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Buerger- und Gaesteinformation Bad Wurzach 02.02.2022

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Fitness Fitness Es

Fitness Fitness Es gelten die Corona-Vorgaben des Landes Baden-Württemberg und die Nachweispflicht. Eine Registrierung über Smartphone oder Chip (erhältlich in der Therme) mit der Luca-App ist zur Nach-verfolgung verpflichtend. Info und Anmeldung unter Tel. 07564 / 304- 2200 bzw. therapiepla-nung@feelmoor.de oder fitness-club@feelmoor.de Es stehen keine Übungsmatten zur Verfügung, bitte Matten selbst mitbringen. Weitere Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen finden Sie auf unserer Homepage www.feelmoor.de/feelmoor-therme Montags 9.30 Uhr Kursstart: Aquapower Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, neuer Kursstart: 7. Februar 14.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme 17.00 Uhr Faszienfitness Chiara Walentin, Treff: feelMOOR Fitnessclub 18.15 Uhr Step Aerobic Christin Gerster, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19 Uhr Bauch-Beine-Po Christin Gerster, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Dienstags 9.30 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn auf Anfrage 14.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme 18.30 Uhr Zumba-Fitness Susi Weißhaupt, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Mittwochs 9 Uhr Body-Style Chiara Walentin, Treff: feelMOOR Fitnessclub 14.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme 17 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn auf Anfrage 18 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn auf Anfrage 18 Uhr Yoga Judith Bader, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Donnerstags 9.30 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn auf Anfrage 10.30 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn auf Anfrage 14.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme 18 Uhr Rückenfitness Manuela Heiler, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19 Uhr Perfect-Body Manuela Heiler, Treff: feelMOOR Fitnessclub 18.30 Uhr & 19.30 Uhr Pilates, Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, nächster Kursbeginn: 17. Februar 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Freitags 9 Uhr Rückenfitness Petra Nölte-Kohler, Treff: feelMOOR Fitnessclub 9.30 Uhr Kursstart: Aquapower Anmeldung: feelMOOR Therapieplanung, neuer Kursstart: 11. Februar 14.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme 19 Uhr Yoga Judith Bader, Treff: feelMOOR Fitnessclub 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Samstag 15 Uhr Fit Mix – jede Woche wechselnder Kursinhalt 5.2. Rückenfit, 12.2. BBP, 19.2. Rückenfit, 26.2. Tabata, Treff: feelMOOR Fitnessclub 11.30 und 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme Sonn- und Feiertags 10 Uhr Fit Mix – jede Woche wechselnder Kursinhalt, 6.2. Tabata, 13.2. Bodystyle, 20.2. Tabata, 27.2. FaszienfitnessTreff: feel- MOOR Fitnessclub 11.30 und 19.30 Uhr Wassergymnastik mit gültiger Eintrittskarte kostenlos, Treff: feelMOOR Therme ich mag farbengropper weil... ...langeweile war gestern! Das Leben ist bunt, mach was draus! 88410 Bad Wurzach . www.farbengropper.de Besuchen Sie unsere Parkettund Türen-Ausstellung auf über 200 m 2 ! Rudi Müller Holzhandel Gospoldshofen · Berg 3 88410 Bad Wurzach · Tel. 075 64/12 46 Haben Sie etwas vergessen? Bitte nicht einfach „Davonschleichen“ Seite 20

Ökumenische Kurseelsorge Ökumenische Kurseelsorge Pfn. Verena Engels-Reiniger Evangelische Kurseelsorge Bad Waldsee/Bad Wurzach Telefon: 07524 4094022 verena.engels-reiniger@elkw.de PR Raimund Miller Katholische Kurseelsorge Bad Wurzach Telefon: 07564 932933 raimund.miller@drs.de Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf (s.o.). Weitere Informationen und mehr, www.kurseelsorge-badwurzach.de Hals- und Beinbruch! „Auf die Fürsprache des Heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen. Es segne dich Gott: der + Vater und der + Sohn und der + Heilige Geist. Amen.“ Diese Segensworte - liebe Leserin, lieber Leser (hier persönlich an Sie gerichtet!) - werden uns in den Gottesdiensten an und um Blasius (03.02.) zugesprochen. Von Gott. Zwischen zwei gekreuzten Kerzen. Durch ein menschliches Gegenüber. Gott ist also der (die) eigentlich Segnende (Kraft)! Entsprechend sind wir die Gesegneten. Und wir sollen selbst „Segen“ sein. Wir können das, wenn wir diesen Auftrag Gottes - an Abraham - auch an uns gerichtet sehen (vgl. Genesis 12,2). Doch was bedeutet das, Segen sein? Ein Teil der Antwort liegt im lateinischen „benedictio“. „Bene“ ist klar. Das heißt „gut“. Aber „dictio“? Dictio meint den „Stil“, der mich ausmacht. Also die „Art“, wie ich mich ausdrücke, spreche. Segen sein bedeutet demnach vom Wesen her „gut“ sein. Und weiter: Immer, wenn ich das bin, dann kann ich auch etwas Gutes sagen. Zum Beispiel meinem Gegenüber, oder auch zu mir selbst. Das klingt für mich wie das achte Gebot (vgl. Exodus 20,16), in positiver Form: Du sollst gut über deinen / und zu deinem Nächsten sprechen. „Soll“ meint dabei „Muss, wenn kann“. Sprich: Wenn es mir möglich ist, dann ist es ein Muss aus meinem Wesen heraus gut zu sein. Die Frage ist: Wann ist es das (nicht)? Bzw. was steht mir (oder wann stehe ich mir) dabei im Weg und hindert (hindere) mich zu tun, was ich sollte? Ich bin doch gesegnet. Bin jemand, dem etwas Gutes zugesagt worden ist. Das zeichnet mich eigentlich aus. Nicht in dem Sinn, dass ich besser oder mehr bin als andere, dass ich mich abheben kann, oder gar über sie stellen. Denn als gesegneter Mensch bin ich gezeichnet. D.h., mir ist dadurch etwas Zusätzliches mitgegeben worden, das mich in die Pflicht nimmt. Entsprechend existiere ich nicht nur. Vielmehr werde ich gutgeheißen, angenommen. Das bedeutet Bestärkung. Ich werde darin bestärkt, dass ich bin. Gewollt und in Ordnung. – Im Seg(n)en kommt also ein eindeutiges Ja zum Ausdruck, wird das Ja bekräftigt und geheiligt. Ein Ja, das allem, was einen Menschen ausmacht, zugesprochen wird. Nach dem Bild, welches ich von Gott habe, versteht sich das - für ihn - von selbst. Von Mensch zu Mensch ist das jedoch oft alles andere als verständlich: Dass alles was mich ausmacht unter Gottes Segen gestellt sein soll; einschließlich des Potenzials, das in mir steckt und noch nicht (voll) ausgeschöpft wurde. (Zu) Seg(n)en bedeutet deshalb auch Ermutigung: Für mich selbst, jedes Mal wenn mir Segen zuteilwird. Sowie für mein Gegenüber, wenn es durch mich Segen erfährt. Eine Ermutigung, die lautet: Wage dich hervor, entfalte und verwirkliche dich. Das kann z.B. geschehen, wenn ich mich selber immer mehr anzunehmen lerne. Mit allem, was in mir ist. Allerdings ist das nicht leicht. „Denn“, so schreibt es Martin Heidegger treffend an Hannah Arendt, „der Weg zum Nahen ist für uns […] der weiteste und darum schwerste“ (Gelassenheit, 23). Deshalb ziehe ich oft das Komplizierte vor, wo es doch einfach ginge. D.h., ich kümmere mich leichter um andere und deren Probleme, anstatt mich selbst und mein eigenes Sein anzunehmen. Selbstliebe und -annahme ist demnach also die größte Herausforderung: Sich selbst gutzuheißen und sich auch selbst den Segen zu gönnen, welcher meinen Mitmenschen durch mich zukommt. Doch je mehr es mir das gelingt, desto mehr kann ich auch Segen sein für andere: Ihnen in die Augen schauen, zuzuhören, etwas Gutes sagen. Dann schaffe ich es besser, sie sowohl in ihrer Schwäche anzunehmen, als auch in ihrer Stärke zu bestärken. - Je mehr ich mich annehme, desto leichter wird es mir, meinem Gegenüber voll Fürsorge, Respekt und Verantwortung zu begegnen. Von mir wird dadurch etwas Segensreiches ausgehen, welches den/die andere/n aufblühen lässt. Er oder sie kann dann vielleicht einfacher „ja“ zu sich sagen als davor - im Sinne von „bene dicere“ - und liebevoller mit sich selbst umgehen. Das alles - und gewiss noch viel mehr - kann „Segen sein“ bedeuten. Dem möchte ich hier lediglich noch eins hinzufügen, einen Wechsel der Perspektive. Nämlich von uns Menschen hin zu Gott. Die Brücke zu diesem anderen Blickwinkel ist die Überschrift: „Halsund Beinbruch.“ Von jiddisch „hatsloche un broche“, deutsch „Erfolg und Segen“. Mit anderen Worten: im Bruch steckt Segen. Ernsthaft: Denn dieser Bruch ist kein kaputtes Bein, sondern „Broche“! Broche kommt von hebräisch „Bracha“ und bedeutet Segen, oder - und hier wechselt die Perspektive - Lobpreis! Wichtig ist zu wissen: Das Hebräische hat ein Wort, wofür wir im Deutschen zwei verwenden und so differenzieren „zwischen dem Handeln Gottes [Segen] und dem, was der Mensch Gott gegenüber zum Ausdruck bringt [Lobpreis].“ (Wikipedia) „Jede Bracha beginnt wiederum mit den […] Worten: »Gelobt seist du, Herr, unser Gott, König der Welt…«“ - ‚Jede‘ meint auch all jene, welche Jesus jemals gesprochen hat; z.B. während der Speisung der 5000 (vgl. Mk 6,41). Und: „Wer eine Bracha gehört hat, beantwortet sie mit Amen.“ (Wikipedia) Damit wären wir wieder beim Blasius-Segen angelangt, sowie bei jeder anderen Form des Segens, die wir kennen: Gott segnet uns - im Bild mit den Kerzen gesprochen - von „oben nach unten“. Und wir lobpreisen ihn dafür im Amen - von „unten nach oben“. In diesem Sinn: „Hals- und Beinbruch!“ Wenn wir den Hals mit „Seele“ und das Bein mit „Körper“ übersetzen, dann heißt das, uns ganzheitlich zugesagt: Gottes Segen für - und unser Lobpreis mit - Körper und Seele; an Blasius und an jedem neuen Tag. Amen! Raimund Miller, Kurseelsorger Seite 21

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