Aufrufe
vor 7 Monaten

Amtsblätter ss.ne.Busi

  • Text
  • Unternehmen
  • Blockchain
  • Maier
  • Region
  • Heidenheim
  • Sensoren
  • Deutschland
  • Zukunft
  • Beyersdorff
  • Krise

TITELGESCHICHTE STUDIE

TITELGESCHICHTE STUDIE ZU BLOCKCHAIN „Stolz auf Deutschlands Blockchain-Szene“ Der Mittelstand tut sich derzeit noch schwer, sich mit der Blockchain-Technologie anzufreunden. Denn die Aufgaben der Digitalisierung sind groß genug, vorhandene Gelder werden aktuell eher für Cloud-Lösungen verwendet. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Bitkom hat 2019 eine Studie zu Blockchain in Deutschland durchgeführt, um die Situation der Unternehmen abzufragen. Die Ergebnisse der Studie sind ernüchternd und eindeutig: Geld für neue Blockchain-Technologien gibt es nur in größeren Unternehmen ab 500 Mitarbeitern. Diese Firmen stehen dem Thema aufgeschlossen gegenüber und können sich erste Experimente damit leisten, während ein Großteil der Unternehmen bis 500 Mitarbeiter sich noch gar nicht damit beschäftigt hat. Benjamin Matten ist Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Bitkom Arbeitskreises Blockchain und erklärt: „Die Geschäftsmodelle, für die Blockchain-Technologien geeignet sind, sind sehr komplex. Es sind Experimente notwendig, um herauszufinden, welche Ziele damit sinnvoll erreicht werden können. Das muss ein Unternehmen sich erstmal leisten können.“ 14

Laut der Studie ist der Einsatz der Blockchain im eigenen Unternehmen für 89 Prozent der befragten Betriebe aktuell kein Thema, nur vier Prozent arbeiten an konkreten Projekten für einen möglichen Einsatz. „Wir haben hier in Deutschland ein kulturelles Problem und sind im Bereich der Digitalisierung vor allem im Mittelstand nicht sehr innovativ. Das kann verhängnisvoll sein, denn alle physischen Produkte, die wir herstellen, können leicht durch günstige Nachahmungen ersetzt werden“, sagt Matten, der deshalb bereits 2017 den Arbeitskreis Blockchain mitinitiiert hat, „...um das Thema breiter vertreten zu können“. Grundsätzlich attestiert Matten dem Standort Deutschland und der Bundesregierung positive Tendenzen: „Ich bin stolz auf Deutschlands Blockchain-Szene, es gibt einige aktive Player, beispielsweise die Börsen in Stuttgart und Frankfurt.“ Vor allem Banken und Versicherungen würden Potenzial in der Blockchain sehen, fürchteten andererseits aber auch am ehesten, dass ihre klassische Mittelsmann-Rolle durch das neue System in Gefahr sei, und suchten neue Aufgaben. Die vollständige Studie „Blockchain in Deutschland – Einsatz, Potenziale, Herausforderungen“ steht unter www.bitkom.org zum Download bereit. Zur Person Benjamin Matten. Bild: NTT Data Benjamin Matten ist Technology Innovation Evangelist im CTO-Team der NTT Data Deutschland GmbH und Head of Blockchain für die DACH-Region. Mit seiner langjährigen Expertise gestaltet er als Strategic Architect große IT-Transformationsprojekte. Er ist Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Bitkom Arbeitskreises Blockchain. Von 1998 bis 2001 hat er an der DHBW Ravensburg Wirtschaftsinformatik studiert und anschließend rund sieben Jahre bei der SAP AG gearbeitet. Anzeige STEFAN LANZ CONSULTING Teams erobert Business-Welt Über 44 Millionen Menschen nutzen bereits Microsoft Teams, das neue Tool des IT-Riesen. Und täglich werden es mehr. Als Teil von Microsoft 365 (ehemals Microsoft Office 365) erobert Teams als zentrale Kommunikations- und Kollaborationsplattform die Business-Welt. Vor drei Jahren entwickelte Microsoft Teams und überholte damit bereits 2019 den bisherigen Marktführer Slack. Für die berufliche Kommunikation und Zusammenarbeit ist Teams schon heute unentbehrlich. Mit dem Tool spart der Nutzer in der virtuellen Zusammenarbeit nicht nur den Weg zur Arbeit und damit Reisezeit, weil mehrere Personen dezentral und zeitlich entkoppelt zusammenarbeiten können. Der digitale Konferenztisch spart auch allen Beteiligten Geld und Nerven. Gruppengespräche über Teams, egal ob als Chat oder HD-Video-Meeting, sind hygienisch und umweltfreundlich, verhindern CO 2 -Ausstoß und eine Übertragung von Viren. Bild: IHK / Rolf Schultes Außerdem können Kalender, Dokumente, Whiteboards genutzt und geteilt und über 600 externe Apps angebunden werden. Und: Teams ist auf allen Betriebssystemen und allen Endgräten nutzbar – per App oder übers Web. Kurz: Teams schafft ein digitales, extrem flexibles und internationales Büro, zu dem jeder Mitarbeiter jederzeit und unabhängig vom Standort Zugang hat. Microsoft Teams ist schlicht das Tool der Stunde. Leistungsauszug • IT-Strategie, Konzepte & Lösungen • Digitale Transformation • IT-Security & Datensicherheit • Beratung und Coaching, Training und Schulung in allen genannten Bereichen. KONTAKT Lanz Services GmbH Paulinenstraße 66 88046 Friedrichshafen Telefon 07541 590 88 88 info@lanz.info • www.lanz.info 15