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FINANZEN

FINANZEN ZUKUNFTSTECHNOLOGIE Blockchain in der Finanzbranche Mit der Blockchain-Technologie verbinden sich auch Hoffnungen auf effizientere und kostengünstigere Anwendungen in der Finanzwirtschaft. Bei der LBBW in Stuttgart glaubt man fest daran. Mit vorweisbaren Erfolgen. Von Holger Koch Die Blockchain gilt als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien der Finanzbranche. Ob in der Finanzierung, im Lieferkettenmanagement oder im Zahlungsverkehr – überall wird mit der neuen Technologie experimentiert. Hype oder Meilenstein? Das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht final beantworten. Doch es spricht einiges dafür, dass die Blockchain tradierte Prozesse im Fi- nanzbereich verändern wird. Die Technologie bietet überall dort Lösungen, wo viele Parteien involviert sind, Informationsasymmetrien existieren und vermeintliche Standardprozesse heute noch manuelle Eingriffe erfordern. Sie automatisiert, ist fälschungssicher und könnte so die Rolle von Intermediären wie Banken, Börsen und anderen Infrastrukturanbietern minimieren. Bei der LBBW in Stuttgart zumindest glaubt man fest an das Potenzial der Technologie. Die größte deutsche Landesbank ist recht früh auf den Blockchain-Zug aufgesprungen und hat bereits einige Pilottransaktionen umgesetzt – Schuldscheinemissionen mit Daimler und Telefonica Deutschland sowie eine Wertpapiertransaktion mit der MEAG, dem Vermögensverwalter der Munich Re und Ergo. Weiter auf Seite 24 Anzeige HEIDENHEIMER VOLKSBANK Morgen kann kommen! Auch in Zeiten der Corona- Pandemie konnte und kann die Heidenheimer Volksbank dank schnell und vor allem rechtzeitig entwickelter sowie umgesetzter Konzepte und Maßnahmen ihre Geschäftstätigkeit vollumfänglich aufrechterhalten. Das Resümée der Bank für die vergangenen 18 Monate fällt durchweg positiv aus. „Als einzige regionale Bank im Kreis haben wir keine Zweigstellen in der Corona-Zeit geschlossen“, so der Vorstand. Lediglich die Öffnungszeiten wurden für einen kurzen Zeitraum eingeschränkt. Beratungen fanden primär digital und telefonisch, aber auch persönlich statt. Kurzarbeit wurde keine beantragt. „Unsere Mitarbeiter waren immer für ihre Kunden da.“ Dafür bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Oliver Conradi bei der gesamten Belegschaft. Dank gebühre aber auch den Kunden, die großes Verständnis für die teilweisen Einschränkungen hatten. Zufrieden zeigt sich der Vorstand mit dem Verlauf der vergangenen 18 Monate. So weist das Bilanzvolumen bei 1,25 Milliarden Euro eine Steigerung um 84 Millionen Euro (über 7 Prozent) auf. Das bilanzielle Kreditvolumen stieg auf 730 Millionen Euro, die bilanziellen Kundeneinlagen verzeichneten einen Anstieg auf 990 Millionen Euro (plus 5 Prozent). Im Wertpapiergeschäft stieg die Stückzahl der Wertpapierumsätze gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um fast 100 Prozent auf 8.500. Das Umsatzvolumen legte um beinahe 30 Prozent auf über 151 Millionen Euro zu. Um 16 Prozent gestiegen ist zudem in den vergangenen 18 Monaten die Online-Quote. Fast jeder zweite Kunde verfügt jetzt über ein onlinefähiges Konto. Weiter abgenommen hat hingegen der Bargeldbedarf. Auch für das zweite Halbjahr geht der Vorstand von einem hohen Beratungsbedarf der Kunden sowohl im Anlage- wie im Kreditbereich aus. „Morgen kann kommen!“, so die Devise. „Wir sind gut aufgestellt, ausgezeichnet kapitalisiert und gehen von einem stabilen Geschäftsverlauf auch für das restliche Jahr aus.“ www.hdh-voba.de 22

Anzeige BW-BANK Grüne Investmens im Trend Viele Unternehmen fremdeln noch mit „grünen“ Finanzierungsformen. Wie funktionieren sie? Sind die Projekte überhaupt „grün“ genug? Bei der BW-Bank ist man sicher: Green Finance-Instrumente kommen viel öfter in Frage, als man denkt. Die Nachfrage ist groß, das Angebot klein. Das eröffnet Chancen. Die komplette Führungsmannschaft im Unternehmenskundengeschäft der BW-Bank in Baden-Württemberg Süd-Ost (von links): Markus Kistler (Bereichsleiter), Carsten Kalmer (Leiter der Niederlassung Ulm-Biberach), Markus Baier (Leiter der Niederlassung Ostwürttemberg), Volker Ostertag (Leiter der Niederlassung Neckar-Alb), Hubert Reisacher (Leiter der Niederlassung Allgäu) und Edmund Rupp (Leiter der Niederlassung Ravensburg- Friedrichshafen). Bild: BW-Bank Alle Welt redet von „Green Finance“. Dafür gibt es gute Gründe. Wer grüne Finanzierungen für sich nutzt, spricht neue Investorenkreise an und erweitert dadurch die Finanzierungsbasis. Was lässt sich „grün“ finanzieren? Grundsätzlich gilt: Je stärker der Wirtschaftsprozess und die Wirtschaftsstrukturen durch die Verwendung finanzieller Mittel hin zu einer klimaneutralen und umweltfreundlichen Ökonomie verändert werden, desto „grüner“ sind die Finanzierungen. Im engeren Sinn sind Investitionen gemeint, die Erneuerbare Energien voranbringen und damit Ressourcen schonen. Möglichkeiten grüner Finanzierungen Grüne Kredite können für Unternehmen ein attraktives Finanzierungsinstrument sein. Auch „normale“ bilaterale oder Konsortialkredite können grün gestaltet werden, bei manchen Varianten sind sogar günstigere Zinsen drin. Doch was macht einen normalen Kredit „grün“? Das kann der Verwendungszweck sein, wenn der Kredit also für umweltschonende, klimaschützende oder ressourcensparende Investitionen ausgegeben wird. Auch Förderkredite sind erste Wahl, wenn es darum geht, nachhaltige Projekte zu finanzieren. Der „grüne“ Schuldschein Mit grünen Schuldscheindarlehen platzieren sich auch Mittelständler im Blickfeld von „Green Investors“. Durch grüne Schuldscheindarlehen (SSD) kommen sie in Kontakt mit Investoren, die vielleicht etwa Mittelständler weniger auf dem Schirm haben. Als langjährig etablierter Marktführer bei Schuldscheinen ist die BW-Bank ein natürlicher Ansprechpartner für die Unternehmen. Der Aufwand dafür ist gering. Schuldscheine werden bereits ab einem Volumen von 20 Millionen Euro Mindestvolumen vermarktet. Wer einen grünen Schuldschein aufnimmt, muss überzeugend nachweisen, dass das Geld wirklich genutzt wird, um nachhaltige Projekte zu fördern. Dafür wird im Normalfall ein Gutachten durch eine externe Agentur eingeholt. Schritt für Schritt zur nachhaltigen Finanzierung Viele Mittelständler beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit, haben es aber bislang noch nicht mit ihrem Finanzbereich verknüpft. Das Team Sustainability Advisory der LBBW unterstützt Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsansätze für die Finanzierungssphäre zu nutzen. „Ich rechne fest damit, dass in fünf Jahren grüne Finanzierungen die Regel sind“, sagt Markus Kistler, Leiter des Unternehmenskundengeschäfts Baden-Württemberg Süd- Ost der BW-Bank. Baden-Württembergische Bank Baden-Württemberg Süd-Ost Bachstraße 12 | 88214 Ravensburg Telefon 0751 375-1 22 info@bw-bank.de | www.bw-bank.de KONTAKT 23