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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 19.07.2017

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§ Bekanntgaben

§ Bekanntgaben und Bekanntmachungen Bekanntmachungen und Bekanntgaben § Informationen der Stadtverwaltung Seite 36 Förderung aus dem „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ (ELR) Für das Jahr 2018 wird durch die Stadt Bad Wurzach wieder ein Antrag auf Förderung aus dem „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ (ELR) vorbereitet. Bei der diesjährigen Förderausschreibung konzentriert sich das Programm auf die Schaffung von zeitgemäßen und bezahlbaren Wohnraum (Förderschwerpunkt „Wohnen“). Deshalb werden im ELR 2018 prioritär Investitionen privater Haus- und Wohnungsbesitzer gefördert. Das ELR setzt hierbei auf die Innenentwicklung und Investitionen in Bestandsgebäude sowie vor allem auf die Umnutzung leerstehender Gebäude. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ sollen vorrangig Projekte unterstützt werden, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Wie bereits in den Vorjahren setzt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Jahresprogramm 2018 auf die ökologische Komponente. Fördervorrang haben Projekte, die sich durch den schonenden Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen, den rationellen Energieeinsatz, die Verwendung erneuerbarer Energien bzw. nachwachsender Rohstoffe und umweltfreundlicher Bauweise auszeichnen. Der Schwerpunkt „Grundversorgung“ soll die Versorgung des ländlichen Raumes mit Waren und Dienstleistungen als wichtiger Standortfaktor sicherstellen und somit zur Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung beitragen. Diese wichtigen Einrichtungen sind zugleich zentrale Treffpunkte in der Gemeinde und tragen enorm zu deren Attraktivität bei und werden daher prioritär berücksichtigt. Bei allen Fördermaßnahmen kommt der Vermeidung von neuer Flächeninanspruchnahme ein besonderes Gewicht zu. Nähere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie auch auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Tübingen und der L-Bank. Interessierte, die für 2018 Investitionen planen, können sich ab sofort bei der Stadtverwaltung, Stefan Kunz, Tel. 07564/302-140 oder unter stefan. kunz@bad-wurzach.de über die Fördermöglichkeiten informieren. Damit Förderanträge beim ELR-Förderprogramm mit aufgenommen werden können, müssen diese bis spätestens 15.09.2017 vollständig der Stadtverwaltung vorliegen. Wasser- und Abwassergebühren Nach der für die Stadt Bad Wurzach gültigen Wasserversorgungs- bzw. Abwassersatzung sind die Vorauszahlungen für die Wasser- und Abwassergebühren bis spätestens 30.07. zu bezahlen. Die Höhe der Vorauszahlung wurde mit dem Jahresbescheid 2016 festgesetzt. Es werden keine gesonderten Bescheide verschickt. Wir bitten diejenigen, die keine Abbuchungsermächtigung erteilt haben, die Gebühren rechtzeitig zu bezahlen. Energiespartipp – Energiesparen bei Elektrogeräten Beim Kauf von Elektrogeräten sollte man nicht nur auf den Energieverbrauch bei der Nutzung achten, sondern auch auf den Verbrauch im sogenannten Stand-By-Modus. So sind beispielsweise bei Fernsehern Stand-By-Werte von weniger als 1 Watt zu empfehlen. Aber auch die Größe sollte überdacht werden. Größere Bildschirme verursachen in der Regel auch höhere Stromkosten. Dies gilt in gleicher Weise auch für Computerbildschirme. Wer hier zusätzlich sparen will, schaltet seinen Monitor dunkler und den Bildschirmschoner aus. Letzterer verhindert nämlich, dass sich der PC in den noch schonenderen Ruhezustand versetzt. Kompakte Hi-Fi-Anlagen mit integrierten Radio, CD-Player und anderen Abspielgeräten sowie den Endverstärkern in einem Gehäuse benötigen durch ihren kleineren kompakten Aufbau in der Regel weniger Energie. Bei Modem und Router lohnt es sich häufig, diese über Nacht oder bei längerer Abwesenheit auszuschalten. Beim lokalen Funknetz W-LAN können moderne Router ihre Leistung nach Bedarf reduziert und bei geringerer Aktivität in einen Schlummermodus schalten. Erst wenn das W-LAN wieder genutzt wird, fährt das Gerät die Sendeleistung wieder auf das eingestellte Maximum hoch. Das spart Energie. Auch bei Kinderspielzeug sollte der Energieverbrauch überprüft und die Notwendigkeit der Anschaffung überdacht werden, da dieses Spielzeug oft nicht sehr lange benutzt und leider allzu häufig in unserer Wegwerfgesellschaft recht schnell wieder entsorgt wird. Gerade bei Kinderspielzeug sollte darauf geachtet werden, auch den Kindern ein energiebewusstes Handeln beizubringen und sie damit selbstständig dazu zu bringen, ihre Spielsachen nach Gebrauch wieder auszuschalten. Informationen anderer Behörden Infoveranstaltungen für Landwirte zum Wasser-Kreuzkraut Das heimische Wasser-Kreuzkraut gehört zu den Giftpflanzen, die unseren Nutztieren schaden können. In den vergangenen Jahren hat es auf zahlreichen Moorwiesen und teilweise auch auf mineralischen Flächen zugenommen. Der LEV RV lädt in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsamt RV, dem jeweiligen Flächenbewirtschafter und den Ortsobmännern zu folgenden Infoveranstaltungen ein. Dabei soll das Erkennen von Kreuzkräutern, deren Wuchsstrategie und Regulierungsmöglichkeiten besprochen werden. 26.7.; 10-12 Uhr Ort: Isny-Bodenmühle (Parkmöglichkeit); Von dort den Weg in die Bodenmöser folgen 1.8.; 14-16 Uhr Ort: Wolfegg an der L330 zw. Rötenbach und Unterhalden. Infos zur Anfahrt finden sie unter www.levravensburg.de gez. Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ravensburg e.V. „Sommerschnuppertag“ zu Ferienbeginn am 27.07. beim Finanzamt Wangen Das Finanzamt Wangen veranstaltet für Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2018 ihre Mittlere Reife, die Fachhochschulreife bzw. das Abitur ablegen werden und mit einer Berufsausbildung oder mit einem Dualen Studium beginnen wollen, zu Beginn der Sommerferien einen „Sommerschnuppertag“. Unter dem Motto „Steuer: Kann ich auch!“ informiert das Finanzamt am Do. 27.07., 9 bis ca. 12 Uhr über attraktive Ausbildungs- und Studienplätze bei der Steuerverwaltung des Landes Baden – Württemberg. Dabei gibt es Informationen zum Ablauf der Ausbildung/ des Studiums, über die Höhe der Ausbildungsvergütungen und die Berufsaussichten bzw. die abwechslungsreichen Tätigkeitsbereiche nach Abschluss der Ausbildung. Info/Anmeldungen zum „Sommerschnuppertag“ werden gerne unter Tel. 07522/714300 erteilt bzw. entgegengenommen.

Bekanntgaben und Bekanntmachungen§ Schulstart in der Fachschule für Hauswirtschaft im November – Anmeldung bis Ende September möglich Kreis Ravensburg – Es sind noch Plätze frei in der Fachschule für Hauswirtschaft in Bad Waldsee, die im November mit dem neuen zweijährigen Lehrgang beginnt. Die Weiterbildung führt zur Meisterprüfung in der Hauswirtschaft. Anmeldungen sind noch bis Ende September möglich bei Daniela Schweikhart, Tel. 07524/97486410 oder per E-Mail an daniela.schweikhart@landkreis-ravensburg.de. Der Lehrgang findet berufsbegleitend an zwei Tagen in der Woche statt. Unterrichtsfächer sind Betriebs- und Unternehmensführung, Hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen, Betriebliche Kommunikation und Einkommenskombinationen. Die Studierenden der Fachschule bereiten sich auf die Abschlussprüfung zum/zur „Wirtschafter/-in der Hauswirtschaft“ vor. Mit der anschließend folgenden Meisterprüfung können die Absolventen Führungsaufgaben in der Hauswirtschaft, beispielsweise in Kurkliniken, Seniorenheimen oder Tagungshäusern übernehmen oder den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Die Voraussetzungen für den Besuch der Fachschule sind die Berufsabschlussprüfung Hauswirtschaft mit Berufserfahrung oder – ohne die Ausbildung – mindestens fünf Jahre entsprechende Berufserfahrung. Weitere Informationen sind auf der Homepage erhältlich unter www.ernaehrung-oberschwaben.de unter der Rubrik „Beruf Hauswirtschaft“ oder direkt bei Daniela Schweikhart Tel. 07524/9748 6410, E-Mail daniela. schweikhart@landkreis-ravensburg.de. Landrat Sievers zur Entscheidung über Polizeipräsidium in Ravensburg: „Froh, wenn die Zeiten eines Polizeipräsidiums in Übersee zu Ende gehen“ Kreis Ravensburg – Mit großer Freude hat man im Landratsamt die heutige Entscheidung der Regierungskoalition in Stuttgart aufgenommen, ein Polizeipräsidium mit Sitz in Ravensburg einzurichten. „Ich bin froh, wenn die Zeiten eines Polizeipräsidiums in Übersee zu Ende gehen“, so Landrat Harald Sievers, für den es bis heute ein Rätsel ist, „wie das Innenministerium 2014 auf die Idee kommen konnte, unsere Region Bodensee-Oberschwaben als Anhängsel von Konstanz zu sehen.“ Die neue Polizeizentrale in Ravensburg wird für den Bodenseekreis und die Landkreise Sigmaringen und Ravensburg zuständig sein. „Für mich war seit meinem Amtsantritt eine eigenständige polizeiliche Verantwortungswahrnehmung für unsere Raumschaft auf Präsidiumsebene vor Ort eines unserer wichtigsten politischen Projekte“, so Landrat Sievers. Sein herzlicher Dank gilt allen, „die sich in den vergangenen Monaten und Wochen zusammen mit mir intensiv für eine Umsetzung der aus polizeifachlicher Sicht erarbeiteten Empfehlungen der Lenkungsgruppe eingesetzt haben.“ Neben den Landtagsabgeordneten, die hier Großes geleistet hätten, seien dies vor allem die Landratskollegen aus dem Bodenseekreis und dem Landkreis Sigmaringen sowie Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, aber auch Vertreter der Justiz, allen voran der Direktor des Ravensburger Amtsgerichts Matthias Grewe, und die Feuerwehren im Landkreis. „Wie schon bei den anspruchsvollen, aber ebenfalls geglückten Vorhaben Elektrifizierung der Südbahn und Aufnahme aller unserer wichtigen Bundesstraßenprojekte in den Bundesverkehrswegeplan 2016 zeigt sich auch hier wieder, wie wertvoll die, nach meinem Eindruck landesweit wohl einmalige Geschlossenheit unter den drei Landkreisen und deren parlamentarischen Vertretern für Erfolge in Berlin oder Stuttgart ist,“ ist Sievers überzeugt. „Mein ganz besonderer Dank geht aber an Innenminister Thomas Strobl, der bei einem landespolitisch unbequemen Thema mit Gestaltungskraft dafür Sorge getragen hat, dass die für unsere ganze Region auch strukturpolitisch sehr bedeutende Umsetzung der Expertenempfehlungen nicht auf den letzten Metern noch durch Querschüsse verhindert wird“, so Sievers. Die Organisation der Polizei und der Zuschnitt der Polizeipräsidien seien nach Sievers Verständnis nicht irgendeine abstrakte Verwaltungsorganisationsfrage nach dem Motto: Es ist doch völlig egal, wo das Präsidium ist, Hauptsache, die Polizei funktioniert. Vielmehr habe sie laut Sievers auch große Bedeutung für die Polizistinnen und Polizisten, die hier bei uns leben und für uns arbeiten. „Mir persönlich war ein Polizeipräsidium in der Mitte unserer Region daher von Anfang an auch deshalb sehr wichtig, weil sich hierdurch auch wieder ortsnahe Karrierechancen für unsere Polizisten – etwa auch aus unserem Allgäu – ergeben“, so Sievers weiter. Die schwierige Suche nach geeigneten Immobilien für das Präsidium in Ravensburg/Weingarten habe leider erneut gezeigt, welche Standortherausforderungen unser Oberzentrum habe, meint Sievers. „Ohne die Bereitschaft des Landratsamtes, zu Lasten unserer eigenen liegenschaftsbezogenen Funktionsinteressen eine Verlagerung von Ämtern, die heute noch nicht in unseren beiden Kreishäusern (Friedenstraße und Gartenstraße in Ravensburg) untergebracht sind, zu verschieben und die freien Flächen im Kreishaus II stattdessen dem Land anzubieten, hätte es in Ravensburg/Weingarten leider erneut keine Immobilie für eine Gründung des Polizeipräsidiums vor dem Jahr 2022/2023 gegeben und wir würden deshalb realistisch betrachtet wohl kein Polizeipräsidium Bodensee-Oberschwaben bekommen“, so Sievers. Damit so etwas nicht noch einmal passiere, „sondern wir unser Oberzentrum im Interesse der gesamten Region zukünftig auch im öffentlichen Bereich adäquat entwickeln können, möchte ich nachdrücklich dafür werben, in den Regionalplan oder Flächennutzungsplan in Ravensburg/Weingarten bald auch mindestens eine ausreichend große Sonderfläche für öffentliche oberzentrale Bedarfe (beispielsweise Verwaltung oder eine Forschungseinrichtung oder, wenn wir Glück haben, vielleicht auch einmal einen neuen integrierten Hochschulcampus) aufzunehmen“, meint Sievers. Deutsche Rentenversicherung – Flexirente online berechnen Die Flexirente macht das Hinzuverdienen neben der Rente einfacher. Doch wieviel kann dazuverdient werden und welche Rente steht einem dann noch zu? Ab sofort kann das jeder selbst berechnen: Der »Flexirentenrechner« ermittelt nach Eingabe der »Wunsch-Altersteilrente« in Prozent, was monatlich hinzuverdient werden darf. Der dazugehörige »Hinzuverdienstrechner« ermittelt nach Vorgabe des erwarteten jährlichen Hinzuverdienstes darüber hinaus die zustehende monatliche Versichertenrente. Beide Serviceangebote der Deutschen Rentenversicherung findet man auf www.deutsche-rentenversicherung-bw.de unter Services > Online-Dienste. Dort gibt es auch Infos darüber, wie die Rechner funktionieren. Falsch machen kann man nichts, denn die Eingabemöglichkeiten sind auf die rechtlich zulässigen und rechnerisch möglichen Werte beschränkt. Grundlage für die Ermittlung der geltenden Hinzuverdienstgrenzen ist das Jahr mit den höchsten Entgeltpunkten aus den letzten 15 Kalenderjahren vor Beginn der ersten Altersrente beziehungsweise dem Eintritt der Erwerbsminderung. Diesen Wert teilt die Deutsche Rentenversicherung ihren Versicherten und Rentnern auf Anfrage mit Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen im ganzen Land, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 1000 480 24 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de. Seite 37