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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 20.01.2021

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Aktuelles aus

Aktuelles aus Bad Wurzach Vollzugsdienst wird verstärkt Mit dem Haushalts- und Stellenplan 2020 hatte der Gemeinderat Anfang letzten Jahres die Aufstockung des städtischen Vollzugsdienstes um eine halbe Stelle bewilligt. Als neue Kraft für diese Aufgabe konnte Siegfried Kranz gewonnen werden, der seit Jahresbeginn Maria Schnurrenberger bei Kontrollen und Botendiensten unterstützt. „Herr Kranz wird neben der Überwachung des ruhenden Verkehrs künftig vor allem auch Aufgaben im Marktwesen bzw. bei der Kontrolle von verkehrsrechtlichen Anordnungen zu Baustellen oder Veranstaltungen übernehmen“, berichtet Elke Osterkamp, Leiterin des Fachbereichs Ordnung und Soziales zu dessen Tätigkeitsfeld. Zudem sei über den neuen Kollegen künftig eine bessere Vertretung bei urlaubs- oder krankheitsbedingter Abwesenheit möglich. „Bislang musste in solchen Fällen der Bauhof beispielsweise die notwendigen Botengänge in der Verwaltung mit abdecken“. „Dass Herr Kranz bereits Erfahrung aus seiner bisherigen Tätigkeit für die Gemeinde Kißlegg mitbringt, ist natürlich von Vorteil und erleichtert die Einarbeitung“, so Osterkamp weiter zur durchaus anspruchsvollen Tätigkeit im Vollzugsdienst. „Häufig sind die Kollegen nämlich draußen vor Ort erste Ansprechpartner für Einwohner und Gäste in nicht immer ganz einfachen Situationen“. Erfahrung und Fingerspitzengefühl seien hier entsprechend wichtige Eigenschaften. Schneeräum- und Streupflicht der Anlieger Im Hinblick auf die winterlichen Witterungsverhältnisse werden Straßenanlieger (Grundstückseigentümer, Mieter und Pächter) auf die wichtigsten Bestimmungen für das Räumen und Bestreuen der Gehwege hingewiesen. Grundlage hierfür ist die Streupflichtsatzung der Stadt Bad Wurzach. Seite 6 Straßenanlieger: Straßenanlieger ist derjenige, dessen Grundstück unmittelbar an die Straße grenzt. Ein Grundstück grenzt auch dann an eine Straße, wenn zwischen dem Grundstück und der Straße eine zur Straße gehörende Stützmauer, Böschung oder Grünstreifen liegt. Die Verpflichtung besteht auch bei einem unbebauten Grundstück. Schneeräumen: Die Gehwege oder, falls solche nicht vorhanden sind, die seitlichen Flächen am Rande der Fahrbahn, sind auf eine solche Breite von Schnee oder auftauendem Eis zu räumen, dass die Sicherheit und Ordnung des öffentlichen Verkehrs gewährleistet ist. Die Gehwege sind mindestens 3/4 ihrer Breite, die seitlichen Flächen mindestens 1 m breit zu räumen. Der geräumte Schnee und das auftauende Eis sind auf dem restlichen Teil des Gehweges, soweit der Platz dafür nicht ausreicht oder ein Gehweg nicht vorhanden ist, am Rande der Fahrbahn anzuhäufen. Geräumter Schnee darf dem Nachbarn nicht zugeführt werden. Besitzern von Vorgärten wird empfohlen, den Schnee möglichst auf diesen unterzubringen. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen und die Straßenläufe so freizumachen, dass das Schmelzwasser abziehen kann. Die von Schnee oder auftauendem Eis geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass eine durchgehende Benutzbarkeit der Gehwege gewährleistet ist. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn in einer Breite von mindestens 1m zu räumen. Beseitigung von Schnee- und Eisglätte: Bei Schnee- und Eisglätte sind die Gehwege sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, dass sie vom Fußgänger bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst gefahrlos benützt werden können. Die Streupflicht erstreckt sich auf die von Schnee zu räumende Fläche. Streumaterialien: Zum Bestreuen ist möglichst abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche zu verwenden. Bei besonders extremen Witterungsverhältnissen wie z.B. Eisregen darf ausnahmsweises Salz zur Beseitigung von Eisglätte verwendet werden. Die Verwendung von Streusalz ist in der Nähe von Grün- und Pflanzstreifen sowie von Bäumen grundsätzlich verboten. Zeiten für die Räum- und Streupflicht: Die Gehwege müssen werktags bis 7 Uhr, an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 8.30 Uhr geräumt und bestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schneebzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich - bei Bedarf auch wiederholt - zu räumen und zu streuen. Die Pflicht endet um 20 Uhr. Abschließende Bitte des städtischen Bauhofes: Für die Räumfahrzeuge ist es nicht immer einfach, die Straßenzüge ordentlich zu räumen, da diese häufig durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind. Die Räumfahrzeuge sind bis zu 3,00 Meter breit. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass Sie Ihr Fahrzeug so abstellen, dass der Räumdienst ohne Probleme die Straßenzüge befahren und räumen kann. Aktion „Herz und Gemüt“ – mehr Lebensqualität für ältere Menschen Das Projekt Aktion „Herz und Gemüt“ – mehr Lebensqualität für ältere Menschen , gefördert von der Friedrich-Schiedel-Stiftung möchte in Bad Wurzach, insbesondere in den Teilgemeinden ältere Menschen begleiten, Wegweiser sein, die praktische Seniorenarbeit wertschätzen, stärken und unterstützen und zur Stärkung der Lebensqualität älterer Menschen vor Ort, im Miteinander soziale Netze schaffen. Wenn Sie gerne bei älteren Menschen Besuche machen möchten oder sich in diesem Bereich anderweitig ehrenamtlich engagieren möchten melden Sie sich gerne, das Aufgabenfeld ist vielseitig. Machen Sie mit! Ansprechpartnerin Aktion „Herz und Gemüt“: Susanne Baur, Marktstr 21/1 – 2 (Lebensräume für Jung und Alt), Bad Wurzach, Tel.: 07564/9365019, e-Mail: info@herz-und-gemuet.de oder www.herzund-gemuet.de Neues aus der Stadtbücherei „Click & Collect“ – diesen Service bietet Ihnen ab sofort Ihre Stadtbücherei im Rosengarten an. Was bedeutet das für Sie? Nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher (per E- Mail) Bestellung können Sie Ihre gewünschten Medien zu einem vereinbarten Termin bei uns abholen. Hierzu erreichen Sie uns telefonisch zu den gewohnten Öffnungszeiten (s. u. – außer samstags!). Rund um die Uhr steht Ihnen die digitale Ausleihe über unser Portal www.libell-e.de zur Verfügung. Bereits ausgeliehene Medien wurden automatisch verlängert, für fällige Medien werden während der Schließzeit keine Gebühren erhoben.

Aktuelles aus Bad Wurzach Weitere Informationen: Stadtbücherei, Rosengarten 3, 88410 Bad Wurzach, Tel. 07564 302-230, stadtbuecherei@bad-wurzach.de, www.bad-wurzach.de Öffnungszeiten: Di. 10-12 Uhr und 14-18 Uhr, Mi. 14-18 Uhr, Do. 10-18 Uhr, Fr. 14-18 Uhr – aufgrund der angespannten Pandemielage derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Vor 150 Jahren in Wurzach geboren: Paul Waldraff – Schöpfer der Germania- Briefmarken des Kaiserreichs Die Germania mit dem Blechbusen (Bericht von Gisela Rothenhäusler) Was verbindet Briefmarken aus dem Kaiserreich und Bad Wurzach? Paul Waldraff, der den Entwurf dazu lieferte, wurde vor 150 Jahren, am 16. Juli 1870, als dritter Sohn des fürstlichen Domänendirektors Eduard Waldraff in Wurzach geboren. Zur Förderung seiner künstlerischen Begabung besuchte er die Kunst- und Gewerbeschule in Stuttgart und ließ sich zum Maler ausbilden. Ende der 1890er Jahre wurde er bei der Reichsdruckerei in Berlin eingestellt, in der neben Banknoten und Staatsobligationen auch Briefmarken entworfen wurden. Da er auch als Porträtist arbeitete, lernte er die Schauspielerin Anna Führing kennen, die mit dem 45 Jahre älteren Hofoperndirektor von Berlin, Ferdinand von Strantz, verheiratet war. 1891 erntete sie für ihre Rolle als Germania in dem Festspiel „Barbarossa“, das in Düsseldorf zu Ehren Wilhelms II. aufgeführt wurde, großen Beifall. Ihren größten Erfolg als Germania hatte sie 1897 in Berlin bei der Einweihung eines Denkmals für Wilhelm I. anlässlich dessen 100. Geburtstages: beim Festzug stand sie mit einem goldschimmernden Brustpanzer auf einem Prunkwagen und prägte damit wohl nachhaltig die zeitgenössische Vorstellung dieser allegorischen Gestalt. Zur Jahrhundertwende sollte am 1. Januar 1900 eine neue Serie mit Briefmarkenmotiven herausgegeben werden – als Motiv entschied man sich für die Wiedergabe eines Kopfes. Wilhelm II. spielte wohl mit dem Gedanken, sich selbst abbilden zu lassen, aus Rücksicht auf die Gefühle der deutschen Bundesfürsten nahm man aber davon Abstand und entschied sich für ein Brustbild der Germania. Paul Waldraff beteiligte sich an dem Wettbewerb für die neue Briefmarkenserie mit einem Entwurf, der die Germania nach seinem Porträt von Anna Führing zeigte. Wilhelm II. wählte höchstpersönlich den Entwurf und Waldraff gewann den Wettbewerbspreis von mehreren hundert Mark. Die Germania- Briefmarken fanden bei Kunstkritikern aber keinen großen Anklang, Waldraff selbst nannte sein Werk nur die „Germania mit dem Blechbusen“. Obwohl einige weitere seiner Entwürfe für die Reichsdruckerei umgesetzt wurden, verlor er einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg seine Stellung. Im Ersten Weltkrieg war er in Litauen stationiert, wo er 1917 an einer Lungenentzündung verstarb. Wir sind ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen im Bereich der Kiesaufbereitung. Für unsere Kiesgrube in Mennisweiler suchen wir zum baldmöglichsten Zeitpunkt einen engagierten Radladerfahrer (m/w/d) Sie verfügen idealerweise über einen Führerschein der Klasse „CE“ und sind an einer verantwortungsbewussten und abwechslungsreichen Tätigkeit in einem gut geführten mittelständischen Betrieb interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an info@wiedenmann-kieswerk.de oder an Heidschachenstr. 2 88299 Leutkirch Tel. 0 75 61/9 88 39-0 Pflegedienst Bad Wurzach Frau Hartmann und ihr Team finden Sie in der Ravensburger Str. 10, in 88410 Bad Wurzach Tel.: 07564 / 91110 hildegard.hartmann@drk-pflege.de Für Pflegefachkräfte: Wir bieten flexible Arbeitszeitmodelle in unserem tollen Beruf an. Sehr gerne auch WiedereinsteigerInnen! Also: „Raus aus dem Haus, rein in den Job!“ Unsere Leistungen: • Ambulante Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege • Hauswirtschafliche Unterstützung • Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung • Wundmanagement • Pflegeberatungen • Essen auf Räder Seite 7

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