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Biberach kommunal 27.07.2022

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4 | 27. Juli 2022

4 | 27. Juli 2022 BIBERACH KOMMUNAL Fraktionen im Gemeinderat Stadtbäume haben es derzeit schwer! In der Stadt haben Bäume es zu wässern. Sichtbar dadurch, dass Blätter sich einrollen, vergilben oder abgeworfen schwer, denn werden, Kronen bei anhaltender neben schlechtem, Trockenheit schütter sind. Der Boden ist verdich- häufig zu trocken, um Regenwasser auf- tetem Untergrund kommen ungünstige Faktoren wie Autoabgase, Schadstoffe, Hundeurin, versiegelte Böden und im zunehmen und insbesondere junge Bäume oder Flachwurzler kommen nicht ans Grundwasser und sind damit auf zusätzliche Winter Streusalz hinzu. Bäume machen Wasserversorgung angewiesen. im Sommer das Leben in der Stadt erträglicher, weil sie Schatten spenden und die Umgebungstemperatur spürbar senken. Stadtbäume sind auf ausreichend Feuchtigkeit angewiesen. Denn während Menschen ihre eigenen Pflanzen in der Wohnung, dem Balkon oder Garten regelmäßig gießen, geraten Bäume auf öffentlichen Plätzen schnell in Vergessenheit. Der Erhalt von Straßen- und Parkbäumen ist eine der wichtigsten Anpassungsmaßnahmen an die Klimaerwärmung! Ausgewachsene Bäume sollten einmal pro Woche (in den frühen Morgenstunden oder nach Sonnenuntergang) mit 50 bis 100 Liter Regen- oder Brauchwasser gegossen werden, damit das Wasser auch die tiefen Wurzeln erreicht. Die Stadt Münster hat das Problem der Bäume erkannt und stellt ihren „Baumkeepern“ Wassercontainer und -säcke (bei Neupflanzungen) zur Verfügung, um Bäume zu gießen. Wo sind die aktiven Biberacher Baumkeeper? Der Regen der letzten Monate Kontakt: Petra Jung, E-Mail: pep- reicht kaum aus, die Bäume ausreichend per63@gmx.de „Lasst sorglos die Kinder spielen …“ Das Schützenmotto in der letzten Woche haben alle wieder genießen können, vor allem die Kinder hatten sorglos spielen können und die Eltern konnten doch zufrieden sein. Sorglos spielen dürfen die Kinder auch in den vielen Kindertageseinrichtungen. Für Eltern werden die Bildungsund Betreuungseinrichtungen ab September wieder teurer, eigentlich wie jedes Jahr, nur dass die beliebte VÖ-Gruppe (verlängerte Öffnungszeiten) dann etwas mehr kosten wird. Wir haben in Biberach für alle Familien in den Kindertageseinrichtungen eine zehnprozentige Vergünstigung, dafür ein Dankeschön an alle, die das mittragen. Was man durchaus auch wissen sollte ist, dass die Elternbeiträge nicht einmal zwölf Prozent der Betriebskosten einer Kindertageseinrichtung tragen. Die Stadt Biberach und alle freien Träger übernehmen mit dem Angebot an Krippen und Kindertageseinrichtungen eine sehr große Verantwortung und sind ständig im Austausch. Wie sieht die Zukunft in diesem Bereich aus? Kinder, die sorglos spielen möchten und auch etwas lernen sollten, gibt es in großer Zahl in Biberach und die vielen neuen Einrichtungen, die gebaut wurden oder noch gebaut werden, sind ebenfalls vorhanden. Aber wo sind die pädagogischen Fachkräfte, die uns hierbei unterstützen? Welche jungen Menschen wählen diesen tollen Beruf? Wir würden uns freuen, wenn es mehr werden würden. Vielen Dank. Kontakt: Lucia Authaler, E-Mail: l-authaler@gmx.de ihren finanziellen Möglichkeiten begegnen und austauschen können. Alle Einrichtungen, die Biberach bietet, sind dafür sehr gut ausgestattet. Um dies zu erreichen, ist der Stadtpass, der auch auf Betreiben der SPD-Fraktion 2015 eingeführt wurde, eine wichtige Entlastung bei den Gebührenanpassungen. Seit 2019 werden die Einkommensgrenzen für den Stadtpass dynamisch angepasst. Damit sollte die Inflation nicht dazu führen, dass sich Menschen ein kulturelles Angebot nicht mehr leisten können. Dies hat uns die Entscheidung erleichtert, den Gebührenanpassungen zuzustimmen. Kritisch sahen wir dagegen die Erhöhung der Miet- und Nebenkosten für die städtischen Hallen. Wir befürchten, dass es durch die Mieterhöhung eventuell weniger Veranstaltungen in den Hallen geben wird. Kontakt: Elise Allgaier, E-Mail: elise.allgaier@stadtrat-biberach.de Höhere Gebühren für Kultur und Bildung – muss das sein? Der Gemeinderat je nach Einrichtung sind etwas höher ist dem Hauptausschuss gefolgt und orientieren sich an den Zahlen von 2019 (in den genannten Beispielen acht und 50 Prozent). und hat die Verständlicherweise möchte niemand Anhebung der Gebühren in den verschiedenen städtischen Einrichtungen beschlossen. Bei der jetzigen Inflation und den daraus resultierenden Belastungen für die Bevölkerung in allen anderen Lebensbereichen kann man natürlich argumentieren, dass sich die Stadt doch zurückhalten könnte und auf Gebührenanpassungen verzichten sollte. Aber auch die Stadt muss höhere Gehälter, höhere Stromrechnungen, höhere Heizkosten und anderes mehr bezahlen. Dazu kommt, dass der Kostendeckungsgrad für unsere Kultureinrichtungen sehr gering ist; er liegt nach den Corona-Jahren zwischen 5,8 Prozent (Museum) und 50 mehr zahlen müssen als zuvor; aber die Musikschule bietet ein bemerkenswertes Angebot an musikalischen Ausbildungmöglichkeiten, die vhs-Kurse für alle Lebensbereiche, die Stadtbücherei überzeugt mit gedrucktem und digitalem Lesestoff sowie immer aktuellen Zeitungen und Zeitschriften und das Museum reiht eine Sonderausstellung an die nächste. Wir FW meinen, dass dieses Bildungsangebot den Konsumenten eine etwas erhöhte Gebühr wert sein sollte. Stadtpassinhaber erhalten selbstverständlich weiterhin die prozentualen Ermäßigungen. Kontakt: Karen Deibler email: karen. deibler@stadtrat-biberach.de Prozent (Musikschule); die Zielgrößen Gebührenerhöhung in kulturellen Einrichtungen – muss das sein? Die Gebührenerhöhungen für alle kulturellen Einrichtungen der Stadt wie Bruno-Frey-Musikschule, Museum, Stadtbücherei und die Volkshochschulentgelte waren für uns ein schwieriges Thema. Wir sehen die gestiegenen Kosten im Personalbereich sowie im Falle der vhs bei der Miete. Während der Pandemie sind die Zahlen der Besuchenden und Kursteilnehmenden erheblich gesunken und haben zu finanziellen Einbußen geführt. Angesichts dessen und meist mehreren Jahren ohne Anpassungen erscheinen die Erhöhungen moderat. Andererseits sollen Einrichtungen wie besonders Stadtbücherei und vhs, aber auch Museum und Jugendmusikschule Orte sein, wo sich Bürger und Bürgerinnen ohne Einschränkungen und unabhängig von Notwendige Anpassung der Gebühren für Kultureinrichtungen Das Kulturamt und den bewährten Umfang weiterhin hat seinen Bericht über die vergangenen Jahre und die Kulturperspektiven für die Jahre 2023 bis 2025 vorgelegt. Für die lebendigen, weltoffenen und aktuellen Events sowie Dienstleistungen des Kulturdezernats an dieser Stelle herzlichen Dank. Um die hohe Qualität sicherzustellen, müssen die Gebühren angepasst werden. Ein Kaleidoskop an Veranstaltungen und Dienstleistungen gibt es nicht zum Nulltarif. Unsere Stadt bietet den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Museum, der Stadtbücherei, der Musikschule und den Veranstaltungshallen (Stadthalle, Gigelberghalle, Komödienhaus, Stadtbierhalle) ein breit gefächertes, modernes Kulturangebot. Die Personal- und Nebenkosten steigen stetig und sollen nun zeitnah an die Nutzer weitergegeben werden. Die Überlegung, die Bürger und Bürgerinnen durch ein Hinausschieben der Anpassung in der momentanen Situation nicht noch zusätzlich zu belasten, hätte eine deutlich spürbare Erhöhung in den nächsten Jahren zur Folge – es stellt sich die Frage, ob es zu einem späteren Zeitpunkt besser wäre? Mit der Anpassung wird ein langjähriges Anliegen der FDP-Fraktion umgesetzt, Gebühren und Kosten der Stadt spätestens nach fünf Jahren oder bei einer Preissteigerung von mehr als zehn Prozent anzupassen. Wir halten das Vorgehen und die sich daraus ergebenden Maßnahmen / Kostenerhöhungen für gerechtfertigt. Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich. Kontakt: Hildegard Ostermeyer, E-Mail: hilde.ostermeyer@gmail.com Für die Inhalte dieser Seite sind die jeweiligen Fraktionen und Fraktionsgemeinschaften verantwortlich.

BIBERACH KOMMUNAL 27. Juli 2022 | 5 In den Sommerferien Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Bis auf ein paar wenige, sind alle städtischen Einrichtungen in den Sommerferien geöffnet. Die Bruno-Frey-Musikschule bleibt während der gesamten Sommerferien von Donnerstag, 28. Juli, bis einschließlich Freitag, 9. September, geschlossen. Die Volkshochschule bleibt von Montag, 1., bis einschließlich Freitag, 26. August, geschlossen. Für geplante Kurse ist das Gebäude jedoch zugänglich. Die Stadtbücherei stellt in den Sommerferien auf ein neues Bibliotheksverwaltungssystem um. Aus diesem Grund bleibt die Bücherei von Montag, 15., bis einschließlich Sonntag, 21. August, geschlossen. Auch die Außenrückgabe und der Onlinekatalog sind von der Umstellung betroffen und können während der Schließung nicht genutzt werden. Entliehene Medien werden über diesen Zeitraum aber automatisch verlängert. Geschlossen sind auch die Ortsverwaltungen Ringschnait von Montag, 1., bis einschließlich Freitag, 19. August, und Rißegg und Stafflangen von Montag, 8., bis einschließlich Freitag, 26. August. Die Abendsprechstunde bei der Ortsverwaltung Stafflangen entfällt in den gesamten Sommerferien. Die Ortsverwaltung Mettenberg schließt ihre Türen von Montag, 22. August, bis einschließlich Montag, 12. September. Das Freibad hat je nach Wetterlage geöffnet, bei gutem Wetter täglich von 9 bis 19, beziehungsweise 20 Uhr. Genauere Informationen sind unter www.swbc.de oder unter Telefon 07351/302500 erhältlich. Virtuelle Ausstellung „Der Gigelberg: Eine Zeitreise in Bildern“ Das Stadtarchiv Biberach präsentiert spannende Ansichten und Wissenswertes über den Gigelberg in einer virtuellen Ausstellung unter https:// ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ausstellung-gigelberg/. Biberach ohne den Gigelberg, das ist für einen echten Biberacher nicht vorstellbar. Während des gerade vergangenen Schützenfestes besuchten viele Festbegeisterte fast täglich den Gigelberg mit seinen Attraktionen auf dem Turnerinnen und Turner der Turngemeinde Biberach posieren um 1900 vor der Gigelbergturnhalle. Fotograf unbekannt. Quelle: Gesellschaft für Heimatpflege Nr 00 bea 3 Ansicht des alten Stadtgartens um 1970. An dessen Stelle steht heute die Stadthalle. Fotograf unbekannt. Quelle: Stadtarchiv Biberach M 10.1 Nr 3619 Festplatz. Aber der Gigelberg diente zunächst anderen Zwecken und wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts als Fest- und Veranstaltungsplatz genutzt. Schon in früheren Zeiten luden die Felsenkeller und Sommerwirtschaften rund um den Gigelberg zum Verweilen ein und um 1800 wurde begonnen, den Gigelberg für die Bürger attraktiver zu machen. Vor allem Christian Friedrich Goll ist es zu verdanken, dass der Gigelberg heute einem Park gleicht. Wie der Gigelberg sich bis heute verändert hat und wie es in den nächsten Jahren weitergehen soll, zeigt mit über 100 Abbildungen eine virtuelle Ausstellung auf dem Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek. Enthalten sind auch die Pläne des Parkpflegewerks, in denen neben der Entwicklung des Gigelbergs bis heute auch die Ziele der nächsten Jahre dargestellt werden. Die Deutsche Digitale Bibliothek ist eine virtuelle Bibliothek, die deutsche Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vernetzt und unter anderem deren Bestände an Büchern, Archivalien, Noten, Filmen, Kunstwerken und Ähnliches über eine gemeinsame Plattform öffentlich zugänglich macht. Änderungen für Linie 2 Änderungen für Linie 3 Änderungen für Linie 3 Haberhäuslestraße gesperrt Schlierenbachstraße gesperrt Memelstraße halbseitig gesperrt Software-Umstellung Kämmereiamt geschlossen Aufgrund einer größeren Software- Umstellung bleibt das städtische Kämmereiamt am Montag, 1., und Dienstag, 2. August, geschlossen. Ab dem 3. August sind die Kolleginnen und Kollegen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. In der Haberhäuslestraße wird ab Montag, 1. August, die Brücke saniert. Aufgrund der Sanierung ist die Straße vorerst bis Montag, 22. August, für den Verkehr gesperrt. Eine beidseitige Umleitung über die Freiburger, Ulmer und Birkendorfer Straße wird eingerichtet. Die Linie 2 und das Anrufsammeltaxi können die Haltestellen Freiburger Straße (in beide Richtungen), Bahnhof/Freiburger Straße und Riß-Center während der Baumaßnahme nicht bedienen. Als Ersatz dient die Haltestelle ZOB/Bahnhof. Aufgrund von Bauarbeiten ist die Schlierenbachstraße auf Höhe der Hausnummern 13 bis 26 im Zeitraum von Donnerstag, 28. Juli, bis einschließlich Freitag, 5. August, für den Verkehr gesperrt. Die Linie 3 und das Anrufsammeltaxi können die Haltestelle Schießstand im genannten Zeitraum in beide Richtungen nicht bedienen. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestellen Polizei/Berufsschulzentrum oder Schlierenbachstraße auszuweichen. Die Memelstraße ist aufgrund von Leitungsarbeiten ab Donnerstag, 28. Juli, bis voraussichtlich Freitag, 12. August, halbseitig für den Verkehr gesperrt. Die Einfahrt aus Richtung Rollinstraße ist weiterhin möglich. Durch die halbseitige Sperrung ergeben sich Änderungen für die Linie 3. Die Haltestelle Dollinger-Realschule Steig 1 in Richtung ZOB/Bahnhof (mit Ziel Stadtfriedhof) kann in dieser Zeit nicht bedient werden. Als Ersatz dient die Haltestelle Dollinger-Realschule Steig 3 in der Hans-Liebherr-Straße. Etwas auf dem Schützenfest verloren? Wer etwas auf dem Schützenfest verloren hat, kann auf der städtischen Homepage www.biberach-riss.de unter „Schneller zu ...“ und dem Stichwort „Fundsachen“ online eine Verlustmeldung aufgeben und wird informiert, sobald der verloren gegangene Gegenstand im Fundbüro im Rathaus abgegeben wurde. Selbstverständlich kann man auch persönlich im Bürgeramt oder telefonisch unter 07351/51-573 nachfragen. Im Fundbüro werden alle Gegenstände gesammelt, die von Schützendirektion und Baubetriebsamt aufgefunden wurden.