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Anzeige GOLDBECK HAT VIER PROJEKTE IM SCIENCE PARK UMGESETZT „Das ist wie Lego für Große“ Auf einen Stammkundenanteil von 70 Prozent zu zählen, spricht bei einem Unternehmen für sich. Goldbeck hat vier Projekte im Science Park I, II und III in Ulm realisiert: Die Gebäude für Ama Instruments, Mercatis, Photonics und das PEG Z4 inklusive Parkhaus. Ulmer Niederlassungsleiter Roger Breyer erzählt, dass Goldbeck sich nun auch auf mehrgeschossige Wohngebäude spezialisiert. Vor allem im Industriebau ist das Technologieunternehmen Goldbeck in Ulm tätig. Logistikund Produktionshallen, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Parkhäuser; Das ist das Steckenpferd des Generalübernehmers. So wundert es wenig, dass allein vier der größten Projekte im Ulmer Science Park I, II und III auf das Konto von Goldbeck gehen. Im Z4 hat sich beispielsweise das renommierte Unternehmen Liebherr- Hausgeräte angesiedelt. Bauherr war hier die PEG Ulm Projektentwicklung. „Unser Erfolgsrezept ist die systematisierte und industrialisierte Bauweise. Das ist wie Lego für Große“, erklärt Roger Breyer, Niederlassungsleiter in Ulm. Bei der Frage nach dem zukunftsfähigen Bauen habe man sich an der Automobilindustrie orientiert. Goldbeck besitzt eigene Fertigungsbereiche, in dem Bauelemente aus Beton, Stahl und Metall hergestellt und diese ohne Zwischenlagerung auf die Baustelle gefahren und just in time montiert werden. Fertige Elemente werden montiert Dieses Gebäude hat Goldbeck für die Firma Mercatis realisiert. Das heißt: Bei einem Bürogebäude kommen die Außenwandelemente mit Fenster und Sonnenschutz als ein Teil auf die Baustelle und werden dort montiert. Die Vorteile dieser Herstellung liegen für Breyer auf der Hand: „Wir haben geschultes Personal und immer gleiche Klimabedingungen, während es auf ei- ner herkömmlichen Baustelle mal regnet oder windet. Auch können wir den Termin besser halten“. Für den Kunden ist das wirtschaftlich interessant, da Bauelemente in Eigenfertigung ohne Zwischenmargen auskommen. Auch die Qualität der Bauelemente bei industrieller Vorfertigung ist sehr hoch. Durch die Vervielfältigung von Bauteilen ist immer das gewünschte Teil an Lager. „Wir machen deshalb nicht die Schublade auf und liefern von der Stange, aber wir müssen das Teil auch nicht jedes Mal neu erfinden“, sagt Roger Breyer. Konzipieren, bauen, betreuen Zu Beginn sprechen die Architekten und Fachplaner von Goldbeck das Projekt mit dem Kunden durch. Fachingenieure kümmern sich um Tiefbau, Statik, Gebäudetechnik, Innenarchitektur und so weiter. „Der Kunde erhält ein ganzheitliches Konzept, das auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist und das alles aus einer Hand“, so Breyer. Der Slogan lautet: Konzipieren, bauen, betreuen. Denn das Unternehmen begleitet den Kunden ein Jahr nach Fertigstellung des Gebäudes mit der Inbetriebnahme. Hier wird das Gebäude mit der Gebäudetechnik individuell auf den Nutzer abgestimmt. Das Gebäudemanagent wird von vielen Kunden für die Wartung fortgesetzt. Mittlerweile dupliziert Goldbeck sein System auch auf die Themen Wohnbau, Hotels, Studenten- und Pflegeheime. Breyer: „Wir haben unsere Erfahrungen und das Know How aus dem Industriebau übertragen und die Vorteile genutzt“. (reb) KONTAKT GOLDBECK Süd GmbH Eiselauer Weg 6/1 | 89081 Ulm Fon +49 731 93407-0 32

ÖFFNUNG DER AUSSENGASTRONOMIE IST FÜR VIELE KEINE ECHTE PERSPEKTIVE Massive Kritik aus dem Gastgewerbe Das baden-württembergische Gastgewerbe hatte sich im Vorfeld gegen Vorschläge einer nur schrittweisen Öffnung von zurzeit coronabedingt dichtgemachten Hotels, Gaststätten und Kneipen eingesetzt. Gebracht hat es nichts. So sind die aktuellen Corona-Beschlüsse laut dem DEHOGA Baden-Württemberg nun auch auf massive Kritik im Gastgewerbe gestoßen. „Wenn man die Corona-Regeln ändert, sollten wirklich alle Hotels geöffnet werden – und in den Hotels sollten dann auch alle Bereiche, also auch Wellness-Oasen, zugänglich sein“, sagt der Chef des Südwest-Branchenverbandes Dehoga, Fritz Engelhardt. Das gelte auch für die Gastronomie. Eine Unterscheidung zwischen gehobener Speisegastronomie und Eckkneipe dürfe es dort nicht geben. So riet Engelhardt noch vor der Bund-Länder-Konferenz a m 3. März. Die Entscheidungen dort bezeichnen 63 Prozent der Betriebe als „katastrophal“, 24,9 Prozent als „schlecht“. Das ist das Ergebnis einer bundesweit durchgeführten DEHOGA-Umfrage. Die in Aussicht gestellte Öffnung der Außengastronomie ist offenbar für viele keine echte Perspektive. 83,2 Prozent der befragten Betriebe verwiesen darauf, dass die Wirtschaftlichkeit ihres Betriebes bei einer alleinigen Öffnung der Außengastronomie nicht gegeben sei. Hinzu kommt, dass viele Betriebe keinen Außenbereich haben. Umsatzeinbußen von 77,9 Prozent Die Lage im Gastgewerbe sei dramatisch. Die Teilnehmer melden für den Februar Umsatzeinbußen in Höhe von 77,9 Prozent. Seit 1. März 2020 brach der Umsatz bis heute um insgesamt 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. Infolge der massiven Verluste, der feh- lenden Perspektiven und der nicht ausreichenden staatlichen Hilfen bangen 72,2 Prozent der Unternehmer um ihre Existenz. Perspektivlosigkeit & Zukunftsängste „Bei den Unternehmern und Mitarbeitern in der Branche machen sich zunehmend Verzweiflung, Perspektivlosigkeit und Zukunftsängste breit“, sagt DEHO- GA-Präsident Guido Zöllick. „Die zugesagten Hilfen fließen nach wie vor viel zu langsam und sind nicht ausreichend, um einen monatelangen Lockdown zu überstehen. Der Endlos-Lockdown ist keine Lösung“. Ende März befinden sich die Betriebe seit Beginn der Pandemie sieben Monate im Lockdown. Spätestens bei der nächsten Sitzung der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin müsse es einen konkreten Fahrplan geben, wann die Restaurants und Hotels wieder Gäste empfangen dürften. 61 Prozent plädieren für eine Öffnung noch vor Ostern. (DE- HOGA) 33