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Biberach kommunal 01.06.2022

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14 | 1. Juni 2022

14 | 1. Juni 2022 BIBERACH KOMMUNAL Geistlicher Impuls Zwischen Traurigkeit und Trost Nach Ostern war für die Jüngerinnen und Jünger fast alles gut. Lagen die Nerven am Karfreitag noch blank, kamen nach Ostern die Kräfte zurück. Sie erfuhren: Das Leben siegt über den Tod und Jesus bleibt in der Welt. „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ singen wir Christen heute in einem Osterlied und ganz sicher war das auch die Stimmung unter den Jüngerinnen und Jüngern. Da, wo alles zu Ende schien, geht es doch weiter! Alles scheint nun möglich! Jesus ist auferstanden! Er bleibt also der starke Held, den sie sich wünschten. Freude breitete sich unter ihnen aus und sie wurden vom Stimmungstief in ein Stimmungshoch katapultiert. Solche emotionalen Achterbahnfahrten kenne ich auch. Manchmal gibt es Zeiten, da geht nichts mehr. Ein Unglück folgt dem Nächsten. Die Glieder werden mit jedem Tiefschlag schwerer und die Welt scheint nur noch schwarz. Und dann die Kehrtwende. Das Leben ist wieder im Gleichklang. Befreites Aufatmen. Die Augen glänzen und das Herz wird wunderbar leicht. Geschafft! Die Kraft kommt wieder zurück! Aber zugleich weiß ich, so wird es nicht ewig bleiben. Irgendwann kommt sicher wieder ein Schlag! Auch für die Jüngerinnen und Jünger bleibt es nicht so, wie es sich durch die Auferstehung Jesu angedeutet hatte. Seine Himmelfahrt beendet die Hochphase! Sie stürzen wieder ab. Verkriechen sich in ihren Häusern. Der Zweifel und die Verunsicherung kamen zurück! Enttäuschung breitete sich aus. Ihre Hoffnung brach zusammen wie ein Kartenhaus. Alles schien nun endgültig zu Ende! Harte Tage. Schwere Zeiten. Doch Jesus lässt sie nicht allein! Auf andere Art kommt er ihnen jetzt nahe. In einem neuen Geist erkennen sie ihn. Das ist kein Ersatz für seine Anwesenheit, aber ein Trost. Noch heute lebt dieser Geist unter uns Christen: Wo nach Gottes Willen gefragt wird, wo Liebe unser Handeln prägt, da wird er spürbar. Aber auch dort, wo wir verzagen, wo uns der Hals zugeschnürt ist, ist er uns tröstend nahe und bringt unsere Anliegen vor Gott. Und manchmal zeigt sich Gott dort, wo wir ihn nie vermutet hätten. Und so heißt es in einem alten Kirchenlied von Heinrich Held (1658): „Komm, o komm, du Geist des Lebens, wahrer Gott von Ewigkeit. Deine Kraft sei nicht vergebens, sie erfüll uns jederzeit; so wird Geist und Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, dass wir anders nichts beginnen als nur, was dein Wille sucht; dein Erkenntnis werde groß und mach uns vom Irrtum los.“ (EG 134, 1-2) Diakonin Hanne Winter, AltenPflegeHeimSeelsorge, Evangelischer Kirchenbezirk Biberach EHEJUBILÄEN Eiserne Hochzeit Irmgard und Theresia Wohnhas 25. Mai Brigitte und Otto Wilk 27. Mai Uhr in der Stadtpfarrkirche. Foto: BKO Gottesdienste Katholische Kirche St. Martin Do 2.6., 14.30 Uhr Eucharistiefeier für Ehejubilare, 18 Uhr Donnerstagsgebet in der Katholischen Spitalkirche. Sa 4.6., 15 Uhr Trauung und Taufe. So 5.6., 11 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet vom Kirchenchor, 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Mo 6.6., 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Mi 8.6., 8 Uhr Rosenkranz, 8.30 Uhr Eucharistiefeier († Bogdan und Agnes Strelczyk, † Georg Matussek). St. Josef So 5.6., 9 Uhr Eucharistiefeier in kroatischer Sprache, 11 Uhr Wortgottesfeier, 13 Uhr Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mo 6.6., 11 Uhr Eucharistiefeier. Mi 8.6., 18 Uhr Beichte in kroatischer Sprache, 18.30 Uhr Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. St. Alban Do 2.6., 19 Uhr Gebet um geistliche Berufe. Fr 3.6., 8.30 Uhr Schülergottesdienst,18 Uhr Rosenkranz, 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Sa 4.6., 15 Uhr Trauung. So 5.6., 9.30 Uhr Wortgottesfeier, 19 Uhr Rosenkranz. Mo 6.6., 9.30 Uhr Eucharistiefeier, 19 Uhr Rosenkranz. Di 7.6., 19 Uhr Rosenkranz. Mi 8.6., 19 Uhr Rosenkranz. Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Do 2.6., 18 Uhr Rosenkranz. Fr 3.6., 8.30 Uhr Schülergottesdienst der Mittelberg-Grundschule, 18 Uhr Rosenkranz. Sa 4.6., 18.30 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet von den St.-Martins-Chorknaben († Maria Ludescher, † Maria Soherr). So 5.6., 9.30 Uhr Eucharistiefeier, 18 Uhr Rosenkranz. Di 7.6., 18 Uhr Rosenkranz, 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Mi 8.6., 18 Uhr Rosenkranz. St. Gallus, Rißegg So 5.6., 9.30 Uhr Eucharistiefeier. Bürgerheim Fr 3.6., 16.30 Uhr Wortgottesfeier. Mariä Himmelfahrt, Ringschnait So 5.6., 8.45 Uhr Eucharistiefeier. Mo 6.6., 11.30 Uhr Taufe. St. Remigius, Stafflangen Sa 4.6., 14 Uhr Trauung. Mo 6.6., 10 Uhr Eucharistiefeier mit Kirchenchor. Evangelische Kirche Stadtpfarrkirche So 5.6., 9.30 Uhr Gottesdienst. Bonhoefferkirche So 5.6., 11 Uhr Gottesdienst. Friedenskirche So 5.6., 9.30 Uhr Gottesdienst. Burrenwald Mo 6.6., 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen im Grünen. Süddeutsche Gemeinschaft Sonntags um 10.30 Uhr findet ein Gottesdienst in Präsenz in den Räumen des Blauen Kreuz, Rollinstraße 28 statt. Wegen eines beschränkten Platzangebots wird um Anmeldung gebeten unter www.sv-biberach.de. Generell gilt Maskenpflicht im Innenraum sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. Der Gottesdienst wird zudem per Livestream via YouTube übertragen. Nach dem Livestream folgt eine Zoom Konferenz, den Zugangscode gibt es bei Gemeinschaftspastor Anatol Lasarew unter Telefon 07357/4483011, E- Mail gemeinschaftspastor@sv-biberach.de. Freie Christengemeinde Die Freie Christengemeinde feiert ihre Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr im Gemeindesaal, Waldseer Straße 99 mit Lobpreis, Predigt und Gebet. Zeitgleich findet derzeit zweiwöchentlich ein Kindergottesdienst statt. Aktuelle Informationen sind unter www. fcg-biberach.de/gottesdienst/ abrufbar. Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gottesdienst mit Live-Stream immer sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus, Schönfeldstraße 3. Fragen werden telefonisch unter 07351/9310 beantwortet. Aktuelle Informationen sowie der Link zum Live-Stream finden sich unter www.efg-biberach.de. Neuapostolische Kirche In der Gemeinde finden Gottesdienste unter Beachtung des Infektionsschutzkonzeptes statt, am Mittwoch, 1. Juni, um 20 Uhr mit dem Bischof und am Sonntag, 5. Juni, um 9.30 Uhr. Am Donnerstag, 2. Juni, findet kein Gottesdienst statt. Weitere Informationen sind unter www.nak-biberach.de abrufbar. Adventgemeinde Biberach Samstags um 9.30 Uhr findet ein Bibelgespräch (für Kinder extra) und um 10.30 Uhr ein Predigt-Gottesdienst statt. Treffpunkt Leben Freie charismatische Gemeinde Während der Coronavirus-Einschränkungen findet bis auf Weiteres kein Gottesdienst statt. Informationen und wöchentlich aktuelle Predigten sind im Internet unter www.treffpunkt-lebenbiberach.de abrufbar. Jehovas Zeugen Es finden Gottesdienste in Präsenz in der Haberhäuslestraße 3 und gleichzeitig per Videokonferenz statt, in Biberach-West samstags um 18 Uhr und mittwochs um 19 Uhr; Biberach-Ost sonntags um 10 Uhr und donnerstags um 19 Uhr; Biberach-Russisch freitags um 19 Uhr und sonntags um 15 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.jw.org.

BIBERACH KOMMUNAL 1. Juni 2022 | 15 Streiflichter aus der Geschichte Biberachs Die Biberacher Patrizierfamilie Lamparter Die erste Erwähnung der Familie stammt aus dem Jahre 1441, als Ulrich Trimlin, genannt Lamparter, Güter in Röhrwangen und Appendorf erwarb. Als er 1464 starb, vererbte er seinen österreichischen Lehenhof in Schweinhausen an seine Söhne Gregor und Martin, die den Beinamen – der Name Lamparter verweist auf Beziehungen in die Lombardei – zum Familiennamen machten. Von Gregor Lamparter wissen wir nicht viel. 1480 verkaufte er seinem Bruder Martin seine Hälfte des Röhrwanger Gutes; 1499 schloss er mit seinem Schwiegersohn Laux Lutz einen Vertrag über eine Handelsgesellschaft und 1505, wohl seinem Todesjahr, war er Pfleger des Schmalzgeldes, einer Armenstiftung. Mehr ist über seinen Bruder Martin bekannt: 1483 und 1496 erscheint er in den Urkunden als Oberamtmann der Herrschaft Warthausen, 1501 ist er Spitalpfleger, seit 1506 wird er des Öfteren als Stadtammann (Gerichtsvorsitzender) und Ratsherr genannt. Gestorben ist er nach 1521. Gregor Lamparter d. Ä. gilt gemeinhin als Vater des 1463 geborenen Gregor Lamparter d. J., der spätestens 1508 als „Lamparter von Greiffenstein“ geadelt wurde. Neuere Forschungen lassen vermuten, dass er ein Sohn des Grafen Eberhard im Barte von Württemberg und der Ottilie von Gosheim gewesen ist; dafür spricht auch seine Nähe zum württembergischen Herzogshaus und zu Württemberg. 1475 begann er in Basel das Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber 1477 an die eben gegründete Universität Tübingen, an der er zum Doktor der Jurisprudenz promoviert und zweimal, 1487 und 1493, zum Rektor gewählt wurde. Bereits 1488 trat er in die Dienste Graf Eberhards und stieg bald zu einem seiner wichtigsten Berater auf; in Worms erlebte er 1495 die Erhebung Graf Eberhards zum Herzog. 1491 vermählte er sich mit Genoveva Widman († 1516), der Tochter des württembergischen Leibarztes Johann Widmann, die ihm vier Söhne und vier Töchter gebar, und heiratete damit in die Stuttgarter „Ehrbarkeit“ ein, die in Württemberg maßgebende Schicht wohlhabender Bürger. Er wurde so zum Schwager eines der reichsten Württemberger, des Vaihinger Schultheißen Konrad Gremp, des letzten katholischen Kanzlers der Universität Tübingen und Propstes des Tübinger St.-Georgs-Stiftes Ambrosius Widmann und des Tiroler Kanzlers Beat Widmann. Mit dem Haus Habsburg verbanden ihn schon bald vielfältige Beziehungen; Kaiser Maximilian I. ernannte ihn zum Kaiserlichen Rat. Nach dem Tode Herzog Eberhards im Barte im Jahre 1496 machte ihn dessen Nachfolger Herzog Eberhard II. zu seinem Kanzler – ein Amt, das er 20 Jahre bekleiden sollte. An der Absetzung des unfähigen Herzogs durch den Landtag von 1498 beteiligt, wurde er nach dem Regierungsantritt Herzog Ulrichs im Jahre 1503 einer seiner engsten Berater; er förderte auch die Heirat Ulrichs mit der Herzogstochter Sabine von Bayern im Jahre 1511. Als nach Herzog Ulrichs Eifersuchtsmord an seinem Stallmeister Hans von Hutten und der Flucht seiner Gattin Sabine im November 1515 Bayern offen seine Absetzung forderte, hielt Lamparter auf dem Augsburger Reichstag des Jahres 1516 weiter zu Ulrich. Da der Herzog aber einen mühsam ausgehandelten Kompromiss nicht einhielt und im Dezember 1516 die führenden Köpfe der württembergischen Ehrbarkeit verhaften und hinrichten ließ, flüchtete Lamparter. Im Gefolge Kaiser Maximilians nahm Lamparter 1518 am Augsburger Reichstag teil, bei dem über Herzog Ulrich die Acht ausgesprochen wurde. Nach Ulrichs Vertreibung aus Württemberg im Februar 1519 und der Übergabe Württembergs an Österreich im Februar 1520 kehrte Lamparter als einer von drei kaiserlichen Räten in das Land zurück. Kaiser Karl V., dem er als Berater und Schlichter bei Streitigkeiten diente, verlieh ihm mit dem Orden vom Goldenen Vließ den höchsten Orden des Hauses Habsburg. 1521 wie 1523 ist er in Biberach wohnhaft erwähnt. Am 25. März 1523 starb er in Nürnberg und wurde in St. Sebald bestattet. Das von dem Augsburger Bildhauer Hans Daucher gefertigte Grabmal konnte dort aber wegen der eindringenden Reformation nicht mehr aufgehängt werden; es wurde wohl in die bis 1535 noch katholische Kartause Güterstein bei Urach, wo sein Vater und seine Gattin begraben waren, und später nach Krumbach verbracht, das 1529– bis 1572 an die Lamparter verpfändet war. Erhalten haben sich zwei Assistenzfiguren eines Kruzifixes – der Johannes in London – und in der Kirche in Krumbach die Inschrifttafel. Während das Wirken Lamparters in der altwürttembergischen Geschichtsschreibung sehr negativ beurteilt wird, rechnet ihn Hans-Martin Decker-Hauff zu den Männern, die sich um das Land verdient gemacht haben. 1509 hatte der Biberacher Stadtammann Martin Lamparter zusammen mit seiner Frau Barbara 1000 Pfund Heller und ihr Haus am Siechentor zur Errichtung einer Kaplanei in der Stadtpfarrkirche gestiftet. Nach der Abschaffung der Messe und der Ausräumung der Kirche, bei der den Lampartern wohl auch wie anderen Stiftern ihr Altar überlassen wurde, einigten sich 1532 die Söhne des Kanzlers mit dem Rat, die Messe nach Krumbach zu verlegen, die anderen Stiftungen aber der Stadt zu überlassen. Im Musee des Beaux Arts in Lyon findet sich ein sog. Interzessionsrelief (Fürbitte Mariae und Christi für die Menschheit), das dem Biberacher Bildhauer Michel Zeynsler zugeschrieben wird und vom Lamparter-Altar stammen könnte. Die beiden Röhrwanger Höfe wurden schließlich 1535 und 1539 im Zuge der Abwendung der Familie von Biberach an das Spital verkauft. Dr. Kurt Diemer Zum 80. Geburtstag von Kurt Diemer Die Geschichte der Stadt ist sein Lebensthema Am 22. Mai hat Kurt Diemer seinen 80. Geburtstag gefeiert. Die Geschichte von Stadt und Landkreis Biberach sind sein Lebensthema. Kurt Diemer. Foto: BIKO Kurt Diemer ist am 22. Mai 1942 in Biberach geboren und aufgewachsen im elterlichen Haus am Saumarkt. Sein Abitur macht er am Wieland-Gymnasium und studierte anschließend Geschichte, Germanistik und Wissenschaftliche Politik in Tübingen und Wien, wo er auch seine spätere Frau Erna kennenlernte, mit der er drei Söhne hat. Seine Doktorarbeit verfasste Kurt Diemer 1966/67 zum Thema „Die Heiratsverhandlungen zwischen Königin Elisabeth I. von England und Erzherzog Karl von Innerösterreich 1558–1570“. In dieser Zeit war er schon in den Archivdienst des Landes Baden-Württemberg eingetreten und absolvierte 1968 seine Archivarische Staatsprüfung an der Archivschule Marburg. Doch den Biberacher zieht es zurück in seine Heimatstadt. 1969 wird er erster hauptamtlicher Archivar der Stadt. 1973 wechselt er zum Landkreis, baut dort eines der ersten Kreisarchive Baden-Württembergs auf und wird 1986 wissenschaftlicher Leiter des Kreisfreilichtmuseums Kürnbach. Dr. Kurt Diemer war Anreger und Organisator mehrerer Tagungen der Gesellschaft für Heimatpflege, deren Vorstand er bis zum Jahr 2010 angehörte. 1998 organisierte er anlässlich des Doppeljubiläums der Stadt Biberach „350 Jahre Parität und 450 Jahre Simultaneum“ eine große Ausstellung im Museum und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben eine Tagung mit dem Titel „Reformation und Katholische Erneuerung in Oberschwaben“. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2005 unterstützt er die Archive auf ehrenamtlicher Basis bei der Inventarisierung wichtiger Bestä nde und verfasst für das städtische Mitteilungsblatt BIBER- ACH KOMMUNAL regelmäßig Artikel über die Geschichte Biberachs und Oberschwabens. Sein jüngstes Großprojekt war die Transkription von drei nur handschriftlich überlieferten, jahrhundertealten Geschichtswerken Oberschwabens. Die große Leistung von Kurt Diemer liegt darin, die Geschichte der Stadt Biberach einem breiten Publikum zugä nglich gemacht zu haben und dies unermü dlich weiter zu tun. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Bildbände zur Geschichte der Stadt, zum Beispiel „Biberach an der Riß. Zur Geschichte einer oberschwä bischen Reichsstadt“ sowie über die Reformation in Oberschwaben mit „… und nahm die Lutherei täglich zu“. Breite Publikumsschichten erreicht er zudem mit seinen „Streiflichtern zur Biberacher Geschichte“ im amtlichen Mitteilungsblatt, die 2020 in einem Sammelband erschienen sind. Ein zweiter Band „Miniaturen zur Biberacher Geschichte“ wird Anfang November 2022 erscheinen.