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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 13.05.2020

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Aktuelles aus Bad Wurzach Seite 4 Aktuelles Stadtverwaltung Bad Wurzach Marktstraße 16 88410 Bad Wurzach Telefon: 07564 302 0 Telefax: 07564 302 170 stadt@bad-wurzach.de www.bad-wurzach.de Öffnungszeiten Stadtverwaltung: Mo. – Fr. 08:00 – 12:00 Uhr Do. 14:00 – 17:00 Uhr Bürgerbüro: Mo. – Fr. 08:00 – 13:00 Uhr Do. 14:00 – 18:00 Uhr Sa. 09:00 – 12:00 Uhr Bericht aus dem Ausschuss für Technik und Umwelt vom 27. April In der aktuellen Sitzung wurden folgende Beschlüsse gefasst: Vergabe Straßenreparaturarbeiten 2020: Der Ausschuss für Technik und Umwelt vergibt den Auftrag für die Straßenreparaturarbeiten an den günstigsten Bieter, die Fa. Uhrebein aus Leutkirch zu einem Angebotspreis von 133.852,15 Euro (einstimmig bei einer Enthaltung). Vergabe Bauarbeiten zur lebendigen Dorfmitte sowie der barrierefreien Bushaltestelle Haidgau: Der Ausschuss für Technik und Umwelt vergibt die Bauarbeiten für die lebendige Dorfmitte sowie die barrierefreie Bushaltestelle in Haidgau an den günstigsten Bieter, die Fa Karg aus Bad Waldsee zu einem Angebotspreis von 132.608,00 Euro (einstimmig). Weitere Informationen zu den Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse finden Sie im Ratsinformationssystem unter www. ris-bad-wurzach.de Bürgerbüro, Standesamt und Ordnungsamt in neuen Räumen im Amtshaus Der publikumsintensive Bereich des Fachbereichs Ordnung/Soziales bei der Stadt ist zuletzt umgezogen. Künftig sind Dokumente wie Personalausweise, Reisepässe oder Führerscheine, aber auch Dienstleistungen rund um Meldewesen, Heirat, Geburten, Sterbefälle, Gewerbe oder Verkehr im Amtshaus allesamt ebenerdig und barrierefrei erhältlich. „Damit ist der Fachbereich Ordnung/Soziales nun bürgerfreundlich auf einem Stockwerk zu finden“, freut sich Bereichsleiterin Elke Osterkamp über den zurückliegenden Umzug in die neu sanierten Räume. Nach dem „Auszug“ der früheren Kurverwaltung und des Sitzungssaals in den Maria Rosengarten sowie der Schließung des Notariats haben sich in den vergangenen Jahren zusätzliche Raumkapazitäten im Amtshaus für die städtische Verwaltung ergeben, die nun nach umfassender Sanierung bezogen werden konnten. „Insbesondere sind wir froh, dass der „Bereich Friedhof“ nun künftig barrierefrei zu erreichen ist und es damit für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger leichter wird“, so Osterkamp weiter. Bisher war die für den Friedhof zuständige Kollegin Katja Gaile nämlich im Rathaus im 2. Stock und dazu in einem für Publikumsbesuch zu kleinen Büro untergebracht, was eine vernünftige Aufgabenerfüllung sehr erschwert habe. Neu ist auch eine „Ampelregelung“ für die Büros der neben dem Bürgerbüro stark frequentierten Stellen. Die Bereiche „Gewerbe/ Gaststätten/Ordnungswidrigkeiten mit Heike Hierlemann und Silvia Dentler bzw. „Standesamt sowie Sozialhilfen und Rente“ mit Verena Herle und Bernadette Bierenstiel bekommen jeweils über den Bürotüren eine „Grün/ Rot-Schaltung“, die ankommenden Bürgerinnen und Bürgern anzeigt, ob die jeweilige Sachbearbeiterin gerade frei ist. „So können nun insbesondere im Bereich Standesamt, Rente und Soziales Störfaktoren im Gespräch vermieden werden.“ Ebenfalls Verbesserung sei hier, dass es für die beiden Standesbeamtinnen nun getrennte Büros gebe. „Früher waren beide Sachbearbeiterinnen in einem Büro untergebracht. Es konnte somit aus Datenschutzgründen immer nur ein Bürger bedient werden.“ Wartezeiten könnten somit verkürzt werden. Ebenfalls glücklich mit ihrem neuen Arbeitsumfeld seien auch Claudia Leiber und Melanie Möllering vom Bürgerbüro. „Neben der großzügigeren Raumsituation mit modernerem Mobiliar ist hier der neu gestaltete Wartebereich hervorzuheben“, so Osterkamp. Ob es im Bürgerbüro noch ein besonderes Aufrufsystem geben wird sei noch nicht geklärt, fürs Erste sei Dank der offenen Gestaltung mit Glasflächen aber auch so für Wartende im Normalfall erkennbar, ob die Kolleginnen gerade frei sind oder nicht. Kriegsende in Bad Wurzach hat sich am 28. April zum 75. Mal gejährt Offiziell datiert das Ende des zweiten Weltkriegs auf den 8. Mai 1945 mit der damaligen endgültigen Kapitulation Deutschlands. Einige Tage davor am 28. April 1945 endete der Krieg vor Ort aber bereits mit dem Einmarsch französischer Truppen sowie der Befreiung internierter Gefangener aus dem Wurzacher Schloss. In kleinstem Kreis gedachte Bürgermeisterin Alexandra Scherer aktuell mit Diakon Berndt Rosenthal und Gisela Rothenhäusler als Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Jersey auf dem städt. Friedhof der damaligen Ereignisse. Eigentlich hatten Stadt und Partnerschaftsverein in großem Rahmen an diesen wichtigen Einschnitt der Zeitgeschichte erinnern wollen. Neben einem Festakt im Kurhaus, Gräberbesuch und einer kleinen Serenade vor dem Schloss waren etwa der Besuch von Sozialminister Manfred Lucha sowie einer großen Delegation aus Jersey geplant, der auch einige als Kinder selbst damals in Bad Wurzach Internierte angehört hätten. „Wir bedauern sehr, dass wir all diese Dinge wegen der Corona-Pandemie zuletzt absagen mussten“ so Bürgermeisterin Alexandra Scherer. Gleichzeitig sei der Stadt und dem Partnerschaftsverein auch unter den derzeitigen Umständen wichtig, dass der Gedenktag nicht ganz vergessen werde. Relativ spontan hatte sich Bürgermeisterin Scherer mit Frau Rothenhäusler vom Partnerschaftsverein und Diakon Rosenthal entsprechend darauf verständigt, sich zu dritt und mit gebotenem Abstand stellvertretend für Stadt und Part-

Aktuelles aus Bad Wurzach nerschaftsverein anlässlich des Gedenktags an den Gräbern ehemaliger Internierter bzw. an der Gedenktafel auf dem städt. Friedhof zu einer kurzen Andacht und Niederlegen von Blumen zu treffen. „Die Erinnerung ist wichtig, um die Wiederholung von Geschichte in dieser Form zu verhindern“, betont Bürgermeisterin Scherer. „Bei zig Millionen Betroffenen des Weltkriegs hat es so unendlich viel Leid gegeben, insofern war das Ende des jahrelangen lebensvernichtenden Krieges letztlich Erlösung für alle.“ Dies gelte für die damalige Bevölkerung vor Ort, deren Trauer um gefallene und vermisste Angehörige man genauso wenige vergessen dürfe, wie etwa das Schicksal der ca. 600 Internierten aus Jersey, die während des Krieges nach Bad Wurzach deportiert worden waren – fern der eigenen Heimat und jahrelang mit ungewisser Zukunft. „Mit dem regelmäßigen Gedenken wollen wir weiterhin Zeichen der Völkerverständigung setzen“, so Bürgermeisterin Scherer. Die vielen Städtepartnerschaften zwischen unterschiedlichsten Ländern in Europa seien hier wertvolle Bausteine, um auch künftig ein stabiles Fundament für langfristigen Frieden zu erhalten. „Persönliche Kontakte und Freundschaften leisten dazu einen enormen Beitrag.“ Sie hoffe daher, dass die ausgefallene Feier gegebenenfalls im kommenden Jahr nachgeholt werden könne. „Auch 75 Jahre + 1 können Anlass für eine solche besondere Begegnung sein.“ Hinweis: Zum aktuellen Gedenken hat das SWR-Fernsehen in der Landesschau vom 28.04. einen ca. dreiminütigen Beitrag gesendet (> siehe Mediathek SWR im Internet) Völkerverbindende Nachricht aus Luxeuil in Zeiten der Corona-Krise Bürgermeister Frédéric Burghard aus Luxeuil-les-Bains richtet in seiner aktuellen Videobotschaft herzliche Grüße an die Bevölkerung vor Ort. Das Video können Sie auf der städtischen Homepage bei den „News“ unter der Überschrift „Völkerverbindende Nachricht aus Luxeuil in Zeiten der Corona- Krise“ einsehen. Teile der Bohlenpfade im Ried erneuert Auch in Zeiten der Corona-Einschränkungen ist der städtische Bauhof weiter mit verschiedensten Aufgaben beschäftigt. So wurden zuletzt beispielsweise in zwei Abschnitten rund 170 m Wegstrecke auf den Bohlenpfaden des Wanderwegs 1 im Ried erneuert, wo die Wege schadhaft bzw. nicht mehr ausreichend verkehrssicher waren. „Bereits im Februar wurde damit begonnen, den Wanderweg 1, der vom Kurpark vorbei am Riedsee durchs sogenannte Obere Ried sowie um das Ziegelbacher Ried führt, zu reparieren“, berichtet Dirk Fietkau vom städtischen Bauhof. „Im ersten Abschnitt ab Februar wurden hier rund 120 Meter Bohlenpfad ausgetauscht mit ca. 250 Laufmetern Kantholz bzw. ca. 1000 Bohlenbretter“. In den letzten Wochen seien dann in einem zweiten Abschnitt nochmals rund 50 Meter mit weiteren ca. 100 Laufmetern bzw. 600 Bohlenbrettern ersetzt worden. Vier Mitarbeiter des städtischen Bauhofs waren mit den aufwändigen Arbeiten, bei denen auch der Unterbau mit erneuert wurde, über mehrere Wochen beschäftigt. „Besondere Herausforderung ist dabei, dass wir im Ried keine größeren Maschinen einsetzen können und daher die meisten Arbeiten von Hand erfolgen müssen“, so Fietkau weiter. Neben Treppen und Aussichtsplattform am Riedsee erstrecken sich die Bohlenpfade im Ried insgesamt über eine Länge von rund 1,5 Kilometern. „Die entsprechenden Bohlen müssen witterungsbedingt und wegen des Sie brauchen Schlüssel, Schlösser oder gleichschliessende Profilzylinder? Fragen Sie uns! Breiteweg 13⁄1 88410 Bad Wurzach Tel. 0 75 64 / 46 99 info@optik-westermayer.de www.optik-westermayer.de Schlosserei/Schlüsseldienst Herrenstr. 14, 88410 Bad Wurzach Tel.: 07564/3439, Fax: 5473 Seite 5