Aufrufe
vor 11 Monaten

BT_01-2021_OST_epaper

  • Text
  • Zukunft
  • Produkte
  • Digitalisierung
  • Welt
  • Heidenheim
  • Menschen
  • Digitale
  • Mitarbeiter
  • Homeoffice
  • Unternehmen

FINANZEN POSITIVE

FINANZEN POSITIVE WIRTSCHAFTSINFOS AUS ALLER WELT Hier stehen nur gute Nachrichten Schlechte Nachrichten haben einen schlechten Einfluss auf unsere Psyche. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Und von schlechten Nachrichten gibt es in Zeiten der Corona-Pandemie zu Hauf. Es wird seine Zeit brauchen, bis wieder alles seiner ganz normalen Wege geht und vor allem, bis sich die Wirtschaft erholt hat. Die Art und Weise, wie Nachrichten präsentiert werden, hat einen unmittelbaren Einfluss auf unser Denken und Handeln. „Die Illusion der Verschlechterung ist für viele Menschen eine große Belastung und veranlasst andere, alle Hoffnung fahren zu lassen – und das völlig grundlos“, sagte der Wissenschaftler Hans Rosling. Dem wirken wir jetzt mit positiven Nachrichten aus aller Welt entgegen. Von Stefanie Rebhan aus erneuerbaren Energien gewonnen. Die Kombination aus viel Sonne, gutem Wind und einem geringeren Strombedarf hat dies ermöglicht. Das schreibt „Forschung und Wissen“. • Die Firma Versa in Australien gibt seit Juni 2020 allen Mitarbeitern den Mittwoch frei und hat dadurch ihren Gewinn verdreifach. Das hat der Nachrichtensender BBC veröffentlicht. Die enorme Zufriedenheit der Mitarbeiter in der digitalen Marketingagentur habe zu einer besseren Produktivität geführt. Mütter können so Kinder und Beruf leichter miteinander zu vereinbaren. Und für die Unternehmen heißt das, dass sie weniger hochqualifizierte Frauen verlieren. • IKEA bietet immer wieder an, gebrauchte IEKA-Möbel in den Stores abzugeben. Diese bekommen dann im Rahmen der „zweites Leben Aktion“ eine zweite Chance und werden in der Fundgrube angeboten. Das berichtet „Tech and Nature“. Zalando bietet mit seinem „Zalando Zircle“ in Deutschland eine Online-Plattform, auf welcher gebrauchte Kleidung weiterverkauft werden kann. Und auch H&M hat mit der Plattform „Sellpy“ eine solche Möglichkeit ins Leben gerufen. • Greg Tarr (18 Jahre) aus Irland hat eine Software entwickelt, die gefälschte Videos entlarvt. Täuschend echt gefälschte Videos – sogenannte „Deepfakes“ – sind weit verbreitet und werden gezielt zur politischen Desinformation eingesetzt. Ihre Anzahl verdoppelt sich etwa alle sechs Monate. Das schreibt das Süddeutsche Zeitung Magazin. Tarrs Software ist schneller und günstiger als die bisher existierende Technik. • Hendrik Single aus Nordrhein-Westfalen hat einen Mehrweg-Karton aus Plastik für Pizzen entwickelt. Wenn die Pizza geliefert wird, können die Kunden die Pizza schnell auf einen Teller legen. Die Lieferanten nehmen den Plastik-Karton wieder mit und nutzen ihn erneut. • Laut einer aktuellen Auswertung wurden in Deutschland im Jahr 2020 erstmals mehr als 50 Prozent des Stroms • Erneuerbare Energien nutzt auch Henry Glogau, um Familien in den Slums von Chile zu helfen. Er kreierte eine Lampe, die zugleich Lichtschacht, Stromproduzent und Entsalzungsanlage ist. So kann das Meerwasser in Trinkwasser umgewandelt werden. Mit der Erfindung erreichte er das Finale des Luxus Design Awards 2021. Die Lampen sind günstig herzustellen und hoffentlich bald für die meisten Slumbewohner lieferbar, schreibt die Internetseite trendsderzukunft.de • An einer Anti-Baby-Pille für den Mann wird schon länger geforscht, besonders erfolgreich war das bisher aber nicht. Es gibt einen neuen Versuch. Aus China. Die Chinesen wollen die Spermien mit dem Stoff Triptonid unbeweglich machen. Bei Mäusen und Affen habe es zu fast 100 Prozent funktioniert. LWie die Forschenden behaupten, hemmt Triptonid ein bestimmtes Protein, das für die Beweglichkeit der Spermien zuständig ist. Anders als bei hormoneller Verhütung werden dabei offenbar die Hodenzellen nicht beeinträchtigt. 24

Anzeige EINIGE BRANCHEN STELLEN FLEISSIG EIN Corona kann den Personaldienstleistern kaum etwas anhaben Susanne Zahner ist Personaldienstleisterin aus Passion und das seit 22 Jahren. Obwohl die Geschäftsstellenleiterin der DEKRA Arbeit in Aalen mehr als genug Anfragen auf dem Tisch liegen hatte, musste auch sie sich der Corona-Pandemie geschlagen geben. Das dauerte aber nicht lange … 2020 musste Susanne Zahner mit ihrem sechsköpfigen Team der DEKRA Arbeit wie so viele Menschen ab April in Kurzarbeit. Das entschied die Hauptzentrale. Auf Druck von Susanne Zahner währte dieser Zustand aber „nur“ bis in den September. Die Geschäftsstellenleiterin: „Wir hatten mehr als genug Arbeit und manchmal wusste ich nicht, was ich jetzt zuerst angehen sollte.“ Genug Aufträge trotz Corona Aufträge bei der Dekra Arbeit in Aalen habe es genug gegeben, denn auch in Pandemie-Zeiten seien viele Menschen eingestellt worden. Gerade in den Bereichen Metall, Elektro, Industrie, Mechatronik, Kunststoff, aber auch im kaufmännischen Bereich. Im Aalener Büro der DEKRA Arbeit seien die Abstandsregeln gegeben, jeder hat sein eigenes Büro und Homeoffice ist auch erlaubt. Durch Personalausfälle, weil zwei Mitarbeiterinnen in Elternzeit sind, sucht Susanne Zahner Mitarbeiter für ihr Team. Einer davon hat bereits im Oktober 2020 begonnen. Auf Augenhöhe bewegen Der erste Kontakt mit dem Bewerber sei sehr wichtig, erläutert Susanne Zahner. Man nehme sich genügend Zeit, um das Gegenüber möglichst genau kennenzulernen, und lege großen Wert darauf, dass man sich auf Augenhöhe bewegt. „Wir wollen im Gespräch natürlich herausfinden, welche individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Bewerber an die neue Stelle hat, und wir wollen uns ein umfassendes Bild schaffen“, gibt die Aalener Chefin einen Einblick in die Arbeit. Denn der Arbeitnehmer muss auch zum Unternehmen passen: „Uns geht es nicht um jeden Auftrag. Wir wollen, dass beide Seiten zusammenpassen und sich daraus eine langfristige Zusammenarbeit ergibt. Wenn wir Mitarbeiter vermitteln, muss das fachlich passen“, so lauten die eigenen Ansprüche. Vom vertrauensvollen Umgang mit den Bewerbern profitieren auf der anderen Seite auch die Unternehmen, die Kunden quasi, die nach qualifiziertem Personal suchen. Susanne Zahner hofft, dass sie schon bald wieder viel draußen bei den Menschen und in den Firmen unterwegs sein darf. „Das ist doch das Schöne an meinem Beruf: Man lernt sehr viele Menschen kennen und macht jeden Tag etwas anderes.“ KONTAKT DEKRA ARBEIT GMBH Geschäftsstelle Aalen Gmünder Straße 5 73430 Aalen Tel.: 07361/5256-14 http://www.dekra-arbeit.de 25