auszubildende dazugekommen. Harald Minder hat 2017 noch mal selbst die „Schulbank“ gedrückt und hat sich zum Reha-Fachberater ausbilden lassen. Das Angebotsspektrum von Orthopädie-Schuhtechnik Minder hat sich dadurch um einiges erweitert. Vom Rollstuhl, Rollator bis zum E-Scooter und vielen anderen Hilfsmitteln wie Pflegebetten oder Badewannenlifter reicht die heutige Produktpalette bei Orthopädie-Schuhtechnik Minder. Niko Pawlitschko fertigt Schuhe nach Maß an. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden und Ärzten ist dabei die Grundlage des Erfolgs des Bopfinger Fachgeschäftes. Geschultes Fachpersonal und hervorragende Produktqualität leisten ihren wertvollen Beitrag dazu. Harald Minder blickt auf eine 40-jährige Berufserfahrung zurück. Sein Sohn Lukas will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten. Er hat in Freiburg Sportmanagement studiert und ist seit 2021 Orthopädie-Schumacher-Meister im Hause Minder. Wenn es nach dem Vater geht, soll Sohn Lukas die Orthopädie-Schuhtechnik Minder in die nächsten 25 Jahren führen. Seine Studienarbeit hat Lukas Minder übrigens über Sensomotorik geschrieben. Die Sensomotorik ist die Steuerung und Kontrolle der Bewegungen im Zusammenhang mit den Rückmeldungen der Sinne. Das Wissen über dieses Spezialgebiet kommt dem Fachgeschäft und seinen vielen Kunden auf jeden Fall zugute. 11