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Biberach kommunal 21.09.2022

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6 | 21. September 2022

6 | 21. September 2022 BIBERACH KOMMUNAL Casting für ein ganz besonderes Theaterstück „Das Zeitreisedingsbums“ Laienakteure auf und neben der Bühne, eine Story, die bis ins 14. Jahrhundert der Biberacher Stadtgeschichte reicht, und jede Menge Möglichkeiten, etwas Neues auszuprobieren: Die Organisatoren des Theaterstücks „Das Zeitreisedingsbums“ aus der Feder von Markus Pflug und Sandra Binder, haben sich viel vorgenommen und erwarten ein spannendes Projekt im Rahmen der im nächsten Jahr stattfindenden Heimattage. Premiere ist am 25. März 2023 in der Stadthalle. Das Besondere des Projektes ist, dass allen interessierten Biberacherinnen und Biberachern die Gelegenheit geboten wird, daran mitzuwirken. Begleitet wird das Vorhaben durch die Volkshochschule Biberach (vhs), die sich mit verschiedenen Projekten und Workshops beteiligt. Ziel ist es, sowohl Kinder, Jugendliche und Erwachsene als auch Laien und Geübte gleichermaßen anzusprechen und dadurch möglichst vielen Freuen sich auf das gemeinsame Projekt „Zeitreisedingsbums“: Julian Gröschl (v. l.), Effi Holland, Sandra Binder, Markus Pflug, Maren Haack und Anika Butz. Foto: BIKO die Gelegenheit zu bieten, ihr Können auf der Bühne unter Beweis zu stellen und die Welt des Theaters für sich zu entdecken. Die erste Möglichkeit dazu gibt es bereits am 24. September ab 14 Uhr beim Casting in der Stadthalle. Die Proben beginnen am 27. September. Zwei Mal in der Woche soll das Stück bis zur Premiere im März 2023 geübt und einstudiert werden. Auch für diejenigen, die nicht auf der Bühne stehen möchten, ist beim „Zeitreisedingsbums“ etwas geboten. In Kooperation mit der vhs finden verschiedene Begleitworkshops statt, durch die man direkt am Projekt mitwirken kann. Unter anderem wird es einen Workshop zur Maskenbildnerei und zum Design der Kostüme geben. Auch Entwurf und Bau des Bühnenbilds werden von der vhs begleitet. Alle Workshops können kostenfrei besucht werden. Im Mittelpunkt des anderthalbstündigen Stücks, das insgesamt sieben Akte umfasst und im Fantasy-Historien-Genre angesiedelt ist, steht das Zusammenwachsen einer Gruppe aus unterschiedlichen Charakteren. Alle Mitglieder können etwas zur Lösung der auftretenden Schwierigkeiten beitragen und stellen im Verlauf der Geschichte nach und nach fest, dass sie sich gegenseitig brauchen und sich aufeinander verlassen können. Dabei werden verschiedene Geschehnisse aus der Biberacher Stadtgeschichte angerissen und in Szene gesetzt. Einer der Initiatoren des „Zeitreisedingsbums“ war der kürzlich verstorbene städtische Kulturamtsleiter Klaus Buchmann. „Wir machen das Projekt auch zu seinem Gedenken“, ergänzt Produktionsleiter Julian Gröschl vom Kulturamt. Anmeldung noch bis 15. Oktober Große Gewerbeschau in der Innenstadt Im Rahmen der Heimattage wird die Biberacher Innenstadt am 6. und 7. Mai 2023 zu einer großen Gewerbeschau. Unternehmen, Dienstleistern, Verbänden und Vereinen eröffnet sich die einzigartige Möglichkeit, sich einem breiten Publikum hautnah und direkt zu präsentieren. Die Baden-Wü rttemberg-Tage sind die offizielle Auftaktveranstaltung der Heimattage in Biberach und bieten mit ihrer Gewerbeschau eine fulminante Eröffnung für ein ereignisreiches Jahr. Eingeladen sind Aussteller aus ganz Baden-Württemberg, sich bei dieser öffentlich frei zugänglichen Messe zu präsentieren und in den persönlichen Kontakt mit interessierten Besuchern, potenziellen Kunden und Partnern zu treten. Bis Samstag, 15. Oktober, kann man sich direkt über die Internetseite der Stadt Biberach für die Teilnahme anmelden. Für beste Unterhaltung sorgen an diesem Wochenende ein abwechslungsreiches Familien- und Kinderprogramm in der gesamten Innenstadt, ein verkaufsoffener Sonntag sowie ein attraktives Programm auf der SWR-Showbühne auf dem Gigelberg. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zur Gewerbeschau finden sich unter www.biberach- riss. de/Anmeldung- zur- Gewerbeschau oder über den abgebildeten QR-Code. Bis Ende September Stadtbuslinie 5 eingeschränkt Auf der Stadtbuslinie 5 gibt es bis einschließlich Freitag, 30. September, nur ein eingeschränktes Angebot. Fahrten der Linie 215, beziehungsweise der E-Wagen, morgens zum Bischof- Sproll-Bildungszentrum werden normal gefahren. Die Einschränkung gilt wochentags jeweils von Montag bis Freitag. Begründet wird dies von der Auftragnehmerin im Stadtlinienverkehr mit der anhaltend angespannten Situation beim Fahrpersonal. Linie 5 Richtung Rißegg Kleinbusfahrten von Ellmannsweiler, Laupertshausen und Mettenberg mit Abfahrt zur Minute 27 (morgens 25) am ZOB/Bahnhof Richtung Rißegg werden verlässlich bedient. Dies gilt auch, wenn die Fahrten von Mettenberg kommend um diese Zeit am ZOB enden. Fahrten mit großen Linienbussen jeweils ab ZOB/Bahnhof Richtung Rißegg um 6.37; 11.57; 12.45; 14.57 und 15.57 Uhr nach Rißegg und Rindenmoos werden auch verlässlich gefahren. Dies gilt auch für die Fahrt um 8.30 Uhr ab Maselheim nach Biber ach. BIBERACH KOMMUNAL Linie 5 Richtung Mettenberg – Ellmannsweiler Fahrten mit Kleinbussen ab Rißegg werden zur Abfahrtsminute 57 (morgens 55) Richtung Mettenberg verlässlich bedient. Dies gilt auch, wenn die Fahrten von Rißegg kommend um diese Zeit am ZOB enden. Es gibt zusätzliche Fahrten mit großen Linienbussen. Dies sind die Fahrten von Rindenmoos nach Biberach um 6.53; 7.37; 8.27; 12.43 Uhr (ab Rißegg Adler), weiter ab Rindenmoos um 13.08 und um 15.20 Uhr. Auch die Fahrt um 8.23 Uhr ab Holzmarkt nach Laupertshausen wird wie üblich gefahren. Die Stadtbuslinien 1, 2, 3, 4 und 6 fahren wie üblich im Halbstundentakt. Fahrgäste werden über die DING-App und QR-Codes an den Haltestellen sowie über das Internet unter www.ding. eu zu ausfallenden Fahrten informiert. Auch über die dynamischen Fahrgastinformationsanzeiger am ZOB/Bahnhof wird informiert. Über die Internetseite der Stadtwerke www.swbc.de kann ein Sonderfahrplan gültig bis 30. September heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten sind telefonisch unter 07351/30250-150 erhältlich.

BIBERACH KOMMUNAL 21. September 2022 | 7 Bruno-Frey-Musikschulstiftung Peter Marx übergibt an Daniela Hauchler Ende einer Ära: Nach 20 Jahren gibt Peter Marx seinen Platz im Vorstand der Bruno-Frey-Musikschulstiftung weiter. Der Weggefährte des Stifters Bruno Frey prägte die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen in Biberach über Jahrzehnte. Nachfolgerin wird Daniela Hauchler, geschäftsführende Gesellschafterin des Hauchler Studios. Er ist eine prägende Persönlichkeit für das musikalische Leben in Biberach: Über Jahrzehnte engagierte sich Peter Marx dafür, Kinder und Jugendliche mit Musik in Berührung zu bringen und ihnen eine musikalische Ausbildung zu ermöglichen – seit 2002 als Vorstandsmitglied der Bruno-Frey-Musikschulstiftung. Nach 20 Jahren verabschiedet er sich nun in den Ruhestand. „Im Namen des Vorstandes danke ich Peter Marx herzlich für sein langjähriges Engagement für die Bruno-Frey- Musikschulstiftung und alles, was er für die Musik in Biberach und vor allem für die Kinder und Jugendlichen getan hat“, so Claus-Wilhelm Hoffmann, Vorsitzender der Bruno-Frey-Musikschulstiftung Biberach. Große Verdienste für musikalische Bildung Vor seiner Vorstandstätigkeit hatte Marx von 1976 bis 2002 die Leitung der Musikschule Biberach inne, die 2001 in Bruno-Frey-Musikschule umbenannt wurde. Unter seiner Leitung konnte das Fächerangebot erweitert werden, was zu jährlich steigenden Schülerzahlen und einem größeren Bekanntheitsgrad Alter und neuer Vorstand der Bruno-Frey-Musikschulstiftung: Als Vorsitzender dankte Claus-Wilhelm Hoffmann (rechts) Peter Marx für sein Engagement und hieß Daniela Hauchler herzlich als neue Vorständin willkommen. Foto: Peter Marx führte. 1991 folgte der Umzug in das heutige Hauptgebäude der Musikschule, an dessen Finanzierung sich Bruno Frey maßgeblich beteiligte. 2002 wurde Marx als Nachfolger von Bruno Frey als festes Mitglied in den Vorstand der Bruno-Frey-Musikschulstiftung gewählt und war seit 2014 ihr erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Mit neuem Elan in die Zukunft Seine Nachfolgerin, Daniela Hauchler, engagiert sich ebenfalls in Biberach. Als Geschäftsführerin des Hauchler Studios führt die 58-Jährige eine private Fachschule, die unter anderem Ausund Weiterbildungen in den Bereichen Design, Medien und Druck anbietet. Sie ist Mitglied des Vereins „Freunde der Bruno-Frey-Musikschule“ und musiziert selbst im Sinfonieorchester Biberach. „Die Bruno-Frey-Musikschulstiftung fördert musikalische Talente unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Ich freue mich, künftig meinen Teil dazu beitragen zu dürfen und so das Engagement von Bruno Frey mit neuem Elan in der Zukunft umsetzen zu können“ so Daniela Hauchler. Ein Stifter – zwei Stiftungen Die Bruno-Frey-Musikschulstiftung fördert begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche finanziell durch gebührenfreien Zusatzunterricht. Außerdem bietet sie Gehörbildungsund Musiktheoriekurse an und beteiligt sich an der Beschaffung von Noten und Unterrichtsmaterial. Sie entstand bereits zu Lebzeiten des aus Biberach stammenden Unternehmers Bruno Frey. Er gründete 1989 die Musikschulstiftung als Förderstiftung der Musikschule. Unterstützt wird die Bruno-Frey-Musikschulstiftung durch die Bruno-Frey- Stiftung. Trotz gleichem Gründer und ähnlichem Namen sind die Stiftungen unabhängig voneinander. Die Bruno- Frey-Stiftung entstand auf Grundlage des Testaments von Bruno Frey. Dort hatte er die Gründung verfügt und nach seinem Tod im Februar 2005 einen Großteil seines Vermögens als Stiftungskapital hinterlassen. Die Bruno-Frey-Stiftung fördert in der Stadt und im Landkreis Biberach kulturelle und soziale Vorhaben und Einrichtungen – und auch die Arbeit der Bruno- Frey-Musikschulstiftung. Über die Bruno-Frey-Stiftung Bereits zu Lebzeiten förderte der in Biberach geborene Unternehmer Bruno Frey kulturelle und soziale Projekte. Nach seinem Tod 2005 ging sein gesamtes Vermögen von über 27 Mio. Euro, darunter auch verschiedene Immobilien, als Stiftungskapital in die Bruno-Frey-Stiftung für kulturelle und soziale Zwecke über. Nach dem Willen des Stifters unterstützt die Bruno-Frey-Stiftung die musische und kulturelle Erziehung der Jugend in der Stadt Biberach und dem Landkreis Biberach. Zudem ist als Stiftungszweck die Unterstützung von Bedürftigen im Landkreis Biberach festgeschrieben. Weitere Informationen finden sich unter www.bf-stiftung.de, www. facebook.com/BrunoFreyStiftung oder www.instagram.com/brunofreystiftung. Lesung mit Wolfgang Bauer Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern Am Donnerstag, 29. September, liest Wolfgang Bauer um 19 Uhr aus seinem neuesten Buch „Am Ende der Straße – Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern“ und steht anschließend in einer Diskussionsrunde, bei der auch hier lebende Afghanen anwesend sein werden, für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Kolpingsaal, Alfons-Auer-Haus, Kolpingstraße 43 statt. Nach dem chaotischen Abzug des westlichen Militärs und auch vieler Hilfsorganisationen und dem nachfolgenden Wiedereinzug der Taliban endete Kaum ein deutscher Journalist kennt Afghanistan so gut wie Wolfgang Bauer. Foto: Andy Spyra für Afghanistan die Hoffnung auf eine Befreiung aus Unterdrückung und Elend. Die Probleme, die der Krieg in der Ukraine mit sich bringt, sorgen zusätzlich dafür, dass die Welt sich wieder von Afghanistan abgewandt hat. Kaum ein deutscher Journalist kennt Afghanistan so gut wie Wolfgang Bauer. Der Zeit-Reporter war viele Male vor Ort, machte die Schicksale der Menschen in preisgekrönten Reportagen anschaulich. Nach dem Fall Kabuls kehrte Wolfgang Bauer noch einmal zurück. Er bereist die Ring Road, sucht Orte auf, die er in den letzten 20 Jahren besucht hat – und geht der Frage nach: Warum ist der Westen in Afghanistan gescheitert? Was hat dieses Scheitern mit der milliardenschweren Entwicklungshilfe zu tun? Und wie geht es weiter? Die Lesung wird organisiert von der Ökumenischen Migrationsarbeit von Caritas und Diakonie in Zusammenarbeit mit Hans-Otto Dumke, der mit Wolfgang Bauer gemeinsam verschiedene Projekte unterstützt. Der Eintritt ist frei. Die Biberacher Stadtbuchhandlung präsentiert einen Büchertisch an dem Wolfgang Bauer nach der Lesung seine Bücher signiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen statt. Das komplette Programm zu den Interkulturellen Wochen ist unter www.biberach-riss.de/Interkulturelle-Wochen/ abrufbar.