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Nummer 23 | Mittwoch 18.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 DOTTERNHAUSEN 28 Nach Brot und Wein gibt’s jetzt auch Wurst Örtliche Metzgerei unterstützt Kirchensanierung / Kreativität und Engagement sind gefragt Dotternhausen (rsc). Aller guten Dinge sind drei: Nach Brot und Wein gibt es nun auch eine »Martinuswurst«, mit der die Sanierung der Kirchenfundamente unterstützt werden soll. Diese stellt die örtliche Metzgerei Balzer h er. Der im Mai 2019 gegründete Förderverein St. Martinus mit seinem Vorsitzenden Markus Münch steckt voller kreativer Ideen. Die Bäckerei Milles hatte bereits Martinusbrot, der Förderverein selbst Martinuswein angeboten. Zusammen mit d em stellvertretenden Vorsitzenden Raimund Drißner hat nun die Metzgerei Balzer eine Wurst kreiert, die sowohl im Ring als auch in Dosen erworben werden kann. Es sei kein geheimes Rezept, verrät Metzgermeister Sven Balzer: H auptbestandteile sind R ind- und Schweinefleisch, Kochsalz und Gewürze sowie ein wenig Geschmacksverstärker. »Fleisch« bezeichne i n der Bibel den Menschen als leiblich-seelische Einheit. Wenn v on »allem Fleisch« die Rede ist, sei damit die gesamte Schöpfung gemeint. »Fleisch« bezeichne d en B ereich allen Irdischen, Die neue »Martinuswurst« gibt’s jetzt im Ring und auch in der Dose. Leiblichen, Menschlichen. Raimund D rißner hat für die Wurst die passenden Etiketten mit der hiesigen Martinuskirche als Motiv organisiert. Mit jeder verkauften Wurst fließt ein Teil des Kaufpreises dem Förderverein zu. Drißner hofft, dass d ie B ürger das Angebot wahrnehmen werden. Ohne die Hilfe der Betriebe und der Bürger Foto: Schatz sei d as Ziel, den Beitrag von rund 85 000 Euro zur Sanierung der Fundamente der Kirche und der Außenanlagen aufzutreiben, nicht zu erreichen. Wirmachenaus IhremHeimeinen Wohntraummit besonderem Ambiente durch unsere Erfahrung unddie sorgfältigeAuswahl derHersteller. Wir machen esuns seit 60 Jahren zur Aufgabe, Menschen mit Einrichtungs- und Gestaltungsideen zu begeistern.Bei uns findenSie nebenMöbelnund Matratzen auch dieganze Palette handwerklicher Raumausstattungsleistungen rund um das Thema Wohn- und Lebensraum. MartinAlber GmbH &Co. KG · Hardtstr.2·78597Irndorf · Tel: 07466-257 · www.alba-moebel.de Wir sind von Mo-Frvon 8-12 Uhr und von 13-18 Uhr, sowie samstagsvon 9-13 Uhr für Sie da. Wirkümmern unsumIhr Zuhause Lassen Sie sich beraten!

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 Dotternhausen · DORMETTINGEN 29 R obin Nikol feiert in Dotternhausen Premiere Musikverein gibt Kirchenkonzert unter neuem Dirigenten / Solisten überzeugen Von Rolf Schatz Dotternhausen. Der a us Deilingen stammende R obin Nikol hat beim Kirchenkonzert des Musikvereins Dotternhausen unter dem Motto »Besinnlichkeit hautnah erleben« zum ersten Mal die Kapelle dirigiert. E r hatte n ach der Sommerpause d as E n- semble als N achfolger von T homas Wunder ü bernommen. M it T emperament und s chwungvoller Gestik führte er die Musiker s ouverän durch das Programm des Benefizkonzerts für die Kirchenrenovierung und lieferte ein fulminantes Debüt mit den Musikern ab. Die Vereinsvorsitzende Tanja Kammerer führte durch den Abend. D as mehr als 50 Aktive starke E r- wachsenen-Orchester sorgte für ein vielstimmiges Klangerlebnis in der gut besuchten S t.-Martinuskirche. Zum Schluss standen noch einmal alle Formationen gemeinsam im Altarraum und genossen d en Applaus d es Publikums. »Wir haben uns gefunden«, b eschrieb Kammerer d ie Zusammenarbeit mit dem neuen Dirigenten. A uch die Besucher waren begeistert: »Das Konzert war ein Genuss«, meinte B ärbel Geiser, »man merkt, der neue Dirigent ist mit Leib und Seele dabei.« D er Abend wurde m it dem Stück »The Olympic Spirit« vom Trompetenund Posaunenregister e r- öffnet. A uch mit dem »Orgelkonzert Nr. 2 in B- Beim Adventskonzert leitet Dirigent Robin Nikol erstmals die Musikkapelle Dotternhausen. Fotos: Schatz Dur« von Georg Friedrich Händel entschied sich N ikol für ein b e- sonderes Werk, das 1735 e rstmals mit dem Oratorium »Esther« erklang. D as Publikum quittierte den fulminösen Solopart an der Orgel von Tobias Oswald mit großem Applaus. I m Anschluss wurde das von Stephen Roberts arrangierte Stück »Carrickfergus« gespielt. H anna Simonis stand m it ihrem Euphonium als Solistin im Mittelpunkt. D ie Eigenschaften des Herbsts kamen bei »October« m usikalisch z ur Geltung. I m Anschluss brillierte das O rchester mit »Winterrose«, das das Wunder der Heiligen Nacht beschreibt. Das Arrangement von Kurt Gäble zeigte auf, dass die Auseinandersetzung mit der Frohen Botschaft a ktuell bleibt, auch angesichts d es vom Konsum b e- herrschtenWeihnachtsfests. Sprecher waren N ele Ritter und Tobias Münch. B eim W eihnachtslied »Macht Hoch die Tür« k onnten d ie Konzertgäste mitsingen. Das Orchester v erstand es, unter d em neuen Dirigenten b eim Kirchenkonzerts Aktzente zu setzen. Im Anschluss kamen v iele Konzertbesucher ins S t.-Anna-Stift, u nterhielten sich ü ber den K onzertabend und ließen sich vom Förderverein St. Martinus b ewirten. M ichelfeit ü bernimmt den Taktstock Jubiläumskonzert der Dormettinger Musiker Von Mary Lee Wagner Dormettingen. Beim Jubiläumskonzert z um 100-jährigen Bestehen des Dormettinger Musikvereins hat d er bisherige Dirigent Hans-Jürgen Schweizer den T aktstock a n s einen Nachfolger Thomas Michelfeit übergeben. »100 Jahre Musikverein Dormettingen« hat der Musikverein m it seinem Jubiläumskonzer in der gut besuchten Mehrzweckhalle gefeiert. Das Konzert begann mit einem Auftritt d er Jugendkapelle, die von Caroline Brenner geleitet wird. Darauf folgte der Kirchenchor unter der musikalischen Leitung von Daria Pflumm mit seiner Darbietung unter dem Motto »Schlagwörter und Schlager – eine musikalische Reise ins Jahr 1969«. Nach einer Pause, in der man an der Weinbar v erschiedene S orten probieren konnte, ging es weiter im Programm m it dem Auftritt der M u- sikkapelle. Die aktiven Musiker p räsentierten mehrere Stücke verschiedener Stilrichtungen: So zum Beispiel »Slavia«, komponiert von Jan van der Roost, eine Mischung aus verschiedenen Liedern aus den Achtzigern oder eine Interpretation von Hits des Rockstars B on Jovi. Höhepunkt des Konzertabends war die Übergabe des Taktstocks durch den bisherigen Dirigenten Hans-Jürgen Schweizer, der d as Jubiläumskonzert g eleitet hatte, an seinen Nachfolger Thomas Michelfeit. Dieser ist in der Region kein Unbekannter, l eitet d er in Sachsen geborene Musiklehrer doch bereits d ie Stadtkapelle Binsdorf und das Blasorchester aus Villingendorf. Dirigent Hans-Jürgen Schweizer (rechts), der das Jubiläumskonzert des Dormettinger Musikvereins leitete, übergibt den Taktstock an seinen Nachfolger Thomas Michelfeit. Fotos: Wagner