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Biberach kommunal 02.11.2022

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4 | 2. November 2022

4 | 2. November 2022 BIBERACH KOMMUNAL Fraktionen im Gemeinderat Weitere Einsparmaßnahmen bei der Sanierung Pestalozzi-Gymnasium Die Kostenentwicklung boards in den Klassenräumen bringen. bei Die Kosten für Waschbecken liegen bei der Sanierung 469 000 Euro, da die bestehende Installation des Pestalozzi- Gymnasiums ist bedauerlich. Aufgrund immenser Baupreissteigerungen bedarf es dennoch einer weiteren Einsparrunde. Einzelne Posten wie Dachnutzung für Lehrer und Schüler, lose und feste Möblierung, Ertüchtigung Kriechkeller, WLAN anstelle von Datenverkabelung, zentrale Uhrenanlage, digitales schwarzes Brett sowie komplett erneuert werden muss. Wir als Fraktion sind der Meinung, dass Waschbecken in den Klassenzimmern unverzichtbar sind. Es ist weder zielführend noch pädagogisch sinnvoll, dass Schülerinnen und Schüler die weiten Wege zu den Sanitärräumen aufsuchen müssen. Digitale Schreibflächen sind zeitgemäß und in Ordnung, aber nicht ausschließlich. Es müssen alternative Schreibmöglichkeiten Reduzierungen in der Präsentationstechnik zur Verfügung stehen. Ob dies im in Besprechungsräumen bringen Einsparungen in Höhe von 1 807 000 Euro. Den Verzicht einer kontrollierten Lüftungsanlage können wir uns nicht vorstellen. Weitere Einsparungen von 619 000 Euro würden unter anderem der Verzicht auf Waschbecken und Kreidetafeln und stattdessen beschreibbare White- einzelnen Kreidetafeln oder Whiteboards sind, die mit Stiften beschrieben werden, soll unserer Meinung nach in Abstimmung zwischen Verwaltung und Schule stattfinden. Wichtig ist uns eine zeitnahe Lösung zur Interimsunterbringung. Kontakt: Heike Ladel, E-Mail: heike.ladel@stadtrat-biberach.de Genug Licht mit weniger Strom 2014 hat der Gemeinderat beschlossen, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzustellen. Bisher sind bereits 5000 von 6541 Lampen ausgetauscht. Die damit zu erreichende Energieeinsparung wurde aber durch eine Vermehrung der Lichtpunkte teilweise wieder aufgezehrt. Die aktuelle Energiekrise verdeutlicht die Wichtigkeit, Energieeinsparpotenziale zügig und effizient zu nutzen. Die Straßenbeleuchtung wird bereits von 23.30 bis 4.30 Uhr auf 50 Prozent gedimmt, der Zeitraum soll ausgedehnt werden auf 22 bis 5 Uhr. Die Halbierung der Leuchtkraft ist für das Auge ohne direkten Vergleich nicht wahrnehmbar. Wir plädieren deshalb für eine generelle Dimmung der Straßenbeleuchtung, damit könnte der Stromverbrauch noch weiter abgesenkt werden. Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde hilft bei der Einsparung von Gas in der Stromerzeugung. Die geringere Lichtverschmutzung wird auch einen Beitrag zu mehr Artenschutz leisten. Die Giebelbeleuchtung am Marktplatz, muss auch mit Blick auf den Stromverbrauch betrachtet werden. Hier brennen 5000 Glühbirnen (je 15 Watt). Eine Umrüstung auf LED ist geplant, aber die Stromeinsparung ist jetzt gefragt. Wir befinden uns in einer Energiekrise, deswegen gilt: unnötige Lichter aus. Ausgeschaltete Lichter sind kein Verzicht, sondern eine Notwendigkeit. Als Symbol, dass jeder kleine Beitrag zählt und ein „Weiter so“ nicht mehr funktioniert. Kontakt: Silvia Sonntag, E-Mail: sim. sonntag@web.de Warmwassermenge nur bewusst einsetzen. Heizen nur in Räumen, die tatsächlich benutzt werden und vielleicht mal eine halbe Stufe niedriger als die Wohlfühltemperatur. Es kann sich ein richtiger Sport daraus entwickeln, den Verbrauch effizient zu reduzieren. Auch gibt es viele Möglichkeiten, die nur die Gewohnheiten einschränken und nicht als tiefer Einschnitt erlebt werden müssen, wenn mit den Ressourcen bewusster umgegangen wird. Wir müssen unsere Gewohnheiten ändern, dann ist schon manches gewonnen. Ziel muss sein, 20 Prozent der Energie einzusparen, um ohne Blackout durch diesen Winter zu kommen. Im Moment sind wir noch weit weg davon. Leider wird in den meisten Privathaushalten bis jetzt noch sehr wenig eingespart. Wie wäre es mit einer Sparchallenge? Kontakt: Waltraud Riek, E-Mail: Waltraudriek@gmx.de Wie wohnen wir im Alter? Die Hospitalstiftung hat sich mit dem Wohnen im Alter in den Teilorten der Stadt Biberach befasst und dem Hospitalrat ein Arbeitspapier vorgelegt, in dem verschiedene Wohnformen und Hilfsangebote vorgestellt werden. Jeder Mensch möchte bis ins hohe Alter ein selbstständiges Leben führen. Leider wird es aber oft mit zunehmendem Alter immer beschwerlicher, das große Haus oder den Garten zu versorgen. Ein Umzug wird erst in Betracht gezogen, wenn gesundheitliche Einschränkungen das Wohnen im eigenen Haus unmöglich machen. In kleineren Ortschaften ist es meist nicht lukrativ, eine Pflegeeinrichtung zu betreiben, da diese mindestens über 45 Betten verfügen muss. So könnten Pflegewohngruppen eine Alternative zum Pflegeheim sein. Es gibt im Kreis Biberach bereits Projekte, jedoch steht hier bürgerschaftliches Engagement beim Bau dahinter. Vielleicht werden individuelle gemeinschaftliche Wohnformen in Zukunft selbstverständlicher so wie Studenten-WGs. Pflegeplätze im Betreuten Wohnen sind immer noch knapp, im Bürgerheim gibt es lange Wartelisten. Barrierefreie Wohnungen sind auf dem Wohnungsmarkt rar. Es wird leider auch immer schwieriger, einen ambulanten Pflegedienst zu finden, ja es werden sogar Bestandskunden gekündigt. Der Pflegefachkräftemangel ist auch hier angekommen! Nun gilt es in den Teilorten Erhebungen zu machen, welche Bedarfe die älteren Menschen haben. Interessierte Gruppen können sich im Seniorenbüro nähere Informationen einholen. Kontakt: Magdalena Bopp, Telefon: 07351-6624 Energiesparen – wie geht das? Die meisten Menschen fragen sich derzeit, wie kann ich Energie sparen? Manchen wird dabei bewusst, dass gar nicht klar ist, wie hoch der aktuelle Verbrauch ist und wie er sich zusammensetzt. Es ist eine kleine Fleißarbeit, sich die Abrechnungen von Strom, Wasser und Gas oder anderen Heizungsarten herauszusuchen, um sich damit zu beschäftigen, was die verschiedenen Energien oder Wasser kosten. Um wirklich seinen Verbrauch reduzieren zu können, braucht man dringend die Ausgangslage. Empfehlen kann ich da nur, einen wöchentlichen Blick auf den Strom-, Wasser-, Gas- oder sonst einen Energiezähler. Tipps sind zum Beispiel Lichter nur gezielt einsetzen, kein Dauerbetrieb von Geräten, die nicht genutzt werden, Giebelbeleuchtung als Symbolpolitik Die Energiekrise LED-Straßen-Beleuchtung um 50 Prozent verlangt zu nächtlicher Zeit. Dies wird zu einer beachtlichen Energie-Ersparnis auch von von circa 55 000 Euro führen. Bei einem der Stadt nächtlichen Beleuchtungs-Test sollen Biberach konsequentes Handeln bei den Sparmaßnahmen. Die städtische Beleuchtung wurde in den vergangenen Jahren bereits auf LED umgestellt, was bereits Einsparungen in Höhe von 50 Prozent auslöste. Nun ging es im Gemeinderat um eine Reduzierung dieser die Auswirkungen der Abschaltung überprüft werden, damit die Sicherheit der Bevölkerung auf dem abendlichen Nachhauseweg gewährleistet bleibt. Anders ist es bei der Giebelbeleuchtung. Hier wurde gegen unsere Stimmen die abendliche Brenndauer um zwei Stunden beschränkt. Mit dieser Maßnahme erreicht die Stadt Einsparungen von 2500 Euro, was gerade mal 0,17 Prozent der städtischen Energiekosten entspricht. Damit soll der Eindruck entstehen, dass die Stadt an allen Stellen versucht Energie einzusparen. Es geht jedoch dabei viel Atmosphäre mit der einzigartigen Giebelbeleuchtung in der Adventszeit in Biberach verloren. Das wird insbesondere der belasteten Gastronomie, abendlichen Kulturveranstaltungen und deren Gästen wenig gefallen. Wir meinen, dass nach den langen Corona-Beeinträchtigungen keine Symbolpolitik mehr in dieser Form betrieben werden sollte! Was kaum Energieeinsparungen bringt, sollte auch nicht umgesetzt werden. Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich. Kontakt: Günter Warth, E-Mail: g.warth@warth.de Für die Inhalte dieser Seite sind die jeweiligen Fraktionen und Fraktionsgemeinschaften verantwortlich.

BIBERACH KOMMUNAL 2. November 2022 | 5 Gewerbeschau an den Baden-Württemberg-Tagen 2023 Es sind noch Plätze verfügbar Im Rahmen der Heimattage wird die Biberacher Innenstadt am 6. und 7. Mai 2023 zu einer großen Gewerbeschau umgestaltet. Unternehmen, Dienstleistern, Verbänden und Vereinen eröffnet sich die einzigartige Möglichkeit, sich einem breiten Publikum an zwei Tagen hautnah und direkt zu präsentieren. Die Baden-Württemberg-Tage sind die offizielle Auftaktveranstaltung der Heimattage und bieten mit ihrer Gewerbeschau eine fulminante Eröffnung für ein ereignisreiches Jahr. Aussteller aus ganz Baden-Württemberg sind eingeladen, sich bei dieser öffentlich frei zugänglichen Messe zu präsentieren und in den persönlichen Stadtführungen Reformation in Biberach Tourismus Biberach bietet eine Vielzahl an Stadtführungen an. Am Sonntag, 6. November, steht die Stadtführung Reformation in Biberach auf dem Programm. Führungen durch das Haus der Archive Am Sonntag, 13. November, laden das Stadtarchiv und die Wieland-Stiftung auf eine Reise in vergangene Epochen ein. Die kostenlosen Führungen durch das Haus der Archive, Waldseer Straße 31, finden von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr statt. Kontakt mit interessierten Besuchern, potenziellen Kunden und neuen Partnern zu treten. Noch bis Dienstag, 15. November besteht die Möglichkeit, sich direkt über die Internetseite der Stadt Biberach für die Gewerbeschau anzumelden. Historischer Stadtrundgang Der Marktplatz mit seinen prächtigen Bürgerhäusern, der Spital zum Heiligen Geist und der Weberberg sind nur ein Teil des Historischen Stadtrundgangs, der am Samstag, 5. November, angeboten wird. Auch das Rathaus, die simultane Stadtpfarrkirche St. Martin und das Komödienhaus stehen bei dem Stadtspaziergang durch die Altstadt auf dem Programm. Bei der zweistündigen Führung mit Stadtführer Bernd Otto wird außerdem der Weiße Turm besichtigt. Der mittelalterliche Trum war Teil der Stadtbefestigung und diente zeitweise als Gefängnis für die Räuberbande des Schwarzen Veri. Das Gedächtnis der Stadt Biberach erkunden Mit buntem Rahmenprogramm Für beste Unterhaltung und zahlreiche Besucher sorgen an diesem Wochenende außerdem ein abwechslungsreiches Familien- und Kinderprogramm in der gesamten Innenstadt, ein verkaufsoffener Sonntag sowie ein attraktives Programm auf der SWR-Showbühne auf dem Gigelberg. Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular zur Gewerbeschau finden sich unter www.biberach-riss.de/Anmeldung-zur-Gewerbeschau oder über den abgebildeten QR-Code. Reformation in Biberach Über 500 Jahre sind vergangen, seit Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Ein Ereignis, das die Welt veränderte und den Auftakt zur Reformation bildete. Doch wie kam die Reformation nach Biberach und was waren die Gründe für die darauffolgende rasche Ausbreitung? Am Sonntag, 6. November, gibt Stadtführer Markus Pflug mit seiner Führung Reformation in Biberach Antworten auf diese Fragen. Verschiedene Orte und Personen prägten die Entwicklung der Reformation in Biberach. Sogar von einem Mord ist die Rede und nicht Weniges ging beim Bildersturm 1531 zu Bruch. Auch die Entstehung des Simultaneums ist Gegenstand der zweistündigen Führung. Treffpunkt der Führungen ist jeweils um 14 Uhr im Spitalhof, Museum Biberach. Karten sind direkt beim Stadtführer erhältlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Erwachsene zahlen 10 Euro. Kinder bis zehn Jahre gehen kostenlos mit. Schüler ab elf Jahre und Studenten bekommen auf den regulären Preis 50 Prozent Ermäßigung. Weitere Informationen und individuelle Buchungen unter Telefon 07351/51-165, per E-Mail an tourismus@biberach-riss.de oder unter www.biberach-tourismus.de. Stadtarchiv und Wieland-Stiftung bieten kostenlose Führungen durch das Haus der Archive an. Foto: Wieland-Stiftung Historie und Kultur: Auf den Spuren der Biberacher Stadt- und Literaturgeschichte werden Stadtarchiv und Wieland-Archiv als wichtigster Datenspeicher der Vergangenheit und als Ort des kulturellen Gedächtnisses erfahrbar. Doch nicht nur das: Auch die bewegte Geschichte des Hauses der Archive, auch als „Roter Bau“ bekannt, wird beleuchtet und erlebbar gemacht. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an stadtarchiv@biberach-riss.de oder unter Telefon 07351/51-625 mit Angabe der gewünschten Uhrzeit ist erforderlich. Bürgeramt Terminvereinbarung zwingend benötigt Erledigungen auf dem Bürgeramt sind bis auf Weiteres nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Das Bürgeramt regelt die unterschiedlichsten Angelegenheiten für die Einwohnerinnen und Einwohner Biberachs – vom Pass- und Ausweiswesen über das Meldewesen bis hin zur Ausstellung verschiedener Dokumente. Für Erledigungen auf dem Bürgeramt ist ab sofort zwingend ein Termin erforderlich. Am besten vereinbart man diesen online unter www.biberach-riss.de/termin-online-reservieren oder über den abgebildeten QR-Code. Alternativ kann der Termin auch telefonisch unter 07351/51-100 reserviert werden. Diese Vorgehensweise ist für alle vorteilhaft. Damit können Anliegen ohne lange Wartezeiten erledigt werden und die Mitarbeiterinnen des Bürgeramts können in Ruhe auf Fragen und Anliegen eingehen. Sperrungen Teuchelhaldenstraße Im Stadtteil Birkendorf wird aktuell in der Teuchelhaldenstraße, im Bereich der Hausnummern 54 bis 60, die Wasserleitung saniert. Der genannte Bereich ist aufgrund der Arbeiten bis voraussichtlich Mittwoch, 16. November, für den Verkehr gesperrt. Adenauerallee Aktuell werden in der Adenauerallee die Arbeiten zur Verlegung der Nahwärmeleitung fertiggestellt. Die Straße ist daher bis voraussichtlich Ende November halbseitig für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt ist ausschließlich über die Rollinstraße möglich. Feldweg beim Stadtfriedhof Die Fahrbahn des Feldweges, der die Rißegger und Rindenmooser Straße miteinander verbindet, wird aktuell saniert. Aufgrund der Arbeiten ist der Weg für den gesamten Verkehr, auch für Radfahrer, bis voraussichtlich Freitag, 11. November, gesperrt. Der Teilbereich entlang des Stadtfriedhofs ist nicht von der Sperrung betroffen. Auch die Zufahrt zur Kleingartenanlage ist weiterhin möglich.

Isny aktuell