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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 08.01.2020

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Bekanntmachungen

Bekanntmachungen und Bekanntgaben Juckreiz und Allergien auslösen. Wer trotz dieser Empfehlung nicht ganz auf Feuchttücher verzichten möchte, sollte diese dann wenigstens im Restmüll entsorgen. Bitte helfen Sie uns so mit, um Störungen zu vermeiden. Das Team der Kläranlage ist Ihnen dankbar. Kein Ort für Müll – Warum Abfall nicht ins Klo gehört! Frittierfett, benutzte Feuchttücher oder die Reste vom Tapetenkleister: Wohin mit diesen Dingen, wenn man sie nicht mehr braucht? Abfälle kommen nicht ins Klo, sondern in die dafür vorgesehenen Abfalltonnen! In die Toilette gehören nur drei Dinge: das große und das kleine „Geschäft“ sowie das Klopapier. Abfälle im Klo können zu Verstopfungen im Kanalsystem, Störungen der Pumpanlagen sowie Rattenplagen führen: Feucht- und Hygienetücher sind reißfest und lösen sich im Gegensatz zu herkömmlichem Toilettenpapier nicht im Wasser auf. Das hat Verstopfungen im Kanalsystem und Schäden an Pumpwerken zur Folge, die oft tagelange Wartungsarbeiten nach sich ziehen. Essensreste verrotten im Kanal. Dadurch entstehen üble Gerüche, von denen Ratten angelockt werden. Speisefette und –öle lagern sich ab und können zu Engpässen in den Rohren führen. Chemikalien und Medikamente können nicht den. Die Reststoffe schädigen die Umwelt. Katzenstreu, Folien, Hygieneartikel oder Textilien bleiben an den Engstellen des Rohr- und Kanalsystems hängen und verstopfen diese. Leider auch Ihr Problem! Ein Klärwerk ist kein Detektiv – es erkennt nicht, wer den Schaden verschuldet hat. Das heißt: Den erhöhten Arbeitsaufwand der Stadtentwässerung für die Störungsbeseitigung bezahlen mit der Abwassergebühr alle Bürgerinnen und Bürger. Kann der Verursacher einer Kanalverstopfung je doch ermittelt werden, muss dieser für die Kosten der Beseitigung aufkommen. Seite 34 Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen Seit dem 01.11.15 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Das Einwohnermeldeamt weist in diesem Zusammenhang auf folgende Widerspruchsrechte hin: Gemäß § 50 Absatz 1 Bundesmeldegesetz (BMG) in der seit 1. November 2015 geltenden Fassung darf die Meldebehörde Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten so genannte Gruppenauskünfte aus dem Melderegister erteilen. Die Auswahl ist an das Lebensalter der betroffenen Wahlberechtigten gebunden. Die Auskunft umfasst den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften sowie, sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl oder Abstimmung verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl oder Abstimmung zu löschen oder zu vernichten. Die Wahlberechtigten haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch kann bei der Stadtverwaltung, Bürgerbüro oder bei der Ortsverwaltung eingelegt werden. Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr Seit dem 01.11.15 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Das Einwohnermeldeamt weist in diesem Zusammenhang auf folgende Widerspruchsrechte hin: Nach § 58b des Soldatengesetzes können sich Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des gen Wehrdienst zu leisten, sofern sie hierfür tauglich sind. Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr aufgrund § 58c Absatz 1 Satz 1 des Soldatengesetzes jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden: Familiennamen, Vornamen und die gegenwärtige Anschrift. Die betroffenen Personen, deren Daten übermittelt werden, haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch kann bei der Stadtverwaltung, Bürgerbüro oder bei der Ortsverwaltung eingelegt werden. Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage Seit dem 01.11.15 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Das Einwohnermeldeamt weist in diesem Zusammenhang auf folgende Widerspruchsrechte hin: Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Absatz 3 Bundesmeldegesetz (BMG) Adressbuchverlagen zu allen Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Auskunft erteilen über den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften. Die übermittelten Daten dürfen nur für die Herausgabe von Adressbüchern (Adressenverzeichnisse in Buchform) verwendet werden. Die betroffenen Personen, deren Daten übermittelt werden, haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch kann bei der Stadtverwaltung, Bürgerbüro oder bei der Ortsverwaltung eingelegt werden. Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft Seit dem 01.11.15 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Das Einwohnermeldeamt weist in diesem Zusammenhang auf folgende Widerspruchsrechte hin: Die Meldebehörde übermittelt die in § 42 Bundesmeldegesetz (BMG), § 6 des baden-württembergischen Ausführungsgesetzes zum Bundesmeldegesetz und § 18 Meldeverordnung aufgeführten Daten der Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft an die betreffenden Religionsgesellschaften. Die Datenübermittlung umfasst auch die Familienangehörigen (Ehegatten, minder-jährige Kinder und die Eltern von minderjährigen Kindern), die nicht derselben oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören. Die Datenübermittlung umfasst zum Beispiel Angaben zu Vor- und Familiennamen, früheren Namen, Geburtsdatum und Geburtsort, Geschlecht oder derzeitigen Anschriften. Die Familienangehörigen haben gemäß § 42 Absatz 3 Satz 2 BMG das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch gegen die Datenübermittlung verhindert nicht die Übermittlung von Daten, die für Zwecke des Steuer-erhebungsrechts benötigt werden. Diese Zweckbindung wird der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft als Datenempfänger bei der Übermittlung mitgeteilt. Der Widerspruch kann bei der Stadtverwaltung, Bürgerbüro ober bei der Ortsverwaltung eingelegt werden. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf. Fachtag „Starke Netzwerke vor Ort – Schulabsentismus vermeiden“. Statt Schule schwänzen: Schule wieder möglich machen Kreis Ravensburg – Schule schwänzen ist ein ganz aktuelles Thema an nahezu allen Schularten. Das große Interesse mit rund 150 Teilnehmern, die sich Anfang November zum Fachtag „Starke Netzwerke vor Ort – Schulabsentismus vermeiden“ in Amtzell trafen, zeigt dies deutlich. Konkrete Zahlen gibt es kaum, aber jeder Lehrer und so gut wie jede Schule kennt das Problem notorischer Schulschwänzer. Dass man hier und da mal eine Unterrichtsstunde schwänzt ist für Ludger Baum, Leiter des Regionalen Bildungsbüros im Ravensburger Landratsamt, „nicht das Problem, das kann schon

Bekanntmachungen und Bekanntgaben mal vorkommen“. Ihm machen vielmehr die Schülerinnen und Schüler Sorgen, bei denen es längst nicht mehr nur um die eine oder andere Fehlstunde geht. Fehlen Kinder und Jugendliche regelmäßig und viel im Unterricht ist damit nach seinen Erfahrungen nämlich oft auch eine soziale Verwahrlosung verbunden. Seit vergangenem Schuljahr gibt es deshalb einen „Handlungsleitfaden bei Schulabsentismus“, der für alle Schulen im Schulamtsbezirk Markdorf bindend ist. Dieser Leitfaden wurde unter Mitwirkung schulischer und außerschulischer Experten vom Schulamt entwickelt und beim Fachtag erläutert. Dass es bei diesem Thema auf den Seiten der Pädagogen bisher viel Unsicherheit über ein geeignetes Vorgehen und mögliche Unterstützungsangebote gab, bestätigen denn auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden. Weil Schulabsentismus, wie das Schule schwänzen im Fachjargon heißt, immer eine lange Entwicklungszeit hat, ist ein frühes Eingreifen umso entscheidender, weiß Baum wie auch um die damit verbundenen Schwierigkeiten. „Viel Sensibilität, aber eben auch klare Strukturen“ seien hier vonnöten. Organisiert wurde der Fachtag vom Regionalen Bildungsbüro, dem Staatlichen Schulamt Markdorf und dem Kreisjugendamt. Gerade den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern des Jugendamtes kommt dabei die wichtige Rolle des „Vorposten der Jugendhilfe“ an den Schulen zu. Allerdings können und dürfen Lehrkräfte und Schulleitung nicht entlastet werden von Ihrer Verantwortung für pädagogische und rechtliche Schritte, waren sich die Teilnehmer des Fachtags einig. Wie und unter welchen rechtlichen Voraussetzungen das Jugendamt Beratungsangebote machen kann, im Einzelfall aber auch mal zum vertretender Leiter Winfried Wiedemann dar. Unter welchen Umständen Schulabsentismus entsteht, verdeutlichte Hendrik Heisch von der Schulpsychologischen Beratungsstelle. Die Realschule Wangen stellte dazu ein Konzept vor, wie man mit weiteren beteiligten Stellen wie beispielsweise der örtlichen Polizeibehörde ein Netzwerk aufbauen kann, das bei notorischem Fehlen in der Schule greift. Dass zu einer Sollbruchstelle beim regelmäßigen Schulbesuch führen kann, dokumentierte Peter Greiner, geschäftsführender Schulleiter der mit der Ravensburger Jugendberufshilfe. Viel Zuspruch fand auch der Workshop von Dr. Isabel Böge, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie des ZfP Weissenau. Sie stelle das Forschungsprojekt Contiunuum of Care School (CCSchool) vor, das eine psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen an der Schule gewährleisten kann, ohne dass solche Kinder stationär aufgenommen werden müssen. die stellvertretende Landrätin Eva-Maria Meschenmoser machte in ihrer Einführung deutlich, dass Schule schwänzen, Schulangst, aber auch das elterliche Zurückhalten vom Schulbesuch kein rein privates Problem ist. „Schulabsentismus geht uns alle an!, lautete ihr Appell. Dauerhafte Sensibilisierung, beherztes Hinschauen, frühes Eingreifen und gutes Abstimmen verschiedener Angebote und Maßnahmen seien in solchen Fällen das „Gebot der Stunde“. Tagesmütter gesucht: Nächster Vorbereitungskurs startet im Januar 2020 in Leutkirch Kreis Ravensburg – Tagesmütter und Tagesväter: eine schöne, aber auch anspruchsvolle Tätigkeit. Die regionalen Vermittlungsstellen deshalb wieder einen vierteiligen Vorbereitungskurs für Tagesmütter und Tagesväter in Leutkirch im Allgäu an, in dem die Teilnehmer umfassend auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet werden. Den Auftakt macht die ganztägige Veranstaltung „Einführung in die Kinder- 9-17 Uhr in Leutkirch. Der Vorbereitungskurs ist kostenlos, es ist aber eine Anmeldung bei den Vermittlungsstellen erforderlich; Anmeldeschluss ist der 10. Januar 2020. Wichtigste Voraussetzung ist die Freude am Umgang mit Kindern, erzieherische Erfahrungen und und Fortbildung weiter zu vertiefen, schreibt dazu das Landratsamt in seiner Pressemitteilung. Drei regionale Vermittlungsstellen stehen im Landkreis Ravensburg für alle Fra- fügung: Ansprechpartnerinnen in der Region Allgäu sind Sylvia Müller-Gohdes und Christiane Woelk, Tel. 07522/7075015, E-Mail kindertagespflege-allgaeu@diakonie-rv.de. In der Region Schussental beraten Anja Staib und Sabrina Nestvogel, Tel. 0751/36256-36, E-Mail tagesmuettervermittlung-rv@caritasbodensee-oberschwaben.de und in der Region Nordwest Christine Leierseder und Dagmar Soherr, Telefon 07524/40116812, E-Mail tagesmuettervermittlung-bw@caritas-bodensee-oberschwaben.de. Die Vermittlung, Be- wird im Landkreis Ravensburg in Kooperation von Landratsamt Ravensburg, Caritas Bodensee-Oberschwaben und Diakonischem Werk Ravensburg angeboten. Information über die Tätigkeit als Tagemutter und Tagesvater: Tagesmütter und Tagesväter betreuen Kinder in ihren eigenen Familien und unterstützen damit Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern übernehmen sie in dieser Zeit die Förderung und die Erziehung der ihnen anvertrauten Kinder. Die Kinderta- der bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere für die unter Dreijährigen bietet sich diese sehr familiäre Betreuung an. Am Do. 09. Januar in Leutkirch - Vortrag: Klima & Ernährung Kreis Ravensburg – Ausnahmsweise nicht um Kalorien, sondern um jedes Gramm Kohlendioxid, das bei Erzeugung und Transport der Lebensmittel freigesetzt wird, geht es beim Vortrag von Melanie Willnat am Do., dem 9. Januar, um 18 Uhr im Ernährungszentrum Bodensee-Oberschwaben in der Wangenerstr.70 in Leutkirch. Die Ernährungswissenschaftlerin stellt darin den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima dar und zeigt Möglichkeiten auf, wie im Alltag beim Essen und Einkaufen das Klima geschont werden kann. Eine klimafreundliche Ernährung ist nachhaltig und gleichzeitig gut für die Gesundheit, so ihr Credo. Der Vortrag ist kostenfrei; Anmeldung und weitere Infos unter www.ernaehrung-oberschwaben.de oder Tel. 07561/9820-6640. Auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis Ravensburg - Akteurinnen und Akteure des Fairen Handels vernetzen sich Kreis Ravensburg – Der Landkreis Ravensburg strebt den Titel Fairtrade-Landkreis an, der durch den gemeinnützigen Verein TransFair verliehen wird – sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind. Wie viele davon der Landkreis bereits erfüllt und welche noch anzugehen sind, war Gegenstand eines Treffens, zu dem das Landratsamt unlängst Fachleute und be- - „Fairtrade-Schools“ sowie die im Landkreis ansässigen „Weltläden“ eingeladen hatte. So müssen beispielsweise bezogen auf die Einwohneranzahl des Landkreises mindestens 39 Geschäfte und 20 Gastronomiebetriebe sowie zwei Schulen, zwei Kirchengemeinden und zwei Vereine im Landkreis Ravensburg fair gehandelte Produkte anbieten bzw. verwenden, nennen darf, wie Kerstin Dold erläuterte, die Klimaschutzmanagerin im Landratsamt und Ansprechpartnerin für das Projekt. Zusätzlich vorzuweisen sind ferner ein (bereits gefasster) Kreistagsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels und eine Steuerungsgruppe zur Koordination weiterer Aufgaben und Aktivitäten. Diese wurde deshalb auch gleich am Ende des Vernetzungstreffens gegründet. Ein Großteil der Anwesenden konnte aus eigener Erfahrung praktische Tipps beisteuern. So wurde das Welfen-Gymnasium Ravensburg erst we- ziert, die Edith-Stein-Schule Ravensburg und den Titel bereits. Auch die Kommunen Amtzell, Bad Waldsee, Ravensburg und Wangen sind nächst. Welche Bedeutung Fairer Handel hat, Seite 35