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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 03.02.2021

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Bekanntmachungen

Bekanntmachungen und Bekanntgaben Der Vorteil des Kombi-Modells ist, dass es den lukrativen Eigenverbrauch ermöglicht. Er spart im Vergleich zum netto 26 Cent teuren Netzstrom durchschnittlich 23 Cent pro Kilowattstunde ein und ist damit deutlich lukrativer als die Einspeisung. Wollen die Anlagenbetreiber auf Eigenverbrauch umstellen, ist zuerst der Umbau am Zählerschrank notwendig. „Danach lassen sich rund 30 Prozent des erzeugten Stroms für den täglichen Bedarf im Wohnhaus nutzen“, sagt Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg. „Auf rund die Hälfte erhöhen können Hauseigentümer den Anteil, indem sie Elektrogeräte wie Geschirrspüler oder Waschmaschine während der sonnigen Stunden laufen lassen.“ Besonders einfach ist die Erhöhung des Eigenverbrauchs, wenn ein Elektroauto mit Solarstrom geladen wird. Auch mit bestehenden Wärmepumpen lässt sich der Eigenverbrauch gewinnbringend steigern. „Je mehr elektrische Anwendungen mit Solarstrom laufen, umso besser für den Eigenverbrauch und die Umwelt“, so Bürkle. Batteriespeicher lohnen sich für die Kleinstanlagen noch nicht: Das Gleiche gilt für Batteriespeicher. Stattet man seine Ü20-Anlage mit einem passenden Speicher aus, erhöht sich der Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent. Nutzen Hauseigentümer statt Netzstrom zehn Jahre lang den Solarstrom aus einem Speicher, können sie in diesem Zeitraum mit jeder Kilowattstunde Speicherkapazität rund 600 Euro sparen. Zurzeit existieren auf dem Markt bereits Speicher, die samt Leistungselektronik, Installation und Mehrwertsteuer rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde kosten. „Die Wirtschaftlichkeit der Speicher rückt näher. Für die kleinen Ü20-Anlagen wird sich die Speicherung bald auch finanziell lohnen“, prognostiziert Bürkle. Aktuell ist dies jedoch oft noch nicht der Fall. Ein Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen mit Einspeisung und Eigenverbrauch lohnt sich unter anderem laut einem aktuellen Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. (DGS) ab einer installierten Leistung von fünf Kilowatt und einem 30-Prozent-Eigenverbrauchsanteil. Bedingung: Die Anlage erzeugt nach dem Ende der Einspeisevergütung mindestens noch zehn Jahre Solarstrom. Das ist durchaus realistisch, Solarmodule haben meist eine Lebensdauer von 30 Jahren oder mehr. Läuft die Solaranlage länger als zehn Jahre weiter, steigt die Stromkosteneinsparung entsprechend. Auch der Weiterbetrieb von Anlagen kleiner als fünf Kilowatt kann dadurch wirtschaftlich werden. Die Kosten für den Umbau des Zählerschranks sind in der Rechnung enthalten, auch laufende Wartungen und Reparaturen. Für kleinere Anlagen ist jedoch nach den bislang vorliegenden Informationen eher die Variante Volleinspeisung beim Netzbetreiber vorzuziehen. Seite 28 Variante drei und vier: keine Einspeisung oder Repowering: Eigentümer können auch darauf setzen, so viel Solarstrom wie möglich selbst zu nutzen und den Rest abzuregeln. Moderne Wechselrichter sind dazu in der Lage. Die Anlage erzeugt dann nur so viel Strom, wie für den Eigenverbrauch im Haus nötig ist, es wird keine einzige Kilowattstunde eingespeist. Finanziell ist das möglicherweise die beste Wahl, ökologisch jedoch unsinnig – wird so doch rund 70 Prozent weniger Solarstrom erzeugt, als eigentlich möglich wäre. Möglichkeit Nummer vier: Die alte Anlage wird durch eine neue ersetzt. Neue Anlagen liefern auf gleicher Fläche im Vergleich zu den Anlagen vor 20 Jahren rund doppelt so viel Solarstrom und kosten nur noch einen Bruchteil der alten Anlage Das nützt der Energiewende und dem Geldbeutel. Fazit: Wer sich vor 20 Jahren eine Photovoltaikanlage beispielsweise mit fünf Kilowatt installierter Leistung angeschafft hat, kann die Anlage auch weiterhin wirtschaftlich betreiben. Ein hoher Gewinn ist jedoch nicht möglich. Für kleinere Anlagen ist eher die Variante Volleinspeisung beim Netzbetreiber empfehlenswert. Für die Energiewende lohnt sich der Weiterbetrieb aber auf jeden Fall. Sinnvoll ist auch eine neue Photovoltaikanlage. Anlageneigentümer sollten im Einzelfall von Fachleuten prüfen lassen, welche Variante am besten ist, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Hierfür stehen in Baden- Württemberg die Ansprechpartner des PV- Netzwerks BW oder Elektrofachkräfte und Energieberater zur Verfügung. Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern gibt es auch auf www.zukunftaltbau.de oder www.facebook. com/ZukunftAltbau. Infokasten / Guter Rat zu Solarstromanlagen: Eigentümer von Solarstromanlagen im Südwesten und die es werden wollen, erhalten von Experten des Photovoltaiknetzwerks Baden-Württemberg kostenfrei Auskunft: www.photovoltaik-bw.de. Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für eine qualifizierte und ganzheitliche Gebäudeenergieberatung. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenfrei. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden- Württemberg umgesetzt. Ansprechpartnerin Zukunft Altbau Marietta Weiß, Zukunft Altbau, Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart, Tel. +49 711 489825-13, marietta.weiss@zukunftaltbau.de, www.zukunftaltbau.de. Auch nach dem Wegfall der Einspeisevergütung kann sich der Weiterbetrieb einer Photovoltaikanlage lohnen. Land schreibt erneut Preis für Kleinkünstlerinnen und Kleinkünst-ler aus – Bewerbungsschluss am 31. März 2021 Um den Kleinkunstpreis des Landes können sich Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg noch bis zum 31. März 2021 bewerben. „Wir wollen in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie auch ein Signal des ‚Mutmachens‘ setzen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Freitag (22. Januar) in Stuttgart. Das Kunstministerium schreibt den Wettbewerb um den Kleinkunstpreis 2021 in Kooperation mit der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg aus. Er richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aller Sparten. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein und aus Baden-Württemberg kommen. Vergeben werden bis zu drei mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreise und ein Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro, welche gemeinsam vom Land und der Staatlichen Toto- Lotto GmbH Baden-Württemberg getragen werden. Seit 2010 kann zusätzlich eine Persönlichkeit aus dem Bereich der Kleinkunst in Baden-Württemberg mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet werden. Das Preisgeld des Ehrenpreises in Höhe von 5.000 Euro stiftet die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Eine Jury - bestehend aus Künstlerinnen und Künstlern, Kritikern und Veranstaltern - wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die Verleihung erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, die für den 12. Oktober 2021 in der Württembergischen Landesbühne in Esslingen geplant ist. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021. Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ist ein wichtiger Bestandteil der Kulturförderung des Landes. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg finanziert. Weitere Partner sind der Südwestrundfunk (SWR) und die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren. Preise aus dem Jahr 2020: Die Preise aus dem Jahr 2020 werden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ebenfalls am Dienstag, 12. Oktober in der Württembergischen Landesbühne in Esslingen verliehen. Sie gingen an die gebürtige Schwarzwälderin Magdalena Ganter, das „Satire-Kollektiv“ Luksan Wunder aus Freiburg und Berlin sowie den Freiburger Poetry-Slammer und Autor Sebastian Lehmann. Der ausgelobte Förderpreis ging an die Musikkabarettisten Dietlinde Ellsässer und Jakob Nacken aus Tübingen. Mit dem zum elften Mal vergebenen Ehrenpreis wurde der Kabarettist Thomas Reis aus Freiburg gewürdigt. Bisherige Preisträ-

Bekanntmachungen und Bekanntgaben Aktuelles aus den Nachbargemeinden ger dieser Kategorie waren der Kabarettist Uli Keuler sowie posthum der Liedermacher Christof Stählin, die Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann, die Kabarettisten Matthias Deutsch-mann, Thomas Freitag, Georg Schramm, Mathias Richling, das Grachmusikoff Trio, der badischen Mundartdichter Harald Hurst und der Shakespeare Solo Komödiant Bernd Lafrenz. Der Ehrenpreis geht an Persönlichkeiten, die sich um die Kleinkunst im Lande verdient gemacht haben. Informationen sowie das Bewerbungsformular werden im Internet unter www.kleinkunstpreis-bw.de bereitgestellt. Informationen können auch über die Geschäftsstelle des Kleinkunstpreises der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren (LAKS Baden-Württemberg e.V.), Alter Schlachthof 11, 76131 Karlsruhe (Tel.: 0721/470 419 10, Fax: 0721/470 419 11) bezogen werden. Angebot der Pflegeberatung im Landkreis Ravensburg Kreis Ravensburg - Durch einen Unfall, eine Krankheit oder aufgrund hohen Alters können Kinder, Partner oder Eltern in eine Situation kommen, in der Pflege erforderlich wird. Kompetente Beratung und Unterstützung beim Finden der richtigen Angebote und Hilfen ist in diesen Fällen oft das Gebot der Stunde. Beratend und unterstützend stehen den Ratsuchenden hierbei die Mitarbeitenden des Pflegestützpunktes Landkreis Ravensburg zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Einwohnerinnen und Einwohner aus der Stadt Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach und Bergatreute. Der Pflegestützpunkt Landkreis Ravensburg für den Standort Bad Waldsee ist in der Robert-Koch-Str. 52, 88339 Bad Waldsee. Es steht Ihnen als Ansprechpartnerin Frau Verena Knössl unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: Tel. 07524/9748-3317 und E- Mail: v.knoessl@rv.de. Die Sprechzeiten sind montags von 8-10 Uhr und mittwochs von 13:30-15:30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Die Beratung ist vertraulich und kann telefonisch, im Pflegestützpunkt oder im Einzelfall auch bei Ihnen zu Hause stattfinden. Der Pflegestützpunkt Landkreis Ravensburg betreibt weitere Standorte in Altshausen, Leutkirch, Ravensburg und Wangen. Informiert und beraten wird zu allen Fragen rund um die Themen “Pflegebedürftigkeit, Alter, Krankheit und Behinderung, altersgerechtem Wohnen und sonstigem Unterstützungsbedarf sowie zur Klärung von Kostenfragen für medizinische, pflegerische und soziale Leistungen”. Eine wesentliche Aufgabe des Pflegestützpunktes ist die umfassende sowie unabhängige Auskunft und Beratung einschließlich der Pflegeberatung nach dem SGB XI – Soziale Pflegeversicherung. Die Koordinationsund Netzwerkarbeit gehören auch zu den Aufgaben des Pflegestützpunktes, wie z. B. die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Engagierten, der Selbsthilfe, den ambulanten und stationären Trägern sowie Kirchen, Kommunen und weiteren Akteuren. Träger des Pflegestützpunktes sind der Landkreis sowie die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Was sonst noch interessiert Bestellaufruf - Ackerblühstreifenprojekt 2021 Biologische Vielfalt auf den Äckern im Landkreis Ravensburg Das in den Vorjahren erfolgreich realisierte Ackerblühstreifenprojekt – ein wichtiger Teil der Biodiversitätsstrategie des Landkreises Ravensburg – startet nun in das vierte Umsetzungsjahr. Im Rahmen des Projektes unterstützen der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Ravensburg und der Bauernverband Allgäu-Oberschwaben Landwirte*innen bei der Anlage von Ackerblühstreifen. Erstmalig werden im Projektjahr 2021 auch Obstbaubetriebe bei der Anlage von Blühstreifen in der Fahrgassenmitte unterstützt. Dank der großzügigen Spende der Kreissparkasse Ravensburg ist es möglich, dass das benötigte Saatgut für die Anlage der Blühstreifen durch die Landwirte*innen kostenlos über den LEV bezogen werden kann. Ein Rückblick zeigt: die Zahl der teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe hat sich seit Projektbeginn im Jahr 2018 von 30 auf 128 Betriebe im Jahr 2020 gesteigert. Auch in diesem Jahr ist das Projekt wieder auf die tatkräftige Unterstützung der Landwirte*innen im Kreis angewiesen. Durch das Engagement der Landwirte*innen wurden im vergangenen Jahr über 70 ha Blühstreifen eingesät, davon 20 ha ökologisch äußerst wertvolle mehrjährige Blühstreifen. „Mehrjährige Blühstreifen sind nicht nur eine Nahrungsquelle für nektarsuchende Insekten, sondern schaffen durch ihre Strukturvielfalt im Winterhalbjahr zusätzlich Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten für Niederwild und Insekten.“, so T. Westernacher, Biotopverbundmanagerin LEV Ravensburg. Da die kräuterreichen Blühstreifen einer Vielzahl von blütenbesuchenden Insekten sowie Vögeln Nahrung und Unterschlupf bieten, profitiert die Biodiversität ungemein. Durch Kombination von genutzter Fläche mit Blühflächen werden zusätzliche Strukturen in der Agrarlandschaft geschaffen und die Blühstreifen erfüllen eine wichtige Vernetzungsfunktion. Um eine möglichst positive ökologische Wirkung zu erzielen, sollten die Streifen möglichst breit gesät werden, möglichst mehrjährig bzw. bei einjährigen Blühstreifen lange stehen und nicht an viel befahrenen Straßen angelegt werden. „Seit Beginn des Projektes ist an immer mehr Äckern im Landkreis ein Ackerblühstreifen zu sehen. Das Projekt ist eine sehr gute Sache und für die Biodiversitätsförderung ist es sehr wichtig, dass man mitmacht. Die Ackerblühstreifen verbessern zudem das Image des Betriebs und bieten die Möglichkeit, direkt mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen. Natürlich erfreue ich mich selbst auch an der bunten Farbenpracht am Feldrand und an den wuselnden Insekten.“´, J. Kapler, Projektteilnehmer. Das Saatgut kann noch bis zum 01.03.2021 mittels des Bestellformulars auf der Homepage des LEV Ravensburg kostenlos von Landwirten*innen im Landkreis Ravensburg bestellt werden (https://www.lev-ravensburg.de/projekte/ ackerblühstreifenprojekt/). Foto: Blühstreifen in Baindt 2020 (H. Schwellinger) Die Biodiversitätsstrategie des Landkreises Ravensburg bezieht zahlreiche regionale Akteure in ihr Handeln ein. Die Personalstellen der Strategie sind beim Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ravensburg e.V. ansässig. Im Rahmen der Strategie zur Stärkung der biologischen Vielfalt im Landkreis Ravensburg wird dieses Projekt mit Mitteln der Kreissparkassenstiftung Ravensburg unterstützt. Weitere Informationen zur Biodiversitätsstrategie finden Sie unter www. naturvielfalt-rv.de Aktuelles aus den Nachbar gemeinden Dankeschön an alle Unterstützer, Fans und Sponsoren: Ein großes Dankeschön vom FV Molpertshaus an alle Fans, Unterstützer, Helfer und Sponsoren die dem Verein im letzten herausforderndem Jahr tatkräftig zur Seite standen. Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Helfern, Käufern und Sponsoren vom Christbaumverkauf im Dezember. Der FVM wünscht allen Gesundheit und freut sich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen im Waldstadion. (SW) Seite 29