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Biberach kommunal 02.11.2022

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6 | 2. November 2022

6 | 2. November 2022 BIBERACH KOMMUNAL Erneute Auszeichnung Biberach weiterhin Fairtrade-Stadt Alle zwei Jahre wird von dem gemeinnützigen Verein TransFair e. V. geprüft, ob die Stadt Biberach weiter den Titel Fairtrade-Stadt führen darf. Vor Kurzem wurde die Urkunde über den Titel zugestellt. Biberach erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der „Fairtrade-Towns“-Kampagne und trägt daher für weitere zwei Jahre den Titel. Diese fünf Kriterien musste die Stadt für die erneute Zertifizierung erfüllen: Eine Projekt-Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten. Im Rathaus wird die „Biber-Bohne“, ein fair gehandelter Kaffee, getrunken. In Lebensmittelgeschäften und Gastronomiebetrieben werden Produkte aus dem fairen Handel angeboten. Sowohl verschiedene Schulen als auch Kirchen und Vereine engagieren sich in der Sache. Über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit wird regelmäßig Werbung für den fairen Handel gemacht. Um den fairen Handel in Biberach zu stärken, wurden in den vergangenen zwei Jahren mehrere Projekte durchgeführt. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Weltladen drei Testausrüstungen mit fair gehandelten Sportbällen an die Fußballer des FV Biberach, von Wacker Biberach sowie an die Handballabteilung der Turngemeinde Biberach übergeben. Ziel ist es, dass zukünftig Die Mitglieder der Steuerungsgruppe freuen sich über die erneute Auszeichnung zur „Fairtrade-Stadt“ (v. l.): Rouven Klook, Susanne Barth, Gisela Raunecker, Lucia Authaler und Daniel Poßeckert. Foto: BIKO faire Bälle im Vereinssport verwendet werden. Zu diesem Thema wird es noch eine öffentliche Veranstaltung geben, um die Vorteile und mögliche Startschwierigkeiten bei der Umstellung mit den Fachleuten zu besprechen. St. Michael möchte „Faire Kita“ werden Der katholische Kindergarten St. Michael, der schon lange zum Thema fairer Handel aktiv ist, hat sich zudem erfolgreich auf den Titel „Faire Kita“ beworben. Die Kinder und Eltern werden regelmäßig mit einbezogen und finden das Thema auch sehr wichtig. In einer „Faire Kita“ gehören Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und der faire Handel zum Alltag der Kinder. Die Kinder lernen hier Vielfalt und einen achtsamen Umgang mit Mensch und Natur kennen und schätzen. Außerdem lernen die Kinder die Welt im Kleinen und im Großen mitzugestalten – auf spielerische, altersgerechte und kreative Weise. Die erneute Zertifizierung zur Fairtrade-Stadt ist für die Steuerungsgruppe Bestätigung und Ansporn für ihre Arbeit. Neue Projekte sind bereits in Planung und demnächst wird beispielsweise ein fairer Einkaufsführer für Biberach veröffentlicht. Die Projekt-Steuerungsgruppe setzt sich aus Mitgliedern von Gemeinderat, Stadtverwaltung, Akteuren aus Einzelhandel, Gastronomie, Zivilgesellschaft sowie Weltladen, Kirche und Vereinen zusammen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Produkte aus fairem Handel konsumieren. Darüber hinaus soll das Bewusstsein für den fairen Handel verstärkt ausgeprägt werden. Fairtrade-Stadt zu sein bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Produzentenfamilien in Asien, Afrika und Lateinamerika werden gezielt unterstützt und Fairtrade-Towns gehen damit als Vorbild für viele weitere Kommunen in Deutschland und weltweit voran. Biberach ist eine von fast 800 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2000 Städte in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www. fairtrade-towns.de oder beim städtischen Ehrenamtsbeauftragten Rouven Klook, Telefon 07351/51-818. Mali-Schule ist Preisträger bei „Baden-Württemberg blüht“ Projekte „Streuobstwiese“ und „Schulgarten“ ausgezeichnet Die Mali-Schule gewann beim Landeswettbewerb „Baden-Württemberg blüht“ in der Kategorie „Kindertagesstätte/Schule“ den ersten Preis und erhielt eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Mit dem Landeswettbewerb soll das vielfältige, freiwillige und ehrenamtliche Engagement für die Biodiversität gezeigt und wertgeschätzt werden. Unter der Leitung von Sabine Klan und Lukas Krug engagieren sich die Schüler der Mali-Schule auf der Streuobstwiese der Bürgerstiftung Biberach und in einem Schulgarten direkt vor der Schule. Am Stadtrand von Biberach treffen sich seit mehreren Jahren einmal in der Woche Schüler, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Betreuer der Bürgerstiftung, um gemeinsam zu arbeiten und zu lernen. Unter Anleitung werden Sträucher und Bäume gepflegt. Um die Artenvielfalt Freuen sich über den Preis „Baden-Württemberg blüht“ (v. l.): Lukas Krug, Sabine Klan (beide Mali-Schule) mit den Betreuern der Streuobstwiese Robert Bausch und Martin Rösler (Bürgerstiftung Biberach). Foto: Gisela Eggensberger zu erhalten, wurden Blühstreifen angesät, die Wiese gemäht, das Mähgut abgetragen. Die Schüler kümmern sich auch um zwei Bienenvölker. Erträge wie Honig und Apfelsaft werden verarbeitet und teilweise vermarktet. Das biologische Hintergrundwissen wird an Tagen mit schlechtem Wetter in der Schule vermittelt. In der Winterzeit entstehen in den Technikräumen Nistkästen, Insektenhotels, Bienenbeuten und anderes mehr. Im Schuljahr 2021 wurde direkt vor der Schule ein Schulgarten angelegt. Neben der Anlage einer Blumenwiese wurden sechs Hochbeete zusammengebaut, gefüllt und bepflanzt. Eine Kräuterspirale, Himbeersträucher, verschiedene Bäume, eine Vogelfutterstation und anderes mehr ergänzen den Schulgarten. Die Hochbeete werden für den Gemüseanbau genutzt. Außerdem gibt es viele weitere Ideen zur Weiterentwicklung des Schulgartens und zur Einbindung in den Unterricht. Die Projekte „Streuobstwiese“ und „Schulgarten“ wurden von einer Fachjury bewertet und vom Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem die Konzeption und Dauerhaftigkeit des Projekts, fachliche Aspekte, die soziale Einbindung und Zusammenarbeit verschiedener Akteure sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsaspekte.

BIBERACH KOMMUNAL 2. November 2022 | 7 Gelungene Aktion Rekordbeteiligung bei der „Stadtputzede“ Schulleiterin Anika Raendchen, der städtische Umweltschutzbeauftragte Tobias Reisenauer, die Klassenlehrerinnen Jennifer Ebenhoch und Monika Zwerger sowie Referendarin Theresa Mayer (von links) freuen sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Pflugschule bei der Stadtputzede. Foto: BIKO Nach zwei Jahren coronabedingtem Ausfall konnte in diesem Jahr wieder die Stadtputzede stattfinden. Auch nach der Zwangspause war die Aktion ein voller Erfolg. Mit über 1000 Kindern und Jugendlichen, die sich an der Aktion beteiligt haben, wurde in diesem Jahr ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt. Die Teilnehmer haben die Stadt und Landschaft in und um Biberach von Müll befreit, den andere gedankenlos oder absichtlich weggeworfen haben. Bei der Aktion stehen für die Organisatoren der Stadtputzede, dem Baubetriebsamt und dem zuständigen Mitarbeiter für Umweltschutz, Tobias Reisenauer, die erzieherischen Effekte in Vordergrund. Die gesammelte Müllmenge spielt dabei eine nebensächliche Rolle. An der Pflugschule haben alle Klassen von eins bis neun Müll gesammelt, insgesamt 145 Schüler, so dass ein richtiger Schulaktionstag aus dem Stadtprojekt geworden ist. Die kleinsten Schüler waren dabei gemeinsam mit ihren größeren Schulkameraden unterwegs. Gerade beim Müllsammeln profitieren die Erstklässler von der Begleitung und den Erklärungen der Neuntklässler, die wiederum sehr motiviert und engagiert diese Vorbildfunktion übernehmen. Sammelaktion von Boehringer Ingelheim und der Stadt Alte Handys spenden In einer gemeinsamen Aktion der Firma Boehringer Ingelheim und der Stadt Biberach werden alte Handys gesammelt, die ausgedient haben. Vom 7. November bis zum 17. Dezember befindet sich eine Sammelstelle auch im Rathaus Biberach. Foto: BIKO Zu den üblichen Öffnungszeiten können hier neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung auch alle Bürgerinnen und Bürger alte Handys abgeben. Der Erlös aus der Handy-Sammelaktion kommt lokalen Nabu-Projekten zum Insektenschutz zu Gute. Handys sind im Durchschnitt zwei Jahre im Einsatz und werden dann durch ein neues Modell ersetzt. Schätzungsweise 120 Millionen alte und ausgediente Handys lagern daher in den deutschen Haushalten. Mit jedem Handy, das gesammelt wird, lässt sich der umweltschädliche Abbau von Ressourcen reduzieren. Handys enthalten auf der einen Seite Wertstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kupfer. Auf der anderen Seite beinhalten sie giftige Schwermetalle Hauptfundstücke beim Müllsammeln waren, gerade im Bereich um die Schule herum, Kaugummipapierchen und Riegelverpackungen. Und schnell war deshalb bei den Schülern die Erkenntnis da: einiges von dem, was wir hier aufheben und einsammeln, haben wir wohl auch selbst einmal in der Pause „verloren“. Vielleicht wird ja dann nach der Stadtputzede weniger weggeworfen. Auch das Stadtteilhaus Gaisental hat sich in großem Umfang an der Aktion beteiligt. Da die insgesamt dreiwöchige Stadtputzede auf sehr großes Interesse gestoßen ist und die Kinder mit viel Spaß dabei waren, soll die Aktion auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. und Flammschutzmittel wie Arsen, Cadmium und Quecksilber. Werden sie über den Hausmüll entsorgt, besteht das Risiko, dass diese Substanzen in die Umwelt gelangen. Daher sollten alte Geräte fachgerecht recycelt werden. Die Handy-Sammelaktion findet schon seit einigen Jahren an allen deutschen Standorten von Boehringer Ingelheim statt. Zum fünften Mal beteiligt sich auch die Stadt Biberach daran. Die gesammelten und defekten Handys werden in Zusammenarbeit mit der AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung), einem gemeinnützigen IT-Systemhaus, dem Recyclingkreislauf zugeführt. Funktionsfähige Geräte werden professionell gelöscht und zum Wiederverkauf aufbereitet. Christkindles-Markt Bühnenhelfer werden gesucht Für den Biberacher Christkindles- Markt, der in diesem Jahr von Samstag, 26. November, bis Sonntag, 11. Dezember, stattfindet, werden dringend Bühnenhelfer zur Unterstützung auf der Weihnachtsbühne gesucht. In wenigen Wochen ist es endlich wieder soweit – der Christkindles-Markt öffnet seine Tore. Neben den Weihnachtshütten, die weihnachtliche Waren sowie Speis und Trank anbieten, ist die Weihnachtsbühne mit ihrem abwechslungsreichen Bühnenprogramm ein wichtiges Element des Marktes. Zur Betreuung der Weihnachtsbühne sucht die Stadt Biberach nun dringend einen oder mehrere Bühnenhelfer. Neben der Überwachung und dem Einstellen der Technik gehören der Bühnenumbau und das Auszahlen des Honorars an die Gruppen zu den Aufgaben. Die Betreuung der Bühne ist täglich in der Regel zwischen 13 und 20 Uhr erforderlich. Bei Interesse oder dem Wunsch nach weiteren Informationen kann man sich an den Fachbereich Tourismus, E-Mail tourismus@biberach-riss.de, Telefon 07351/51-165, wenden. Foto: BIKO Baumfällarbeiten Am Blosenberg gesperrt Die Straße am Blosenberg verbindet das Wohngebiet Talfeld und die Ulmer Straße. Ab Montag, 7., bis voraussichtlich Freitag, 18. November, muss dieser Verbindungsweg bis zur Kreuzung Röhrenöschle aufgrund von Baumfällarbeiten für den Verkehr gesperrt werden. Die Bäume in diesem Gebiet sind vom Borkenkäfer befallen. Damit sich der Befall nicht ausbreitet und Verkehrsteilnehmende nicht durch herabstürzende Äste oder einstürzende Bäume gefährdet werden, ist die Fällung unvermeidbar.

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