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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 24.06.2020

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Aktuelles aus

Aktuelles aus Unterschwarzach Aktuelles aus Ziegelbach Aktuelles Ortsverwaltung Unterschwarzach Fichtenstraße 19 88410 Bad Wurzach – Unterschwarzach Telefon: 07564 91091 Telefax: 07564 3023415 ov.unterschwarzach@bad-wurzach.de Öffnungszeiten Mo. Di., Do. 08:00 – 12:00 Uhr 16:00 – 19:00 Uhr 08:00 – 12:00 Uhr Aktuelles aus Unterschwarzach Altpapiersammlung Am Dienstag, 07.07., von 9 bis 17 Uhr am Sammelplatz an der Pfarrfeldstr. (Gewerbegebiet). Auch Kartons und Bücher können abgegeben werden. Haushalte ohne Fahrmöglichkeit können sich bei Monika Kibler, Tel. 07358/208 melden. Im Voraus vielen Dank. Das Sammlerteam vom Frauenbund. Freizeitplatz Truilz Der Freizeitplatz kann jetzt wieder gemietet werden! Aktuell können Sie dort wieder Feste bis ca. 50 Personen feiern. Wir freuen uns auf Sie! Information über freie Termine auf der Homepage: freizeitpl-truilz.de Vereinsnachrichten/ Veranstaltungshinweise Frauenbund Unterschwarzach Einladung: Anlässlich des Bundesfestes (Maria Heimsuchung) treffen wir uns am Fr., 3.7., um 19.30 Uhr zu einem Wortgottesdienst mit Herr Pfarrer Notz in der Pfarrkirche in Unterschwarzach. Bei guter Witterung ist ein kurzer Pilgerweg zur Schule und zurück vorgesehen. Wir freuen uns auf eine Begegnung mit den Frauen aus Bad Wurzach, Oberessendorf und Unterschwarzach und laden dazu herzlich ein. Ein herzliches Dankeschön an alle Brillenspendern sowie für das Reinigen und sorgfältige Verpacken des Sammelgutes durch Thea Kühnbach. Anfang Mai schickten wir per Post 2 große Pakete mit insgesamt 204 Brillen und 2 Hörgeräte nach Hirsingen/Elsass ins Kapuzinerkloster. Das Porto von 56,98 EUR wurde von einer Frau aus Leutkirch, die ungenannt bleiben möchte, gespendet. Ihr sagen wir ebenfalls ein ganz herzliches „Vergelts Gott“. Pater Denis Schicklin vom Kapuzinerkloster freute sich sehr über die wertvolle Zusendung der Brillen für die Ärmsten und bedankt sich im Namen der Freiwilligen uns sendet an alle ganz herzliche Grüße. gez. Monika Kibler Weitere Informationen zu unserem Jahresprogramm: Den für 30.7. geplanten Ausflug müssen wir diese Jahr aufgrund der Corona-Pandemie– uflagen ausfallen lassen. Ebenso verzichten wir auf das gemeinsame Kräutersäulen binden für das Fest Maria Himmelfahrt am 15. August. Blutreiterverein Unterschwarzach Die Generalversammlung wird wegen Corona auf einen späteren Zeitraum verschoben. Nachdem der Blutfreitag nicht stattfindet sind keine Informationen erforderlich. Die Vorstandschaft Aktuelles Ortsverwaltung Ziegelbach Barockstr. 20 88410 Bad Wurzach – Ziegelbach Telefon: 07564 302-250 (SEK) 07564 302-234 (OVS) Telefax: 07564 302-3250 ov.ziegelbach@bad-wurzach.de Öffnungszeiten Di. Mi. Do. Fr. Aktuelles aus Ziegelbach 08:30 – 12:00 Uhr nach Vereinbarung 08:30 – 12:00 Uhr 15:30 – 19:00 Uhr 08:30 – 12:00 Uhr Rollende Wertstoffkiste (RaWEG) Do., 16. Juli, 13.30–15.30 Uhr, Dorfstadelparkplatz. Nächste öffentliche Sitzung des Ortschaftsrats Mi., 8. Juli, um 20 Uhr. Frau Bürgermeisterin Scherer ist bei der Sitzung anwesend. Problemstoffsammlung Am 17. Juli können bei der Straßenmeisterei Bad Wurzach, Alte Straße 25, in der Zeit von 13–16 Uhr Problemstoffe abgegeben werden. Angenommen werden: Farben, Lacke, Lösungsmittel, Spraydosen mit Restinhalt, Säuren/Laugen, Reinigungsmittel, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Chemikalien bis zu 20 L, Leuchtstoffröhren (max. 20 St.), Haushaltsu. Autobatterien. Seite 12

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de „...steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark.“ (1Kor 16,13) Liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich wäre ich in der Woche nach Pfingsten wieder in Untermarchtal gewesen. Auf dem dortigen Jugendtag. Zusammen mit jungen und junggebliebenen Menschen aus der Seelsorgeeinheit. Zuerst zweieinhalb Tage zu Fuß und mit Vollgepäck auf dem Weg, als Sternwallfahrer*innen. Dann eineinhalb Tage bei den Vinzentinerinnen, um mit ihnen sowie etwa 2000 (oder wahrscheinlich noch mehr) Leuten diesmal das 40-jährige Jubliäum zu feiern. Aber: Es hat nicht sollen sein. – Dennoch „ist“ das, was Untermarchtal ausmacht. Nämlich immer dann, wenn ich fest im Glauben stehe. Meine Frau brachte mich auf diesen Gedanken. (Danke!) Sie sagte sinngemäß: „Wenn du schon nicht zum Jugendtag kannst, dann schreib doch darüber.“ So mache ich es. Ich hole ihn hierher, indem ich auch diejenigen zu Wort kommen lasse, die ihn vorbereitet haben: »Im November vergangenen Jahres haben wir (= das Vorbereitungsteam) das Thema des Jugendtags gewählt und uns für das Wort: „Seid mutig und stark, steht fest im Glauben“ entschieden. Zu einem Zeitpunkt, als noch nicht klar war, was so alles auf uns zukommt. Niemand konnte ahnen, wie so ein winziges Ding – wie ein Virus unser Leben verändern wird. Und nun stecken wir mitten drin. In einer Pandemie… in einer Situation, die wir so noch nie erlebt () und uns auch vermutlich nicht geträumt haben. Doch wie immer gilt auch hier: Gottes Wort hat uns was zu sagen – unabhängig von Zeit, gesellschaftlicher Entwicklung, geschichtlichen Herausforderungen… Deshalb laden wir Dich ein, in diesem Jahr den Weg nach Untermarchtal zum „Fest des Glaubens“, dem Jugendtag virtuell zu gehen.« Das Nächste, was bei uns in Bad Wurzach ansteht, ist zwar kein Jugendtag, aber ein Glaubensfest. Und auch hier gilt: Wenngleich dieses nicht wie gewohnt stattfindet - das, was das Heilige Blut ausmacht, „ist“! Ja mehr noch, „es“ lädt uns ein, dort wo wir sind, zu glauben. An verschiedenen Orten zur selben Zeit. Zu unterschiedlichen Zeiten am selben Ort. Wie herum, das bleibt sich gleich. Was zählt, ist Gott: Dass (der Glaube an) seine Heilige-Geist-Kraft uns verbindet, uns Standfestigkeit verleiht, uns stärkt und ermutigt. Dieser Gedanke »kommt aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. () Korinth war eine pulsierende Handelsstadt, griechisch geprägt, mit viel Lebensfreude und Freiheit. Party war angesagt. Also, eher Berlin als Untermarchtal [oder Bad Wurzach]... Doch genau dort hatte Paulus eine Gemeinde gegründet… [Anfangs lebten ihre Christ*innen gut miteinander. Aber] dann wurde es zunehmend stressiger. Es stellten sich immer mehr große Schwierigkeiten im Zusammenleben ein. Paulus machte sich gewaltige Sorgen um die Gemeinde. Deshalb schrieb er diesen Brief. An dessen Ende hat er das Wichtigste () zusammengefasst: „Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark. Alles was ihr tut, geschehe in Liebe.“« Damit ist das, was Thema sein will, eingebettet zwischen „seid wachsam“ auf der einen Seite. Also, dass wir uns nicht vom Bösen verführen lassen; sondern prüfen, ob es das Gute ist, bevor wir uns entscheiden. Und vom „alles was ihr tut, geschehe in Liebe“ auf der anderen Seite. D.h., dass unser Handeln auf Liebe basieren soll – zu Gott, den Nächsten, wie uns selbst. So gesehen passen Paulus´ Worte sehr gut »auch in unsere Zeit… Denn Entscheiden und Unterscheiden ist eine Wahnsinns-Herausforderung! Nicht nur im Zeitalter von Fake-News und Marketing. Prüfen, ob es das Gute ist und was überhaupt das Gute ist. Puh, krasse Fragen, die die Menschen in Korinth schon beschäftigt haben.« Aber v.a. sind sie auch eine Einladung an uns. Ihnen heute nachzugehen und Antworten zu suchen. Sei es an besonderen Daten, wie dem Blut- Freitag, oder an gewöhnlichen Tagen, wo es von der Zeit her einfach passt. In Gedanken und/oder zu Fuß unterwegs - z.B. auf dem Weg der Blutreiter*innen - um dem eigenen Glauben auf die Spur zu kommen: Also wer es ist, der uns fest stehen lässt und dadurch Mut wie Stärke verleiht?; oder was »„Glaube“ eigentlich für [uns] persönlich heißt? - Das Glaubensbekenntnis [mag und kann uns dabei eine Antwort-Hilfe sein, denn es] fasst zusammen, was für Christ*innen über Jahrhunderte hinweg () Glaube ausmacht. Es ist eine Kurzformel des Glaubens, das ein gemeinsames Bekenntnis aller Gläubigen ermöglicht.« Es kann das, weil es das Ergebnis eines Ent- wie Unterscheidungsprozesses ist; und weil es wieder und wieder geprüft und schließlich für gut befunden wurde. In diesem Sinn die herzliche Einladung: »Schau dir das Glaubensbekenntnis in Ruhe an. [Online, oder im Gotteslob, Nr.3 Ziffer 4.] Sprich es () laut vor dich hin. Du kannst dich dabei auch () bewegen [und fragen lassen]. - Was spricht dich an? - Welche Sätze gefallen dir? - Welche Sätze verstehst du nicht? - Mit welchen Aussagen tust du dir schwer? - Wo entdeckst du deinen Glauben? - Du kannst Worte oder Sätze markieren, die dir wichtig sind. [Du kannst] auch einen Vers aussuchen, ihn aufschreiben und in deine Hosentasche stecken, so dass dieser „mit dir geht“« - und Dich auf seine Weise ermutigt und stärkt. Raimund Miller, Kurseelsorger Seite 13