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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 08.01.2020

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Bekanntmachungen

Bekanntmachungen und Bekanntgaben um die Lebensbedingungen von Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeitern im globalen Süden nachhaltig zu verbessern, verdeutlichte Thomas Hoyer in einem Kurzvortrag. Der Vorstand der WeltPartner eG in Ravensburg hat bereits einige Kommunen im Fairtrade- Prozess unterstützt und wird auch den Landkreis Ravensburg fachkundig begleiten. Um das Engagement auch im Landratsamt selbst weiter voranzubringen, wurde der Personalrat des Landratsamtes gleich in das Projekt miteinbezogen. Das Zusammenwirken des Ansatzes „fair“ mit „bio“ und „regional“ war ein weiteres Thema, weshalb Katharina Eckel, die Regionalmanagerin der „Bio-Musterregion Landkreis Ravensburg“ an diesem Austausch ebenfalls teilnahm. Wollen durch die Fairtrade-Kampagne den Fairen Handel im Landkreis Ravensburg stärken: Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Fairtrade-Schools und Fairtrade-Towns, Weltläden sowie Mitarbeiterinnen des Landratsamtes und Thomas Hoyer, Vorstand der WeltPartner Seite 36 Solaratlas macht Potenzial im Landkreis Ravensburg sichtbar Die Energieagentur Ravensburg und der Landkreis Ravensburg veröffentlichen einen frei zugänglichen, kostenlosen Solaratlas. Er beinhaltet wichtige Informationen zum Solarpotenzial aller Häuser im Landkreis. Insgesamt sind im Landkreis rund 142.700 der Belegung dieser Flächen könnten ca. 701 Mio. kWh Strom erzeugt und somit knapp 90 Prozent des kompletten Stromverbrauchs im Landkreis Ravensburg mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden“, verdeutlicht Walter Göppel, Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg. „Sonnenstrom ist für Hausbesitzer lohnenswert, CO2-neutral, unendlich verfügbar und eine wesentliche Komponente der Klimawende vor Ort. Es wäre nahezu fahrlässig, z. B. bei anstehender Haus- und Dachsanierung nicht über die Installation einer Solaranlage nachzudenken.“, fordert Göppel. Harald Sievers, Landrat des Landkreises Ravensburg, ist von dem neuen Solaratlas begeistert: „Wir stehen voll hinter diesem Projekt. Das verhältnismäßig leicht erschließbare Photovoltaikpotenzial im Landkreis überzeugt uns und spornt uns zur Nutzung der Solarenergie an. Diese Motivation wollen wir mit Hilfe des neuen Solaratlasses an die Bürger weitergeben.“ Solaratlas und der Internetseite erleichtern die Nutzung: Dachbesitzer können über das Onlinetool einfach und kostenlos selbst he- dem eigenen Dach in Frage kommt – „und das lässt sich in den meisten Fällen mit Ja beantworten.“ ergänzt Walter Göppel. Der Solaratlas des Landkreises Ravensburg ist online unter der Adresssuche lässt sich das Haus im Solar- Informationen zu möglichen Kosteneinsparungen durch die Energieerzeugung mit einer Photovoltaik-Anlage, Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit, usw. zur Verfügung. „Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Solaratlas ist die produktneutrale Berechnung der Wirtschaftlichkeit.“, betont Göppel weiter. Sie indiziert, wo und in welcher Größe PV-Anlagen sinnvoll zu installieren sind. Mit Photovoltaik Strom selbst erzeugen: Mit Landkreis Ravensburg die idealen Voraussetzungen, um eine PV-Anlage wirtschaftlich zu betreiben. Eigenverbrauch führt zu Unabhängigkeit von der Einspeisevergütung: Nutzen die Hausbewohner den Strom selbst, muss dieser nicht extern eingekauft werden. Hierdurch reduziert sich automatisch die Bindung an Energieimporte und damit verbundene Strompreisschwankungen. „Selbst erzeugter sauberer Strom mittels Photovoltaik gilt heute dem Gebäude installierbar“ führt Walter Göppel aus. Der Landkreis Ravensburg ist Teil der landesweiten „Solaroffensive“: Nicht nur der Landkreis Ravensburg, ganz Baden Württemberg geht in die “Solaroffensive”: Zwölf regionale Netzwerke zielen darauf ab, den Photovoltaikausbau in ganz Baden-Württemberg voranzutreiben. Harald Sievers richtet den Appell an die Einwohner des Landkreises: „Wir wünschen uns, dass die einfach zugänglichen Informationen des Solaratlas Landkreis Ravensburg möglichst viele Hausbesitzer zur Entscheidung für eine Photovoltaikanlage motivieren. Darüber hinaus informieren die Experten der Energieagentur Ravensburg anbieterunabhängig und persönlich.“ Informationen gibt es kostenfrei beim PV- Netzwerk Bodensee Oberschwaben über die Energieagentur Ravensburg unter 075177647070. Freunde des Altdorfer Waldes laden zur Film- Vorführung ein Kies ist für die Bauindustrie ein begehrter Rohstoff. Dafür sollen vom Altdorfer Wald zwischen Vogt und Wolfegg rund 13 Hektar abgeholzt werden. Doch welche Auswirkungen hat dies für die Region? Diese und weiter Fragen beantwortet der Verein „Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V.“ am Mo., den 13. Januar um 18.30 in der Gemeindehalle in Baienfurt und am Fr., den 17. Januar um 19 Uhr im Haus der Familie, Liebfrauenstraße, Weingarten. Gezeigt wird außerdem ein Natur-Film über den schützenswerten Wald. Mit einer Größe von rund 10.000 ha Fläche ist der Aldorfer Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens. Er grenzt an Wolpertswende (Nordwesten), Wolfegg (Osten), Vogt (Südosten), Waldburg, Schlier und Bodnegg (Süden), sowie an Weingarten, Baienfurt und Baindt (Westen). Dort entspringen rund 250 Quellen, die das ganze mittlere Schussental (circa 80.000 Menschen) mit Trinkwasser in höchster Qualität versorgen. Der Verein sammelte Unterschriften zur Unterstützung der Einsprüche gegenüber dem Regionalverband Bodensee-Oberschwaben. Geschützt werden sollen die Trinkwasserversorgung, das Land- Funktion als Kohlenstoffspeicher. Verhindert werden sollen Schadstoffemissionen und zusätzlicher Schwerlastverkehr auf den bereits jetzt schon engen Straßen. Weitere Info: www.altdorferwald.org. Youtube: https://www.youtube.com/ watch?v=8BO1Ij8OYKE Teetrinken ist manchmal besser Winterzeit ist Erkältungszeit. Dass Antibiotika nicht immer die passende Lösung sind, um schnell wieder gesund zu werden, darauf weist die Kampagne „Rationaler Antibiotikaeinsatz“ hin, der sich die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) angeschlossen hat. Die Gesundheitskampagne wirbt für Hausmittel bei einer Erkältung. Denn Bettruhe, Ingwer- Fußbäder, Thymiantee und Co. helfen dem Immunsystem sehr gut dabei, die lästigen Krankheitserreger erfolgreich zu bekämpfen. Grundsätzlich helfen Antibiotika gegen bakterielle Infekte. Wann es notwendig ist, Antibiotika einzunehmen, kann im Einzelfall am besten der behandelnde Arzt beurteilen. Gegen virale Erkrankungen, wie zum Beispiel Schnupfen oder Grippe, kann ein Antibiotikum jedoch grundsätzlich nichts ausrichten. Vorbeugend hilft gegen Grippe sehr zuverlässig die jährliche Grippeschutzimpfung. Körper: Zu viele Antibiotika schaden zum wieder erholen muss. Außerdem können sich Resistenzen herausbilden. Das heißt, Antibiotika wirken dann auch bei bestimmten bakteriellen Krankheitserregern nicht mehr. Wie dramatisch das sein kann, zeigen die multiresistenten Krankenhauskeime. So geht es gesund durch den Winter: Die meisten Tipps, wie Bewegung an der frischen Luft, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und eine der Witterung angepasste Kleidung sind hinlänglich bekannt. Ärzte und Apotheker

Bekanntmachungen und Bekanntgaben raten darüber hinaus, bei Schnupfen im Bedarfsfall auf Nasenspray zurückzugreifen und Einweg-Taschentücher wirklich nur einmal zu benutzen. Die benutzten Taschentücher müssen gleich entsorgt werden. Wer niesen muss, sollte sich von seinem Gegenüber abwenden und in die Armbeuge niesen. Vorbeugend ist es gut, sich oft und gründlich die Hände zu waschen. Unter der Tel. 0561 785-2033 bietet die Land- (LPK) ab sofort einen besonderen Telefonservice für Versicherte und deren Angehörige. Anrufer werden dort direkt von kompetenten cherung beraten. Telefonate müssen nicht mehr wie bisher über Telefonzentralen an die zuständigen Sachbearbeiter weitervermittelt werden. Leistungsanträge können so schneller bearbeitet werden, ohne dass die Beratungsqualität am Telefon leidet. Die neue Servicenummer ist montags bis donnerstags von 8-16 Uhr sowie freitags von 8-13 Uhr erreichbar. Die Versicherten der LPK in Bayern kennen den neuen Telefonservice bereits. Aufgrund ihrer Rückmeldungen während der Testphase konnte das Angebot weiter verbessert werden. Jetzt kann die LPK diesen Service bundesweit anbieten. versicherung sind online unter www.svlfg.de/ SVLFG Haben Sie Zeit und Freude daran, einige Stunden pro Woche mit einem Kind oder Jugendlichen zu verbringen? KiP – ein Kooperationsprojekt des Landkreises Ravensburg und der Arkade e.V. möchte Kinder psychisch erkrankter Eltern durch ehrenamtliche Patenschaften unterstützen und entlasten. Für unser Patenprojekt suchen wir Familien, Paare oder Einzelpersonen in Bad Wurzach und Umgebung, die gerne eine ehrenamtliche Patenschaft für ein Kind psychisch erkrankter Eltern übernehmen würden. Die Paten ermöglichen den Kindern unbeschwerte Zeiten durch gemeinsames Spielen, Unternehmungen, Gespräche oder die Teilnahme am Familienalltag der Regel an einem Nachmittag pro Woche. Im Rahmen Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit werden Sie fachlich begleitet. Wir freuen uns über Ihr Interesse und informieren Sie gerne ausführlich. Kontakt: Sylvia List, Arkade e.V. / KiP Patenschaften, Eisenbahnstr.30/1, 88212 Ravensburg, Tel. 0751- 3665591, sylvia.list@arkade-bwf.de. Schutz vor Straftaten gegenüber älteren Menschen Ältere Menschen in Deutschland sind erfreulicherweise insgesamt viel seltener von Kriminalität betroffen als jüngere. Senioren verhalten sich meist umsichtig und leben entsprechend sicher. Dennoch gibt es Bereiche und Situationen, in denen auch ältere Menschen Risiken ausgesetzt sind und zwar dort, wo sie so etwas gar nicht erwarten: an der Haus- oder Wohnungstüre, in der eigenen Wohnung oder auch am Telefon. Das Ziel der Täter ist dabei stets das gleiche: durch Tricks und Täuschungen an Geld oder Wertgegenstände älterer Menschen zu gelangen. Das Polizeipräsidium Konstanz möchte Sie mit Informationen über die immer wieder ähnlichen Tricks der Täter in die Lage versetzen, sich richtig zu verhalten und dadurch vor diesen Taten zu schützen. Gefahren an der Haustüre: Es gibt Täter, die insbesondere ältere Menschen gezielt an deren Häuser und Wohnungen aufsuchen, um sie zu bestehlen. Sie klingeln an den Türen und versuchen, sich unter einem Vorwand Eintritt zu verschaffen. Solche Vorwände sind z.B.: - Bitte um ein Glas Wasser (wegen angeblicher Übelkeit, Tabletteneinnahme etc.) oder heißes Wasser für die Zubereitung von Babynahrung - Vorgabe, Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens (z.B. Stadtwerke , sonstige Energieversorger) zu sein und angeblich Messungen oder Ablesungen durchführen zu müssen oder sonst ein beauftragter Handwerker zu sein - Bitte, das Telefon benutzen zu dürfen wegen einer angeblichen Notlage wie Autounfall etc. - Bitte um Papier und Stift und das Schreiben einer dringenden Nachricht in der Wohnung - Bitte um dringende Benutzung der Toilette - Vorgabe, ein guter Bekannter aus „alten Zeiten“ zu sein oder ein solcher von nahe stehenden Personen. Seien Sie äußerst vorsichtig und skeptisch, wenn Personen mit solchen oder ähnlichen, oft schauspielerisch durchaus überzeugend dargelegten Anliegen, bei Ihnen erscheinen. Ist die fremde Person erst mal im Haus oder in der Wohnung, sind Sie durch diese in aller Regel abgelenkt. Dadurch kann, wenn die Türe z.B. nicht vollständig geschlossen ist, ein zweiter Täter unbemerkt eintreten und die Räume nach Wertsachen durchsuchen, während Sie sich um das angebliche Anliegen der anderen Person kümmern. Tipps für Ihre Sicherheit: Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind nicht Wohnung zu lassen. - Schauen Sie sich die Personen vor dem Öffnen der Türe an, z.B. mittels Türspion oder Blick aus einem Fenster. Benutzen Sie die Türsprechanlage oder sprechen Sie zur Not durch die geschlossene Türe. - Öffnen Sie die Türe immer nur mit vorgelegter Türsperre. - Fordern Sie das Vorzeigen von Legitimationsdokumenten wie z.B. Dienstausweisen. - Lassen Sie Handwerker oder Ableser nur ein, wenn Sie diese selbst bestellt haben, die Hausverwaltung Ihnen diese angekündigt hat oder es sonst Ankündigungen auf Ihnen bekannten Wegen (z.B. Aushang) gab. Rufen Sie im Zweifel bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder dem Unternehmen an, in welchem Auftrag die Person erscheint. - Lassen Sie sich bei angeblichen Notfällen nicht bedrängen. Die Täter wollen Sie damit gezielt unter Druck setzen und zu unüberlegten Handlungen verleiten. Nehmen Sie sich die Zeit, um sich zunächst zu sammeln und ggf. Nachfragen zu stellen, z.B. bei der Hausverwaltung, den Stadtwerken, einem Nachbarn etc. - Geben Sie keinerlei Auskünfte darüber, wo Sie Geld oder Wertsachen aufbewahren oder wie Ihre Kontodaten lauten. - Wenn Sie alleine sind, ziehen Sie nach Möglichkeit eine Vertrauensperson (z.B. Nachbarn, Verwandten) hinzu. Vereinbaren Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, bereits im Vorfeld, sich gegenseitig beizustehen, wenn Unbekannte ins Haus / in die Wohnung möchten. Halten Sie dazu die Telefonnummern der Nachbarn immer griffbereit. - Informieren Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme an der Türe verdächtig vorkommt. Scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer zu wählen. - Wehren Sie sich gegen zudringliche „Besucher“ notfalls auch energisch: Sprechen Sie diese mit lauter Stimme an oder rufen Sie laut um Hilfe. ternet unter www.polizei-beratung.de. Darüber hinaus geben Ihnen die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Konstanz auch telefonisch Auskunft unter: Landkreis Ravensburg: 0751 803-2420. Polizeipräsidium Konstanz Referat Prävention. Seite 37