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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 17.02.2021

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Naturschutzzentrum

Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Rosengarten 1 88410 Bad Wurzach Telefon: 07564 302190 Telefax: 07564 3023190 naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de www.wurzacher-ried.de www.moorextrem.de Das Wurzacher Ried ist eines der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. Sie können das Ried auf einem der zahlreichen Wanderwege erkunden. Wegen der Corona-Pandemie finden derzeit keine Veranstaltungen und Führungen im Naturschutzzentrum statt. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage: www. wurzacher-ried.de. MOOR EXTREM, Ausstellung und Shop geschlossen Die Erlebnisausstellung MOOR EXTREM, die Ausstellung „Airlines –Vogelspuren in der Luft“ im Maria Rosengarten sowie der Shop des Naturschutzzentrums sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Erreichbarkeit Naturschutzzentrum Die NAZ-Büros sind derzeit ausschließlich per E-Mail und Telefon erreichbar. Erreichbarkeit Sekretariat: Mo. bis Do., 8 – 17 Uhr, Fr., 8 – 12 Uhr, E-Mail: naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de oder Telefon 07564 302190. Seite 16 Moor-Momente: Aus einem Land vor unserer Zeit Farbtupfer im Winterwald – der Sprossende Bärlapp mit sattgrünem Sprosstrieb und gelbgrüner Sporenähre (Foto: NAZ). Die Tage werden wieder länger, sehnsüchtig erfreuen wir uns an jeder zusätzlichen Minute Helligkeit. In der Natur dominieren jedoch weiterhin braune oder dunkelgrüne Farbtöne die stark reduzierte Pflanzenwelt. Doch an manchen Stellen kann man bei genauem Hinsehen ein ganz besonderes Pflänzchen entdecken. Zweifarbig, in saftigem Grün und leuchtendem Gelb, stellt es sich der farblichen Eintönigkeit des winterlichen Waldbodens entgegen. Es ist der sprossende Bärlapp, der auch Wald- Bärlapp genannt wird. Nicht nur die Farben, sondern auch die Form zieht die Aufmerksamkeit des Naturbeobachters auf sich. An den aufrechten Sprosstrieben sitzen zahlreiche starre, scharf zugespitzte Blättchen. Sie lassen die Pflanze wie kleine Tannenbäumchen aussehen, die an geeigneten Stellen nahezu flächig den Waldboden bedecken. Am oberen Ende des grünen Sprosstriebes sitzen die gelblichen Fortpflanzungsorgane, die an eine Getreide-Ähre erinnern. Bärlappe vermehren sich über mikroskopisch kleine Sporen, die von den Sporenähren wie feiner Puder in die Luft entlassen werden. In Mitteleuropa erfolgt die Verbreitung jedoch überwiegend durch unterirdische Ausläufer. Bärlappe sind wahre Urzeitpflanzen. Sie sahen die Dinosaurier kommen und wieder gehen. In den Steinkohlewäldern des Karbons erreichten sie ihre Blütezeit und bildeten dort mächtige Bäume. Deutlich kleinere Vertreter sind als lebende Fossilien bis heute erhalten. Die scheinbare Ähnlichkeit der Zweige mit einem zottigen Tierfell gab der Gruppe den Namen. Bärlappe waren von jeher sagenumwobene Pflanzen, die als Schutz vor Hexen oder Schadzauber galten, aber auch als Aphrodisiakum und Heilmittel eingesetzt wurden. Das außerordentlich feine Pulver der Sporen wurde von Apothekern zum Bestäuben von Tabletten genutzt, bis die Erfindung der Blister es weitgehend ablöste. Aufgrund seines hohen Ölgehaltes wurde das Sporenpulver auch als Blitzlichtpulver in der Fotografie eingesetzt, indem es z.B. in eine brennende Kerze geblasen wurde. Heute nutzen vor allem Feuerspucker die feinen Bärlappsporen für eindrucksvolle Feuereffekte, wenn sie auf flüssige Brandmittel verzichten wollen. Wer sich nun aber ein neues Hobby zulegen und dazu in der Natur bedienen möchte, der sei gewarnt: Bärlappe sind sehr selten und stehen unter besonderem Naturschutz. Das Sammeln der Pflanze oder ihrer Sporen ist nicht erlaubt. Anschauen hingegen ist ausdrücklich erwünscht – begeben Sie sich doch einmal auf die Suche nach dem Urzeitpflänzchen: Den Radweg am südlichen Riedrand entlang, vorbei am Wohnmobilstellplatz und dann die nächste Möglichkeit links ins Ried. Gegenüber der Plattform am kleinen Hochmoor-Relikt stehen die Chancen nicht schlecht. Das Naturschutzzentrum präsentiert unter der Rubrik „Moor-Momente“ regelmäßig Spannendes und Unterhaltsames aus der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt des Wurzacher Rieds. Dabei werden Arten vorgestellt, die die Besucher aktuell im Ried antreffen können. Winterimpressionen aus dem Ried Fotos von Jürgen Corde

Kirchliche Nachrichten Katholische Kirche Seelsorgeeinheit Bad Wurzach Neu geboren werden aus dem Geist – 15 weitere Jugendliche des Jahrgangs 2020 feierten ihre Firmung Vor eineinviertel Jahren begann für 76 Jugendliche in der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach die Vorbereitung auf die Firmung in 2020; mit zwei Infoabenden Anfang November 2019. Ein Gutteil der Firmprojekte konnte noch wie gewohnt stattfinden. Ebenso noch die Firmvorbereitung für die eine Hälfte der jungen Menschen, Ende Februar 2020. Dann kam der Lockdown. Ende Oktober 2020 war es schließlich soweit und zwei der insgesamt vier Firmungen konnten gefeiert werden. – Und nun, noch einmal drei Monate später, erhielten weitere 15 Jugendliche das Sakrament der Firmung; am Donnerstag den 4. Februar, um 18.30 Uhr in St. Verena: Anna Bail, Barbara Fruci, Emilia und Sophie Kanzleiter, Valentin Lacher, Leia Poindecker, Emma Preißing und Frida Wirth (Bad Wurzach); Moritz Butscher und Niklas Schiedel (Dietmanns); Svenja Biberach, Simon Sauter und Ben-Noah Vöhringer (Hauerz); Celina Veser (Seibranz) und Carola Sigg (Bad Waldsee). Pfarrer Stefan Maier firmte die Jugendlichen, im Auftrag des Bischofs. Zuvor hatte er über die Begegnung von Jesus mit Nikodemus gepredigt. Im Zentrum standen dabei: die Bedeutung der Sakramente der Taufe und der Firmung; die Frage, wie man aus Wasser und Geist neu geboren wird (von „oben“); und was elementar für unser Leben ist (Liebe, Vertrauen, Hoffnung…). Schließlich wünschte er den jungen Menschen die Zuversicht, dass Gott mit Ihnen durchs Leben geht. Für die Organisation war Pastoralreferent Raimund Miller verantwortlich. Musikalisch gestaltet wurde die Firmung von einer Abordnung des Jugendchors St. Verena, unter der Leitung von Bernadette Vogt, sowie durch Frau Kohler an der Orgel. Herr Josef Hanss hat auf angenehme Weise diesen feierlichen, wie berührenden Gottesdienst auf Foto festgehalten. Für die Seelsorgeeinheit Bad Wurzach Raimund Miller, Pastoralreferent Sternsingen 2021: Kindern Halt geben – in der Ukraine Wie schon berichtet, haben sich Ende des alten und Anfang des neuen Jahres wieder Kinder für Kinder (in der Ukraine) eingesetzt; und dabei mit ihren Familien auch diesmal viele Kilometer zurückgelegt. Die Spendensumme von St. Verena wurde bereits genannt, das Gesamtergebnis der Seelsorgeeinheit stand allerdings noch aus – und es ist wieder stattlich! Denn in allen zur Stadt Bad Wurzach gehörenden Kirchengemeinden wurden zusammen 25.159,80 Euro gesammelt: Arnach 1.205 Euro; Gesamtkirchengemeinde (Bad Wurzach, Dietmanns, Hauerz und Seibranz) 17.928,16 Euro; Eggmannsried 527 Euro; Eintürnen 144,25 Euro; Haidgau 963,24 Euro; Unterschwarzach 3.385 Euro; und Ziegelbach 1.007,15 Euro. Vergelt´s Gott allen Spenderinnen und Spendern für dieses wunderbare Ergebnis! Und vielen Dank allen Kindern und Jugendlichen, Euren Familien, sowie allen Helferinnen und Helfern für Euren/Ihren Einsatz in unserer Seelsorgeeinheit! Raimund Miller, Pastoralreferent Erstkommunionvorbereitung in Coronazeiten Trotz der Pandemie haben sich exakt 100 Kinder für die diesjährige Erstkommunionvorbereitung angemeldet. Die für Januar angesetzten Starttreffen konnten natürlich nicht als Gruppentreffen stattfinden. Stattdessen haben Gemeindereferentin Angelika Schupp und Pastoralreferent Michael Maier den Familien ein Startpaket zugeschickt, mit dem sich die Kinder zusammen mit ihren Familien spielerisch und kreativ mit dem diesjährigen Erstkommunionmotto „Vertrau mir, ich bin da!“ auseinandersetzen konnten. Das Motto greift den Gang Jesu auf dem See Genesareth (Mt 14,22-33) auf. Petrus will Jesus nachahmen, droht dann allerdings doch in den Wellen unterzugehen. Ein sehr passendes Motto für die unsicheren und stürmischen Zeiten, in denen wir uns gerade alle befinden. Eine wichtige Säule der diesjährigen Erstkommunionvorbereitung ist die Familienkatechese. Die Familien bekommen während der Vorbereitungszeit Impulse und Rituale an die Hand, die sie mit den Kindern zuhause durchführen können. Ein Beispiel hierfür ist das sogenannte Communio-Ritual, eine Art Wochenrückblick der ganzen Familie, in dem auch gemeinsam das jeweilige Sonntagsevangelium gelesen wird. Die Eröffnungsgottesdienste konnten an zwei Wochenenden in den einzelnen Kirchengemeinden zu den Themen Maria Lichtmess bzw. Blasiussegen wie geplant stattfinden. Somit konnten die Erstkommunionkinder auch gemeinsam in ihre Vorbereitungszeit starten. Auch wenn hierbei natürlich der gebotene Abstand eingehalten wurde. Als diese Zeilen am Dienstag, den 09. Februar geschrieben wurden, stand noch nicht fest, ob die Schulen nach den Fasnetsferien wieder öffnen würden. Von den Öffnungen der Grundschulen hängt ab, ob die fünf Weggottesdienste, welche die Erstkommunionkinder auf ihre Erstkommunion vorbereiten sollen, auch stattfinden können. Wenn Sie diesen kleinen Text lesen, wissen wir vermutlich alle schon mehr. Auch die Erstkommunionvorbereitung in Coronazeiten bleibt spannend…. Michael Maier, Pastoralreferent Mit Bibel und Rucksack unterwegs – Bibliodrama-Wanderwoche vom 8. bis 13. Mai 2021 in Meran/Südtirol Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten (Lk 24,35) Tageswanderungen, Bibliodrama, Unterbringung im Gästehaus der Salvatorianerinnen in Meran. Begleitung: Heidi Streubel, Bibliodramaleiterin und Heribert Streubel, Bad Wurzach Anmeldung und nähere Infos: 07564/5156, www.streubel-bibliodrama.de St. Verena Bad Wurzach Pfarrbüro: Tel. 07564 93290, Fax 93238 Bad Wurzach, Memmingerstr. 5, StVerena.BadWurzach@drs.de Mo. 9-12 und 14-17 Uhr Di., Do., Fr. 9-12 Uhr regelmäßige Termine / Gottesdienste: So. 9 Uhr: Hochamt 11 Uhr: Eucharistiefeier Mo. 18 Uhr: Heilige Messe Mi. 18 Uhr: Heilige Messe Gottesdienste: Mi., 17.02.: – Aschermittwoch 18 Uhr Hl. Messe mit Aschenkreuz So., 21.02. – 1. Fastensonntag 9 Uhr Hochamt 11 Uhr Eucharistiefeier mit Verabschiedung Diakon Berndt Rosenthal Mo., 22.02.: 18 Uhr Hl. Messe Seite 17