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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 31.03.2021

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Anzeige Wurzach bringt`s zum Schutz vor dem Coronavirus Das Coronavirus betrifft uns alle! Besonders ältere und schwächere Menschen müssen nun sehr stark darauf achten, sich so gut wie möglich zu schützen. Leider gehört dazu auch, öffentliche Bereiche zu meiden. Das erschwert den Alltag vor allem beim Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten massiv. Die Lösung: In Bad Wurzach und in allen Teilorten haben sich bereits über 100 freiwillige Helfer für eine Nachbarschaftshilfe gemeldet. Um den Alltag von Menschen zu erleichtern, unterstützen die Helfer*innen nun nachbarschaftlich beim Einkaufen. 1.Unterstützungssuchende können sich an Werktagen zwischen 9 und 12 Uhr an folgende Nummer wenden 07564 9478919 2. Ehrenamtliche vermitteln direkt und unentgeltlich anhand örtlicher Gegebenheiten den passenden Helfer 3. Suchende bekommen Kontaktdaten übermittelt und können sich selbstständig bei Helfern melden Seite 26

Was sonst noch interessiert Was sonst noch interessiert Weitere Informationen Energiespartipp – Kaffeemaschine mit Abschaltautomatik Kaffeemaschinen sind heimliche Stromfresser, wenn sie für unnötiges Warmhalten ständig vor sich her köcheln. Geräte mit Abschaltautomatik reduzieren den Stromverbrauch um mehr als 50 Prozent. Über die Lebensdauer gerechnet lässt sich damit viel Strom einsparen. Achten Sie beim Kauf auf die Energieetikette. Für energiebewusste Teetrinkerinnen und -trinker eignen sich Wasserkocher. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt unter https://www.badwurzach.de/index.php?id=710 Der Deutsche Wetterdienst sucht ab sofort eine ehrenamtliche Beobachterin oder Beobachter für eine Niederschlagsmessstelle im Raum Bad Wurzach oder nähere Umgebung Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in Deutschland ein Netz von nebenamtlichen Wetter- und Niederschlagsstationen. Für dieses flächendeckende Mess-Netz sucht die Bundesbehörde wetterbegeisterte Bürgerinnen oder Bürger, die ehrenamtlich zur Wetterund Klimaüberwachung des nationalen Wetterdienstes in Deutschland beitragen möchten. Voraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sind ein geeignetes Grundstück, auf dem das Messgerät des DWD in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und Bewuchs aufgestellt werden kann, das Vorhandensein eines Internetanschlusses sowie die Bereitschaft zur Durchführung von Schneemessungen und zur Pflege des Messgerätes. Sollten Sie durch Urlaub oder Krankheit verhindert sein, sollte eine geeignete Vertretung zur Verfügung stehen. Zudem müssen alle umgebenden Hindernisse, wie z.B. Gebäude, Bäume usw. doppelt so weit von dem Messgerät entfernt sein, wie sie hoch sind. Ein Gartenhaus von 2 Meter Höhe muss mindestens 4 Meter vom Messgerät entfernt sein. Der Deutsche Wetterdienst bezahlt für die ehrenamtliche Tätigkeit eine steuerfreie Aufwandsentschädigung. Ihre Aufgabe besteht darin, einmal täglich die in den letzten 24 Stunden gefallenen Niederschlagsmengen zu messen. Zusätzlich im Winter falls eine Schneedecke vorhanden ist, deren Höhe zu bestimmen. Gemessen wird während der Winterzeit um 6.50 Uhr, während der Sommerzeit um 7.50 Uhr. Sie erhalten eine persönliche Einweisung vor Ort in Ihre Aufgaben sowie eine ausführliche schriftliche Anleitung. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich bitte bei: Deutscher Wetterdienst, Regionale Messnetzgruppe München, Außenstelle Stuttgart, Am Schnarrenberg 17, 70376 Stuttgart, 069-80629546 (Herr Dörr), Thomas.Doerr@dwd.de Bodo informiert: Einschränkungen im Busverkehr während der Osterferien Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund möchte die Fahrgäste auf die Einschränkungen im Busverkehr während der bevorstehenden Osterferien hinweisen. Zu beachten sind die unterschiedlichen Ferienzeiträume in Baden-Württemberg und Bayern. Aufgrund der pandemiebedingten, dynamischen Informationslage muss zudem mit kurzfristigen Änderungen gerechnet werden. Fahrgäste werden gebeten, hierfür die Mitteilungen in den Medien zu beachten. Aktuelle Angaben unter www.bodo.de. Detailliertere Informationen sind telefonisch beim jeweiligen Omnibusunternehmen erhältlich. Deren Rufnummern sind im Internet unter www.bodo.de im Bereich Service/Informationsstellen aufgeführt. Laut „Freizeitregelung“ ist die Schülermonatskarte bzw. eCard Schule während der offiziellen Schulferien in beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern ganztägig im gesamten bodo-Verbundgebiet in Bus und Bahn gültig, außer im DB-Fernverkehr IC/ EC. Auch das JuniorTicket ist im Ferienzeitraum ganztägig und verbundweit gültig. Ein Schülerausweis oder Altersnachweis ist dabei bitte stets mitzuführen Weitere Ergebnisse des Insektenmonitorings der LUBW: Schmetterlinge im Fokus Baden-Württemberg. Aktuelle Auswertungen für die Artengruppe der Schmetterlinge im landesweiten und mehrjährig angelegten Insektenmonitoring der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg bestätigen, dass die Vielfalt der Tagfalter mit der Ausdehnung monotonen Offenlands abnimmt. Manche Arten sind nur noch vereinzelt in Naturschutzgebieten zu finden. Eine Verbesserung der Situation kann durch einen landesweiten Verbund von Biotopen erreicht werden. Dann können sich auch seltene Arten wieder im ganzen Land verbreiten. Negativer Einfluss von Ackerflächen auf die Schmetterlingsvielfalt: Schmetterlinge sind eine wichtige Indikatorgruppe für das im Jahr 2018 begonnene landesweite Insektenmonitoring der LUBW. Die Daten aus den ersten drei Erhebungsjahren liefern bereits richtungsweisende Erkenntnisse. Die Analysen zeigen: Je größer der Anteil von Ackerflächen in der Umgebung der Transekte ist, desto geringer ist die Vielfalt der Schmetterlinge. Transekte sind beprobte Flächen. Weitaus mehr Arten von Tagfaltern wurden in Lebensräumen gefunden, die eine Vielzahl an hochwertigen Geländestrukturen aufweisen, wie magerem Grünland oder Hecken. Eine abwechslungsreiche Landschaft ist somit die Grundlage für Insektenreichtum. Oftmals kann den Schmetterlingen und auch vielen anderen Insekten schon durch weniger „Ordnungsliebe“ geholfen werden, indem beispielsweise Ackerränder weniger bearbeitet werden und so natürlicher Bewuchs zugelassen wird. Optimal ist es, wenn dieser auch über die Wintermonate als Überwinterungsmöglichkeit stehen bleibt. Restpopulationen stärken und miteinander vernetzen Einige Schmetterlingsarten, wie der Schachbrettfalter (Melanargia galathea) sind auch in landwirtschaftlich genutzten Flächen noch weit verbreitet. Ausgesprochen seltene Arten finden sich nicht ausschließlich in Naturschutzgebieten, wie das Beispiel eines Exemplars des gefährdeten Flockenblumen-Grünwidderchens (Adscita globulariae) zeigt. Die seltenen Funde geben Anlass zur Hoffnung, denn insektenfreundliche Maßnahmen würden auf fruchtbaren Boden fallen. Noch existierende Bestände könnten sich wieder regenerieren. Für die Testgruppe der Tagfalter- und Widderchen konnten insgesamt 112 Tagfalterund Widderchenarten von 152 in Baden-Württemberg bekannten Arten nachgewiesen werden. Aufgrund ihres kurzen Lebenszyklus haben Insekten den Vorteil, dass Restpopulationen rasch auf entsprechende Verbesserungen des Lebensraumes reagieren können und sich stabilisieren. „Dies gelingt jedoch nur, wenn noch eine Restpopulation vorhanden ist. Deshalb sind zeitnahe Verbesserungen der Lebensräume für unsere Insekten sehr wichtig“, so Eva Bell, Präsidentin der LUBW. Eine entscheidende Rolle nimmt hier der Biotopverbund ein. Strukturreiche Lebensräume müssen in Zukunft noch stärker vernetzt werden, um die Artenvielfalt landesweit wieder zu steigern. „Der geplante landesweite Biotopverbund kann auch mit kleineren Maßnahmen von jeder Kommune und von jeder Bürgerin und jedem Bürger aktiv gefördert werden“, betont Präsidentin Bell. „Jeder kann sich auf unserer Webseite direkt über den landesweiten Biotopverbund informieren“. Hintergrundinformation: Indikator Tagfalter und Widderchen im landesweiten Insektenmonitoring: Für Baden- Württemberg sind aktuell 152 vorkommende Tagfalter- und Widderchenarten bekannt. Bei den bisherigen landesweiten Stichproben in den Jahren 2018 bis 2020 hat die LUBW für die Testgruppe der Tagfalter- und Widderchen insgesamt 112 Tagfalter- und Widderchenarten nachgewiesen, die sich auf 35.276 Individuen verteilten. Das Monitoring erfasst somit einen Großteil der im Land vorkommenden Arten. Dies ist ein Beleg für die Repräsentativität der Monitoringergebnisse. Naturschutz- Seite 27