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AUFTRAGSEINGÄNGE IM

AUFTRAGSEINGÄNGE IM AUTOHANDEL UM 60 PROZENT EINGEBROCHEN Infraladestruktur ist ein finanzielles Problem MOBILITY BUSINESS Für den Autohandel ist das Frühjahrsgeschäft das stärkste im ganzen Jahr, aber die Auftragseingänge sind um bis zu 60 Prozent eingebrochen. Auch die Werkstätten haben deutlich weniger Zulauf, obwohl sie während des ganzen Lockdowns geöffnet hatten. Im Blick nach vorne arbeitet die Automobilwirtschaft daran, sich weiter zu digitalisieren und für die Elektrifizierung fit zu machen. Von Stefanie Rebhan 40

Der Automobilbranche geht es nicht anders als vielen anderen Branchen. Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, spricht von der größten Krise seit dem Krieg. Schon 2020 habe Corona die einkommensstärksten Monate im Frühjahr negativ beeinflusst, das treffe nun auch für das Geschäft 2021 zu. „Die Verluste konnten unsere Händler schon 2020 nicht mehr einholen. Im Januar und Februar dieses Jahres sind die Auftragseingänge um bis zu 60 Prozent eingebrochen“, sagt Carsten Beuß. Im vergangenen Dezember sind aufgrund der Mehrwertsteuersenkung noch viele Fahrzeuge ausgeliefert worden, vor allem im Gebrauchtwagenbereich. Doch nun stünden selbst die gesündesten Händler vor massiven Herausforderungen. Es gibt zwar Überbrückungshilfen vom Staat, doch die liefen oftmals ins Leere. Schließlich besäßen die meisten Autohändler Mischbetriebe zwischen Verkauf und Werkstatt. Da die Werkstätten als systemrelevant durchgängig geöffnet hatten, kämen die meisten nicht an die Grenze, ab der man die Hilfen beantragen kann. Besuchen Sie unser Autohaus unter vorheriger Terminvereinbarung. Wir freuen uns auf Sie. Ihr Autohaus Gitschier Jetzt bei Renault: Elektromobilität für Deutschland Bis zu 10.000 € Elektrobonus * Kritisch für Mischbetriebe Während des ersten Lockdowns kamen die Werkstätten laut Beuß mit einer recht guten Nachfrage mit einem blauen Auge davon. Mittlerweile sinke diese deutlich. Warum? Klar, die Menschen fahren weniger, ihre Fahrzeuge verschleißen dadurch weniger und auch Blechschäden durch Unfälle gebe es weniger. Beuß: „Wir haben 71 Prozent Auslastung, normalerweise sind es 85 Prozent. Das führt dazu, dass es in Mischbetrieben noch kritischer wird. Die Verwaltung ist ohnehin seit langem in Kurzarbeit.“ Existenziell wichtig sei eine klare, verbindliche Regelung zur kompletten Wiedereröffnung des Automobilhandels. Trotz allem schaut die Branche auch nach vorne. Wichtiger denn je ist die Transformation der Automobilwirtschaft, die bereits begonnen hat. „Wir müssen stärker in die Digitalisierung investieren was Marketingprozesse, interne Prozesse und Kundenkommunikation angeht. Das kostet natürlich Geld, denn man muss die Mitarbeiter dafür qualifizieren“, erklärt Carsten Beuß. Zu wenig passende Fördergelder Werkstätten und Autohäuser müssten sich überdies im Bereich Elektrifizierung schneller anpassen. Das heißt, es müssen deutlich mehr Ladepunkte vorhanden sein, die so leistungsstark sind, dass Vorführwagen extrem schnell wieder aufgeladen sind. Carsten Beuß: „Wir müssen Autohäuser teilweise mit Hausanschlussleitungen ertüchtigen und dadurch womöglich noch Erdarbeiten durchführen. Im Schnitt wird ein mittelgroßes Autohaus bis zu 200.000 Euro in die Infraladestruktur investieren müssen.“ Zwar gebe es Förderprogramme, bei denen jedoch viele KfZ- Betriebe durchs Raster fielen. Das passende Förderprogramm „charge@bw“ sei mit maximal 2500 Euro pro Ladepunkt zu knapp bemessen. Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg sei an dieser Stelle in Verhandlung mit der Politik. Renault Captur INTENS E-TECH Plug-in 160 ab 34.395,– € vor Abzug von 7.500 € Elektrobonus* • Digitale Instrumententafel, 10 Zoll • Online-Multimediasystem EASY LINK mit 9,3-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Integration mit Navigation • Rückfahrkamera • Ladekabel Schuko/Typ2 (Mode2) mit 6,5m Länge (zum Anschluss an haushaltsübliche 230 Volt Steckdose) für Standardladung • Einparkhilfe vorne, hinten und seitlich akustisch Renault Captur E-TECH 160 Plug-in, Plug-in Hybrid, 116 kW: Gesamtverbrauch (l/100 km): kombiniert: 1,5; Stromverbrauch kombiniert (kWh/100km): 17,3 kWh; CO 2-Emissionen kombiniert (g/ km): 34 g/km. Energieeffizienzklasse A+. Renault Captur: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3 – 1,5; Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 17,3–0,0 kWh; CO 2-Emissionen kombiniert: 130-34 g/km. Energieeffizienzklasse: C-A+ (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Abb. zeigt Renault Captur Plug-in Hybrid R.S. Line E-TECH mit Sonderausstattung. Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Sie. AUTOHAUS GITSCHIER E.K. Renault Vertragshändler 88630 Pfullendorf 88518 Herbertingen www.gitschier.de *Die Höhe des Elektrobonus ist fahrzeugabhängig: 10.000 € Elektrobonus für den Renault ZOE und Twingo Electric. Der Elektrobonus für den Renault Captur Plug-in Hybrid i. H. v. insgesamt 7.500 € umfasst 4.500 € Bundeszuschuss sowie 3.000 € Renault Anteil gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Die Auszahlung des Bundeszuschusses erfolgt erst nach positivem Bescheid des von Ihnen gestellten Antrags. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. 41