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Biberach kommunal 13.07.2022

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10 | 13. Juli 2022

10 | 13. Juli 2022 BIBERACH KOMMUNAL vhs-Kurstipps In folgenden Kursen gibt es noch freie Plätze: Beginn Montag, 25. Juli Sommerkurs Vinyasa Flow Yoga Im Mittelpunkt des Vinyasa Flow Yogas steht der Sonnengruß. Durch die dynamischen Bewegungen können die Teilnehmenden ihren Körper auf wunderbare Weise kräftigen und dehnen. Alle Yogis und Yoginis, unabhängig vom Übungsstand, sind willkommen. Der fünfteilige Kurs findet jeweils von 18 bis 19.30 Uhr statt. Donnerstag, 28. Juli Ikebana-Ferienprogramm Kunststofffiguren und -behältnisse sind das Thema für das Ikebana-Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. In jedem Haushalt finden sich zahlreiche Behältnisse oder Verpackungsmaterialien aus Kunststoff. Von 15 bis 18 Uhr lassen die Kinder daraus Witziges und Interessantes entstehen – kombiniert mit Zweigen und Blumen. Der gleiche Kurs findet nochmals am Freitag, 29. Juli, von 9 bis 12 Uhr statt. Samstag, 30. Juli Einführung Ayurveda und Yoga In dem Seminar können Interessierte die Verbindung zwischen Yoga und Ayurveda entdecken. Der Kurs findet von 13 bis 15 Uhr statt. Anmeldung unter www.vhs-biberach.de oder per E-Mail an vhs@biberach-riss.de. Telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und mittwochs durchgehend bis 18 Uhr unter 07351/51-338. Outdoor-Yoga Letzter Termin Foto: BIKO Die Outdoor-Reihe der vhs kommt zum Ende: Am Donnerstag, 14. Juli, von 18.30 bis 19.30 Uhr findet der letzte Termin im Dürnachstadion in Ringschnait statt. Bei Regen entfällt die Veranstaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro – diese wird vor Ort entrichtet. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Spaß am Samstag Musikschule Tritonal und Trommelgruppe Alle Besucherinnen und Besucher können sich am Samstag, 16. Juli, auf ein neues unterhaltsames Programm im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Spaß am Samstag“ freuen. Jeweils um 10, 11 und 12 Uhr treten die Musikschule Tritonal im Spitalhof und die Djembe- Trommelgruppe „Djambadou“ auf dem Schadenhof auf. Einstimmen auf die Urlaubszeit Neues bei „filmfriend“ Screenshot: BIKO Passend zur Sommer- und Urlaubszeit hat der Filmstreamingdienst „filmfriend“ der Stadtbücherei zwei neue Kollektionen erstellt. Diese bringen die faszinierende Welt der Berge sowie die Wirkkraft des Wassers nach Hause und sorgen für Urlaubsgefühle. Eine Reise in die Berge steht für Abenteuer, Herausforderung und Grenzüberschreitung. „Filmfriend“ präsentiert Dokumentarfilme über die Alpen, den Himalaya oder die Vogesen, aber auch Filme über persönliche Hürden und Herausforderungen wie beispielsweise „Die Wolken von Sils Maria“ und den Kinderfilm „Der Sommer des Falken“. Wasserliebhaber finden Dokus über die Donau und das Mittelmeer, aber auch spannende Abenteuerfilme für Kinder und Erwachsene. Übrigens, „Djambadou“ widmet sich mit großer Leidenschaft westafrikanischen Djembe-Klängen. Foto: Guerra Dobler Die Schüler der Musikschule Tritonal werden ein musikalisches und abwechslungsreiches Programm zusammenstellen und freuen sich über zahlreiche Zuhörende im Spitalhof. „Djambadou“ ist eine Biberacher Formation von rund einem Dutzend Hobby-Trommlerinnen und -Trommlern, die sich seit einigen Jahren mit großer Leidenschaft dem großen Fundus westafrikanischer Djembe-Klänge widmet. Die Trommelgruppe unter der Leitung von Amadou Kouaté wird das anwesende Publikum in rhythmische Schwingungen versetzen. Wer sich darauf einlassen will, kann einen kurzen Ausflug in den westafrikanischen Kulturkreis erleben und genießen. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und das detaillierte Programm sind unter www. kulturkalender-biberach.de unter dem Reiter „Veranstaltungsreihen“ zu finden. auch im Urlaub, in anderen Ländern oder unterwegs im Café muss auf die Streaming-Plattform „filmfriend“ nicht verzichtet werden. In den mobilen Apps stehen alle Filme und Serien auch zum Download zur Verfügung und sind dann 30 Tage offline abspielbar. Zu finden sind die Kollektionen sowie das gesamte Filmstreaming-Angebot unter www.filmfriend.de. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach mit den persönlichen Anmeldedaten der Stadtbücherei. „Filmfriend“ ist dabei werbefrei und hat keine Laufzeitbegrenzung. Täglich kommen Neuheiten hinzu, die Filme sind rund um die Uhr verfügbar und stehen überwiegend in Full-HD-Auflösung zur Verfügung. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung auf der Plattform automatisch geprüft. Sommerferienprogramm Es ist für jeden etwas dabei Wer die Sommerferien in Biberach verbringt, wird sich alles andere als langweilen. Jugend Aktiv hat im Auftrag der Stadt Biberach im Sommerferienprogrammheft vielfältige Aktionen zusammengestellt. Hier ist garantiert für jeden etwas dabei! Die verschiedenen Vereine, Institutionen, Initiativen und Einrichtungen der Stadt Biberach bieten in den Sommerferien Aktionen für einige Stunden, Tage oder eine ganze Woche an. Für kreative Köpfe, energiegeladene Sportler und Naturentdecker gibt es viele Möglichkeiten von Klettern, Bowling, Tanz und Musik, Malen, Theater, gemeinsames Backen und Kochen, Feuerwehrwelt, Lagerfeuer, Töpfern, Holzwerkstatt, Wasserwege erkunden bis hin zu unterschiedlichsten Naturerlebnissen. Die Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen liegt in der Verantwortung des jeweiligen Anbieters. Das Sommerferienprogramm liegt in gedruckter Form im Rathaus, in der Stadtbücherei, im Museum, in der vhs, der Musikschule, der Jugendkunstschule, in Schulen und Kindertagesstätten, Arztpraxen und im Einzelhandel aus. Darüber hinaus ist es im Jugendhaus 9teen und in der Geschäftsstelle von Jugend Aktiv e.V., Breslaustraße 19, erhältlich. Online einsehbar mit weiteren zusätzlichen Aktionen ist es unter www.jugendaktiv-biberach.de. Fragen, Anregungen oder der Wunsch, sich im nächsten Jahr mit einem Angebot zu beteiligen, nimmt Jugend Aktiv e.V. gerne auf unter Telefon 07351/519650 oder per E-Mail an sfp@ jugendaktiv-biberach.de.

BIBERACH KOMMUNAL 13. Juli 2022 | 11 Hugo-Häring-Gesellschaft: Wechsel im Vorsitz Christian Kuhlmann folgt Julius Ogertschnig Bürgermeister Christian Kuhlmann folgt als Vorsitzender der Hugo-Häring-Gesellschaft dem bisherigen Vorsitzenden, Julius Ogertschnig, der nach 18 Jahren dieses Amt abgegeben hat, aber weiter im Vorstand mitwirkt. 2004 war Julius Ogertschnig in der Nachfolge von Alt-Oberbürgermeister Claus-Wilhelm Hoffmann zum ersten Vorsitzenden gewählt worden. Als neuer erster Vorsitzender wurden Bürgermeister Christian Kuhlmann, als sein Stellvertreter der Leiter des Amtes für Hochbau und Gebäudemanagement, Siegfried Kopf-Jasiński, vom Vorstand gewählt. Dieser Wechsel im Vorsitz ist Anlass, die Leistungen des bisherigen Vorsitzenden für die Hugo-Häring-Gesellschaft in den Fokus zu rücken. Die Hugo-Häring-Gesellschaft wurde 2001 gegründet. Hintergrund war der mögliche Kauf des Hauses Mettenberger Weg 17, mit dem Haus Mettenberger Weg 15 die letzten beiden Bauprojekte, die der Architekt Hugo Häring realisiert hat. „Gerade Hugo Härings Gedanken zum neuen Bauen sind in einer rationalen, materiellen und schrillen Zeit wichtige Basis für eine weiterführende aktuelle Architekturdiskussion. Die neu zu gründende Hugo-Häring-Gesellschaft (v. l.): Der neue zweite Vorsitzende Siegfried Kopf-Jasi ski, Gabriele Kübler, der bisherige erste Vorsitzende Julius Ogertschnig, der neugewählte erste Vorsitzende Christian Kuhlmann, Florian Scheytt und Rolf Gurland. Auf dem Foto fehlen Anton Janik, Maximilian Rimmel und Rainer Woitun. Foto: Hugo-Häring-Gesellschaft e. V. soll diesen Gedanken transportieren, die Gesellschaft soll das Haus betreiben und in eigener Verantwortung nutzen“, so ein Textzitat aus der Einladung zur Gründungversammlung am 18. März 2001. Diese Idee und Initiative gehen im Wesentlichen auf Julius Ogertschnig zurück, dem es zudem gelungen ist, Repräsentanten der Politik und Wirtschaft für dieses Projekt zu gewinnen, um damit die nötige politische und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Ohne diese Vision, ohne diesen Einsatz gäbe es heute nicht das denkmalgerecht sanierte Haus Hugo Härings am Mettenberger Weg 17 und die Möglichkeit, es öffentlich zu nutzen. Ebenso gäbe es keine Hugo-Häring- Gesellschaft, die seit über 20 Jahren dieses Erbe pflegt und mit Leben erfüllt. Heute hat die Gesellschaft fast 150 Mitglieder. Zunächst galt es, das Haus Mettenberger Weg in Abstimmung mit der Denkmalbehörde auf den Bauzustand Hugo Härings zurückzuführen. Das Haus hatte im Laufe der Jahrzehnte Veränderungen erfahren. Parallel dazu organisierte die Hugo-Häring-Gesellschaft unter Leitung Ogertschnigs Vorträge namhafter Referenten über Hugo Häring und das Organhafte Bauen, auch über zukunftsweisendes Bauen in Kooperation mit der Hochschule Biberach. Sehr beliebt und immer ausgebucht sind die von Ogertschnig organisierten und akribisch vorbereiteten mehrtägigen Architekturexkursionen zu Projekten der klassischen Moderne, des Organhaften Bauens und aktuell diskutierter Architektur. Hamburg, Zürich, Basel, Stuttgart, Köln und das Ruhrgebiet, Berlin, Wien, Frankfurt, Dessau und Weimar, Südtirol und München waren die Ziele der verschiedenen Jahre. Ein Highlight dabei war sicher der Abstecher von Hamburg zum Gut Garkau in Holstein, dem wohl bekanntesten Projekt von Hugo Häring. Der neugebildete Vorstand mit den neuen Vorsitzenden wird die Arbeit unter Beibehaltung der Zielsetzung fortführen. Ein zentrales Projekt, auf das der Vorstand seit einiger Zeit hinarbeitet, ist die Organisation und Gestaltung einer Ausstellung zum Leben und Wirken Hugo Härings, die im Rahmen der Heimattage 2023 im Biberacher Museum ein erstes Mal präsentiert werden soll. Parallel werden nach wie vor Veranstaltungen im Hugo-Häring-Haus angeboten, das Haus für Interessierte geöffnet und ergänzende Veranstaltungen wie Exkursionen angeboten. Ziel ist es nach wie vor, die Ge danken Hugo Härings ins Gedächtnis zu rufen, in die heutige Zeit zu übertragen und dabei das wunderbare Haus am Mettenberger Weg 17 als Anschauungsobjekt zu nutzen. Sensationelles Abitur am Pestalozzi-Gymnasium Sieben Mal die Traumnote 1,0 Mit einem rauschenden Fest in der Gigelberghalle ging jetzt am Pestalozzi-Gymnasium das diesjährige Abitur zu Ende. Der Abiball war der passende Rahmen für die Feier eines überragenden Abiturs: Die 87 PG-Abiturientinnen und -Abiturienten erreichten einen nie dagewesenen Notendurchschnitt von 1,9. Sieben Mal konnte die Traumnote 1,0 vergeben werden, fast die Hälfte der Absolventen hat eine eins vor dem Komma. Ganz an der Spitze lag dabei Julius von Lorentz, der die Höchstpunktzahl von 900 um lediglich zwei Punkte „verfehlt“ hatte. Der PG-Schulleiter Peter Junginger gratulierte herzlich zu diesen Ergebnissen. In den Mittelpunkt seiner Rede stellte er das Motto des Abiturgottesdienstes: „Neue Ziele. Neue Wege“. Die plötzliche Schulschließung im März 2020 wegen des Pandemieausbruchs habe nach neuen Wegen verlangt. „Freunde, Vereine, Schule und Lehrer waren von heute auf morgen weit weg.“ Peter Junginger schloss daran einen expliziten Dank an Die 87 Abiturientinnen und Abiturienten des Pestalozzi-Gymnasiums freuen sich über einen sensationellen Noten - durchschnitt von 1,9. Foto: David Fichtner die Schülerinnen und Schüler an, die durch ihre Disziplin in der Pandemie den vulnerablen Gruppen der Gesellschaft geholfen hätten. „Wenn ich mir die Welt heute anschaue, ist klar, dass die neuen Ziele eurer Generation groß und die Wege innovativ sein müssen.“ Damit hob der PG-Schulleiter auf Probleme wie den Klimawandel, die wachsenden Disparitäten in der Welt, den Kampf für die Demokratie oder militärische Bedrohungen ab. Mit dem Rüstzeug, das die PG-Abiturienten in der Schule erlernt hätten, dürfe man aber optimistisch in die Zukunft sehen. Die Stufensprecher betonten in ihren Ansprachen die Herausforderung, die es bedeutete, in Pandemiezeiten die beiden Oberstufenjahre zu bewältigen. „Wenn wir etwas aus diesen Monaten des Homeschoolings mitgenommen haben, dann ist es die Wertschätzung“, so Christoph Dernbach. Diese Wertschätzung bezog er explizit auf die Lehrer, die Eltern und auf die Mitschüler. An den gemeisterten Herausforderungen seien alle gewachsen und gereift. In dasselbe Horn stießen auch Elias Hummler und Luisa Nießen, die beide die entstandene Gemeinschaft in der Kursstufe betonten.