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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 03.02.2021

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Naturschutzzentrum

Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Rosengarten 1 88410 Bad Wurzach Telefon: 07564 302190 Telefax: 07564 3023190 naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de www.wurzacher-ried.de www.moorextrem.de Das Wurzacher Ried ist eines der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. Sie können das Ried auf einem der zahlreichen Wanderwege erkunden. keine Veranstaltungen und Führungen im Naturschutzzentrum statt. Aktuelle Informa- wurzacher-ried.de. MOOR EXTREM, Ausstellung und Shop geschlossen Erreichbarkeit Sekretariat: Mo. bis Do., 8 - 17 Uhr, Fr., 8 - 12 Uhr, E-Mail: naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de oder Telefon 07564 / 302190. Moor-Momente: Die Eiskönigin Noch immer hat der Winter die Natur im Wurzacher Ried fest im Griff und hat sie sogar mit einer dicken Schneedecke überzogen. Es scheint kaum die richtige Jahreszeit zu sein, um über Libellen zu berichten. Oder etwa doch? Libellen verbinden wir gewöhnlich mit Sommer und Sonne, wenn sie uns an nahezu jedem Gewässer mit ihrer Farbenpracht und Flugakrobatik bezaubern. Doch spätestens bei den ersten Frösten sterben die letzten Flugtiere. Zurück bleiben die Eier oder Larven, die die kalte Jahreszeit in Gewässern überdauern gende Generation hervorbringen. Doch es gibt eine Ausnahme, die Winterlibellen. Ihr Name ist Programm: Als einzige unter den europäischen Libellen überwintern bei dieser Familie die erwachsenen Flugtiere. In Europa und auch im Wurzacher Ried kommen zwei Arten vor: Die Gemeine Winterlibelle und die Sibirische Winterlibelle, die nur an kleinen Details der Brustzeichnung zu unterscheiden sind. Die Überwinterer sterben im Juni oder Juli im Alter von ca. 12 Monaten. Damit haben sie die längste Lebensspanne erwachsener Libellen in Europa. Es spricht für das Wurzacher Ried, dass diese besonderen Geschöpfe mit ihrer faszinierenden Lebensweise hier beheimatet sind, auch wenn sie nur schwer zu entdecken sind. Aber eines ist sicher: Wenn Sie auf ihrem gen sehen, ist es gewiss eine Winterlibelle. Braun auf braun, man sieht sie kaum. Die Winterlibelle sucht sich sonnige Lichtungen und Waldränder als Winterquartier (beide Fotos: Bastian Kathan). Das Naturschutzzentrum präsentiert unter der Rubrik „Moor-Momente“ regelmäßig Spannendes und Unterhaltsames aus der vielfäl- Rieds. Dabei werden Arten vorgestellt, die die Besucher aktuell im Ried antreffen können. Winterimpressionen aus dem Ried Die Erlebnisausstellung MOOR EXTREM, die Ausstellung im Maria Rosengarten sowie der Shop des Naturschutzzentrums sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Die geplante Eröffnung der neuen Wechselausstellung „Airlines – Vogelspuren in der Luft“ ab Mi., 3. Februar, muss coronabedingt leider ebenfalls verschoben werden. Erreichbarkeit Naturschutzzentrum Die NAZ-Büros sind derzeit ausschließlich per E-Mail und Telefon erreichbar. Seite 18 Es sind schlanke Tiere mit hellbrauner Grundfarbe und dunkelbraunen, kupfern schimmernden Mustern auf der Oberseite. Mit dieser Färbung sind sie auf dürren oder abge- kaum zu erkennen, wenn sie in ihren Überwinterungsquartieren den kalten Temperaturen trotzen. An Frosttagen können sich an ihren Körpern sogar Eiskristalle bilden und gelegentlich lassen sich die Winterlibellen auch einschneien. Laut Literatur können sie dabei Temperaturen bis minus 17 °C überstehen – unsereins kommt da selbst in dickster Winterjacke schnell an seine Grenzen. In milden Winterphasen werden die Tiere zeitweise aktiv scheinen Winterlibellen dann als erste Libellen an den Brutgewässern, wo sie sich paaren und Eier ablegen. Aus den Larven schlüpfen dann nach nur 2 bis 3 Monaten die neuen Flugtiere, (Fotos von Thomas Hoppe.)

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