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Nummer 23 | Mittwoch 18.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 GOSHEIM 6 Grimm AG ehrt langjährige Mitarbeiter Rüdiger Fritz und Vorstand Eugen Braunschweiger können acht Betriebsjubilare ehren. Foto: Grimm Gosheim (pm). Die Grimm AG in Gosheim hat acht Jubilare für ihre langjährige Mitarbeit im Unternehmen geehrt. Im Rahmen einer Betriebsversammlung nahmen Vorstandsvorsitzender Rüdiger Fritz und Vorstand Eugen Braunschweiger die Ehrungen vor. Johannes Marquart und Thomas Hattler gehören seit zehn Jahren zum Unternehmen. Für 25 Jahre Treue zum Unternehmen wurden Robert Andler, Eugen Braunschweiger, Jörg Oswald, Rasit Arpa und auch Antonino Di Francescantonio geehrt. Für insgesamt 40 Jahre Betriebszugehörigkeit wurde Jubilar Anton Gehring geehrt. Gosheim erwirbt Uhren-Hermle-Areal Neue Gestaltungschancen in der Ortsmitte / Bürgerbeteiligung für Frühjahr 2020 geplant Foto: Angela Hermle Gosheim. Die Gemeinde Gosheim hat das 13 000 Quadratmeter große Uhren-Hermle-Areal in der Ortsmitte gekauft. Über die Frage, wie genau das Gelände künftig überbaut und genutzt werden wird, sollen auch die Bürger mit entscheiden. Die Gemeinde Gosheim war mit den Eigentümer schon länger in Kontakt und habe nach vielen Gespräche eine Lösung gefunden, die für beide Seiten in Ordnung war, so Bürgermeister André Kielack. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 18. November der ausgehandelten Verhandlung zugestimmt, und der Notartermin fand daraufhin Anfang Dezember statt, dies berichtete ein sehr erfreuter Bürgermeister André Kielack anfangs der Woche dieser Zeitung. »Das gesamte Areal liegt im Landessanierungsprogramm, weshalb beim Kauf dieselben ›Spielregeln‹ gegolten haben, wie bei anderen Grundstückskäufen durch die Gemeinde innerhalb des Geltungsbereichs des Landessanierungsprogramm auch«, so erklärt der Bürgermeister. Das sind Kriterien wie etwa, dass ein Verkehrswertgutachten durch eine neutrale Stelle Grundlage des Kaufvertrags beziehungsweise des Kaufpreises sein mussten. Weiter berichtet Kielack, dass die Gemeinde bei dem Kauf ein weinendes und lachendes Auge hatte. Ein weinendes Auge deshalb, weil die Herstellung von Uhren und Uhrwerken durch die Familie Hermle eine lange Tradition in Gosheim hat und diese Tradition nun endet. Die Gemeinde sei aber froh darüber, dass auch weiterhin auf dem Heuberg Hermle-Uhren gefertigt werden, und zwar in Reichenbach. Bürgermeister André Kielack sieht im Kauf des 13 000 Quadratmeter großen Areals eine riesengroße Chance für die Gemeinde Gosheim. Infrastrukturell sei die Gemeinde mit vielen Betrieben zwar gut aufgestellt, es fehle aber massiv an Bauplätzen und Bürgermeister André Kielak ist glücklich, dass die Gemeinde Gosheim das 13000 Quadratmeter große Uhren-Hermle-Areal hat erwerben können. Foto: Hermle Wohnungen. »Wir haben eine Warteliste mit über 100 Anfragen nach Bauplätzen oder Wohnungen, haben aber auf kommunaler Seite kein Angebot«, erklärt Kielack das Problem, und weiter: »Daher bietet das Areal sicher Chancen in den Bereichen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenwohnungen.« Da diese große Fläche über den Wohnungsbau hinaus noch Möglichkeiten wie Angebote der Nahversorgung oder im Bereich der Dienstleistung zu bieten haben könnte, sind sich die Verwaltung und der Gemeinderat einig, dass die Bürger mitgestalten sollen. Es soll im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erfragt werden, was die Bürger gerne auf diesem Areal sehen würden. Diese Bürgerbeteiligung könnte dann Grundlage für einen städteplanerischen Wettbewerb sein. Geplant ist aktuell, dass die Bürger im Frühjahr des kommenden Jahres im Rahmen einer Bürgerversammlung über Details informiert werden. Anschließend würde die Verwaltung mit der Bürgerbeteiligung starten, sodass Ende 2020 der städteplanerische Wettbewerb angegangen werden kann. Hilfe bietet das Landessanierungsprogramm (LSP). Zum einen sind die Fördersummen und damit die finanzielle Beteiligung des Landes wichtig, gerade auch wenn Privatpersonen im Zuge des LSP ihren Wohnraum sanieren. Darüber hinaus ist die professionelle Begleitung durch das Land und die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) wichtig. Die Gemeinde Gosheim hat das 13000 Quadratmeter große Uhren-Hermle-Areal in der Ortsmitte gekauft. Darüber wie das Gelände künftig genutzt werden soll, dürfen auch die Bürger mit entscheiden.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 WEHINGEN 7 Schätzle: »Auf die Menschen einlassen« Neue Rektorin der Wehinger Schlossbergschule setzt bei der Amsteinsetzung auf das Miteinander Von Richard Moosbrucker Wehingen. Die Wehinger Schlossbergschule hat nun auch offiziell eine neue Schulleiterin: Stefan Wohlgemut vom Staatlichen Schulamt Konstanz hat die gebürtige Wehingerin Veronika Schätzle a ls Nachfolgerin von Berti Stehle o ffiziell in ihr Amt eingesetzt. Das Kollegium der Schule, die Schüler und die Eltern haben sich mächtig angestrengt, um der neuen Chefin einen angenehmen Auftakt zu bieten. In f amiliärer Atmosphäre gelang damit ein äußerst harmonischer Start in eine berufliche Zukunft, die die neue Schulleiterin vor große Herausforderungen stellt. Nach einem herzlichen Auftakt durch die Grundschüler der Schlossbergschule und der Begrüßung durch Anita Malikotsinas- Schwab sowie einer originellen Geschenkeübergabe durch die SMV entlockte Schulrat Stefan Wohlgemut der neuen Rektorin in einem Interview ihren beruflichen Werdegang, ihre Charakterstärken, ihre Einstellungen zum Dienst, ihre Vorbereitungen auf das neue Amt und ihre Neigungen in ihrer Freizeit. Hier zeigte sich, dass Veronika Schätzle sich intensiv auf ihren neuen Job vorbereitet hat und es durch ihr musikalisches Talent auch versteht, die richtigen Töne anklingen zu lassen. Sie baut auf ein gutes Miteinander mit dem Kollegium und der Gemeinde Bürgermeister Gerhard Reichegger beglückwünscht Veronika Schätzle zur neuen Position. Foto: Moosbrucker und will mit ihnen aktiv an der Weiterentwicklung arbeiten. Schüler der Klasse 7 steuerten mit »Freude, schöner Götterfunken« noch einen musikalischen Moment bei, bevor Bürgermeister Gerhard Reichegger sagte, dass er auf die neue Chefin baue und ihr einen nahtlosen Übergang, viel Empathie und ein stets gutes Handeln wünsche. Die Eltern, vertreten durch Diana Haasis, freuten sich über die »herzliche Kraft, den Humor und die Ausstrahlung der neuen Chefin«. Außerdem erwähnte sie, dass es nun auch einen Förderverein für die Schule geben soll. Pfarrerin Dorothee Kommer lehnte sich, auch im Namen der katholischen Kirche, an das Petruswort »Und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat,« an. In der Schule werde die Gemeinschaft gepflegt und die eigenen Gaben neu entdeckt. Sie wünschte Schätzle Gottes Segen und Freude im Amt. Werner Domscheit beglückwünschte die Rektorin als Vereinssprecher und sagte ihr Unterstützung zu. Schließlich bereitete der »fast professionelle Lehrerchor« der neuen Chefin einen Willkommensgruß: »Du bist das Ding für uns.« Den wohl beeindruckendsten Moment lieferte Schätzle in ihren Dankesworten selbst. Durch ihre eigenen Erfahrungen mit einem schwerbehinderten Kind habe sie in Mannheim an einer Schule eine Lehrerin gefunden, der es gelungen sei, auch ohne große Ausstattung die Stärken und das Potenzial eines Kindes zu sehen und nicht die Defizite in den Vordergrund zu stellen. Sie habe das Wesentliche der schulischen Arbeit berücksichtigt. Es soll, so Schätzle, nicht nur gelingen Bildung zu vermitteln, sondern auch für ein gutes Leben zu arbeiten, indem man sich auf die Menschen einlasse. Bei der Senioren-Weihnachtsfeier führen die Kindergartenkinder Tänze vor Die Wehinger Senioren haben Geschenke bekommen: Die Gemeinde hatte in Kooperation mit den beiden Kirchen zur Weihnachtsfeier eingeladen. Sie freuten sich über die Grußworte von Bürgermeister Gerhard Reichegger, Pfarrerin Dorothee Kommer, Pfarrer Ewald Ginter und dem Vorsitzenden des Kreisseniorenrates, Anton Stier. Die beiden Kirchenvertreter erzählten Weihnachtsgeschichten, und Anton Stier erläuterte den Gästen das Aufgabenspektrum des Kreisseniorenrates. Bürgermeister Gerhard Reichegger informierte über die Projekte, die im kommenden Jahr anstehen, und zeigte in einer Präsentation, was sich in den vergangenen Jahrzehnten alles in der Gemeinde verändert hat. Die Kinder des Kindergartens St. Ulrich überraschten die Gäste mit Tänzen. Kirchbergmusikant Karl-Josef Heinemann steuerte weihnachtliche Weisen bei, die auch zum Mitsingen aufforderten. Zum Schluss überraschte der Nikolaus die Gäste mit lustigen Geschichten und kleinen Geschenken. Foto: Moosbrucker