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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 08.01.2020

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Gäste und Freizeit Gäste und Freizeit Bad Wurzach Info Rosengarten 1 88410 Bad Wurzach Telefon: 07564 302150 service@bad-wurzach-info.de Öffnungszeiten Mo – Fr. Mi Bad Wurzach Info stellt neue Imagebroschüre vor 9 - 17 Uhr 9 - 13 Uhr dadurch auf verschiedenen Levels abgeholt und zum Lesen angeregt. Jede Ebene kann für sich gelesen und verstanden werden. Folgende redaktionelle Ebenen gibt es: Die Kapitel: thematische Übersicht und Orientierung. Die Untertitel: Anklang an das neue Marketing-Konzept. Die Kurznachrichten: prägnante Übersicht der Kapitel. Die Zitate: Emotion pur. Die Texte: redaktionell aufbereitete Basisinhalte. Die Tipps: Empfehlungen der Redaktion. Die Kästen: ergänzende Informationen. Bad Wurzach stellt sich inhaltlich künftig in fünf Themenbereichen vor, die den Gast durch die Stadt und ihre Angebote leiten sollen: Das Moor, die Stadt, die Erlebnisse, der Genuss und das Zuhause. Zentrales Element ist in der neuen Broschüre aber die Moorerlebniswelt, da diese das Alleinstellungmerkmal Bad Wurzachs ist. „Der zukünftige Gast soll schon von zu Hause aus sehen, welch einmalige Natur und was für Erlebnisse Bad Wurzach rund um das Thema Moor bietet. Dazu gehören ebenso Anwendungen in Deutschlands modernster Moorbadeabteilung, wie auch Wanderungen durch das Wurzacher Ried. Und natürlich unsere Gästequartiere“, so Johanne Gaipl von der Bad Wurzach Info. Die neue Imagebroschüre der Stadt Bad Wurzach wird auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart dem breiten Publikum präsentiert und ist ab sofort in der Bad Wurzach Info und in den Kureinrichtungen erhältlich. Die Bad Wurzach Info und der Städtische Kurbetrieb Bad Wurzach werden sich vom 11. bis 19. Januar wieder gemeinsam auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart am Stand des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg (Halle 6, Stand E30) präsentieren und die touristischen Angebote des Ortes vorstellen. Dort liegt der Schwerpunkt auf den Themen Gesundheit, Kur und Wellness. Darüber hinaus wird auch über die breite Palette an Unterkünften, Freizeitangeboten und über die Kur- und Gesundheitsprogramme von Bad Wurzach informiert. Die CMT Stuttgart gilt als eine der größten Publikumsmessen im Bereich Urlaub, Reisen und Camping. Lebensmittel für die Tafel An ihrer Weihnachtsfeier spendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Kurbetriebes Lebensmittel an die Wurzacher Tafel. Unter dem Motto, wir wollen den Menschen etwas abgeben, denen es nicht so gut geht. Aktuell informiert bleiben mit dem Bad Wurzacher Newsletter Bad Wurzach auf Messe CMT vertreten „natürlich.urlaub“ unter diesem neuen Slogan und komplett überarbeitet präsentiert sich das neue Urlaubsmagazin der Bad Wurzach Info. Bei der Neukonzeption spielte die Umsetzung der im April 2019 präsentierten Marke der Stadt Bad Wurzach eine entscheidende Rolle. Zentrale Gestaltungselemente wie frische, natürliche Farben, dynamische Formen und die sogenannten „Key-Visuals“ wurden im neuen Prospekt umgesetzt. Das neue redaktionelle Konzept für das Urlaubsmagazin basiert auf sieben Ebenen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen und geradlinig und übersichtlich durch das Magazin führen. Unterschiedliche Lesetypen werden Seite 16 Es ist ganz einfach, immer über Bad Wurzacher Veranstaltungen, frische Angebote und aktuelle Neuigkeiten informiert zu werden. Der Bad Wurzacher Newsletter erscheint vier bis fünf Mal jährlich und enthält eine Vielzahl spannender Inhalte. Veranstaltungen, Feste und News werden präsentiert und laden dazu ein, schon einmal im Terminkalender festgehalten zu werden. Der kostenlose Newsletter wird per Mail an die angemeldeten Empfänger versandt. Interessierte können ihn auf der Startseite der Bad Wurzacher Homepage abonnieren, indem im unteren Bereich die Rubrik „Newsletter“ ausgewählt wird. Der nächste Newsletter informiert Ende Januar über Neues im Frühjahr 2020. Nähere Infos und Hilfestellungen beim Abonnieren gibt es in der Bad Wurzach Info, Tel. 07564 / 302-150.

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Wir laden Sie herzlich ein zum Gottesdienst am Sonntag und donners tags zu den Abendgedanken in den Raum der Stille (D039) der Rehaklinik jeden zweiten Freitag zur Filmauslese und zweimal pro Monat zum Themenabend in den Konferenzraum 1 des Kurhotels. Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de Klug, fantasie- und liebevoll –Antonie Nopitsch (+ 10.01.1975) Frauen stärken Weil Mütter Hilfe brauchten, gründeten vor mehr als 80 Jahren die ev. Frauenverbände Bayerns eine „Mütterhilfe“. Vorbild war die Schlesische Frauenhilfe und deren Zielsetzung: Waren Mütter erschöpft, so wurden sie in Erholungsheime der Ev. Kirche geschickt – wo sie sich ausruhen und neue Kraft gewinnen konnten – um dann den Alltag mit seinen Anstrengungen bewältigen zu können. Neben dem wurden die Frauen in Hauswirtschaft und Erziehung unterrichtet, um sie in ihrem Wirken zuhause und als Mütter unterstützen zu können. Hinter diesem Bestreben stand Dr. Antonie Nopitsch. Sie war als Lehrerin tätig und bildete für die ev. Kirche Fürsorgerinnen aus. Doch auch damals schon wurde eingespart und ihre Stelle gestrichen. Nopitsch, die in nationaler Ökonomie promoviert hatte, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Im Gegenteil, sie beschloss, diese Idee von Prävention und sinnvoller Arbeit auch in Bayern zu verwirklichen – und Frauen wie Familien zu stärken. Ein Werk damit Mütter genesen Die Idee fand schnell Unterstützung, und das von mehreren Seiten. Öffentliche Stellen wie auch evangelische Kirche wollten Müttern eine neue soziale und politische Aufmerksamkeit schenken, v.a. aber eine sinnvolle Gestalt geben – dafür sahen sie in Nopitschs Vorhaben die passende Möglichkeit. – Nur wenige Monate und der Bayerische Mütterdienst war entwickelt. Dank einer Vielzahl von Mitarbeitenden konnten hunderte Mütter sich erholen und sog. Mütterschulungskurse gegeben werden. In ev. Kirchengemeinden wurden zugleich sog. Mütterdienstbeauftragte benannt, um den gesamten Prozess zu unterstützen. Meist waren das Pfarrfrauen, die mit ihren Kontakten als Netzwerkerinnen dienten. Allerdings zeigte sich neben dieser Entwicklung recht bald, dass die erschöpften Frauen mit der Zeit, die sie in und zur Erholung hatten, nichts anzufangen wussten. Entsprechend wurde darauf reagiert: Man entwickelte ein Kurkonzept und bildete Kurleiterinnen aus. All das fand ab den 1950er Jahren öffentliche Anerkennung und v.a. eine Verankerung in der tergenesungswerk. Durch Glauben widerstehen Von langer Dauer war die Zusammenarbeit mit der nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und der Frauenschaft nicht: Für die Nazis war die Mütterhilfe eine Gelegenheit, Frauen, die bisher unpolitisch waren, zu erreichen und die kirchliche Schulung von Müttern. Entsprechend reagierte Antonie Nopitsch mit ihren Mitarbeiterinnen und konzentrierte sich auf den christlichen Glauben: Mütterschulungen wurden zu Frauenbibelkreisen. Auf diese Weise wurde die Urteilskraft der Frauen gestärkt und sie erhielten geistliche Begleitung in einer Zeit, die von Krieg und Kirchenkampf geprägt war. Nopitsch eigene Veröffentlichungen heraus, wie z.B. einen Mutterkalender und eine Frauenzeitschrift. Massiven Einschränkungen zum Trotz überstand das Werk den Zweiten Weltkrieg und widmete sich nach Kriegsende der Unterstützung der vielen Flüchtlinge, die nach Bayern gekommen waren: Mütterabende in Flüchtlingslagern, Erholungsmaßnahmen für völlig erschöpfte Frauen und Ideen zur Beschaffung von Arbeit wurden entwickelt. Außerdem wurde die Frauenarbeit politischer und Nopitsch Mitglied in zahlreichen Gremien. Mit der Welt beten – vor Ort arbeiten und leben Dadurch, dass Antonie Nopitsch im Bereich Frauenarbeit weltweit über Kontakte verfügte, schaffte sie es, den Weltgebetstag in die BRD zu bringen; wo er seit 1949 immer am ersten Freitag im März gefeiert wird. – Außerdem fand das Werk in Stein eine neue Zentrale; nachdem das Büro in Nürnberg während der Bombennacht 1945 zerstört war. In Stein erhielten auch die Gemeindehelferinnen für ihre Ausbildung ein neues Zuhause. Seit nun 82 Jahren ist das Werk (2002 in FrauenWerk Stein umbenannt) ein Ort, an dem Frauen gestärkt werden: Für ihr Leben in Familie, Kirche und Gesellschaft. Raimund Miller Kurseelsorger Seite 17