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Biberach kommunal 15.06.2022

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6 | 15. Juni 2022

6 | 15. Juni 2022 BIBERACH KOMMUNAL Tag der Architektur Megathema „Bauen im Bestand“ Beim diesjährigen Tag der Architektur unter dem Motto „Beständig Bauen“ am Samstag, 25. Juni, setzt die Architektenkammer Baden-Württemberg den Schwerpunkt auf das Bauen im Bestand. Es ist das Megathema des Bausektors, denn Ressourcen- und Flächenverbrauch zu minimieren sowie die Gebäude dem Klimawandel anzupassen geben den Rahmen künftiger Bautätigkeit vor. Alle Interessierten sind zu kostenlosen Besichtigungstouren eingeladen, um unter fachkundiger Führung modernisierte Bauten von innen und außen kennenzulernen. Zu Fuß führen zwei Touren der örtlichen Kammergruppe zu mehreren Gebäuden in der Biberacher Altstadt. Alle Projekte setzen sich auf unterschiedliche Weise mit der historischen Bausubstanz auseinander. Die erste Tour startet um 14 Uhr am Viehmarktplatz. Am Marktplatz wird unter fachkundiger Führung der freien Architektin Corinna Wagner der historische Salzstadel besichtigt. Anschließend führt das Architekturbüro Münz Architekten sowie Sascha Mildenberger vom Amt für Hochbau und Gebäudemanagement durch das Biberacher Rathaus. In einer zweiten Tour um 16 Uhr kann das Stadtarchiv in der Waldseer Straße Der Salzstadel. Foto: Corinna Wagner besucht werden. Siegfried Kopf-Jasi ski, ebenfalls vom Hochbauamt, führt die Gruppe. Nicht zuletzt wird der Umbau Sport Heinzel angesteuert. Auch hier konnte das zuständige Architekturbüro JKLM für eine Führung gewonnen werden. Ein gemeinsamer Ausklang am Viehmarktplatz mit Snacks und Getränken rundet den Tag der Architektur in Biberach ab. Während der gemeinsamen Besichtigungstouren bietet sich Gelegenheit zum Gespräch mit Architektinnen und Architekten, aber auch mit der Bauherrschaft. Fragen zur Gestaltung, Konstruktion oder Wirtschaftlichkeit haben hier genauso ihren Platz wie solche zur Energieeffizienz, Barrierefreiheit oder Stadtplanung. Ein aktualisiertes Architektur-Glossar mit den wichtigsten Begriffen des Planens und Bauens gibt es für alle Teilnehmenden beim Tourstart. Der bundesweite Tag der Architektur findet bereits zum 27. Mal statt. Insgesamt beteiligen sich landesweit rund 30 Kammergruppen mit einem eigenen Angebot. Welche Objekte in den Stadt- und Landkreisen zu besichtigen sind, ist unter www.akbw.de/ tag-der-architektur/ oder dem abgebildeten QR- Code abrufbar. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung vorab notwendig. Sie erfolgt direkt bei der Kammergruppe per E-Mail an kg-bc@akbw.de oder telefonisch unter 0157/84404564. BIBERACH KOMMUNAL Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen Spatenstich für den Hochwasserdamm im Wolfental In eigener Sache Nr. 21 | 8. Juni 2022 BIBERACH KOMMUNAL Ein Bauwerk mit extrem langer Vorgeschichte Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen Spatenstich für den Hochwasserdamm im Wolfental Zustellung „BIKO“ Die Zustellung von BIBERACH KOMMU- NAL erfolgt im Stadtgebiet bis Mittwochabend, 18 Uhr. Liegt das Amtsblatt dann nicht im Briefkasten, sollten Reklamationen im Laufe des donnerstags bei der Reklamationshotline unter Telefon 5002-44 oder bei der Stadtverwaltung unter 51-156 erfolgen. Bei Reklamationen bis spätestens Freitag 10 Uhr, kann eine Nachlieferung der aktuellen Ausgabe verlangt werden. Wer BIBERACH KOM- MUNAL online lesen möchte, findet die aktuellste Ausgabe bereits am Mittwochvormittag unter www.biberach-riss.de/ mitteilungsblatt. Hier kann in auch in älteren Ausgaben gestöbert werden. Ortsverwaltung Rißegg Geänderte Öffnungszeiten Nr. 21 | 8. Juni 2022 Ein Bauwerk mit extrem langer Vorgeschichte Die Ortsverwaltung Rißegg ändert ihre Öffnungszeiten. Ab Montag, 20. Juni, lauten diese wie folgt: Montag und Mittwoch von 8.30 bis 11.45 Uhr, Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. Stadtführungen in Biberach Rund um mich her ist alles Marktplatz Tourismus Biberach bietet eine Vielzahl an Stadtführungen an. Am Sonntag, 19. Juni, steht die Stadtführung „Rund um mich her ist alles Marktplatz“ auf dem Programm. Zusätzlich zu den regulären Führungen findet an Fronleichnam ein Historischer Stadtrundgang statt. Historischer Stadtrundgang Was hat es mit dem Esel auf dem Marktplatz auf sich, wo steht das älteste Haus Biberachs und gibt es eigentlich noch Biber in der Stadt? Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere spannende Informationen gibt es am Samstag, 18., und Mittwoch, 22. Juni, auf dem Historischen Stadtrundgang, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Biberach führt. Zusätzlich findet an Fronleichnam, Donnerstag, 16. Juni, ebenfalls ein Historischer Stadtrundgang statt. Neben dem Marktplatz und dem Rathaus stehen bei dem Stadtspaziergang durch die Altstadt die simultane Stadtpfarrkirche St. Martin wie auch der Hospital zum Heiligen Geist, das Komödienhaus und der Weberberg auf dem Programm. Bei der zweistündigen Stadtführung am Samstagnachmittag mit Stadtführerin Christa Lauber wird außerdem der Weiße Turm besichtigt. Erwachsene zahlen 8 Euro. Der Historische Stadtrundgang an Fronleichnam mit Stadtführer Markus Pflug und am Mittwochnachmittag mit Stadtführerin Gerda Fuchs dauert eineinhalb Stunden und kostet 6 Euro. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Rund um mich her ist alles Marktplatz Zu allen Zeiten war der Marktplatz der Mittelpunkt der Stadt. Hier fanden wichtige geschichtliche Ereignisse statt und hier feiern die Biberacher bis heute ihre Feste, vor allem das Schützenfest und das Christkindle- Ralassa. Am Sonntag, 19. Juni, zeigt Stadtführerin Karin Ilg in der Stadtführung „Rund um mich her ist alles Marktplatz“, dass Biberach einen der schönsten Marktplätze Oberschwabens hat. Im Herzen der Stadt findet seit über 500 Jahren der Wochenmarkt statt, hier wurde und wird immer gehandelt und gehändelt. Wer es in früheren Jahrhunderten zu etwas gebracht hatte, baute oder kaufte ein Haus am Marktplatz, je nach Konfession natürlich auf der richtigen Straßenseite. Die stolzen Bürgerhäuser sind teilweise über 600 Jahre alt, farbenprächtig restauriert und warten mit vielen Fassadendetails auf, die es zu entdecken gilt. Zu hören gibt es nicht nur spannende Geschichten über die Marktplatzhäuser, sondern auch Lebensgeschichten über deren frühere Bewohner. Die Führung beginnt um 14 Uhr und dauert zwei Stunden, Erwachsene zahlen 8 Euro. Treffpunkt der Führungen ist der Spitalhof, Museum Biberach. Karten sind direkt beim Stadtführer erhältlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Kinder bis zehn Jahre gehen kostenlos mit. Schüler ab elf Jahre und Studenten bekommen auf den regulären Preis 50 Prozent Ermäßigung. Wer eine Biberacher Kulturkarte besitzt, kann an den öffentlichen Führungen kostenlos teilnehmen. Weitere Informationen zu den Stadtführungen sind unter www.biberach-tourismus.de oder telefonisch unter 07351/51-165 erhältlich. Dort sind auch individuelle Führungen buchbar.

BIBERACH KOMMUNAL 15. Juni 2022 | 7 Winterdienstbericht Schmalspurwinter spart Salz, Splitt und Kosten „2021/2022 war ein Schmalspurwinter“: Dieses Resümee zog Markus Merkle, der Leiter des Baubetriebsamtes, in seinem Winterdienstbericht im Bauausschuss. Und er präzisierte: wenig Schnee, ohne große Kälte, viele Tiefdruckgebiete mit Sturmtiefs und ordentlichen Windböen und hohe Sonnenscheindauer. Lob für die Arbeit des Baubetriebsamtes gab es uneingeschränkt von allen Fraktionen. An nur 23 Tagen habe man eine geschlossene Schneedecke verzeichnet (vor einem Jahr waren es 50); die Durchschnittstemperatur lag bei 3,05 (+2,63) Grad Celsius, sagte Markus Merkle. Im November habe es kaum Sonnenschein gegeben, es sei überwiegend nebelgrau, erheblich zu trocken und zu kalt gewesen. Im Dezember sei es etwas zu nass (72,6 mm/ m²) gewesen, sonnenscheinarm und viel zu warm. Auch im Januar habe die Sonne insgesamt überdurchschnittlich lange vom Himmel gelacht und es sei deutlich zu trocken und zu warm gewesen. Auch im Februar habe man wieder viel Sonnenschein verzeichnet, Auf Radwegen wird der Winterdienst immer wichtiger. aber es sei wenigstens normal nass gewesen. Im März sei die Sonnenscheindauer von 250 Stunden komplett aus dem Rahmen gefallen. Der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2003 sei um 40 Stunden übertroffen worden und habe damit alle seit 1880 vom Deutschen Wetterdienst gemessenen Rekordwerte in den Schatten gestellt. Der Monat sei viel zu trocken und zu warm gewesen. Insgesamt sei der Foto: BIKO Winter 2021/2022 aus meteorologischer Sicht der fünftwärmste Winter seit 1968 gewesen. Merkle betonte, die Bedeutung des Winterdienstes auf Radwegen, insbesondere auf überregionalen, habe in den letzten Jahren enorm zugenommen. Es gebe immer mehr Menschen, die auch im Winter mit dem Rad fahren würden. „Wir haben daher großes Augenmerk darauf gelegt, dass Radwege gut geräumt und gestreut werden. Aber wie bei den Fahrbahnen gibt es auch bei den Radwegen Dringlichkeitsstufen, nach denen geräumt und gestreut wird.“ Diese würden sich nach der Verkehrswichtigkeit (Frequentierung) und der Gefährlichkeit (Steigungen) richten. „Dies sollte man als Radfahrer unbedingt beachten, um mögliche Glätteunfälle zu vermeiden“, so Merkle. Die Anzahl der Winterdiensteinsätze lag weit unter dem langjährigen Mittel und somit auch deutlich unter dem Winter 2020/2021. Witterungsbedingt wurde sehr viel weniger Streusalz benötigt als im Vorjahr und weniger Splitt. Die Gesamtkosten des Winterdienstes 2021/2022 liegen mit 566 000 Euro weit unter dem Vorjahresniveau von 926 000 Euro. Die für einen guten Winterdienst erforderliche Zusammenarbeit mit Straßenmeistereien des Landkreises, dem Amt für öffentliche Ordnung, dem Polizeirevier Biberach, den Stadtwerken (ÖPNV) und den Ortsverwaltungen habe auch diesen Winter gut funktioniert, betonte Merkle. Schutz vor Überflutung und den Folgen von Starkregen Das städtische Förderprogramm ist noch nicht ausgeschöpft Nach dem Starkregenereignis am 23. Juni 2021 waren viele Gebäude durch Überflutungen und Rückstau betroffen. Die Stadtverwaltung hat in der Folge ein Förderprogramm entwickelt, um Hauseigentümer bei der Realisierung von Starkregenschutzmaßnahmen zu unterstützen. Die Stadtverwaltung ermuntert Hauseigentümer, zu überprüfen, ob sie ausreichend gegen Überflutung und Starkregen geschützt sind. Foto: BIKO Der Gemeinderat hatte für die Fachberatung und Förderung entsprechender privater Schutzmaßnahmen insgesamt 100 000 Euro für das Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Die ursprüngliche Fördersumme von 50 000 Euro wurde aufgrund der erwarteten Nachfrage verdoppelt. Die Mittel sind noch nicht ausgeschöpft und die Stadtverwaltung ermuntert Hauseigentümer zu überlegen, ob Schutzmaßnahmen gegen Überflutung und Starkregen sinnvoll sein können und entsprechende fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Das Tiefbauamt hat für die Beratungsgespräche das Ingenieurbüro RSI aus Ummendorf beauftragt. Wer ein Beratungsgespräch wünscht, muss dies im Tiefbauamt, Eigenbetrieb Stadtentwässerung, bei André Roll (Telefon 07351/51-9037, E-Mail a.roll@biberachriss.de) anmelden. Die Beratungsgespräche werden dann vom Ingenieurbüro direkt vereinbart. Über 70 Beratungsgespräche fanden bisher statt und es gingen 27 Zuschussanträge ein. Rund 33 000 Euro sind ausbezahlt und selbst unter Berücksichtigung der bereits gestellten Förderanträge ist noch ein Volumen von circa 50 000 Euro für weitere Antragsteller verfügbar, wie das Tiefbauamt mitteilt. Gefördert werden Schutzmaßnahmen im Gebäudebestand ab einer nachweisbaren Kostenhöhe von 1000 Euro mit bis zu 25 Prozent. Der Maximalbetrag je Maßnahme beträgt 1000 Euro mit einer Obergrenze von 3000 Euro je Grundstück. Vor Beauftragung beziehungsweise Durchführung einer Maßnahme muss eine fachliche Beratung in Anspruch genommen werden. Der Fachingenieur bestätigt dann die Eignung und Förderfähigkeit der Schutzmaßnahmen. Die Ausgaben sind durch Vorlage einer Rechnung mit den tatsächlich bezahlten Kosten nachzuweisen. Eigenleistungen können nicht bezuschusst werden. Auch der Einbau von Rückstauklappen kann nicht gefördert werden, da Eigentümer nach der Abwassersatzung selbst für die Rückstausicherung verantwortlich sind. Der Antrag kann auf der städtischen Homepage unter https:// biberach-riss.de/starkregenschutz heruntergeladen werden. Dort steht auch, welche konkreten Maßnahmen bezuschusst werden und es sind Zuschussbeispiele genannt. Anträge können mit den benötigten Unterlagen im Tiefbauamt, Zeppelinring 50, 88400 Biberach, eingereicht werden.