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Biberach kommunal 29.06.2022

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2 | 29. Juni 2022

2 | 29. Juni 2022 BIBERACH KOMMUNAL Neue Hinweisschilder aufgestellt Füttern von Tauben ist in der Innenstadt verboten Die Stadt Biberach hat in der Innenstadt Hinweisschilder zum Taubenfütterungsverbot aufgestellt. Sie verdeutlichen das Verbot, das in der Polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadt geregelt ist. Leider wird gegen diese Regelung immer wieder verstoßen, von manchen vielleicht unwissentlich. Das Verbot erfasst das Füttern von Tauben auf öffentlichen Straßen und Gehwegen sowie in Grün- und Erholungsanlagen. Dazu zählt auch das Verfüttern von Essensresten oder Brotkrümeln. Ferner untersagt ist das Auslegen von Futter, das erfahrungsgemäß von den Tieren aufgenommen wird. Darauf sollen nun auch die neuen Hinweisschilder „Stadtradeln“ 2022 Foto: BIKO Abschlussveranstaltung mit Preisüberreichung Der Abschluss des diesjährigen Biberacher „Stadtradelns“ findet am Mittwoch, 6. Juli, um 17 Uhr im Heinz H. Engler-Forum in der Wilhelm-Leger- Straße 2 statt. Dabei werden unter anderem die attraktiven Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner überreicht. Bereits zum dritten Mal nahm die Stadt Biberach in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Vom 18. Mai bis 7. Juni radelten 1561 Für Unternehmensgründer Beratungstag der IHK im Rathaus Die IHK Ulm veranstaltet am Mittwoch, 6. Juli, in Kooperation mit der Stadt Biberach einen Beratungstag für Unternehmensgründerinnen und -gründer im Rathaus. Ein Berater des Starter- Centers der IHK steht im Rathaus von 9 bis 17 Uhr für Einzelgespräche zu allen gründungsrelevanten Themen zur Verfügung. Individuell wird erläutert, was bei der Vorbereitung und in der Startphase einer Gründung zu beachten ist – von der Gewerbeanmeldung und Rechtsform bis hin zu Steuern und persönlicher Absicherung. Für den erfolgreichen Aufbau einer Selbstständigkeit ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Deshalb beantworten die Gründungsexperten des StarterCenters auch Fragen zu allen unternehmerisch wichtigen Bereichen wie beispielsweise zur in der Innenstadt aufmerksam machen. Hintergrund ist eine in Biberach zunehmende Taubenpopulation. Die Tiere verursachen erhebliche Verschmutzungen an Gebäuden und öffentlichen Plätzen. Mit der scheinbar harmlosen Fütterung wird aber auch die Gesundheit der Tauben gefährdet. Nicht artgerechtes Futter kann bei den Tieren Schmerzen verursachen. Um dies zu vermeiden, betreibt die Stadt einen Taubenschlag, in welchem die Tiere artgerechtes Futter erhalten. Letztlich sind Tauben aber auch in der Lage, sich selbst zu versorgen. Verstöße gegen das Taubenfütterungsverbot können als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit einer Geldbuße belegt werden. Teilnehmende in Biberach gemeinsam um die Wette – so viele wie noch nie zuvor. „Die Anzahl der Radelnden zeigt uns, dass die Aktion bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut ankommt. 2023 wollen wir auf jeden Fall wieder am Stadtradeln teilnehmen“, freut sich Baubürgermeister Christian Kuhlmann über die großartige Beteiligung. Welches Team hat insgesamt die meisten Kilometer zurückgelegt? Welche Schule war am aktivsten? Diese und viele weitere Ergebnisse stellt Baubürgermeister Kuhlmann bei der Abschlussveranstaltung am 6. Juli im Heinz H. Engler-Forum vor. Alle Stadtradler und Interessierten sind eingeladen, vorbeizuschauen. Darüber hinaus werden die attraktiven Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner überreicht. Wer einen Preis gewonnen hat, wird bereits im Vorfeld darüber informiert. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Ausarbeitung eines Geschäftsplanes, Ermittlung des Kapitalbedarfs, Finanzierung mit öffentlichen Fördermitteln, Werbung und Kundengewinnung. Die Beratungstermine werden individuell vereinbart unter Telefon 0731/173-250. Informationen zum Thema Existenzgründung können auch online unter www.ulm.ihk24.de abgerufen werden. Sperrungen Köhlesrain Im Köhlesrain wird von Mittwoch, 29. Juni, bis voraussichtlich Anfang August die Fahrbahn saniert. Die Straße ist daher im Bereich der Hausnummern 2 bis 75 für den Verkehr gesperrt. Zudem ist der Verbindungsweg zwischen Köhlesrain und Schlierenbachstraße gesperrt. Der Verkehr wird beidseitig über den Köhlesrain und die Astiallee umgeleitet. Nickeleshalde Die Nickeleshalde ist von Donnerstag, 30. Juni, bis voraussichtlich Ende August auf Höhe der Hausnummer 60 für den Verkehr gesperrt. Verbindungsstraße Hagenbuch Winterreute Die Verbindungsstraße zwischen Hagenbuch und Winterreute ist von Montag, 4., bis einschließlich Freitag, 8. Juli, für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung sind Bankettsanierungsarbeiten. Der Verkehr wird beidseitig über die Theodor-Heuss-Straße, Bergerhauser und Winterreuter Straße umgeleitet. Wieland-Zitat der Woche „Ein jeder Mensch muss seine Rolle spielen.“ Nachlass des Diogenes von Sinope (1777) Hallensportbad Biberach Vorübergehend geschlossen Die Stadtwerke Biberach sehen sich aufgrund mehrerer Krankheitsfälle leider gezwungen, das Hallensportbad ab Mittwoch, 29. Juni, vorübergehend zu schließen. Badegäste sind während dieser Zeit im Freibad Biberach herzlich willkommen. Sobald das Bad wieder öffnet, wird dies über die lokalen Medien und auf der Homepage der Stadtwerke www.swbc.de kommuniziert. BIBERACH KOMMUNAL | Impressum Herausgeber: Große Kreisstadt Biberach an der Riß Verantwortlich: für den amtlichen Teil Oberbürgermeister Norbert Zeidler für den nicht amtlichen Teil die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der mitteilenden Organisationen, Kirchen und Vereine Redaktion: Andrea Appel (Stadt Biberach) Telefon: 07351/51 299 Achim Zepp E-Mail: BiberachKommunal@Biberach-Riss.de Redaktionsschluss: 1 Woche vor Erscheinen, in der Regel mittwochs, 12 Uhr Druck, Anzeigen, Verteilung: Schwäbische Zeitung Biberach GmbH & Co. KG Verantwortlich für Anzeigen: Daniela Fimpel Anzeigenannahme Telefon: 07351/5002-15 E-Mail: anzeigen.biberach@schwaebische.de Zustellung; Reklamation Tel.: 07351/5002-44 BIBERACH KOMMUNAL erscheint wöchentlich in der Regel immer mittwochs und wird kostenlos an alle Haushalte der Stadt Biberach einschließlich der Teilorte Stafflangen, Ringschnait, Rißegg und Mettenberg verteilt. Die Inhalte der Seiten dieses Amtlichen Mit teilungsblattes wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten kann dennoch keine Garantie übernommen werden. Eine Haftung, insbesondere für materielle oder immaterielle Schäden oder Konsequenzen, die aus der Nutzung unseres Angebotes entstehen, ist ausgeschlossen, sofern nicht nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorlag. Die Redaktion von BIBERACH KOMMUNAL behält sich das Recht vor, zur Verfügung gestellte Manuskripte, Unterlagen, Bildmaterial, etc. zu bearbeiten. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Sämtliche Inhalte von BIBERACH KOMMUNAL sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverbreitung oder Verwendung jeder Art sind ohne vorherige Genehmigung nicht zulässig. Die Angebote in diesem Amtsblatt sind freibleibend.

BIBERACH KOMMUNAL 29. Juni 2022 | 3 Stadtreinigungsbericht 2021 Vermüllung und Vandalismus bleiben das Problem Vermüllung und wilde Müllablagerungen im Stadtgebiet sind weiterhin ein großes Problem. Vor allem der Stadtgarten mit Gigelberg, der Eingangsbereich zum Wieland-Park, die Bushaltestelle Saudengasse, die Altstadtgassen, die Spielplätze und der Bahnhofsbereich mit Bahnunterführung stehen dabei im Fokus. Dieses Fazit zog Markus Merkle, der Leiter des Baubetriebsamtes, im Bauausschuss, als er über die Stadtreinigung für das Jahr 2021 berichtet hat. Im Stadtgarten mit Gigelberg verzeichnet man regelmäßig große Mengen an Abfall und auch der Vandalismus ist markant; die Straßenbeleuchtung ist hier von März bis Juni 2021 immer wieder zerstört worden. Dieses Problem sei gelöst dank intensiver Überwachung durch eine externe Sicherheitsfirma, sagte Merkle. Auch im Bereich des Wieland-Parks fallen regelmäßig große Mengen Müll an, insbesondere an den Wochenenden im Sommer 2021; dort trafen sich Hunderte junge Leute zum Feiern. Aktuell sei der Kommunale Ordnungsdienst dort regelmäßig im Einsatz; das helfe, so Merkle. Auch der Bereich um den Biberacher Bahnhof bleibt ein großes Problem. Beim Eingang zum Lebensmittelmarkt in der Eisenbahnstraße, an den öffentlichen WCs und unterhalb der Treppenanlage zur Fußgängerunterführung am Eselsberg ist ein neuer Schwerpunkt für Vermüllung entstanden, an dem vor allem abends und am Wochenende häufig zerschlagene Getränkeflaschen und diverser Partymüll anfällt. Im März 2022 sei ein Teil des Treppengeländers zur Fußgängerunterführung Eselsberg komplett umgerissen worden. Im Bereich des Bahnhofumfeldes sollten die Ordnungskräfte mehr präsent sein, meinte Merkle. In der Innenstadt seien insbesondere Lebensmittelverpackungen, zum Beispiel Pizzaschachteln, ein großes Problem. Die wilden Müllablagerungen am Standort Weißes Bild hätten sich hingegen verringert, seit eine Videoüberwachung Ende des Jahres 2020 installiert wurde; dafür hätten sich die wilden Ablagerungen in der Umgebung erhöht. Es liefen zahlreiche Bußgeldverfahren. An vielen Plätzen wäre Videoüberwachung eine Lösung, aber dafür gebe es hohe rechtliche und technische Hürden, sagte Merkle. Auch die Versenkung der Container in die Erde, die dann über Einfüllstutzen getrennt nach Wertstoff von oben befüllt werden könnten, wären möglich und im Einzelfall zu prüfen. So sah der Liebherr-Parkplatz nach einer Sommernachtsparty 2021 aus. Foto: BIKO Im Stadion wird die Zuschauertribüne weiterhin illegal benutzt und vermüllt. Der Stadioneingang und der Basketballplatz beim TG-Übungsfeld seien häufig mit Scherben übersät, fuhr Markus Merkle fort. Hier sei der KOD verstärkt unterwegs. Auch hier könnte eine Videoüberwachung helfen. Am Skaterplatz seien immer wieder Teile der Skateranlagen mutwillig zerstört worden. Auch Grün- und Parkanlagen und Spielplätze seien weiterhin von Vermüllung betroffen: große Mengen an Lebensmittelverpackungen und Partymüll auf allen Spielplätzen (Schwerpunkte sind die Rißinsel, die Adenauerallee und die Valenceallee). Wilde Müllablagerungen verzeichne man regelmäßig beim Spielplatz Wäldele und dem Spielplatz Fünf Linden. Problem „Gelbe Säcke“ Ein großes Problem sei nach wie vor die Verwendung von Gelben Säcken für wilden Müll oder nicht zugelassene Wertstoffe. Schwerpunkt dieses Problems seien zum Beispiel die schwer einsehbaren Altstadtgassen. Ein jüngeres Problem, das zunehme, sei das Bekleben von Verkehrszeichen und Straßenmobiliar vor allem mit rechtsradikalen Inhalten. Stadtputzeden sind laut Merkle ein wichtiger Beitrag zur Umweltschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen Versenkbare Container Die Stadtverwaltung hat im letzten Jahr mehrere Standorte, an denen sich heute Wertstoffcontainer befinden, auf eine Alternativlösung mit versenkbaren Wertstoffcontainern hin untersucht. Diese Prüfung erfolgte in Abstimmung mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landratsamtes, das für die Wertstoffsammlung und haben eine nachhaltige positive Wirkung. Der Umfang der Müll- und Wertstoffsammelmengen sei dabei nicht entscheidend, sondern der erzieherische Effekt. Auch eine von Privatpersonen initiierte Müllsammelaktion im Landkreis Biberach, bei der sich die Stadt Biberach wie auch andere Kommunen des Landkreises durch logistische Unterstützung beteiligt haben, sei erfreulich. Volle, beschädigte oder übel riechende Abfallkörbe können dem Baubetriebsamt übrigens von zentralen Standorten aus via Mobiltelefon gemeldet werden. Hierzu gibt es die auswählbaren Kurzmeldungen. Der QR-Code für die Mängelmeldung kann direkt vom Abfallkorb aus ganz einfach mit dem Mobiltelefon abgescannt werden und landet automatisch im Posteingang des Baubetriebsamtes. Seit Herbst 2021 gibt es diese Möglichkeit an insgesamt sechs Standorten, zum Beispiel am Marktplatz, am Ehinger-Tor-Platz, am Zentralen Omnibusbahnhof und in der Hindenburgstraße. im Landkreis zuständig ist. In einem ersten Schritt soll im Bereich des Parkplatzes an der Saudengasse gemeinsam mit dem Landkreis eine Unterflurstation realisiert werden. Zuvor müssen die zuständigen Gremien zustimmen. Die Erfahrungen dort sollen zeigen, ob in Zukunft weitere Standorte umgerüstet werden. Partymüll Im Sommer 2021 trafen sich an vielen Wochenenden bei gutem Wetter Hunderte junger Leute zu großen Partys im Freien auf dem Liebherr-Parkplatz und am Eingang des Wieland-Parks. Zu den Partys sei über die sozialen Medien aufgerufen worden. Die Größenordnung des Abfalls sei enorm gewesen. Diese Situation sei neu gewesen und habe das Baubetriebsamt und das Ordnungsamt vor Herausforderungen gestellt. Es bleibe abzuwarten, wie sich diese neue Art zu feiern, in diesem Sommer entwickeln werde. Die Möglichkeiten der Stadtreinigung, die Vermüllung in Grenzen zu halten, seien vielfältig, aber keine präventive Maßnahme allein bringe den hundertprozentigen Erfolg. Nötig seien auch restriktive ordnungsrechtliche Maßnahmen durch KOD und Polizei, sowie die frühzeitige Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel durch die bereits genannte jährliche Stadtputzede. Sauberkeit im öffentlichen Raum habe einen wichtigen Einfluss auf die Standortattraktivität einer Kommune, betonte Markus Merkle abschließend. Eine saubere Stadt erhöhe das Wohlempfinden und das individuelle Sicherheitsgefühl. Alle Fraktionen lobten die Arbeit des Baubetriebsamtes in der Stadtreinigung und zollten großen Respekt. „Die meisten Bürger sind anständig, es ist eine Minderheit, die viel Arbeit macht“, sagte Friedrich Kolesch (CDU). Es könne nicht angehen, dass die Stadtreinigung als Ersatzmüllabfuhr hin und wieder herhalten müsse. Man müsse weiter über Videoüberwachungen nachdenken, etwa beim Stadion. Wichtig sei es, konsequent Bußgelder zu verhängen und einzutreiben, so Kolesch. Vielleicht müsse man darüber nachdenken, an der ein oder anderen Stelle größere Mülleimer aufzustellen, meinte Isolde Lauber (Grüne). Es seien leider immer die gleichen Geschichten, nur die Schauplätze wechselten, bemerkte Flavia Gutermann (FW). Hier gelte: Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle und konsequentes Eintreiben von Bußgeldern. Die Ergebnisse seien Jahr für Jahr wieder erschreckend, sagte Gabriele Kübler (SPD). Man könne und dürfe rücksichtlose Vermüllung und Vandalismus nicht akzeptieren. „Die Bürger erwarten ein sauberes Erscheinungsbild der Stadt; wir alle stehen hier in der Verantwortung.“ Vielleicht müsse man ja die QR-Codes für Hinweise besser bekannt machen. Die Sauberkeit einer Stadt habe Einfluss auf die Standortqualität, zeigte sich Günter Warth (FDP) überzeugt. Vielleicht sollten KOD und Polizei noch mehr präsent sein. Beim Problem der To-Go-Becher müsse man eventuell auf die Verkäufer der Getränke zugehen und über Möglichkeiten der Vermeidung beraten.