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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 05.01.2021

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Ökumenische

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Seite 14 Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de „…und mit euch gehen in ein neues Jahr.“ Mit diesen Worten endet die erste Strophe von Dietrich Bonhoeffers populärstem Text, „Von guten Mächten“. - Ich setze ihn ganz und bewusst an den Anfang dieses neuen Jahres. Denn was er ausdrückt, ist wie Musik, „wie ein Lied, wie ein Gedicht“. Oder „wie ein Schlüssel im Gefängnis“. Und ich glaube, wir können das gerade gut gebrauchen. Bonhoeffer hat diesen Text an seine junge Verlobte, Maria von Wedemeyer, geschrieben. Als Weihnachtsgruß für sie und die beiden Familien. Er war dem zweiten von drei Briefen beigefügt, die passieren durften. Vor 76 Jahren. Am 19. Dezember. Aus der Gestapo-Haft in Berlin. Diese war berüchtigt. In einem Keller. Es gab dort weder die Erlaubnis zu sprechen noch jene, besucht zu werden; dafür Folter. Und dennoch wusste sich Bonhoeffer wunderbar getröstet und behütet. Weil er darauf vertraute von guten Mächten umgeben zu sein. Still und treu. Dieses Bekenntnis und seine Botschaft stehen am Anfang des Textes und bilden sein theologisches Zentrum. Dort hinein nimmt Bonhoeffer damals seine Lieben mit - und alle Menschen, welche seine Worte gelesen haben oder noch lesen werden: „So will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“ Nehmen wir diese Einladung an, und ihn mit – in unsere Tage. Gehen wir zusammen mit Bonhoeffer in dieses noch neue Jahr. Versuchen wir einmal mit ihm zu leben. Wie wäre das für uns? Einem Menschen zu begegnen, der in solcher Tiefe auf Gott vertraut, dass er - egal was ist - sich von IHM getragen weiß?! Wie wäre das für ihn? Würde er bei uns Vertrauen finden? In uns selbst, ineinander und auf Gott, dass 2021 gelingen kann - weil es Heil(ung) ist, die ER für uns will und deshalb geschaffen hat. Oder würde Bonhoeffer uns eher auf böse Tage blicken sehen; schwere Lasten, die drücken; und Altes, das unsere Herzen quält? Wahrscheinlich bekäme er ein spannungsreiches Bild zu Gesicht: (1) Viele Menschen, z.B. in Pflegeheimen, die keinen Besuch empfangen dürfen. Jedoch nicht, weil man sie damit bestrafen möchte, sondern beschützen. (2) So manche in unserer Gesellschaft, die sich gefangen fühlen. Wir sind aber nicht - wie er - in einem Gefängnis eingesperrt. Oft können wir einander zwar nicht direkt sehen, aber wir dürfen in Kontakt bleiben. WhatsApp, Mail, Brief, Telefon, Video - ist alles möglich und wird nicht abgepasst. (3) Unser Leben wird derzeit (noch) von einem Virus diktiert. Aber wir leben in keiner Diktatur. Gott sei Dank. (4) Niemand wird bei uns gefoltert, für das, was er oder sie denkt und sagt. Bonhoeffer schon. - Dafür hoffe und bete ich, dass ein schwerer Verlauf von Corona (oder jeder anderen Krankheit) keiner Folter gleichkommt. Sondern, dass alle Erkrankten möglichst unversehrt aus ihrer Lage herauskommen und gut weiterleben können. In der Begegnung mit uns und aus seiner Erfahrung, denke ich, würde Bonhoeffer dazu raten, den Kelch des Leides anzunehmen. So fremdartig das klingt: Für unser Leben. Dagegen sträubt sich in einem natürlich alles. Warum sollte jemand das tun, und auch noch voll Dankbarkeit, möchte man ihm antworten? Ich glaube, er würde sagen: weil es nicht Gott ist, der den Kelch schwer und bitter macht, und bis oben füllt. Gott ist Liebe und Güte. Folglich wird er uns nur geben, was wir fähig sind zu tragen. Mehr noch: ER wird mittragen. - Vertrauen wir darauf. Gehen wir mit diesem Bewusstsein ins neue Jahr, dass Gott uns Freude schenken will: an dieser Welt und an der Sonne, die in ihr glänzt. - Es braucht diesen inneren Schritt des Gott-Vertrauens, um dem gerecht werden zu können, was war: von heute aus betrachtet, z.B. dem von Corona geprägten Jahr 2020, mit seinen Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden, Hoffnungen und Ängsten. Das bedeutet zugleich auch, Gott als die Kraft des Lebens anzuerkennen und einzugestehen, selbst nicht alles handeln zu können. - Mich entlastet das. Und es macht mir Mut zu wissen: es reicht (auch dieses Jahr), wenn ich tue, was in meiner Macht steht. Ich kann und muss nicht die ganze Welt erhellen, weil ER das Licht in jede Dunkelheit bringt. Gott macht unsere Nächte hell und vereint, wo wir Menschen voneinander getrennt sind; wenn wir es zulassen. – Stille, wie sie in der Heiligkeit mancher Nächte anklingt, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Welche, das gibt Bonhoeffer uns in seinem letzten Brief mit auf den Weg: „Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, je stiller es um mich herum geworden ist, desto deutlicher habe ich die Verbindung mit Euch gespürt. Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet, die wir im Alltag kaum kennen. Du, die Eltern, Ihr alle… Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergessene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor...“ Mit anderen Worten: Wenn wir glauben, dass Gott bei uns ist, dann dürfen wir auch getrost erwarten, was kommen mag. Weil sich uns im Vertrauen ein Horizont eröffnet, der über das rein Menschliche hinausweist. Bonhoeffer wechselt damit die Perspektive und lädt uns ein, ebenfalls diesen Schritt zu wagen: vom „Ich & Ihr“ zum „Gott & Wir“. – Auf die Frage, warum wir das tun sollten, würde er wie folgt antworten, denke ich: „Wenn es im alten Kinderlied von den Engeln heißt: ‚zweie die mich decken, zweie, die mich wecken‘, so ist diese Bewahrung am Abend und am Morgen durch gute, unsichtbare Mächte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als die Kinder.“ - In diesem Sinne: Gottes Segen, alles Gute zum Jahreswechsel und bleiben Sie wohlbehalten! Ihr Raimund Miller, Kurseelsorger …………………………………………. ps: Wenn Sie „Von guten Mächten“ gerne anhören möchten, oder für sich mitsingen, dann scannen Sie einfach den QR-Code.

Kirchliche Nachrichten Katholische Kirche Seelsorgeeinheit Bad Wurzach Alles wird gut! Eine klassische Hoffnung für das neue Jahr. Vielleicht auch: Alles wird anders, alles wird besser. Gerade in Coronazeiten sind diese Wünsche nur zu gut verständlich. Wir wollen die ständigen Sorgen endlich hinter uns lassen. Doch so einfach ist es wohl nicht, und so schnell geht die Krise nicht vorbei. Doch wir haben eine Fürsprecherin im Himmel. Maria. Als der Engel zu ihr kam, wurde tatsächlich alles anders, mit Jesu Geburt wurde für die Menschen alles besser. Und trotz des schwierigen Weges, den sie im Leben gehen musste, wurde für sie am Ende alles gut, als sie in den Himmel zu ihrem göttlichen Sohn aufgenommen wurde. Dort ist sie jetzt. Und setzt sich ein für uns. Damit tatsächlich alles gut wird. St. Verena Bad Wurzach Pfarrbüro: 07564/93290, Fax 93238 Bad Wurzach, Memmingerstr. 5, StVerena.BadWurzach@drs.de Mo. 9-12 und 14-17 Uhr Di., Do., Fr. 9-12 Uhr regelmäßige Termine / Gottesdienste: So. 9.00 Uhr: Hochamt 11.00 Uhr: Eucharistiefeier Mo. 18.00 Uhr: Heilige Messe Mi. 18.00 Uhr: Heilige Messe Gottesdienste: Mi., 06.01. Heilig Drei König 09.00 Uhr Eucharistiefeier 11.00 Uhr Eucharistiefeier So., 10.01.: Taufe des Herrn 09.00 Uhr Hochamt 11.00 Uhr Eucharistiefeier Mo., 11.01.: 18.00 Uhr Hl. Messe Mi., 13.01.: 18.00 Uhr Hl. Messe So., 17.01.: 09.00 Uhr Hochamt 11.00 Uhr Eucharistiefeier Mo., 18.01.: 18.00 Uhr Hl. Messe Mi., 20.01.: 18.00 Uhr Hl. Messe St. Verena - Anmeldung zu den Gottesdiensten für Sonntag Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Teilnahme an den Gottesdiensten an Sonntag vorher auf dem Pfarramt St. Verena, Tel. 93290 anmelden sollten. Werktaggottesdienste in St. Verena Die Werktaggottesdienste sind am Montag und Mittwoch um 18 Uhr. Eine Teilnahmeliste wird in der Kirche geführt. Gemeinsam beten in den Zeiten der Pandemie. Viele Menschen sind in diesen Tagen besorgt, ängstlich, verunsichert, oder auch verärgert, gereizt, enttäuscht. Sie bangen um ihre Existenz oder Gesundheit und Leben. Wir wollen diese Not im Gebet vor Gott bringen, gemeinsam beten vor dem Allerheiligsten - auch in Ihren besonderen Anliegen - um Gottes Schutz und Segen, um Heilung und Hoffnung, in dieser besonderen Zeit, für Bad Wurzach und die ganze Welt. Wann? Jeden Dienstag zwischen 17.30 und 18.00 Uhr, in St. Verena, Bad Wurzach. Freies Kommen und Gehen. Heiligkreuz Gottesberg für alle Anmeldungen: 07564/94892-0 Email: info@gottesberg.org regelmäßige Gottesdienste ohne Anmeldung: Di., Mi., Do., Sa. So. 19 Uhr 9 Uhr mit Anmeldung: So. 9 Uhr Mi., 06.01. Heilig Drei König 09.00 Uhr Eucharistiefeier Segnung von Wasser, Brot, Salz und Kreide keine Abendmesse Rosenkranz (ohne Anmeldung) In der Schlosskapelle um 16.15 Uhr am Dienstag, Donnertag und Samstag Tag der stillen Anbetung In einer Zeit der stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten soll Raum ge-schaffen werden, um persönliche Sorgen sowie die Nöte und Anliegen der Kirche – insbesondere die drängende Sorge um geistliche Berufe – vor Gott zu bringen. Am Do., 7. Januar – vor dem Herz- Jesu-Freitag – das ist der erste Freitag im Monat, beginnt die Anbetung nach dem 9-Uhr- Gottesdienst. Die Anbetungsstunde endet um 18 Uhr mit dem Rosenkranz. Bruderschaft zum guten Tod Die Bruderschaft vom guten Tod lädt ein zum gemeinsamen Bruderschaftsgebet, am Fr., 8. Januar um 18.30 Uhr, auf dem Gottesberg. Herzliche Einladung an Mitglieder und Interessierte. St. Ulrich und Margaretha Arnach Pfarrbüro: 07564/9488521, Fax 9488522 Arnach, Pfarrer-Segmiller-Weg 2 stulrich.arnach@drs.de Mo., Mi., Do. 9-12 Uhr Di. 14-17 Uhr. Info für Arnach/Eintürnenberg und Ziegelbach: Pfarrbüro schließt aufgrund des zweiten Lockdowns: Wir bitten um Verständnis, dass das Pfarrbüro bis auf weiteres für den Publikumsverkehr erneut geschlossen bleiben muss. Telefonisch sind wir gerne zu den üblichen Öffnungs-zeiten für Sie da! Nach Anweisung der Diözese besteht vorläu- - Während der Feiertage ist das Pfarrbüro Arnach wie folgt besetzt und nimmt Ihre Anmeldungen gerne entgegen unter 07564/9488521: Mo., 04.01.: 9–12 Uhr Di., 05.01.: 14–17 Uhr Urlaub: Von Do., 07.01. bis Fr. 15.01. ist das Pfarrbüro wegen Urlaub geschlossen. In diesem Zeitraum können Sie sich bei den Mesnern der jeweiligen Ortschaften telefonisch zu den Gottesdiensten anmelden. Gottesdienste: Mi., 06.01., Dreikönig - Erscheinung des Herrn, Hochfest: 9 Uhr Amt mit Segnung von Brot, Seite 15