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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 11.11.2020

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Bekanntmachungen

Bekanntmachungen und Bekanntgaben Bio-Musterregion Ravensburg – Projektbeteiligte treffen sich zu zweitem Bio-Forum Öko-Landbaus konnte der stellvertretende Lenkungsgruppenvorsitzende und Leiter des Landwirtschaftsamtes des Landkreises Ravensburg Albrecht Siegel beim 2. Bio- Forum der Bio-Musterregion Ravensburg in der Schwäbische Bauernschule Bad Waldsee unter Corona-Bedingungen begrüßen. Ziel des Forums waren die Information und der Austausch über die aktuelle Arbeit der Bio- Musterregion. Die Teilnehmenden aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Initiativen und Verbänden erhielten von Regionalmanagerin Katharina Eckel einen Überblick über die bisherige Arbeit und die aktuellen Projekte. Erst im Sommer wurde erfolgreich ein Antrag auf Verlängerung der Bio-Musterregion Ravens- dere am Thema Bio in der Außer-Haus-Verpflegung gearbeitet. Dazu soll voraussichtlich im November ein gemeinschaftliches Modellprojekt in Kooperation mit dem Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz starten. Interessierte Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung können sich bei Interesse am Thema Bio-Einsatz in der Großküche und einer Teilnahme am geplanten Projekt jederzeit gerne an Katharina Eckel, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion terhin wurde das neu angelaufene Projekt „Bio-Gschenkle – biologisch, regional, nachhaltig“, Genuss verschenken, vorgestellt. Das ternehmen oder Vereinen die Möglichkeit bei korb bestückt mit regionalen Produkten in Bioqualität zu erwerben. „Der Austausch mit den Beteiligten ist sehr wertvoll“, freut sich Barbara Sigg, Teilnehmerin des Projekts. Als drittes Projekt stellte Katharina Eckel die geplanten Bio-Genuss-Radtouren für die Region vor. Hier sollen Radtouren mit dem Besuch von Bio-Betrieben verbunden werden. „Wir hoffen, dass wir einige Touren bis zur Radsaison 2021 realisieren können“, so Eckel. Das Bioforum hat gezeigt, dass überwiegend Zufriedenheit über die Arbeit der Bio- Musterregion unter den Akteuren herrscht. Konstruktive Verbesserungsvorschläge sollen integriert und umgesetzt werden. „Wir werden an den Themen entsprechend weiterarbeiten und wollen den Wünschen der Beteiligten auch weiterhin gerecht zu werden“, so Martin Weiß, Mitglied der Lenkungsgruppe der Bio- Musterregion Ravensburg und Bioland Berater in der Region. Bei einer anschließenden Exkursion zum Biohof von Josef Wild wurden die Teilnehmenden über das Thema „Solidarische Landwirtschaft“ informiert. Hier übernehmen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, Seite 28 wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Der gemeinsame Besuch des Gemüseackers und der beiden Gewächshäuser, die nun auch eine ganzjährige Belieferung der Anteilsnehmenden ermöglichen, rundete den Tag ab. Teilnehmende des Bio-Gschenkle-Projektes stellten beim zweiten Bio-Forum ihre Geschenkkörbe vor. V.l.n.r.: Katharina Eckel, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion; Angela Abler-Heilig, Biohof Abler bei Bodnegg; Barbara Sigg, Biohof Sigg in Arnach; Edwin - Rühlemann, Adrian Manufaktur Waldburg Auch an Weihnachten biologisch, regional und nachhaltig Genuss verschenken Sie möchten zu Weihnachten regionalen Genuss in Bioqualität verschenken? Dann haben wir genau das Richtige für Sie! Das „Bio- Gschenkle“ der Bio-Musterregion enthält tolle Produkte, die alle aus kontrolliert biologischer Erzeugung stammen. Vom Honig über Kräuter bis hin zu selbstgemachten Nudeln: „Da ist für jeden was dabei“, freut sich Katharina Eckel, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Ravensburg. Sie betreut das Projekt und hat es ins Leben gerufen. Die meisten Produkte kommen aus der Bio-Musterregion Ravensburg oder angrenzenden Landkreisen, wie z.B. der Bio-Musterregion Bodensee, der Bio-Musterregion Biberach oder der Öko-Modellregion Oberallgäu-Kempten. So werden beim Kauf der Geschenkkörbe gleich mehrere Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern aus unserer Heimat unterstützt. Ob Privatperson können sowohl einzeln, als auch in großer Stückzahl erworben werden. Eine Beschreibung der einzelnen Geschenkkörbe finden ravensburg. Zu Weihnachten verlost die Bio-Musterregion Ravensburg fünf Gutscheine für ein „Bio- Gutschein kann an allen Verkaufsstellen eingelöst werden. Bei Interesse senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Bio-Gschenkle- Verlo- was Sie dazu bewegt regional einzukaufen. Einsendeschluss ist der 1. Advent (29. November 2020). Teilnahmebedingungen: Teilnahme erst ab 18 Jahren und nur für Personen, deren Wohnort innerhalb der Bio-Musterregion Ravensburg liegt (Landkreis Ravensburg sowie die Gemeinden Tettnang, Neukirch und Meckenbeuren). Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Projektbeteiligten. Der Rechtsweg innen und die etwaige Beurteilung der eingereichten Gewinnspielbeiträge ausgeschlossen. Es gelten die Datenschutzhinweise des Landratsamtes Ravensburg (www.rv.de). Mit Ihrer Teilnahme willigen Sie in die Veröffentlichung Ihres Namens ein, sollten Sie gewonnen haben. Europäischer Emissionshandel: Baden- Württemberg ist Spitzenreiter bei der Reduktion von Treibhausgasen Baden-Württemberg. Im bundesweiten Ländervergleich hat Baden-Württemberg seine Treibhausgasemissionen im Jahr 2019 am stärksten verringert. Verglichen mit dem ausgase freigesetzt. Der bundesweite Durch- von Rheinland-Pfalz konnten alle Bundesländer ihre Treibhausgasemissionen reduzieren. Die Daten stammen aus dem Europäischen berg erhebt diese Daten für die baden-württembergische Industrie. 5 Millionen Tonnen weniger Treibhausgas im Jahr 2019. Im Europäischen Emissionshan- lagen aus Baden-Württemberg erfasst. Diese emittierten im Jahr 2018 noch rund 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2- Äq). Im Jahr 2019 waren es rund 5 Millionen Tonnen weniger, also eine Reduktion von rund 20 Prozent. Seit dem Start der aktuel- hat Baden-Württemberg seine Gesamtemis- emittierten die Anlagen in Baden-Württemberg noch knapp 29 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Deutliche Rückgänge in der Energiewirtschaft und bei der Herstellung von Zement und Kalk: In Baden-Württemberg basiert der Rückgang maßgeblich auf den beiden emissionsstärksten Industriezweigen, der Energiewirtschaft und der Herstellung von Zement und Kalk.

Bekanntmachungen und Bekanntgaben Insbesondere der stark gestiegene Preis für CO2-Zertifikate beeinflusst die Nachfrage nach Strom aus Kohlekraftwerken und hat den Bedarf nach erneuerbaren Energiequellen gesteigert. Im industriellen Bereich werden zunehmend biogene Brennstoffe wie Holz und Biomethan eingesetzt, um den Energiebedarf zu decken. Sie ersetzen treibhausgasemittierende Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas. Bei der Herstellung von Zementklinker und Kalk wurden die Treibhausgasemissionen im Jahr 2019 um über 200.000 Tonnen oder 5,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 gesenkt. Dies gelang hauptsächlich durch den Einsatz von Ersatzbrennstoffen, die zunehmend die Kohle verdrängen. Hintergrundinformation: Zur Umsetzung des Europäischen Emissionshandels in Baden- Württemberg wurde die LUBW als zentrale Stelle benannt. Die Landesanstalt erfasst alle relevanten Emissionen der baden-württembergischen Industrie. Die Verwaltungsbehörden erhalten bei der LUBW in Fachfragen zum Emissionshandel Unterstützung beispielsweise bei der Bewertung von Überwachungskonzepten oder der Feststellstellung der Emissionshandelspflicht. Weitere Informationen zum Europäischen Emissionshandel stehen auf der folgenden Webseite der LUBW bereit: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/luft/emissionshandel Was sonst noch interessiert Aufruf zur Typisierung für die Knochenmarkspenderdatei – auch in Corona-Zeiten MTG und Lions-Club suchen Lebensretter für Norbert Martin: Blutkrebs – eine Diagnose, die für jeden Betroffenen, seine Familie, Freunde und Bekannte ein heftiger Einschnitt ist. Nicht anders ist es der MTG Wangen und dem Lions-Club Wangen-Isny ergangen, als beide von der Erkrankung ihres langjährigen Mitglieds und Freundes Norbert Martin erfahren haben. Schnell stand der gemeinsame Entschluss fest, eine Aktion ins Leben zu rufen. Denn helfen kann nur eine Stammzellspende. Den Umständen entsprechend gehe es ihm gut, sagt Norbert Martin. Die Diagnose vor wenigen Wochen hat ihm aber „erst einmal die Füße unter dem Boden weggezogen“. Eine erste Chemotherapie hat der Vorstand der Kreissparkasse Ravensburg inzwischen hinter sich. Martins akute Leukämie ist eine sehr aggressive Form der Erkrankung. Unbehandelt hätte sie innerhalb weniger Wochen zum Tode geführt. „Dass wir eine Stammzellspende brauchen, steht nach Aussage der Ärzte fest“, sagt Norbert Martin: „Nur Chemo reicht nicht.“ Schlimm ist für den Familienvater, der als passionierter Marathonläufer noch im Juni beim Zwölf-Stunden-Lauf in Amtzell mit dabei gewesen ist, vor allem die Trennung von seiner Frau Anne und Sohn Emil. Das Immunsystem ist heruntergefahren, Norbert Martin komplett isoliert. Jeder Besuch wäre zu risikoreich. All das belastet. Auch die Ungewissheit, wie es weitergeht, schleicht sich in die Gedanken. Wieder gesund zu werden und mit der Familie vereint zu sein, ist Martins Ziel. Was er Menschen, die noch nicht registriert sind, mit auf den Weg geben möchte? „Ich würde sie bitten, Menschen zu helfen, die gerettet werden können und ohne Spender sterben werden“, sagt Martin. Eine Veranstaltung vor Ort zur Registrierung potenzieller Stammzellspender ist in Coronazeiten nicht möglich. Daher rufen die MTG Wangen und der Lions-Club zur Online- Registrierung zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) auf. Registrieren lassen können und dürfen sich alle Personen zwischen 17 und 55 Jahren, die gesund sind. Die Registrierung ist ganz einfach und erfolgt mittels eines zugesandten Registrierungssets und drei darin enthaltenen Wattestäbchen, mit dem der Wangenabstrich durchgeführt werden kann. Danach muss der Test einfach wieder zum Briefkasten gebracht werden. „Wir bitten wirklich von ganzem Herzen darum, dass sich möglichst viele registrieren“, sagt Maximilian Bernhard vom Lions-Club. Besonders junge Menschen sind prädestiniert, um zum Lebensretter zu werden. Infos zur Registrierung: http://www.dkms. de/gemeinsam-fuer-norbert. Dort gibt es auch weitere Informationen. Seite 29