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Biberach kommunal 08.06.2022

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6 | 8. Juni 2022

6 | 8. Juni 2022 BIBERACH KOMMUNAL Ausstellung im Rathaus Schauan - Biberach einmal anders „24h für deine Region“ Grünflächen Noch bis Ende des Monats sind im Foyer des Rathauses Fotos von Frank Mosthof zu sehen. Der gebürtige Biberacher und leidenschaftliche Fotograf zeigt seine Heimatstadt dabei aus ganz ungewohnten Perspektiven und mit einer Vielzahl kreativer Stilmittel. Im Frühjahr und in den Sommermonaten bildet die Natur- und Tierfotografie den Schwerpunkt seiner Arbeit, aber auch Architekturaufnahmen sind auf der Homepage von Frank Mosthof (www.mosthof-fotografie.de) zu sehen. Anfang 2019 war Frank Mosthof schon einmal mit einer Ausstellung zu Gast im Biberacher Rathaus. Damals präsentierte er Werke, die die Sanierung der Stadtpfarrkirche aus ganz anderen Blickwinkeln zeigen. Foto: BIKO „Stadtradeln“ Gefahrene Kilometer nachtragen Seit Mittwoch, 8. Juni, ist der offizielle Aktionszeitraum des Biberacher „Stadtradelns“ zu Ende. Gefahrene Kilometer können jedoch über den Aktionszeitraum hinaus bis einschließlich Dienstag, 14. Juni, nachgetragen werden. Wer in den letzten Tagen jede freie Minute zum Radeln genutzt hat und keine Zeit hatte, Kilometer einzutragen, braucht sich keine Sorgen zu machen. Denn die Kilometer, die man vom 18. Mai bis 7. Juni mit dem Fahrrad zurückgelegt hat, können unter www. stadtradeln.de/radlerbereich noch bis einschließlich 14. Juni nachgetragen werden. Teilnehmende ohne Internet, welche ihre Kilometer mithilfe des Kilometer-Erfassungsbogens zählen, Open-Air-Konzert mit Sarah Conner können diesen noch bis einschließlich Samstag, 11. Juni, an die Stadtverwaltung Biberach – Dezernat Bauen und Planen, Baubürgermeister, Museumstraße 2, 88400 Biberach, senden, beziehungsweise dort in den Briefkasten einwerfen. Aktueller Stand (7. Juni): Teams: 150 Aktive Radelnde: 1546 Geradelte Kilometer: 306 895 Vermiedene Tonnen CO 2 : 47 Radelaktivstes Team (km insgesamt): Handtmann Unternehmensgruppe Radelaktivstes Team (km pro Kopf): S&P Team mit meisten aktiven Radelnden: Wieland-Gymnasium Marktplatz und Schrannenstraße gesperrt Am Freitagabend, 10. Juni, findet ein Open-Air-Konzert mit Sarah Conner auf dem Marktplatz statt. Aufgrund der Veranstaltung ist das Parken in der Schrannenstraße und auf dem Marktplatz am Freitag, 10. Juni, ab 10 Uhr verboten. Ab 15 Uhr ist der Marktplatz, ab der Kreuzung Theaterstraße, komplett für den Verkehr gesperrt – wobei die Zufahrt zur Engelgasse noch möglich ist. Eine Umleitung erfolgt über den Holzmarkt und die Schulstraße. Die Schrannenstraße ist ebenfalls ab 15 Uhr, ab der Kreuzung Schwarzrossgässle, für den Verkehr gesperrt. Anwohner können die Schrannenstraße weiterhin befahren. Die Verkehrsbeschränkungen sind ab Samstagmorgen wieder aufgehoben. Aufgrund des Konzertabbaus findet der Wochenmarkt auf dem Marktplatz am Samstag, 11. Juni, mit kleinen Einschränkungen statt. BM Kuhlmann war beeindruckt, was Anna Smagare, Martha Ludwig und Paulina Alwan in so kurzer Zeit an Ideen entwickelt hatten (v.l.) Foto: Biko Zwölf Studierende der Hochschulen Neu-Ulm und Ulm sowie der Universität Ulm haben im Rahmen des Verbundprojekts StartupSÜD an praktischen Fragestellungen zum Thema Nachhaltigkeit gearbeitet. Die Städte Neu-Ulm, Ulm, Biberach und das Haus der Nachhaltigkeit e.V. hatten vier Frageststellungen zur Bearbeitung eingereicht. Das Gewinnerteam erhielt 600 Euro. Das Thema Biberachs lautete „Wie kann man Bürgerinnen und Bürger dafür begeistern, sich nachhaltig in die Gestaltung von Grünflächen einzubringen?“ Anna Smagare (19), Martha Ludwig (18) und Paulina Alwan (19) hatten ein Patenschaftskonzept mit einer interaktiven Grünflächenkarte vorgestellt, das Biberacher Nesteinblicke Ein Storchenküken zu sehen Am Nachmittag des 31. Mais ist das erste Storchenküken auf dem Spitaldach geschlüpft. Und am späten Nachmittag des 2. Junis war ein zweites Küken geschlüpft. Leider war kurz darauf nur noch ein Küken zu sehen. „Unsere Störche haben mit ordentlicher Verspätung gegenüber ihren Artgenossen in der Umgebung drei Eier gelegt und ziemlich Screenshot: BIKO die Jury überzeugte und ihnen den ersten Platz sicherte. Mittels Design Thinking tüftelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einzelnen Problemen. Nathalie Musto, Jurymitglied und Mentorin der Stadt Biberach, freut sich über die Ergebnisse: „Ich hätte nie gedacht, dass man zu diesen Themen innerhalb von 24 Stunden Lösungsansätze findet, die zum einen nachhaltig sind, aber auch umsetzbar, finanzierbar und auf andere Städte übertragbar.“ Baubürgermeister Kuhlmann zeigte sich bei einer Präsentation in seinem Büro durch das Gewinnerteam, sehr angetan: „Die vorgestellten Ideen sind toll und wir werden zehn geeignete Flächen ausssuchen und schauen, wie wir sie dort als Test umsetzen können.“ genau einen Monat lang bebrütet, bis das erste Junge nun geschlüpft ist“, so Martin Rösler vom Naturschutzbund Biberach (NABU). Da die Altvögel beringt sind, kann man diese einfach unterscheiden: Der Storchenpapa trägt den Ring links, die Storchenmama hat ihren Ring am rechten Bein. Beide Elternteile konnten nach Ablesen der Ringnummern per Nachfrage bei der Vogelwarte in Radolfzell identifiziert werden. Der Papa wurde 2019 in Langenau als Nest-ling beringt, die Storchenmama 2020 in Oggelshausen. Auch bei den Dohlen, in einem Kasten im Turm der Stadtpfarrkirche St. Martin, ist Mitte Mai der Nachwuchs geschlüpft. Nur eines der ursprünglich drei Jungen überlebt. Das Küken wird von den Eltern regelmäßig gefüttert und gewärmt. Die Entwicklung der Vogelküken kann man über eine Webcam unter www.nabu-bc.de live mitverfolgen.

BIBERACH KOMMUNAL 8. Juni 2022 | 7 Kultusministerin besucht das Wieland-Gymnasium „Gute Bildung für Kinder ist das höchste Gut“ Im dritten Anlauf hat es geklappt: Das Wieland-Gymnasium (WG) wurde von der baden-württembergischen Kultusministerin besucht, um sich die Umbaumaßnahmen anzuschauen. Ein kleiner, feiner Ersatz für eine Einweihungsfeier, die vor zwei Jahren geplant war und nicht stattfinden konnte. Sie sei gerne gekommen, denn es sei zu spüren, „wofür man seine Arbeit macht und für wen“, erklärte Theresa a Schopper: gute Bedingungen zu schaffen für die Jugend, für eine gute Zukunft. Sie gratulierte zur jüngsten bundesweiten Auszeichnung des WGs als „Jugend forscht Schule 2022“ (Bericht folgt). Naturwissenschaft und Technik bezeichnete sie als die entscheidenden Zukunftsfelder. Baden-Württemberg, aber auch Biberach, stehe vor großen Herausforderungen; diese reichten von der Klimakrise bis zum digitalen Wandel. Die Digitalisierung habe durch Corona einen Schub bekommen und es sei klar geworden, dass die Transformation schneller vollzogen werden müsse. Bund, Länder und die Kommunen müssten hier weiter an einem Strang ziehen. Was die Finanzierung betreffe, rechne sie mit guten Lösungen. Ausbildungs- und Studierfähigkeit Gute Bildung für Kinder sei das höchste Gut und Schulen seien Lebensorte, was auch bei der Schulraumplanung berücksichtigt werden müsse, und am WG gut gelungen sei. Dies verdeutlichten auch die vielfältigen Vorführungen der Schülerinnen und Schüler, von Schulleiter Ralph Lange, Ministerin Theresa Schopper, EBM Ralf Miller und Baubürgermeister Christian Kuhlmann (v. l.) nach einem gelungenen Schulbesuch. Foto: BIKO denen sich die Ministerin beeindruckt zeigte. Zur Bedeutung der allgemeinbildenden Gymnasien gab Schopper zu verstehen, ihr Ministerium wisse sehr genau, dass diese Schulart von den Eltern am meisten nachgefragt werde. Eine Übergangsquote von 44 Prozent stelle vor riesige Herausforderungen. Bei der Weiterentwicklung der Gymnasien sei es wichtig, Bildungsgerechtigkeit sicherzustellen, wobei die Messlatte nicht das Mittelmaß sein dürfe, auch Begabte müssten gefördert werden. Hier hob sie auf die Vorreiterrolle Baden-Württembergs unter anderem durch Forschungszentren ab. Sie sprach sich für eine Weiterentwicklung der Oberstufe und mehr Spezialisierung bei gleichen Standards deutschlandweit aus, was aber nicht zulasten der Qualität geschehen dürfe. Neben der Studierfähigkeit müsse auch die Ausbildungsfähigkeit erreicht werden und Gymnasien im Vorfeld eine gute berufliche Orientierung anbieten. Sie hob dabei auf die hohe Zahl von Studienabbrechern in den ersten ein bis zwei Jahren ab; zuerst eine Lehre zu absolvieren und dann eventuell ein Studium aufzusetzen wäre ihres Erachtens der bessere Weg. Eingangs hatte Schulleiter Ralph Lange erklärt, die Sanierung, auch wenn mit viel Staub und Baulärm verbunden, habe „das WG noch schöner gemacht“, mit neuer Technik, neuer Lüftung und neuem Forschungsraum, eine Schule zum Wohlfühlen, was wichtig sei. EBM Ralf Miller schloss sich an, hob die Bedeutung Biberachs als Bildungsstandort hervor und dass es der Stadt ein großes Anliegen sei, möglichst ideale Rahmenbedingungen für alle an der Schule zu schaffen. Dieser Aufgabe stelle sich Biberach mit hohem finanziellem und personellem Aufwand. Denn Bildung sei „einer der zentralen Schwerpunkte unseres kommunalen Handelns hier in Biberach“. Die Sanierung des WGs sei Teil eines Maßnahmenbündels im Bildungsbereich, in das man in den letzten Jahren rund 73 Millionen Euro investiert habe. BM Kuhlmann unterstrich dies und kündigte an, in den nächsten Jahren werde man allein in Schulen 80 bis 90 Millionen Euro investieren, als nächstes in die Sanierung des Pestalozzi-Gymnasiums mit einem aktuell kalkulierten Kostenrahmen von 40 Millionen Euro. „Dies sind Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft.“ Gerade mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen, Krisen und Verwerfungen, in denen man schnell zu Resignation neige, sei es wichtig Mut und Zuversicht zu vermitteln. Zuvor hatte er die WG-Sanierung – eine durchgreifende Erneuerung der Schule – skizziert, bei der fast 10 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche mit Gesamtkosten von 14 Millionen Euro saniert wurden. Er nannte bei den Maßnahmen unter anderem „einen wärmenden Pelz“ und eine Lüftungsanlage, wodurch sich das Raumklima erheblich verbessert habe und was auf Energie- und CO2-Einsparungen hoffen lasse. Fußball-Stadtpokal Lauter Stadtderbys Hier hatte Erster Bürgermeister Ralf Miller (rechts im Bild) ein sportliches Händchen: Für den Fußball-Stadtpokal am Samstag, 9. Juli, hat er die Auslosung für die Gruppenspiele vorgenommen. In Gruppe A treten der SV Ringschnait, Türkspor Biberach und Titelverteidiger FV Biberach an. In Gruppe B spielen der SV Rissegg, FC Wacker Biberach und die SG Mettenberg. Turnierbeginn ist am 9. Juli um 13 Uhr. Alle Spiele finden im Biberacher Stadion statt und dauern jeweils zweimal 20 Minuten mit fünf Minuten Pause. Die beiden Gruppensieger treten zum Foto: FV Biberach e.V. Finale um 19 Uhr an. Die Reihung der weiteren Platzierten wird per Elfmeterschießen ermittelt. Die Vereine hätten sich infolge der Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie erst kurzfristig auf den Termin festlegen können, zu dem der SV Stafflangen nun leider verhindert sei, sagte Michael Münch vom diesjährigen Ausrichter FV Biberach. „Wir erhoffen uns ein schönes Fußballfest für die Stadt.“ Der Erlös des Stadtpokals aus Sponsoring und Tageseinnahmen fließt nach einem festgelegten Schlüssel in drei Teilen in den Prämientopf, per Umlage an alle Clubs sowie an den Ausrichter. In der Vollmerstraße Geschwindigkeit wird beschränkt In der ZOB Lagerhalle findet am Samstag, 11. Juni, eine „After-Game Party“ statt. Die Geschwindigkeit ist in der Veranstaltungsnacht in der Vollmerstraße, zwischen Bahnhofsgebäude und Fußgängerbrücke, auf 30 km/h beschränkt. Das Anrufsammeltaxi übernimmt den städtischen Linienverkehr, wenn die großen Busse pausieren