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Biberach kommunal 14.09.2022

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4 | 14. September 2022

4 | 14. September 2022 BIBERACH KOMMUNAL Fraktionen im Gemeinderat Heimattage 2023 Im Jahr 2023 finden die Heimattage, das offizielle Landesfest Baden- Württembergs, erstmalig in Biberach statt. Die Höhepunkte sind die Baden- Württemberg-Tage im Mai, sowie die Landesfesttage im September 2023. Beim Auftakt im Mai wird im Rahmen eines Stadtfestes ein buntes Programm mit verschiedenen Veranstaltungen für die ganze Familie geboten. Ein verkaufsoffener Sonntag sowie ein Festival auf dem Gigelberg sind unter anderem geplant. Bei einer zweitägigen Gewerbeschau stellen die Firmen aus unserer Region ihre interessanten Geschäftsfelder vor. Bei den Landesfesttagen im September finden die Verleihung der Heimatmedaille, ein Brauchtums abend sowie ein Landesfestumzug statt. Ein Orgelkonzert in St. Martin beendet Energiesparen ist nur der erste Schritt Seit Monaten Ribera sagte, es stellen sich bereits die wird in allen ersten Einsparungen zwischen fünf bis Medien über zehn Prozent ein, obwohl die dortigen die Erhöhungen Maßnahmen überschaubar waren und unserer keine großen Anstrengungen bedeu- Energiepreise berichtet. In allen Bereichen wird nach Einsparpotenzial gesucht. Auch wir in unserer Stadt Biberach sind in dieser Zeit gefordert, Maßnahmen zu treffen. Kurzfristig können wir unseren Energieengpass an Ressourcen nur mit Sparen überwinden. Stromverbräuche von Straßenlampen und Anstrahler von öffentlichen Gebäuden kann man zum Beispiel durch nächtliches Abschalten reduzieren, dies hat auch einen positiven Nebeneffekt auf die nachtaktive Tierwelt. In Spanien wird seit dem 10. August ab 22 Uhr in allen Schaufenstern und für das Anstrahlen aller öffentlichen teten. Langfristig müssen wir unsere Energiegewinnung in Deutschland und auch in Biberach auf erneuerbare Energiequellen umstellen, wenn wir uns unabhängig von anderen machen wollen. Die Stadt Biberach schöpft ihr Potenzial an vorhandenen Flächen für Solarstromgewinnung nicht aus. Es wird höchste Zeit, eine Strategieplanung der Bebauung von städtischem Eigentum zu beginnen. Wir Grüne sind nicht nur seit der Energiekrise für den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern fordern schon lange mehr in erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft zu investieren. Gebäude das Licht abgedreht. Kontakt: Christoph Kapfer, E-Mail: Umwelt- und Energieministerin Teresa christoph.kapfer@stadtrat-biberach.de das Festwochenende. Über das ganze Jahr sind weit über 100 Veranstaltungen in Biberach und seinen Teilorten geplant. Die Themengruppen umfassen unter anderem Wirtschaft, Kultur, Musik und Heimat. Berechtigterweise kann von einem Festjahr gesprochen werden. Eine tolle Aktion sind die von den Kindern bemalten Holzbiber. Die Ausweisung eines Rad-Wanderweges durch die Teilorte der Stadt Biberach ebenfalls. Unter dem Motto „klein. stark.weltoffen.“ freuen wir uns auf das bevorstehende Festjahr. Dies bietet uns die Möglichkeit, unsere attraktive Stadt mit ihren lebens- und liebenswerten Teilorten der Öffentlichkeit in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Unser Dank gilt all denen, die sich hierfür engagieren und so zum Gelingen der Heimattage beitragen. Kontakt: Waltraud Jeggle, E-Mail: jeggle.waltraud@gmail.com Renaturierung an der Riß Gemäß EU- Wasserrahmenrichtlinie müssen alle Fließgewässer bis 2027 durch ökologische Verbesserungen oder Renaturierungsmaßnahmen in einen guten ökologischen und chemischen Zustand gebracht werden. Das Land hat den 800 Meter langen Rißkanal, der 1932 gebaut wurde, ausgewählt. Im Zuge der Renaturierung wird die Sanierung des Spielplatzes und des beschädigten Radweges vorgenommen. Für die Renaturierung mussten viele Bäume gefällt werden, das war uns auch nicht so bewusst. Der ökologische Mehrwert ist jedoch größer. Die Lebensbedingungen für Fische und andere Lebewesen werden erheblich verbessert, auch die Erlebbarkeit der Natur für die Spaziergänger. Der Aushub von 20 000 Kubikmetern konnte im Hochwasserschutzdamm im Wolfental eingebaut werden. Die Angebote zur Begehung der Rißbaustelle stießen auf großes Interesse. Es gibt aber auch Ängste und Kritik über die Vermüllung und Lärmbelästigung durch den neuen Spielplatz. Diese sind berechtigt, haben aber mit der Renaturierung nichts zu tun. Es ist Aufgabe der Behörden, hier für ein gutes Miteinander zu sorgen. Die Kosten für den Spielplatz liegen höher als ursprünglich geplant, diese Aufstockung wird von den FW nicht mitgetragen. Wir wollten die Realisierung zum geplanten Budget, ermöglicht durch Einsparungen an Material oder spätere Erweiterung von Spielgeräten. Wir Freie Wähler stehen hinter der Renaturierung, hier entsteht Retentionsraum für Hochwasser und ein ökologisch wertvolles Naherholungsgebiet. Kontakt: Magdalena Bopp, Telefon: 07351-6624 Was für ein Sommer war das dieses Jahr ... Ein Genusssommer, schnell ein Sturzbach daraus werden zu- kann. Es sind noch nicht alle beschlos- mindest für senen Gegenmaßnahmen umgesetzt. viele von uns: Schulferien, Sommerurlaub, sitzungsfreie Wochen. Abschalten, zurücklehnen, um für kurze Zeit die zunehmenden Sorgen, die der Krieg zwischen der Ukraine und Russland ausgelöst hat, etwas auszublenden. Die Schwäbische Zeitung rief zum jährlichen Sommergespräch auf: Was interessiert wohl die Bürgerschaft in dieser weltpolitisch unsicheren Lage mit horrenden Preissteigerungen, habe ich mich gefragt. Existenzängste können wir leider niemandem nehmen. Klimawandel und Hochwasserschutz klickten bei mir in den heißen Sommertagen zuerst auf. Nach langen trockenen Tagen erfreut ein erfrischender Regenschauer – wenn es denn dabei bleibt. Es steckt noch in den Gliedern, wie Für die SPD Dringlichkeitsstufe eins! Ein weiterer Risikofaktor ist die fortschreitende Flächenversiegelung. Im vorgesehenen Baugebiet Hirschberg kann mit flächensparendem Wohnungsbau und verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten dem etwas entgegengesetzt werden. Ebenso mit mehr Grün auf dem Marktplatz, was zugleich für eine höhere Aufenthaltsqualität sorgt. Wir sehen es als eine Chance, deutlich zu machen, die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Nun werden die Tage wieder kürzer, die Abende kühler. Die Schule hat begonnen. Der Alltag hat uns wieder. Die Postfächer der Gemeinderäte füllen sich mit Sitzungsunterlagen. Ein arbeitsreicher Herbst wartet auf uns. Kontakt: G. Kübler, E-Mail: gabriele. kuebler.2@gmail.com Sommer in der Stadt Vor wenigen Tagen noch das Thema schlechthin – der Super-Sommer mit all seinen Extremen – fühlt es sich nun morgens bereits herbstlich an. Der Hochsommer geht dem Ende entgegen. Die Szenarien von ausgetrockneten Flüssen und Gewässern, abgebrannten Wäldern sind bei uns weitestgehend verflogen. Gut so. Finden wir wieder so gut wie möglich zur Normalität und widmen wir uns auch in Biberach den Tatsachen. Das Gute an der langen sommerlichen Witterung ist, dass der Baufortschritt sowohl beim Hochwasserschutz im Wolfental wie auch auf der Großbaustelle Wielandstraße/Consulentengasse gut vorankommt und zumindest so wie geplant fertiggestellt werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Kosten im Rahmen bleiben und keine weiteren Beeinträchtigungen für dortige Anwohner und Geschäfte entstehen. Denn diese Betriebe sind für Monate nahezu abgemeldet und für Besucher, Gäste und Kunden extrem schwer erreichbar. Durch den verlegten Busverkehr und die Umleitungen ist die Frequenz deshalb in der Innenstadt zurückgegangen. Das ist in der immer noch andauernden Erholungsphase nach den Corona-Maßnahmen eine zusätzliche Belastung. Die FDP-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass wieder Leben in die Stadt kommt und die gute Erreichbarkeit der Innenstadt erhalten bleibt. Wir wünschen den Biberacher Familien einen guten Start zurück in den beruflichen oder schulischen Alltag. Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich. Kontakt: Günter Warth, E-Mail: g.warth@warth.de Für die Inhalte dieser Seite sind die jeweiligen Fraktionen und Fraktionsgemeinschaften verantwortlich.

BIBERACH KOMMUNAL 14. September 2022 | 5 Jugendparlament tagt Am Mittwoch, 21. September, findet die öffentliche Sitzung des Jugendparlaments ab 17.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt. Tagesordnung 1. Jugendsprechstunde 2. Jugend Aktiv – Jahresberichte 2019, 2020 und 2021, Prüfberichte 2019 und 2020 und Vertragsanpassungen 3. Bekanntgaben und Verschiedenes 4. Verabschiedung Die sanierte Braith-Grundschule mit Erweiterungsbau wird eingeweiht Tag der offenen Tür für Groß und Klein Am Samstag, 17. September, hat die Öffentlichkeit von 12 bis 15 Uhr Gelegenheit, die sanierte ehrwürdige Braith-Grundschule in der Schulstraße und den neuen Erweiterungsbau im Braithweg zu besichtigen. Kinder können die Angebote für Spiel und Spaß auf dem Pausenhof nutzen, während die Erwachsenen an Führungen durch das neue Schulhaus teilnehmen. In einigen Klassenzimmern gibt es kleine Demonstrationen zu bestaunen und es werden Mitmachaktionen angeboten. Die Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem der Stadt Biberach unter www.ris-biberach.de abgerufen werden. Weitere Informationen zum Jugendparlament unter www.jupa-biberach.de / https://www.facebook. com/jupa.biberach Die IHK informiert Selbstständig im Nebenerwerb Über die Vorteile von Nebenerwerbsgründungen und die Besonderheiten, die dabei zu beachten sind, informieren Experten des Startercenters der IHK Ulm am Mittwoch, 14. September, von 16 bis 18.30 Uhr in Präsenz statt. Eine Online-Teilnahme ist auch möglich. Mehr als die Hälfte aller Existenzgründungen beginnt nach Angaben der IHK in Teilzeit, bei den Gründerinnen sind es sogar zwei Drittel. Hauptgrund dafür ist die Unsicherheit, ob die Erträge aus der Selbstständigkeit ausreichen, um den Lebensunterhalt zu decken. Die Nebenerwerbsgründung bietet daher die Alternative, zunächst hauptberuflich in einer angestellten Tätigkeit mit einem gesicherten Einkommen zu bleiben. Auch wer Kinder und Haushalt versorgen muss, kann häufig kein Vollerwerbs-Unternehmen gründen, das einen Zwölf-Stunden-Tag erfordert. Die IHK-Gründungsberater erklären, wie eine Nebenerwerbsgründung in der Praxis aussehen kann. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Anmeldung unter www. ihk.de/ulm/nebenerwerb. Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0731 173-250 oder per E-Mail an startercenter@ulm.ihk.de. Die vorbildliche denkmalgerechte Sanierung der Braith-Grundschule schafft einen attraktiven Lernort für die Schülerinnen und Schüler. In dem Erweiterungsbau am Braithweg kommen Bücherei, Mensa und Betreuungsräume unter. Fotos: Petra Articus „Die vorbildliche denkmalgerechte Sanierung durch Architekt Florian Scheytt und die innovative Erweiterung in Holzbauweise durch Lanz Schwager Architekten BDA stehen für zwei Ziele – Alt und Neu in einem idealen Zusammenspiel und dabei einen attraktiven Lernort schaffen“, sagt Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Das historische Braithschulgebäude in Biberach wurde 1848 erbaut. Auf den ersten Blick ohne größere Schäden, sollte es vor einigen Jahren einer Renovierung unterzogen werden und vor allem eine Brandschutzertüchtigung sowie eine barrierefreie Erschließung erhalten. Damit wurde der Biberacher Architekt Florian Scheytt beauftragt. Erste Untersuchungen der Substanz, Bauteilöffnungen und statische Berechnungen haben aber bald gezeigt, dass wesentliche, statisch relevante Bauteile nicht ausreichend dimensioniert oder bei früheren Baumaßnahmen im Gebäude geschädigt worden waren. So war es nach genauer statischer Berechnung bei der nun abgeschlossenen Baumaßnahme erforderlich, das Tragwerk grundlegend zu ertüchtigen. Es wurde so viel wie möglich historische Bausubstanz erhalten und restauriert. Bauhistorische Spuren wurden gezeigt, so dass ein Teil der Geschichte ablesbar wird, so der Türbogen zum ehemaligen Eingangsflur zu den Lehrerwohnungen von der Westseite aus. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahme wurde auch genutzt, die bauzeitliche Transparenz der Erschließungszonen wiederherzustellen und die klare Struktur der historischen Schule herauszuarbeiten. Die Klassen wurden in hellen und freundlichen Tönen gehalten, der Parkettboden renoviert oder erneuert. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Veränderungen im Laufe der Baugeschichte an den alten Gebäuden erfolgt sind, die dann im Zuge von Sanierungen wieder zutage treten“, sagt Siegfried Kopf-Jasinski, Leiter Hochbau & Gebäudemanagement zu den Überraschungen der Sanierungsmaßnahme. Das alte Schulhaus beherbergt die Klassenräume der Braith-Grundschule. Vor der Sanierung platzte es aus allen Nähten, da die Braithschule zu den Pionieren der Ganztagesbetreuung unter den Biberacher Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zählte. Zwar gab es schon 2006 einen Anbau für Ganztagesangebote im Rahmen des Bundesförderprogramms IZBB (Initiative Zukunft Bildung und Betreuung). Doch der reichte bei Weitem nicht mehr aus. Als die Stadt Biberach den ehemaligen evangelischen Kindergarten am Braithweg kaufen konnte, bestand die Möglichkeit, die Braithschule dort über der Grabenfuttermauer, einem Teil der historischen Stadtbefestigungsanlage, erschlossen über die Fußgängerbrücke, zu erweitern. Bücherei, Mensa, Betreuungsräume und der Hort sind dort untergebracht. Eine Mehrfachbeauftragung unter vier Architekturbüros für diese Aufgabe konnten Lanz Schwager Architekten BDA, Konstanz, für sich entscheiden. Ihr Entwurf für das Gebäude ist ein zweigeschossiger Holzbau, auch im Innenraum dominiert Holz. Während der über zweijährigen Bauarbeiten musste die Schule in einen Containerbau umziehen. Dies wurde in Kauf genommen in der Erwartung, anschließend in eine neue und neu sanierte Schule mit erweiterten Möglichkeiten zurückzukehren. Mit voraussichtlich 6,3 Millionen Euro wird die Sanierung durch Architekt Florian Scheytt zu Buche schlagen, etwa 4,5 Millionen Euro kostet der Erweiterungsbau von Lanz Schwager Architekten BDA. Programm, 12 Uhr bis 15 Uhr • Spiel und Spaß für Kinder auf dem Pausenhof • Führungen durch das neue Schulhaus • Kleine Demonstrationen und Aktionen in ausgewählten Klassenzimmern