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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 17.02.2021

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Aktuelles aus

Aktuelles aus Unterschwarzach Unterschwarzach Ortsverwaltung Fichtenstraße 19 88410 Bad Wurzach – Unterschwarzach Telefon: 07564 91091 Telefax: 07564 3023415 ov.unterschwarzach@bad-wurzach.de silvia.schmid@bad-wurzach.de Öffnungszeiten Mo., Mi., Do. Di. 08:00 – 12:00 Uhr 15:00 – 18:00 Uhr Vereinsnachrichten/ Veranstaltungshinweise Am Aschermittwoch ist alles vorbei… Für die Gesundheit am besten ist das Lachen, über Witze,und selbst und auch andre Sachen. Freude, Spaß und ein herrliches Leben kann uns besonders die Zeit der Fasnet geben. Doch in diesem Jahr, da fehlte uns was, Corona nahm uns jeden Spass, aber jeder der die Fasnet liebt, sie trotzdem tief im Herzen trägt. Jetzt ist der Aschermittwoch gekommen, und von der Fasnet wird Abschied genommen. Trotz allem freuen wir uns auf‘s nächste Jahr, denn dann feiern wir unser Jubiläum ist doch klar! Dann wird die Fasnet umso bunter, Deshalb bleibt gesund und munter! Eure Narrengilde Weltgebetstag der Frauen Auf Grund der Coronasituation halten wir den Weltgebetstag am Freitag, 5.3., um 15 Uhr in der Pfarrkirche St.Gallus in Unterschwarzach. Die Gebetstexte wurden von Frauen aus Vanuatu vorbereitet. Das Thema lautet: Worauf bauen wir? Es gelten die üblichen Hygienevorschriften wie Mund- und Nasenschutz und Abstandsregeln. Es lädt ein der Kath. Frauenbund Unterschwarzach Seite 14

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de Warten auf den Kuss – oder… Wann kriegen wir endlich unser normales Leben zurück? Können z.B. wieder sicher planen? Man mag’s bald nimmer hören, die Variationen auf „Braucht einfach noch ein bisschen Geduld“ – phh, die Untertreibung des Jahres! Oder eher „das Schwere leicht gesagt“ (H.-D. Hüsch)? Jedenfalls ist Geduld nicht grad meine Stärke, auch ohne Lockdown. Für viele ist sie längst überstrapaziert, ihnen reißt bald der Geduldsfaden! Aber gegen wen aufbegehren? Gegen „die Natur“, die zu allem Wunderbaren auch so unheimliche Dinge wie das Virus hervor bringt? Gegen „das Schicksal“?! Kriegt man ja nicht zu fassen, wer da die Fäden zieht… Da packt manche ohnmächtige Empörung, sie schreien ihren Frust laut raus. Drum kriegen die Politiker zurzeit ‘ne Menge ab. Sind um ihren Job nicht zu beneiden. Klar ist‘s ein Manko, dass nicht viel mehr getestet wird. So manche Verfügung in Sachen Lockdown ist fragwürdig bis angreifbar. Das Impfmanagement lässt sehr zu wünschen übrig. Bloß, niemand konnte üben, Pandemie managen ist für alle neu. Was bleibt denn dann übrig? Warten, dass die Prinzessin auftaucht … und wunderbar verwandelt machen wir das Beste aus der Lage – z.B. mit Geduld: Wär das ’ne gute Option? Geduld fällt schwer. Warum? Ich denke, dem heutigen Lebensgefühl geht’s gegen den Strich, Dinge einfach geschehen zu lassen. Abzuwarten. Sich zu fügen statt zu bestimmen. Die meisten wollen lieber was tun, und sei‘s noch so anstrengend, als etwas bleiben lassen. Zum Nichtstun verdammt: unerträglich! So verstehen viele Geduld: nahe bei Schwäche, gar Resignation, alles passiv hinzunehmen. Deshalb steht sie nicht hoch im Kurs. Angesagt ist Initiative + Aktivität. Leute von heute haben alles unter Kontrolle, die Dinge im Griff Dank Wissenschaft und Technik scheint die Realität beherrschbar. Man hält‘s für normal zu tun und zu lassen wie man will. Jetzt unter Corona aber: lauter Vorschriften & Beschränkungen, die ans Eingemachte gehen! Das akzeptieren zu müssen erleben viele als demütigend, als Kränkung. Ob es Hermann Hesse ähnlich ging? Er sagt: „Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum und Gedeihen, alles Schöne, aller Frieden beruht auf Geduld. Braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.“ „das Schwerste“, o ja! Und doch so nötig. Wohl jede und jeder hat schon erfahren, wie durch Ungeduld vieles gefährdet, ja zerstört wird. Hat Chancen verpasst mangels Geduld. Fazit: Die wirklich wichtigen und wertvollen Dinge sind nur mit ihr zu haben. Insofern zeugt es von Maß und Realitätssinn, geduldig zu sein. Im Ranking der Bibel steht übrigens Geduld ganz oben. Gern mit Glauben & Hoffnung -> VERTRAUEN Nämlich, dass im Wirrwarr der Welt trotz allem „eine große, segnende Macht“ (M.L. King) am Werk ist: Was für eine schöne Umschreibung für Gottvertrauen! Außerdem geht Geduld oft im Team mit Demut. Heikel, dieses Wort – fast „verbrannt“. Dabei hat Demut gar nix mit Sich-beugen, jemand kleinmachen zu tun. Demütig sind Leute, deren Verhalten vom Wissen geprägt ist, dass ihr Leben in den großen Zusammenhang allen Lebens verwoben ist. Wo das meiste nicht von mir abhängt, ja ganz ohne mein Zutun läuft, z.B. dass die Erde sich dreht, Flüsse fließen usw. So verstanden bedeutet Geduld eine echte Entlastung von der Überforderung, alles machen, im Griff haben, bestimmen zu müssen. Es tut gut sich in Geduld zu üben: darin, eine Balance zu finden zwischen tun und lassen, Initiative ergreifen und auf sich zukommen lassen. Geduld – nicht unsere Stärke? Doch! Ihre Verena Engels-Reiniger Kurseelsorge Seite 15