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Nummer 23 | Mittwoch 18.

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 Reichenbach 10 Neue Dirigenten präsentieren Doppelkonzert Die Musikvereine Balgheim und Reichenbach stellen ihr Können unter Beweis Von Volkmar Hoffmann Reichenbach-Heuberg. Die M usikvereine Balgheim und Reichenbach haben e in Doppelkonzert in der Reichenbacher Festhalle präsentiert. Dirigent Klemens Reich, der seit Sommer die Balgheimer Musikanten führt, eröffnete das Konzert mit einem bekannten Marsch »Marsch der Medici« von Johan Wichers. Das war anfangs eine leichte Kost. Dann mussten die Bläser sich beim Soundtrack »Pirates oft the Carribean« von Klaus Badelt aber bei der Tonstärke voll auf die musikaliche Sprache konzentrieren. Es folgte »A Rock Selektion«, von Mike Sutherland. Peter Hug setzte die E-Gitarre und Klaus Berchtold den E-Bass eindrucksvoll mit einer ausgeschöpften dynamischen Bandbreite ein. Das waren Ohrwürmer, die an die 70er-Jahre erinnerten. Die Reichenbacher Musiker kommen mit ihrem neuen Dirigenten schnell zurecht. Foto: Hoffmann Die Klarinetten präsentierten sich besonders bei »Eine Holzgeschichte« von Guido Henn. »Am Puls der Zeit« von Guido Henn kamen ebenfalls die Holzbläser mit dem berühmten, stark betonten Polkarhythmus zur Geltung. Zum Abschluss gab es dann Musik fürs Herz mit der langsamen Ballade »You raise me up«. Dazu sang Nadine Werth. Im zweiten Teil kamen dann die Gastgeber auf die Bühne. Die Zuhörer schienen entzückt, als der neue Dirigent Klaus Dietrich die Musikpartitur aufs Pult legte, Augenkontakt mit den Musikanten aufnahm und den Dirigentenstab zum ersten Musikstück »Trumpet Voluntary« von Henry Purcell erhob. Danach folgte die schottische Fantasie »Crith Mhonadh« von Alfred Bösendorfer sowie das Werk »West side story« von Leonard Bernstein. Eine stimmungsvolle, wunderschöne Melodie arrangierte John Moss mit dem Stück »Star Trek through the Years«. B ei »Herb Alpert Golden Hits« von Steve McMillan benötigten die Trompeter viel Luft. Dieser Beat- Rhythmus zum Mitwippen machte dem Dirigenten Klaus Dietrich sichtlich Spaß. Er dirigierte mit leichter Hand und v iel Körpersprache. Doch ein Konzert ohne Marsch sei wie ein Christbaum ohne Schmuck und deshalb beendeten die Reichenbacher ihr wunderschönes Konzert mit dem Marsch »National Emblem« von Edwin Eugene Bagley, der einen Auszug aus dem Sternenbanner enthielt. Alle Vortragenden des gemeinsamen Konzertes haben mit den neuen Dirigenten im Vorfeld bei den Proben sehr gekämpft. Das hat vorbildlich funktioniert. Beide Musikkapellen haben die Stücke überzeugend gut gespielt. Das Publikum wollte Zugaben. Langjährige verdiente M usiker ausgezeichnet Doppelkonzert in Reichenbach liefert den würdigen Rahmen für die Ehrungen Reichenbach. Beim Konzert des Musikvereins Reichenbach wurden mehrere aktive Mitglieder geehrt. Der Kreisverbandsehrenvorsitzende Rudolf Staudenmaier nahm die Ehrungen vor. Für 50 Jahre erhielten Johannes Huber und Josef Huber die Ehrennadel in Gold mit einem Diamanten der Zahl 50 mit dem dazugehörenden Ehrenbrief. Rudolf Wittmer erhielt das Kreisverbandsehrenzeichen in Silber, Ulrich Wittmer und Ursula Wohlfahrt das Kreisverbandsehrenzeichen in Gold überreicht. Der Vorsitzende des MV Reichenbach Alfons Huber würdigte die Geehrten und erinnerte an ihr Wirken im Verein. Johannes Huber ist seit 1969 aktiv, ist seit 1995 Ehrenmitglied und seit 2006 auch im Ausschuss tätig. Er hat mit zehn Jahren das Instrument Klarinette gelernt, wechselte über zur Oboe und spielt auch Saxofon. Josef Huber hat als Hornist angefangen und spielt im Posaunenregister jahrelang die Zugposaune. Er ist ebenfalls seit 1969 dabei, 1995 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und war bis 1996 im Ausschuss. Rudolf Wittmer ist seit 1981 im Verein, lernte Trompete, ist Ehrenmitglied seit 2006, Jugendleiter von 1994 bis 1998. Seit 2006 ist er Vizedirigent und heute als Flügelhornist gefragt. Ulrich Wittmer ist seit 1985 dabei, ist seit 2010 Ehrenmitglied, Notenwart seit 1993, Ausbilder der Blechbläser seit 2002 und stellvertretender V orsitzender seit 2009. Ursula Wohlfahrt ist 1985 in den Verein eingetreten, wurde im Jahre 2010 Ehrenmitglied und war Jugendleiterin von 1998 bis 2003. Nach einer Pause ist sie seit 2013 w ieder Jugendleiterin und Ausbilderin. Der Vorsitzende Alfons Huber zusammen mit den Geehrten Josef Huber, Ursula Wohlfahrt, Johannes Huber, Ulrich Wittmer, KV-Ehrenvorsitzender Rudolf Staudenmaier und Rudolf Wittmer (von links). Foto: Hoffmann

Nummer 23 | Mittwoch 18. Dezember 2019 Deilingen · SchömberG 11 Gäste erleben Chorgesang auf hohem Niveau Der Deilinger Projektchor und der Ural Kosaken Chor haben einen besonderen Abend geschaffen In Deilingen hat sich gezeigt, dass gerade ungewöhnliche Kooperationen zwischen Chören zu einem wahren Klangerlebnis werden können. Foto: Moosbrucker Von Richard Moosbrucker Deilingen. I n der Deilinger Christi- Himmelfahrtskirche ist es n eulich besonders weihnachtlich zugegangen: Der Projektchor des Liederkranzes und der Ural Kosaken Chor haben ein beeindruckendes Konzert präsentiert. Das war die perfekte Einstimmung auf den zweiten Advent. Im Vorspann hat man den Deilinger Chor mit seiner Dirigentin Ursula Riehm kaum mehr wiedererkannt. Personell mit jungen Sängern aus Deilingen und mit erfahrenen aus der Region verstärkt, erinnerte der Auftritt des Chores zum Auftakt des Konzerts an vergangene Glanzzeiten, in denen stattliche Männerchöre ein eigenes Faszinosum darstellten. Ursula Riehm führte diesen Chor mit drei einführenden Stücken sehr gefühlvoll, akzentuiert und fein abgestimmt in den Fokus des Publikums. Und dann kamen sie, die gestandenen Mannsbilder der Ural Kosaken unter der Leitung von Vladimir Kozioskiy, und das Publikum fand sich sofort in einer anderen Klangwelt wieder. Kraftvoll und ausdrucksstark stimmten die begabten Sänger russische Lieder an, die unter die Haut gingen, die voller Dynamik waren, die aber auch sehr gefühlvoll sich in die Ohren der Zuhörer einschmeichelten. Die Zuhörer konnten ein bisschen die russische Seele spüren. Die ganze Bandbreite des chorischen Gesangs, die brillante Rhythmik und das Feuer in ihm – damit überzeugte der Chor auf ganzer Linie. Dorothee Lotsch war es vorbehalten, an die bekannte Sängerin Alexandra zu erinnern, indem sie wunderschöne Lieder in den sakralen Raum der Kirche aussandte und wenig später sich in den Kosakenchor integrierte. Die Deilinger Sänger legten ein gefühlvolles Zwischenspiel ein und ermöglichten ein hörbares Kontrastprogramm erster Güte. Im zweiten Block glänzten die Kosaken mit ihrem Akkordeonisten und einem Liedspektrum voller melodiöser und rhythmischer Facetten, dass es eine Freude war ihnen zuzuhören. Geradezu sensationell war das Solo des ukrainischen Bassisten, der vom tiefsten Stimmenkeller bis in die höchsten Lagen kletterte. Den Schlussakkord setzte der Deilinger Projektchor zusammen mit den Kosaken und Dorothee Lotsch: »Eintönig klingt das Glöckchen« und »Ich bete an die Macht der Liebe« waren imposante Beispiele chorischer Harmonie, die mit einem gemeinsamen Weihnachtslied feierlich ausklang. Cäcilienfeier beim Kirchenchor Schörzingen Auch Austritt aus dem Vorstand macht keine Nachwahl nötig / Team ist gut aufgestellt Von Stephanie Maier Schömberg-Schörzingen. Die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchors Schörzingen haben den Namenstag ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Cäcilia, gefeiert. G eorg Eckstein gab sein Amt im Vorstand n ach acht Jahren ab. Da dieser g ut besetzt ist, gab es keine Ergänzungswahl. Die Jahreshöhepunkte s eien das Frühjahrskonzert m it dem Musikverein Schörzingen sowie die Christkindlmesse an Weihnachten gewesen, hieß es. F ür die Zukunft sei der Kirchenchor Schörzingen gut aufgestellt, neue A k- tive seien j edoch jederzeit w illkommen. D en f leißigsten Probenbesuchern wurde als Anerkennung ein Präsent überreicht. Anschließend folgte ein abwechslungsreiches Programm mit Besuch des Nikolaus’. Gut aufgestellt geht der Schörzinger Kirchenchor ins neue Vereinsjahr. Foto: Maier