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Nummer 23 | Mittwoch 18.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019W ehingen · Bubsheim 8 Schauspieler zeigen Absturz in den Extremismus Am Wehinger Gymnasium haben sich die Schüler das Stück »Achtung?!« angesehen Wehingen (pm). Die Neunt- und Zehntklässler des Gymnasium Gosheim-Wehingen haben das Präventionstheaterstück »Achtung?!« in der Wehinger Schlossberghalle besucht. In dem Theaterstück geht es um Extremismus. Das Stück handelt laut P ressemitteilung v on den beiden Freunden Lina und Tarek, die von Laura Pletzer und Daniel Neumann gespielt werden. Ihre Freundschaft besteht seit Sandkastentagen. Lina zieht mit ihren Eltern in ein »bayerisches Kaff«. Dort schließt sie sich einer rechtsextremen Gruppe an, während sich Tarek zeitgleich einer militanten islamistischen Organisation annähert. Als sie sich am Ende des Stückes wieder sehen, haben sie sich in ihren Ansichten so weit voneinander entfernt, dass sie sich nur noch hasserfüllt beschimpfen. Das Stück ende a brupt, das sei aber laut den beiden Schauspielern so gewollt, damit die Schüler zum Nachdenken angeregt werden. Laura Pletzer und Daniel Neumann im Stück »Achtung?!« Foto: Theater Q-Rage Das Theaterstück sei interaktiv. L ina und Tarek gehen i mmer wieder aus ihren Rollen heraus und betreten den Zuschauerraum. Sie fragen die Schüler, was die möglichen Gründe für das Verhalten der beiden Protagonisten sein könnten. So seien die Reaktionen der Schüler aber verhalten gewesen. Das könne daran liegen, dass die Fragen größtenteils auf einfache Antworten zielten, statt tatsächlich Raum für Diskussion zu schaffen. So wurde beispielsweise gefragt, was der offensichtlich rechtsextreme Tom denn für ein Typ sei. Die Schüler sagten im Anschluss freilich, dass das Stück eher für ein jüngeres Publikum gemacht sei. Der erhoffte Mehrwert der Interaktionen sei ausgeblieben. Eine Nachbesprechung mit Vertretern der Landeszentrale für politische Bildung hat zusätzlich einen Tag nach dem Theaterbesuch stattgefunden – und das im Klassenverband und ohne Lehrer. Das Projekt wird von der regionalen Polizeibehörde begleitet. Oliver Simmendinger leitet die verschiedenen Ensembles und spielt nebenbei auch noch iOuvertüre und Finale des Adventskonzerts der »Harmonie«. Foto: Moosbrucker Dirigent muss Multi-Tasking können Bubsheimer »Harmonie« hält kompaktes Konzert in Kirche St. Jakobus Major Von Richard Moosbrucker Bubsheim. Ein Organist für den Aufund den Schlusstakt eines Konzertes, ein Dirigent für den Kinderchor, den Frauenchor und den Männerchor. Das alles ist i n der Hand von Oliver Simmendinger gelegen. Er hat beim Adventskonzert der Bubsheimer »Harmonie« alle Register seines Könnens aufgeboten, um das Publikum in der vollbesetzten Kirche St. Jakobus Major auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Der Dirigent scheint Multi-Tasking-fähig. Denn es gelang ihm, alle Formationen und Instrumente in einen harmonischen Gesamtklang zu bringen und gestenreich zu führen. Er begann mit den ganz Kleinen, die frisch drauf los sangen. D en vor noch nicht allzu langer Zeit ins Leben gerufenen Frauenchor führte Simmendinger in die Vorstellungswelt der Zillertaler Schürzenjäger, die den Wunsch nach einem »Weihnacht wie es früher war« nachkamen. »So this is Christmas« lautete der englisch gesungene Weihnachts-Ohrwurm, den die Frauen beherzt intonierten. Nach einer kleinen Weihnachtsgeschichte vom kleinen Stern nahmen Männer- und Frauenchor das Wort »Harmonie« wörtlich, indem sie stimmlich fusionierten, sehr schön von einer »Heiligen Nacht« sangen und mit glockenhellen Engelsstimmen selbige auf Engelschwingen dem Publikum näherbrachten. Die Männer hoben dann zum Schlussakkord an. Sehr akzentuiert konnte Chorleiter Simmendinger seine Männer mit spürbarem »Crescendo« in das »Warten dieser Welt« A m Schluss des sehr kompakt gestalteten Konzerts griff Simmendinger noch einmal in die Orgeltasten, um mit den Besuchern das Schlusslied »Nun danket allen Gott« anzustimmen. Langer Applaus war der verdiente Lohn für die Akteure dieses schönen adventlich gestimmten Abends.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 Bubsheim · Egesheim 9 Grundschüler geben Einblicke in ihre Arbeit Teilnehmer sorgen beim Adventsbasar in Bubsheim für wunderschönen Abend Viel Mühe geben sich Schüler und Eltern bei der Gestaltung des Basars der Bubsheimer Grundschule – mit Erfolg. Foto: Moosbrucker Von Richard Moosbrucker Bubsheim. Bereits zum 22. Mal hat die Bubsheimer Grundschule i hren traditionellen Adventsbasar in und um die Schule herum organisiert. Die Schüler, Eltern und Lehrer konnten sich über einen großen Besucherandrang freuen. Erst mit Beginn des Adventskonzertes in der benachbarten Kirche konnten die Verantwortlichen durchatmen und sich über den Erfolg der Veranstaltung freuen. Lange vorher hatten die Eltern in Kooperation mit der Schule für diesen Basar gebastelt und gebacken und Dekoration hergestellt. Das alles verkauften sie dann im Basar. Nebenbei setzten sich die Kinder der Grundschule mit einem kleinen Krippenspiel in Szene. Die Bläserklasse machte erste Spielversuche, und überall im Hause wurden Aktionen wie Basteln und Kinderschminken angeboten. Der Schulchor mit Gertrud Frech war, wie immer, fester Bestandteil dieses Basars. Robert Bolsinger freute sich darüber, dass es auch in diesem Jahr gelungen sei, alle Türen zu öffnen, um den Eltern und Verwandten Einblicke in die schulische Arbeit geben zu können. Er sagte, dass ein »tolles Team aus Eltern, Lehrern und Schülern« für einen wunderschönen Adventsnachmittag gesorgt hatten. Der Erlös der Veranstaltung fließt in den alle zwei Jahre stattfindenden Schullandheimaufenthalt bei Bauer Schmid in Waldmössingen. Weihnachtsfeier i st ein voller Erfolg Großes Dankeschön an Thea Dreher Bürgermeisterstellvertreter Hans Dreher, Thea Dreher und Bürgermeister Hans Marquart Foto: Moosbrucker Egesheim/Reichenbach (rm). Bürgermeister Hans Marquart hat d ie Bürger von Reichenbach und Egesheim in die Egesheimer Festhalle zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Bei leckerem Kuchen und einem köstlichen Kaffee, einem Bierchen oder einem Viertele konnten sich die Gäste beider Gemeinden an den lukullischen Angeboten erfreuen. Zu den Gästen zählten auch Altbürgermeister und Ehrenbürger, Josef Bär mit Frau Roswitha, sowie Pfarrerin Dorothee Kommer. Marquart stellte nach seiner Begrüßung d ie Ziele für das kommende Jahr vor, überließ es dann dem Weihnachtsmusikanten Karl Josef Heinemann, die Gäste weihnachtlich einzustimmen. Thea Dreher, Elisa Göhner und auch Pfarrerin Kommer steuerten besinnlich-humorvolle Beiträge bei, die beim Publikum sehr gut ankamen. Bürgermeister Hans Marquart nutzte danach die Gelegenheit, die Frau mit einem Geschenk zu belohnen, die sich über 20 Jahre lang um die Anliegen der Rentner gekümmert hat: Marquart meinte, Thea Dreher sei zwei Jahrzehnte lang die treibende Kraft bei den Rentnern gewesen und habe durch ihre herzliche und offene Art, mit ihren Ideen und humorvollen Beiträgen, immer für ein gutes Miteinander gesorgt.