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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 19.07.2017

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Gäste

Gäste und Freizeit Gäste und Freizeit Bad Wurzach Info Rosengarten 1 88410 Bad Wurzach Tel. (07564) 302150 E-Mail: service@bad-wurzach-info.de Öffnungszeiten Mo.–Fr. Sa. Gästeehrungen Seite 22 9.00 – 17.00 Uhr 10.00 – 12.30 Uhr Im Kurhotel am Reischberg wurden wieder treue Stammgäste geehrt. Das ganze Team gratuliert herzlich und freut sich auf den nächsten Besuch der Gäste! 5. Aufenthalt Elsbeth Schwarz aus Aspach, Herbert Altmann aus Schifferstadt 10. Aufenthalt Maria Wallat aus Neu-Ulm, Friedrich Kohlbecher aus Mainz, Hans-Dieter Nowak aus Herne 20. Aufenthalt Agnes Knopf aus Dielheim. Kurzzeitig ausverkauft und ab sofort wieder erhältlich: Das Festbier zur Grillsaison! Das offizielle Festbier der Stadt Bad Wurzach war in der vergangenen Zeit der meistgefragte Artikel in der Bad Wurzach Info. Ab sofort sind die letzten Bestände der drei Bier-Spezialitäten wieder eisgekühlt im Shop erhältlich. Die Begabungsförderung des Salvatorkollegs Gymnasium Bad Wurzach hatte im Auftrag der Stadt anlässlich der Eröffnung des neu gestalteten Maria Rosengarten mit Klosterplatz die Biere gebraut. Das nach irischem Vorbild gebraute starke Schwarzbier namens „Moorbier“, die nach Kilkenny-Art gebraute „Rote Perle“ und das Hefeweizen „Helles Hefe“, kosten einzeln jeweils 4 Euro, zwei Flaschen zusammen 7 Euro und drei Flaschen 9 Euro. Das Projekt wurde unter anderem von der Firma Verallia unterstützt, die extra für den Anlass eine Jubiläumsflasche mit Wurzach-Krebs kreierte, während die Firma Oberland MV grüne Kisten mit rotem Krebs auf weißem Grund produzierte. Die Metzgerei Wegmann stellte für die 60 Kisten Bier kostenlos ihre Kühlkammer zur Verfügung und die BAG schließlich am Eröffnungs-Sonntag Leihgläser. Die Etiketten stammen von der Druckerei Rothenhäusler. Bei der Herstellung der bereits ausverkauften 3er-Holzträger erfuhr das Projektteam Unterstützung durch Schreiner Stefan Heckelsmiller und die Firma Lissmac. Der besondere Dank der Stadt Bad Wurzach gilt dem Salvatorkolleg Bad Wurzach sowie allen beteiligten Firmen, die dieses beeindruckende Projekt möglich gemacht haben. Erweiterte Badezeiten in den Frei- und Hallenbädern während der Sommerferien Spaß und Erholung für die ganze Familie bieten das Hallen- und Freibad am Riedpark in Bad Wurzach und das Freibad in Hauerz. In den Sommerferien werden vom 27. Juli bis 3. September in beiden Bädern die Öffnungszeiten sogar noch verlängert. Badelustige können nahezu täglich von 11 bis 20 Uhr das kühle Nass genießen. Im Bad Wurzacher Bad ist am Montag Ruhetag, während im Freibad in Hauerz der flexible wöchentliche Ruhetag telefonisch unter 07568 / 209 erfragt werden kann. Neben der großen Liegewiese rund um das Bad Wurzacher Freibad mit seinen schattenspendenden Bäumen locken Kinderplanschbecken mit großem Sonnensegel über der Wasserspiellandschaft und ein kleiner Spielplatz zum Planschen und Schwimmen. Das Hallenbad mit Dampfbad und Ruheliegen ist das ganze Jahr über geöffnet und kann an Schlechtwettertagen mitbenutzt werden. Weitere Informationen gibt’s unter Tel. 07564 / 5571 oder unter www.bad-wurzach.de. Das Freibad in Hauerz lädt am So., 6. August Groß und Klein zum Freibadfest ein. Nach dem feierlichen Festgottesdienst um 10 Uhr gibt es Badevergnügung pur und ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jedermann. Für musikalische Unterhaltung ist ebenso gesorgt wie für die Bewirtung auf dem Freibadgelände. Weitere Infos gibt es unter www.hauerz.de KinderSommer 2017 - Die neue Ausgabe ist erschienen! Regio-Bestseller für Allgäu-Bodensee-Oberschwaben. Über 500 Ausflugsziele für die ganze Familie, zusammengefasst in einem Taschenbuch mit 292 Seiten: Dieses Taschenbuch ist ein umfassendes Nachschlagewerk, mit dem Urlauber und Einheimische viel Neues in der Region entdecken können. Die neue Auflage wurde komplett überarbeitet und ist dieses Jahr noch umfangreicher geworden. Mit rund 550 Farbbildern auf über 292 Seiten wird hier die ganze Freizeitregion präsentiert mit Altersempfehlungen, Wegbeschreibungen, Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, etc. für nur 13,90 Euro. Erhältlich ist das Taschenbuch in der Bad Wurzach Info und im örtlichen Buchhandel (ISBN 978-3-9815039-5-1), www.kindersommer-online.de. Berichtigung Den in der vorangegangenen Bürger- und Gästeinformation unterlaufenen Fehler möchte die Bad Wurzach Info an dieser Stelle korrigieren: Maria Fody und Erich Wald wurden für Ihren 20. Aufenthalt geehrt. Johanne Gaipl, Leiterin der BWI, freute sich, das Ehepaar und deren Vermieterin, Veronika Spandler, in der Bad Wurzach Info begrüßen zu können. Gemeinsam blickten sie auf 20 schöne Aufenthalte in der Kurstadt zurück.

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524-4094022 verena.engels@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564-932933 raimund.miller@drs.de Wir laden Sie herzlich ein In die Rehaklinik zu Gottesdienst am Sonntag, und donnerstags zu den Abendgedanken; Ins Kurhotel am Reischberg mittwochs zu thematischen Abenden, und jeden zweiten Freitag zur Filmauslese Weitere Informationen und mehr, finden Sie unter: www.kurseelsorge-badwurzach.de Bei einem Gesprächswunsch nehmen Sie gerne Kontakt auf (siehe oben). Der Zentralrat der Juden in Deutschland Mit heute, dem 19. Juli, besteht der Zentralrat der Juden in Deutschland auf den Tag genau seit 67 Jahren. Hier ein Einblick in seine Gründung, Geschichte und sein Wirken: Zusammenschlüsse Bereits zwei Monate nach der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten haben sich die „geretteten Reste“ der deutschen Juden zusammengeschlossen. Am 1. Juli ‘45 formierte sich das Zentralkomitee der befreiten Juden in der amerikanischen Zone. Ähnliche Zusammenschlüsse folgten in den anderen Besatzungszonen. Und bereits in 1946 gab es wieder jüdische Gemeinden. Gründung Am 19. Juli 1950 gründete sich in Frankfurt am Main der Zentralrat der Juden in Deutschland. Zur konstituierenden Sitzung waren Delegierte der wiedererstandenen jüdischen Gemeinden in den vier Besatzungszonen gekommen. Es sollte eine Interessensvertretung während der Übergangszeit bis zur endgültigen Ausreise sein. Zu diesem Zeitpunkt lebten im Nachkriegsdeutschland rund 15.000 Juden. Zu den Überlebenden stießen in den ersten Nachkriegsjahren die Re-Migranten, die aus dem Exil in ihre alte Heimat zurückgekehrt waren. Dazu kamen rund 200.000 Juden aus Osteuropa, die nicht mehr in ihre alte Heimat zurückkehren konnten oder wollten – sog. Displaced Persons. Deren Zahl stieg noch, als nach Pogromen in Polen viele dort lebende Juden auswanderten. Lebensperspektive Die Mehrheit dieser Flüchtlinge begriff Deutschland jedoch nur als eine Zwischenstation auf der Ausreise ins „Land Israel“. Die jüdischen Gemeinden in diesen Jahren wurden als „Gemeinden in Abwicklung“ verstanden. Doch aus dem Übergang wurde für eine nicht unerhebliche Gruppe eine neue Lebensperspektive. Langsam wurden die gepackten Koffer für die Emigration ausgepackt. Und in den Nachkriegsjahren bildeten nun circa 26.000 Gemeindemitglieder rund 50 Gemeinden (in der BRD). – Seit dem 1. April 1999 befindet sich die Verwaltung des Zentralrats in Berlin. Derzeit gehören ihm 108 Gemeinden mit rund 101.300 Mitgliedern an (s. Karte der Landesverbände und jüdischen Gemeinden). Interessen vertreten Die Gründungsriege des Zentralrats legte das Hauptaugenmerk auf die Förderung und Pflege religiöser und kultureller Aufgaben der jüdischen Gemeinden, wie auch auf die Vertretung der gemeinsamen politischen Interessen. Dieses gilt bis heute. Die besondere Solidarität der Juden in Deutschland gilt Israel, wo viele Schoa-Überlebende ihre neue Heimat gefunden haben. Eine weitere Hauptaufgabe war die Durchsetzung einer Entschädigungsgesetzgebung durch die Bundesregierung. Neben der Vertretung jüdischer Interessen ist heute einer der Schwerpunkte die Integration von jüdischen Zuwanderern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. – Der Zentralrat unterstützt außerdem die jüdischen Landesverbände und Gemeinden darin, Sprachkurse, Bildungsseminare, Religionsunterricht, u.v.m. anzubieten. – Darüber hinaus beteiligt sich der Zentralrat aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland. Fenster öffnen Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Förderung der Verständigung und der gegenseitigen Achtung zwischen Juden und Nichtjuden. Wie wichtig das ist, gerade in der heutigen Zeit und nicht nur für diese beiden Seiten – und was es für ein „sich verstehen und sich achten“ braucht, machte vor Jahren der amerikanische Rabbiner Isaac Klein (1905-1979) deutlich: „Die Zeit ist gekommen, dass auch wir unsere Fenster zur Zukunft hin öffnen und für das Morgen zu planen beginnen, das sicherlich kommen wird.“ Mit anderen Worten: „Fenster öffnen“, durch mich selbst und zugleich durch mein Gegenüber, das ermöglicht Verständigung und Achtung – und heißt „Zukunft haben“. Raimund Miller, Kurseelsorger ps: Besten Dank an Jutta Wagemann, die Pressesprecherin des Zentralrats der Juden in Deutschland, für die Erlaubnis „Material“ aus der Homepage nehmen und für diesen Artikel verwenden zu dürfen! Seite 23