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Biberach kommunal 03.08.2022

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10 | 3. August 2022

10 | 3. August 2022 BIBERACH KOMMUNAL Programm während der Sommerpause Spaß am Samstag – Kultur in der Innenstadt Die „Crazy Allstar Band“ rockt am 6. August auf dem Schadenhof. Foto: Karsten Wiesner Leonie und Anna-Lena Goldammer, alias „die Goldis“, treten am 13. August auf. Foto: Goldis Der singende Bauer Theo präsentiert am 20. August Songs der 70er und 80er. Foto: privat Die Band „StafflBlech“ lässt am 27. August unter anderem mährische Polkas erklingen. Foto: Martin Aßfalg Mit der Veranstaltungsreihe „Spaß am Samstag“ möchte die Stadt Biberach eine unterhaltsame, sommerliche Atmosphäre in der Innenstadt schaffen. Auf dem Spitalhof und dem Schadenhof treten jeden Samstag jeweils um 10, 11 und 12 Uhr Künstler(-gruppen) mit Programmen aus Musik, Tanz und Unterhaltung auf. Das Programm während der Sommerpause von BIBERACH KOM- MUNAL verspricht gute Unterhaltung. 6. August Am Samstag, 6. August, treten die Band „Still Fresh“ im Spitalhof und die „Crazy Allstar Band“ auf dem Schadenhof auf. Die vier Musiker der Band „Still Fresh“ werden die Besucher mit Songs von Billy Joel, Bill Withers, den Beatles, Stevie Wonder, Billy Paul und vielen mehr unterhalten. Die „Crazy Allstars“ mit Eugen Ruedel, Karsten Wiesner, Valentin Stephan und den Brüdern Martin und Andreas Gratz werden auf dem Schadenhof rocken. 13. August Am Samstag, 13. August, sind die Musikfreunde Ulm im Spitalhof und die „Goldis“ auf dem Schadenhof zu Gast. Die Musikfreunde Ulm wollen mit ihren deutschen Texten im Singer-/Songwriter-Style zum Besinnen auf Liebe und Positivität anregen. In ihren englischsprachigen Coversongs findet sich außerdem eine einfühlsame und groovige Gitarrenbegleitung wieder. Leonie und Anna-Lena Goldammer, die „Goldis“, interpretieren zusammen verschiedene Genres mit Gesang und Begleitung an der Gitarre und auf dem Klavier. 20. August Der singende Bauer Theo tritt am Samstag, 20. August, im Spitalhof auf. Auf dem Schadenhof findet an diesem Tag eine andere Veranstaltung statt. Theo, der singende Bauer aus Oberschnaitbach, singt Songs der 70er und 80er und interpretiert Udo Jürgens, Peter Maffay und Frank Sinatra authentisch und live. 27. August Ein unterhaltsames Blasmusik-Programm wird am Samstag, 27. August, geboten. Es treten die Gruppe „Blech hoch 7“ im Spitalhof und „StafflBlech“ auf dem Schadenhof auf. „Blech hoch 7“ präsentiert ganz nach dem Motto „Blasmusik, die Freude macht“ einen tollen Mix aus unterschiedlichster Blasmusik. Die Band „StafflBlech“ lässt auf dem Schadenhof Arrangements von Viera Blech, mährische Polkas, Titel aus dem Rock-, Popund Blasmusikbereich und vieles mehr erklingen. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und das detaillierte Programm sind unter www.kulturkalender-biberach. de unter dem Reiter „Veranstaltungsreihen“ zu finden. Wieland-Gymnasium erfolgreich in Französisch und Mathematik Delf-Urkunden wurden überreicht Kurz vor den Sommerferien konnten sich 30 Französischschüler der zehnten Klassenstufe des Wieland-Gymnasiums freuen: Die Delf-Urkunden des Institut Français wurden an die Schulen verschickt und konnten noch in diesem Schuljahr übergeben werden. Das Delf (diplôme d’études de langue français) ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es wird vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt und bescheinigt den Schülern das Kompetenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Sieger bei „Mathematik ohne Grenzen“ Foto: Wieland-Gymnasium g Die Schüler freuen sich gemeinsam mit der Fachvorsitzenden Französisch und Koordinatorin Ina Wieser (r.) über das Diplom. Foto: Ina Wieser Die Klasse 9b des Wieland-Gymnasiums hat unter der Betreuung von Alexander Diesch in diesem Schuljahr am Teamwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teilgenommen und dabei den ersten Platz im Regierungspräsidium Tübingen belegt. Bei dem Wettbewerb mussten die Schülerinnen und Schüler der Klasse in 90 Minuten gemeinsam zehn mathematische Rätselaufgaben lösen. Die Klasse freut sich jetzt über das Preisgeld in Höhe von 300 Euro und den Siegerpokal.

BIBERACH KOMMUNAL 3. August 2022 | 11 Museum Begleitbuch zur Ausstellung „Ankommen“ Zur gerade im Museum laufenden Sonderausstellung „Ankommen 1945– 1960“ ist nun ein umfangreiches Begleitbuch erschienen. Auf mehr als 230 Seiten legt Museumsleiter Frank Brunecker den aktuellen Kenntnisstand zum Thema Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit in Biberach dar. Zusätzlich zur historischen Einleitung zeichnen 21 ausführliche Zeitzeugenporträts ein persönliches Bild der vielen Flüchtlinge und Vertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern, Deutschböhmen und den donauschwäbischen Gebieten nach Oberschwaben gekommen sind. Die Kleinstadt Biberach nahm zwischen 1945 und 1960 fast 6000 Flüchtlinge und Vertriebene auf. Bei 21 000 Einwohnern im Jahr 1960 war das fast ein Drittel der Bevölkerung. Wie haben die Menschen das geschafft? Und wie haben die Ankommenden ihre neue, oft kalte Heimat erlebt? Museumsleiter Frank Brunecker (r.), die Buchgestalterin Claudia Winter und die Zeitzeugen Manfred Radke und Klaus Jonski halten das Begleitbuch zur Sonderausstellung in den Händen. Foto: BIKO Der Autor Frank Brunecker betont, dass der fulminante wirtschaftliche Aufschwung, den Biberach ab der Mitte der 1950er-Jahre erlebt hat, ohne die Arbeitskraft dieser vielen Neubürger so nicht möglich gewesen wäre. Unter ihnen waren oft hoch qualifizierte, auf jeden Fall hoch motivierte Menschen, die sich ein neues Zuhause aufbauen wollten. Sie bekamen Lohn und Brot besonders beim aufstrebenden Pharmaunternehmen Thomae (heute Boehringer Ingelheim) oder im schnell wachsenden Liebherr- Kranwerk sowie in einer Reihe weiterer Biberacher Unternehmen. Nur so war der schnelle Wohnungsbau in der Stadt finanzierbar. Bis 1960 wurden in nicht einmal 15 Jahren mehr als 3000 Wohnungen in Biberach gebaut. Das Thema der Vertreibung der Deutschen war bundesweit lange ein Tabu. Noch nie haben die Flüchtlinge und Vertriebenen von damals in Biberach öffentlich Gehör gefunden. Ihre oft dramatischen Flucht- und Vertreibungserfahrungen wurden noch nie zu einem städtischen Thema. Museumsleiter Frank Brunecker versucht eine späte Korrektur. Mehr als 100 Abbildungen in diesem Begleitbuch „Ankommen 1945–1960“ illustrieren ein bis dato recht unbekanntes stadtgeschichtliches Kapitel. Das Buch ist zum Preis von 16,80 Euro im Museumsshop erhältlich. Die Ausstellung „Ankommen 1945–1960“ wird noch bis zum 16. Oktober gezeigt. Am Samstag, 13. August Kleiner Bücherflohmarkt im Museum Der Förderkreis Museum Biberach veranstaltet am Samstag, 13. August, von 10 bis 16 Uhr im Foyer des Museums Biberach einen Bücherflohmarkt. Angeboten wird überwiegend Sommerlektüre wie Romane und Krimis, aber natürlich darf auch Reiseliteratur nicht fehlen, denn die Ferien sind dann noch nicht vorbei und mancher verreist vielleicht auch gerne nur virtuell. Das Angebot wird aus bereits vorhandenen Bücherspenden gespeist. „Wir freuen uns, eine kleine, feine Auswahl an Büchern anbieten zu können“, erklärt Vereinsvorsitzender Herbert Kinotreff 50plus Mr. Morgan‘s Last Love Der Stadtseniorenrat lädt am Montag, 15. August, zum Kinotreff 50plus in den Traumpalast ein. Ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee für 1,50 Euro und Kuchen für 2,50 Euro. Filmbeginn in zwei Sälen ist um 15.15/15.30 Uhr. Gezeigt wird „Mr. Morgan‘s Last Love“ (Mister Morgans letzte Liebe). Der ehemalige Philosophieprofessor Matthew Morgan hat Stein. Vor oder nach dem Stöbern biete sich ein Besuch im Museum an, was an Samstagen kostenlos möglich ist. Die Bücher werden so präsentiert, dass beim Stöbern Abstände eingehalten werden können, was angesichts wieder steigender Corona-Zahlen einigen vielleicht einen Besuch erleichtert. Neue Bücherspenden können leider nicht angenommen werden. „Wir hoffen, dass wir am 1. Advent unseren traditionellen Bücherflohmarkt im Museum anbieten können, für den wir dann Ende November gerne wieder Bücherspenden annehmen“, wirbt Stein um Verständnis. durch den Tod seiner Frau seine Lebensfreude verloren. Mit seinen Kindern hat er kaum Kontakt mehr. Erst die zufällige Begegnung mit der jungen Pauline gibt seinem Leben eine neue Richtung. Pauline setzt alles daran, die Beziehung zu Matthew und seinen Kindern zu verbessern. Die Spieldauer beträgt 116 Minuten. Den Film gibt es zum Sonderpreis. Sonderausstellung Führungen im August Das Museum Biberach zeigt momentan die Sonderausstellung „Ankommen 1945–1960“ zum Thema Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahre 1960 bildete der Flüchtlingsanteil an der Biberacher Bevölkerung beinahe ein Drittel. Wie die Betroffenen ihre neue Heimat erlebt haben und unter welchen Bedingungen sie nach Biberach kamen, das alles und mehr wird in der Sonderausstellung aufgezeigt. Im August werden an folgenden Terminen Führungen durch die Ausstellung angeboten: Donnerstag, 4.8., 18 Uhr mit Stefanie Hartmannsgruber; Sonntag, 7.8., 11 Uhr mit Edeltraud Garlin, 15 Uhr mit Stefanie Hartmannsgruber; Donnerstag, 11.8., 18 Uhr mit Christa Lauber; Sonntag, 14.8., 11 Uhr mit Hannah Zenker, 15 Uhr mit Stefanie Hartmannsgruber; Donnerstag, 18.8., 18 Uhr Foto: BIKO mit Stefanie Hartmannsgruber; Sonntag, 21.8., 11 Uhr mit Edeltraud Garlin, 15 Uhr mit Joachim Guderlei; Donnerstag, 25.8., 18 Uhr mit Christa Lauber; Sonntag, 28.8., 11 Uhr mit Edeltraud Garlin, 15 Uhr mit Joachim Guderlei. Die Teilnahme kostet den Museumseintritt plus 1 Euro. Weitere Informationen zur Ausstellung sind unter www.biberach-riss.de/ausstellungen abrufbar.