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Biberach kommunal 25.05.2022

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12 | 25. Mai 2022

12 | 25. Mai 2022 BIBERACH KOMMUNAL Institut für innovatives Bauen und Projektmanagement Nachhaltige Lösungen für die Bauwirtschaft Hannes Schwarzwälder, Professor für Digitalisierung im Bauwesen, hat gemeinsam mit Kollegen das Institut für innovatives Bauen und Projektmanagement (IBP) gegründet. Foto: HBC Die Politik stellt klare Anforderungen an das Bauen von morgen, das nachhaltiger werden, Ressourcen schonen und das Klima schützen soll. Dekarbonisierung, also die Reduktion von CO 2 in Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken, lautet das oberste Gebot. Dafür kann die Digitalisierung eine Querschnittskompetenz darstellen: Um das Planen und Bauen zukunftsfähig zu gestalten, bedarf es der Vernetzung der am Bau Beteiligten, von Geräten und Bauteilen. Auch die Vorfertigung von Elementen mit klimafreundlichen Baustoffen steht ganz in diesem Zeichen. An der Hochschule Biberach (HBC) legt die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement hier einen Schwerpunkt und sucht in der interdisziplinären Zusammenarbeit neue Lösungen. Einer der Experten ist Hannes Schwarzwälder, Professor für Digitalisierung im Bauwesen. Gemeinsam mit Kollegen hat er nun das Institut für innovatives Bauen und Projektmanagement (IBP) gegründet und dessen Leitung zum Sommersemester übernommen. Übergeordnete Aufgabe des IBP ist das experimentelle Erforschen neuartiger Verfahren, neben der Dekarbonisierung geht es unter anderem um die Steigerung der Produktivität. Hannes Schwarzwälder nennt Beispiele: „In der Zukunft muss Wohn- und Arbeitsraum bezahlbar sein, damit die gesellschaftliche Diversität sichergestellt ist.“ Dafür sei es essenziell, die Prozesse zu analysieren und anzupassen, etwa die Schnittstellen zwischen industrieller Standardisierung und Individualisierung, die Reduktion von Abfällen beziehungsweise die Wiederverwendung von Materialien. Gleichzeitig nehme die Komplexität von Produktion und Bauwerkserrichtung zu, so der wissenschaftliche Leiter des IBP. Christi Himmelfahrt Einsatz nach Ferienfahrplan Am Donnerstag, 26. Mai, Christi Himmelfahrt, gilt für die Linienbusse der Stadtwerke Biberach der Feiertags-, beziehungsweise Sonntagsfahrplan. Am Freitag, 27. Mai, wird im Liniennetz der Stadtwerke ebenfalls nach dem Ferienfahrplan gefahren. Allgemein gilt, mit dem Kürzel „S“ gekennzeichnete Fahrten werden an diesen Tagen nicht gefahren. Fahrten ohne besondere Kennzeichnung oder mit einem Kürzel „F“ gekennzeichnete Fahrten werden gefahren. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Linienbusse und des Anrufsammeltaxis sind unter www.swbc.de oder bei den Mitarbeitern der Stadtwerke, Telefon 07351/30250-150, E-Mail info@ swbc.de erhältlich. Kindermedienland-Projekt Rollendes Medienlabor für den Landkreis Das Kreisjugendreferat Biberach ist wieder Partner im Kindermedienland- Projekt „MediaMobile“ und erhält für die medienpädagogische Arbeit ein MediaMobil. Im Wieland-Park See wird gereinigt Der See im Wieland-Park wird aktuell vom städtischen Baubetriebsamt gereinigt. Ab 1. Juni können sich die Parkbesucher dann wieder am Seeblick und der sprudelnden Fontäne erfreuen. In dem rollenden Medienlabor ist alles drin, was man braucht, um ein Filmprojekt zu verwirklichen oder eine Multimedia-Präsentation zu erstellen. Zusätzlich werden konkrete medienpädagogische Jugendprojekte, Qualifizierungsmaßnahmen sowie ein medienpädagogisches Netzwerk von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und der Jugendstiftung Baden- Württemberg finanziell gefördert und inhaltlich unterstützt. Das Kreisjugendreferat plant selbst einige medienpädagogische Projekte und Workshops, möchte aber den Großteil der Förderung an Einrichtungen der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit und gerne auch an Schulklassen, Initiativen und Vereine weitergeben. Wer also ein medienpädagogisches Projekt, zum Beispiel Film, Trickfilm oder Foto plant, kann sich gerne an das Kreisjugendreferat wenden, um die Medienausstattung auszuleihen und um eine Förderung Das rollende Medienlabor enthält alles, was man braucht, um Filmprojekte und Multimedia-Präsentationen zu verwirklichen. Einrichtungen der Jugendarbeit, Schulklassen, Initiativen und Vereine können es beim Kreisjugendreferat Biberach ausleihen. Foto: Jugendstiftung Baden-Württemberg für das Projekt zu beantragen. „Zum zweiten Mal konnten wir diese tolle Medienausstattung mit dazugehöriger Förderung in den Landkreis holen. Damit ist es möglich, dass wir die Jugendarbeit im Landkreis in diesem wichtigen Bereich noch besser unterstützen“, freut sich Landrat Heiko Schmid. Wer Interesse an dem Thema hat, kann sich an das Kreisjugendreferat, E-Mail margit. renner@biberach.de wenden. Weitere Informationen sind zudem unter www.ju-bib.de erhältlich. Der See im Wieland-Park bietet Naherholung mitten in der Biberacher Innenstadt. Damit sich die Parkbesucher an einem sauberen See erfreuen können, ist eine jährliche Reinigung unabdingbar. Dabei lässt das städtische Baubetriebsamt das komplette Wasser im See ab und entfernt Steine und Schlamm. Anschließend wird frisches Wasser eingelassen und die Fontäne in der Seemitte in Betrieb genommen. Ende Oktober wird die Fontäne dann wieder abgeschaltet und der See winterfest gemacht. BIBERACH KOMMUNAL Foto: O. H.

BIBERACH KOMMUNAL 25. Mai 2022 | 13 30 Jahre Integrationsfachdienst Biberach Fotoausstellung „und ich bin“ Vielen jungen Menschen ist der normale Schul- und Ausbildungsweg aufgrund einer Behinderung nicht r möglich. Dennoch arbeiten sie heute regulär angestellt auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt. Die Fotoausstellung „und ich bin“ zeigt diese Men- r schen so, wie sie an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen sind. Was die Fotos nicht in den Vordergrund stellen, ist ihre Behinderung. Auf dem AOK-Parkplatz Maimarkt Das Stadtforum veranstaltet am Samstag, 28. Mai, von 11 bis 16 Uhr seinen ersten Maimarkt auf dem Parkplatz der AOK zwischen Zwingergasse und Neue Gasse. Vor allem diejenigen, die Handwerk und lokale Kulinarik schätzen, sollten den Maimarkt nicht verpassen. Aber auch für Kinder ist einiges geboten, unter anderem Malen mit Fingerfarben, Stelzenlaufen und Schubkarrenrennen. Mukki aus Riedlingen bringt mit ihren Riesenseifenblasen alle zum Staunen. Zudem gibt es typische Tiere vom Bauernhof zum „Anfassen“. Um 12 und 14 Uhr werden Führungen mit wissenswerten Informationen zu dem Quartier, das auch als „Süßes Loch“ bekannt ist, angeboten. Wer ein stumpfes Messer hat, kann dieses mitbringen und auf dem Markt professionell schärfen lassen. Der feste Arbeitsplatz von Emine Beljulji ist heute im hauswirtschaftlichen Bereich der Jugendherberge in Biberach. Foto: Andy Reiner Türkischer Elternverein Einladung zur Kirmes Der Türkische Elternverein veranstaltet von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai, jeweils von 11 bis 22 Uhr, eine Kirmes in der Freiburger Straße 71. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf vielfältige Gerichte der türkischen Küche freuen und auf den Einblick in den Alltag Schnupperkurs Jin-Shin-Jyutsu-Selbsthilfe r „Es war uns wichtig, die Menschen und ihre Arbeit in den Vordergrund zu rücken und nicht ihre Behinderung“, sagt Thomas Ruf, Teamleiter des Integrationsfachdienstes Biberach (IFD). Es r geht um Menschen, die ihren Platz im Arbeitsleben gefunden und dabei Barrieren überwunden haben. Und es geht um einen anderen Blick auf das Thema, den der Betrachter jeweils selbst entwickeln soll. Die Bilder sprechen für sich. Lange Beschreibungen oder womöglich Erklärungen dazu gibt es absichtlich nicht. Anlass für die Fotoausstellung ist das 30-jährige Bestehen des IFD Biberach. Alle Porträtierten wurden vom IFD Biberach auf dem Weg zu einer regulären Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt oder bei der Sicherung des bestehenden Arbeitsverhältnisses begleitet und werden es teilweise noch heute. Die über 30 Fotos stehen damit sozusagen für 30 Jahre Arbeit, die der IFD bis heute geleistet hat, damit Menschen mit Behinderung individuell passend am Arbeitsleben teilhaben können. Fotograf der Ausstellung ist Andy Reiner. Bei der Auswahl des Fotografen war dem IFD der regionale Bezug wichtig. Ausschlaggebend waren auch die früheren Arbeiten des Biberacher Fotografen. „Dass er sich mit sozial- kritischen Themen auseinandersetzt, fanden wir passend. Mich selbst bringen die Fotos von Andy Reiner zum Nachdenken – das Echte, das Ungeschminkte“, sagt dazu Integrationsfachberaterin Christine Böck. Andy Reiner beschreibt den Ansatz der Ausstellung und vor allem die Idee für den Titel „und ich bin“ selbst mit den Worten: „Da der Betrachter erfahrungsgemäß alles Mögliche in die Bilder und somit in die Protagonisten hineininterpretiert, wird er wahrscheinlich nie auf die Idee kommen, dass der Titel letztlich eine Frage an ihn selbst ist.“ Denn der Titel soll in der Tat anregen, sich selbst und auch die eigenen Vorurteile zu hinterfragen. Information Die Ausstellung ist von Donnerstag, 2. Juni, bis Anfang Juli im Foyer des Landratsamts Biberach zu sehen. Der Eintritt ist frei. „Die Ausstellung ist auch unabhängig von unserem Jubiläum sehenswert. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie danach weiterwandert und sich jemand meldet, der einen weiteren Ausstellungsort vorschlägt“, sagt Thomas Ruf. Interessierte können sich gerne bei ihm melden, telefonisch unter 0711/250832510 oder per E-Mail an thomas.ruf@ifd.3in.de. einer Moscheegemeinde. Die Kirmes in diesem Jahr ist zudem besonders, da sie als Anlass für die offizielle Eröffnungsfeier des neu erworbenen Gebäudes dient. Aufgrund der pandemischen Lage seit dem Frühjahr 2020 konnte die Feier bislang nicht stattfinden. Die japanische Heilkunst Jin Shin Jyutsu („Strömen“) ist eine einfache Methode, um die Gesundheit in Körper, Geist und Seele zu stärken. Dabei kann zum Beispiel auch das Immunsystem gezielt unterstützt werden. Am Samstag, 28. Mai, von 13 bis 18 Uhr wird Karin Rutka, Jin-Shin-Jyutsu-Praktikerin, einige grundlegende kraftvolle Griffe zur Selbsthilfe vermitteln. Der Kurs findet im Martin-Luther-Gemeindehaus, Waldseer Straße 20, statt. Eine Decke, weiche Unterlage (beispielsweise eine Liegestuhlauflage) und ein kleines Kissen sollten mitgebracht werden. Eine Anmeldung im Büro der Familienbildungsstätte ist erforderlich unter Telefon 07351/75688 oder per E-Mail an info@fbs-biberach.de. Workshop Erste Hilfe für die Arbeit mit Kindern In Kooperation mit dem Jugendrotkreuz Kreisverband Biberach bietet der Kreisjugendring Biberach am Mittwoch, 1. Juni von 18.30 bis 21 Uhr einen kostenlosen Workshop zum Thema Erste Hilfe an. In dem Workshop werden die wichtigsten Basics aufgefrischt. Dabei geht es speziell um Themen, die bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder auftauchen: neben Insektenstichen, allergischen Reaktionen und Platzwunden um Prellungen, Kreislaufversagen oder den richtigen Umgang mit Sonnenbrand. Es bleibt genügend Zeit für Fragen und Austausch. Der Workshop findet im Lehrsaal des DRK-Kreisverbands Biberach im Rot- Kreuz-Weg 27 statt. Bei dem Workshop handelt es sich um keinen offiziellen Erste-Hilfe-Kurs und er will diesen auch nicht ersetzen. Eine verbindliche Anmeldung ist bis Freitag, 27. Mai, per E-Mail an info@kjr-biberach.de erforderlich. Deutsches Rotes Kreuz Blutspendetermine Blutspender sind Lebensretter. Nur eine Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen. Bedingt durch die kurze Haltbarkeit, Blutplättchen sind nur bis zu vier Tage haltbar, sind Patienten auf das kontinuierliche Engagement der Blutspenderinnen und -spender angewiesen. Die nächsten Blutspendetermine in Biberach finden am Montag, 30. und Dienstag, 31. Mai, von 14 bis 19.30 Uhr im Rot-Kreuz-Zentrum, Rot-Kreuz-Weg 27 statt. Alle verfügbaren Termine finden sich online unter terminreservierung.blutspende.de. Auf allen DRK-Blutspendeterminen gilt weiterhin die Maskenpflicht. Nach einer SARS-CoV-2-Impfung kann, vorausgesetzt man fühlt sich wohl, am Folgetag der Impfung Blut gespendet werden. Wer eine symptomfreie Corona-Infektion hatte, darf vier Wochen nach dem coronapositiven Testergebnis Blut spenden. Nach einer Infektion mit Symptomen darf man erst vier Wochen nach Ausheilung Blut spenden. Weitere Informationen sind unter www.blutspende.de/corona abrufbar. Informationen rund um die Blutspende bietet der DRK- Blutspendedienst zudem über die kostenfreie Service-Hotline 0800/1194911.