Aufrufe
vor 2 Monaten

BUSINESS today | September 2019 - Ost

  • Text
  • Unternehmen
  • Ellwangen
  • Aalen
  • Digitalisierung
  • Telefon
  • Arbeit
  • Region
  • Dorothee
  • Menschen
  • Tagungen
  • September

INTERVIEW MIT OB MICHAEL

INTERVIEW MIT OB MICHAEL DAMBACHER Die Landesgartenschau 2026 als Impulsgeber Mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit wurde Michael Dambacher am 16. Juni im zweiten Wahlgang zum neuen Oberbürgermeister von Ellwangen gewählt. Dambacher ist damit Nachfolger von Karl Hilsenbek, der nach 16 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Im BUSINESS today-Gespräch mit Thomas Ringhofer nennt der gebürtige Ellwanger seine Ziele. Herr Dambacher, vor wenigen Wochen erst haben Sie Ihren neuen Arbeitsplatz angetreten. Wie war der erste Eindruck vom Rathausteam, wie verliefen die ersten Tage? Michael Dambacher: Der Einstieg wurde mir sehr angenehm bereitet. Schon in den ersten Wochen habe ich bei der Einarbeitung eine tolle Unterstützung durch meine neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfahren dürfen. Sie waren zuvor bereits in Ihrer laufenden zweiten Amtszeit in Bühlertann, als Sie für den Posten in Ellwangen kandidierten. Darf man das neue Amt als konsequenten Schritt in Ihrer beruflichen Laufbahn bezeichnen? Durchaus. Vor meiner Zeit als Bürgermeister habe ich bei der Stadt Stuttgart in den Bereichen Stadtkämmerei sowie Haupt- und Personalamt meine berufli- chen Erfahrungen sammeln dürfen. In den vergangenen neun Jahren habe ich dann als Bürgermeister vielfältige Themengebiete umsetzen und Führungserfahrung erwerben können, so dass die Grundlagen für einen weiteren Karriereschritt gegeben waren. Im Wahlkampf haben Sie unter anderem gepunktet mit den Themen Bürgernähe, Kinderbetreuung, Arbeit und Mobilität oder einem nachhaltigen Entwicklungskonzept für die kommenden 20 Jahre. Im Prinzip wollen Sie alle Bereiche angehen – muten Sie sich nicht zu viel auf einmal zu? Keineswegs, da alle Themen letztlich im Rahmen des Entwicklungskonzepts zusammenhängen. Wir haben in Ellwangen eine gute Ausgangsbasis, die es in allen Bereichen gleichermaßen weiterzuentwickeln gilt. Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher. Bild: Foto-Phositiv, Ellwangen Entwicklungsmöglichkeiten werden auch von Faktoren wie der Finanzkraft beeinflusst oder man ist beim geplanten Ausbau des Breitbandnetzes von Dritten abhängig. Welche Projekte sind mittelfristig realistisch umsetzbar? Natürlich spielen die Konjunktur und die Mitwirkung Dritter eine große Rolle. Jedoch verfügen wir über starke Unternehmen und verlässliche Partner aus der Region, mit denen man zum Beispiel das Thema Breitbandversorgung partnerschaftlich umsetzen wird. Auch wird die Landesgartenschau 2026 einen wichtigen Impuls für die Innenstadtentwicklung geben. Was bedeutet es für Sie, dass Sie Ihre Heimatstadt nun aktiv mitgestalten können? Im Hinblick auf die Landesgartenschau bin ich hoch motiviert und freue mich sehr, gemeinsam mit der Bürgerschaft, dem Gemeinderat und zahlreichen anderen Akteuren meinen Beitrag für eine SPK Unternehmensberatung GmbH Hähnlehofstraße 37 positive Weiterentwicklung meiner Heimatstadt leisten Telefon zu 0751 können. 5680-0 Es gibt viel 88250 Weingarten zu tun! info@spkgruppe.de www.spk-gruppe.de 32

Anzeige MOBILITYME DER ENBW ODR AG Dr. Johannes Gresser (links) und Markus Kohn vor der Ladestation beim Gebäude der EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG. Bild: Beate Gralla Über 30.000 Ladepunkte Das Elektromobilitätsangebot „MobilityMe“ der EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG ist in diesem Juli gestartet. Der regionale Energieversorger bietet den Elektromobilisten mit einem einheitlichen Preismodell einen Zugang per App oder Ladekarte zu über 30.000 Lademöglichkeiten europaweit. Elektromobilität wird sich immer mehr durchsetzen. Davon sind Dr. Johannes Gresser, Teamleiter Produktmanagement, und Produktmanager Markus Kohn überzeugt. Das Angebot wurde initiiert, um die Elektromobilität einfach und absolut transparent zu erleben. Zum Beispiel im Viellader-Tarif, der eine Grundgebühr von 4,99 Euro vorsieht (entfällt als ODR-Kunde), kostet das Laden 29 Cent/kWh an Normal- Ladepunkten (AC) und 39 Cent/kWh an Schnellladepunkten (DC). „Ein einheitlicher Preis pro kWh über alle 30.000 Ladepunkte ist fair und planbar für den Kunden“, so Kohn. Die Kunden laden ihr E-Fahrzeug bequem mit der MobilityMe-Karte oder der MobilityMe-App bei den ODR-eigenen Ladesäulen oder bei den Roaming-Partnern europaweit. So sind alle Lademöglichkeiten in der App in einer übersichtlichen Kartenansicht dargestellt. Man sieht auf einen Blick, wo die nächste Ladestation verfügbar ist, wie viele Anschlüsse es gibt, welchen Typ die Steckverbindung hat und wie hoch die Ladeleistung ist. Mit der App lässt es sich natürlich auch bequem bezahlen und die monatlichen Rechnungen jederzeit einsehen. Auch die Anzahl der Ladepunkte in der Region wird weiter wachsen – so sollen bis zum Ende dieses Jahres knapp 100 Ladepunkte von der ODR flächendeckend zur Verfügung stehen. Bis heute hat das Unternehmen mehr als 1,5 Millionen Euro in die eigene Ladeinfrastruktur in der Region investiert und leistet somit seinen Beitrag zur Energiewende. Weiterhin bietet die ODR den Gewerbeund Industriekunden für die Nutzergruppen Besucher, Pool-/Dienstfahrzeuge und Mitarbeiter Ladeinfrastruktur inklusive Aufbau, Inbetriebnahme und Betriebsführung im Full-Service (www.odr.de). www.mobilityme.de 100 % Unabhängigkeit mit der MobilityMe- App Starten Sie e-mobil in die Zukunft … und erleben Sie die grenzenlose Freiheit der E-Mobilität an über 25.000 Lademöglichkeiten. Google Play Store Apple App Store 33