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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 31.08.2022

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Ökumenische

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de Mein Stück Land „Wenn meine Seele aufatmen will, geh ich in den Garten.“ So steht‘s auf einem Schild an der Gärtnerei in Klo-ster Reute. Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht spricht Ihnen das aus dem Herzen. – Meine Mutter hatte auch an der Arbeit im Garten stets Freude, trotz Schmerzen wegen Arthrose & Co. So dass sie sich noch mit über 90 Jahren danach sehnt... Meinen Vater dagegen interessierte der Garten hauptsächlich, wenn Zwetschgen + Birnen reif wurden. Da pflückte er genüsslich... Ein Titel in seinem Bücherregal damals faszinierte mich: „Der Garten des Menschlichen“ Stammt von Carl Friedrich v. Weizsäcker und entwirft eine Vision – welt-weit von Unzähligen geteilt: die Vision von einer Kultur des Umgangs miteinander und mit der Erde, wo alle Lebewesen in ihrer Vielfalt gedeihen und sich entfalten können. Wenn das Stück Land, das Garten sein soll, nicht kultiviert wird, herrscht Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht. Die wenigen Starken setzen sich durch. Im „Garten des Menschlichen“ gelingt es den Zarten und den Starken, den Großen und den Kleinen, zu kooperieren und in Balance miteinander zu leben. Ähnlich wie in einem gepflegten Naturgarten die Pflanzen mit den Bakterien, Insekten und sonstigen Organismen. Schon im biblischen Urtext zur Schöpfung Genesis 2, 8 +15 heißt es: „Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre“ Seite 24 Kein Wunder, dass so viele Leute aus dem Werkeln im Garten so viel für ihre Seele schöpfen. Im Boden schaffen, säen, pflanzen, hegen und pflegen, schließlich ernten ist so erfüllend. Und zugleich ein wundervolles Bild für’s Menschenleben. Wie sagt der Dichter- Priester Huub Oosterhuis treffend? „Unsere Lebenszeit auf Erden ist wie ein Stück Land, uns anvertraut“. Hier eine Meditation zu diesem Wort: Schau ich hinaus auf Felder + Äcker, auf Bäume voller Früchte, auf Gärten mit Blumen, Gemüse und Obst, kommt mir der Gedanke: Ist nicht auch mein Leben wie ein Stück anvertrautes Land unter dem weiten Himmel? Lass sehen, was da gewachsen ist... Ich schaue zurück und erinn‘re mich: Viel Arbeit war in all den Jahren: Man hat sich etwas aufbauen wollen oder müssen. Hat unter Mühe und Sorgen, mit Hoffen und Bangen gestrebt und gearbeitet. Hat sich mit Widrigkeiten herumgeschlagen, sich plagen müssen. Doch es hat einen ausgefüllt und zufrieden gemacht, was man hat schaffen können, solang Gesundheit & Kräfte mittaten. Auch Feiern war angesagt, ausruhen und genießen, gelegentlich fortfahren, Urlaub machen; das ein oder andere Hobby pflegen, das Freude macht... In der Familie, unter uns Verwandten ging’s mal so, mal so; in der Ehe, der Partnerschaft ebenfalls... Als Kolleg*innen, Nachbarn wie überall: mal gut miteinander, mal mehr nebeneinander her; zeitweilig auseinander, zuweilen gegeneinander... Glück hab ich erlebt und Unglück. Gewonnen hab ich und auch verloren. Im Rückblick stellt’s sich zuweilen grad andersrum dar... Gutes hab ich erfahren + empfangen – auch, was sich nicht in Geld und Besitz rechnet... Was hab ich alles ertragen? Hab manches erleiden, durchstehen und durchkämpfen müssen, zuweilen ganz allein; zuweilen gab‘s Hilfe... Vieles ist mir richtig gut gelungen auf meinem Stück Lebensland. – Manches hab ich wohl auch versäumt und manches verdorben... Vielmals bin ich bewahrt worden in Not und Gefahr – und hab’s nicht selten erst hinterher gemerkt. Genau betrachtet liegen Teile meines Landes noch brach. Konnte ich bisher nichts damit anfangen? Aber vielleicht ab jetzt, in Zukunft? Wie gut, dass es immer Chancen gibt Gutes zu tun! Bin ja nicht allein auf diesem Stück anvertrautem Land. Schon vor mir haben viele diesen Boden bestellt, so dass ich teils ernte, wo ich nicht gesät habe. Und von dem was ich säe zu meiner Zeit, was ich hege und pflege: wieviel werd ich noch aufwachsen und blühen sehn dürfen? Was wird wohl Früchte tragen und zur Reife kommen? Denke ich über alles nach und schau es mir in Ruhe an, dann sehe ich Spuren, Spuren von Segen. Da ist eine Ernte einzubringen Jahr um Jahr (und dann auch einmal am Ende) – meine Lebens-Ernte... Gott sei Dank. – Ich wünsche Ihnen und mir, unser Dasein mit H.O. zu sehen als ein Stück anvertrautes Land, über dem die Sonne von Gottes Erbarmen aufgeht Tag um Tag. Ihre Verena Engels-Reiniger Kurseelsorge

Kirchliche Nachrichten Katholische Kirche St. Verena Bad Wurzach Pfarrbüro: 07564 93290, Fax 93238 Bad Wurzach, Memmingerstr. 5, StVerena.BadWurzach@drs.de Mo. 9 – 12, 14 – 17 Uhr Di., Do., Fr. 9 – 12 Uhr In der Urlaubszeit vom 11. August bis 2. September gelten folgende Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr., 10 – 12 Uhr. regelmäßige Termine/Gottesdienste: So. 9:00 Uhr: Hochamt 10:30 Uhr: Hl. Messe Mo. 18:00 Uhr: Hl. Messe Mi. 18:00 Uhr: Hl. Messe Gottesdienste: Mi., 31.08. 17:15 Uhr Rosekranz 18 Uhr Hl. Messe So., 04.09. 9 Uhr Hochamt 10:30 Uhr Hl. Messe mit Verabschiedung von Vikar Hammer 18 Uhr ökumenisches Friedensgebet auf dem Klosterplatz Mo., 05.09. 17:15 Uhr Rosenkranz 18 Uhr Hl. Messe Mi., 07.09. 17:15 Uhr Rosenkranz 18 Uhr Hl. Messe So., 11.09. 9 Uhr Patrozinium mit Chor 10:30 Uhr Hl. Messe Mo., 12.09. 17:15 Uhr Rosenkranz 18 Uhr Hl. Messe Mi., 14.09. 7:30 Uhr, 8:15 Uhr und 9 Uhr: ökumenische Einschulgottesdienste gestaltet von Pastoralreferent Raimund Miller und Pfarrerin Kuczera 17:15 Uhr Rosenkranz 18 Uhr Hl. Messe Erstkommunion 2023: Erstkommunionfeier in St. Verena Bad Wurzach ist im nächsten Jahr für den 16. April 2023 vorgesehen Kirchenpatrozinium St. Verena Wir feiern unser Kirchenpatrozinium am So., 11.September: „Kaffee nach der Kirche“. Anschl. an die 10:30-Uhr-Messe lädt der Kirchengemeinderat zu einer Tasse Kaffee auf dem Kirchenvorplatz ein. Wir freuen uns, wenn sie mit uns noch ein wenig vor der Kirche verweilen. (Foto: Hl. Verena in der Stadtpfarrkirche) Heiligkreuz Gottesberg 07564 94892-0 info@gottesberg.org regelmäßige Gottesdienste Di., Mi., Do., Fr. 9 Uhr So. 9 und 19 Uhr Beichtgelegenheit: Im Sprechzimmer nach Anmeldung und Terminvereinbarung. Rosenkranz Di., Do., Sa. 18 Uhr Fr. nach der Hl. Messe Tag der stillen Anbetung auf dem Gottesberg in Bad Wurzach Am Do., 1. September, beginnt die Anbetung nach dem 9 Uhr Gottesdienst und wird um 18 Uhr mit Rosenkranz und Eucharistischem Segen abgeschlossen. In der eucharistischen Anbetung können wir Gott begegnen. Sein Wort „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,20) wird hier konkret in der realen Begegnung mit einem Gegenüber, mit Jesus Christus. Sich in die liebende Gegenwart Gottes hineinbegeben, einmal nichts leisten müssen, nichts sagen müssen, keine Maßstäbe erfüllen müssen. Nur einfach sein dürfen, da sein in Stille, mit hörendem Herzen. In Zwiesprache mit ihm gehen, über das Gute, das Schwere, ausweglose Situationen oder freudige Ereignisse. Dazu lädt diese Gebetsform ein. Bruderschaftsgebet vom guten Tod Das monatliche Bruderschaftsgebet der Bruderschaft vom guten Tod findet am 2. September um 18:30 Uhr auf dem Gottesberg statt. Die Bruderschaft besteht seit 1712 und war schon immer eine Gebetsgemeinschaft für Männer und Frauen. Gemeinsam betet man um eine gute Sterbestunde. Herzliche Einladung an Mitglieder und interessierte Mitbeter. Titularfest der Bruderschaft vom guten Tod Das Fest Kreuzerhöhung am 14. September, Patrozinium der Gottesbergkirche, ist zugleich das Titularfest der „Bruderschaft vom guten Tod“. Immer am Sa. danach begeht die Bruderschaft dieses Fest. Das wird in diesem Jahr am Sa., 17. September, sein. Die Feier beginnt mit der Eucharistie um 9 Uhr auf dem Gottesberg. Im Anschluss daran findet im Pius-Scheel-Haus die Versammlung der Bruderschaft statt. Nach einem Vortrag über die Entstehung und die Geschichte der Bruderschaft wird ein gemütliches Beisammensein mit Frühschoppen das Treffen abschließen. Zu dieser Feier sind alle Mitglieder der Bruderschaft und alle Interessierten herzlich eingeladen. Patrozinium auf dem Gottesberg Das Fest Kreuzerhöhung ist auch das Patrozinium der Gottesbergkirche zum Heiligen Kreuz. Immer am Sonntag danach, dieses Jahr also am 18. September, feiert der Gottesberg dieses Fest. Der Festgottesdienst beginnt wie immer am So. um 9 Uhr. Dazu sind die Freunde der Wallfahrtskirche und alle Christen aus nah und fern herzlich eingeladen. Salvatorkolleg Schlosskapelle Regelmäßige Gottesdienste: Mo. – Fr. 7:00 Uhr Hl. Messe Sa. 7:30 Uhr Hl. Messe So. 7:30 Uhr Hl. Messe 17:45 Uhr Vesper St. Ulrich und Margaretha Arnach Pfarrbüro: 07564 9488521, Fax 9488522 Arnach, Pfarrer-Segmiller-Weg 2 stulrich.arnach@drs.de Mo., Mi., Do. 9 – 12 Uhr Di. 14 – 17 Uhr Gottesdienste: So., 04.09.: 9 Uhr Eucharistiefeier Sa., 10.09.: 14:30 Uhr Trauung So., 11.09.: 10:30 Uhr Eucharistie-feier (†Maria Längst) regelmäßige Termine: Di., Do. 18 Uhr Rosenkranzgebet Info für Arnach, Eintürnenberg und Ziegelbach: Hl. Messen am Mi. in Arnach und Eintürnenberg finden während den Sommerferien nicht statt. Seite 25