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Nummer 20 | Mittwoch 6.

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 Böttingen 8 Lobpreisteam unterstützt »Sternschnuppe« Spendenerlös fließt in den Aufbau des Kinder- und Jugendhospizes in VS-Schwenningen Vertreter des Kinderund Jugendhospiz »Sternschnuppe« nehmen dankbar den Spendenscheck der Lobpreisgruppe entgegen. Foto: Münch Böttingen (mü). Das Lobpreisteam Heuberg hat zum Lobpreisgottesdienst in die Pfarrkirche in Böttingen eingeladen. Mit sichtbarer Freude begann die Musikgruppe den Abend und sogleich fühlten sich Gäste zum Mitsingen und Mitfeiern eingeladen. Wenngleich die Besucheranzahl nicht den Rahmen sprengen sollte, der Freude am Lobpreis tat dies keinen Abbruch. Mit viel Begeisterung bildeten Band und Mitfeiernde schnell eine Einheit. Eingängige, bereits öfters gesungene Stücke, und neue, weniger bekannte Lieder, lebhaft oder besinnlich, wechselten sich ab. Und wieder bewies das elfköpfige Team, jeden abzuholen und ins gesungene Gebet hineinzuführen. Die Bandmitglieder hatten beschlossen, diesmal zum Lobpreis als Benefizveranstaltung einzuladen. Mit dem Spendenerlös sollte das sich im Aufbau befindliche Kinder- und Jugendhospiz in VS-Schwenningen unterstützt werden. M it ihrem Herzensprojekt »Kinder- und Jugendhospiz Sternschnuppe« möchten die Begründer einen Ort der Erholung und Zusammenkunft für Kinder und Jugendliche mit einer schweren und lebensverkürzenden Erkrankung schaffen. »Wir wollen eine familienzentrierte Atmosphäre schaffen, in der die Kinder fachgerecht und liebevoll versorgt werden und Eltern und Geschwisterkinder auch einmal Zeit für sich haben.« Eine große und großartige Aufgabe, die nur mit Spenden realisierbar ist. Und genau darin sahen die Lobpreisler ihre Aufgabe. Mit einer sechsköpfigen Gruppe ging es nun zur Spendenüberreichung nach VS-Schwenningen. Erstaunt über die Höhe des Spendenbetrags waren nicht nur die Musikmacher. Sie konnten einen Spendenscheck von sage und schreibe 1060 Euro für den weiteren Aufbau des Kinder- und Jugendhospizes »Sternschnuppe«übergeben. Bei einer Tasse Kaffee kam man noch lange ins Gespräch, u nd die Lobpreisler konnten viel Interessantes über das Kinderhospiz erfahren. –ANZEIGE – FirmaSchlagenhauf auf Werksbesichtigungbei Stihl INFORMATIVER TAG BEIM MOTORGERÄTEHERSTELLER INWAIBLINGEN Zu einem Ausflug der besonderen Art machte sich eine fast 50-köpfigeKundengruppe der Firma Armin Schlagenhauf aus Meßstetten-Oberdigisheim am Donnerstag,17. Oktober,inaller Frühe auf den Weg. Die Fahrt führtenach Waiblingen zu einer Werksbesichtigung bei der Firma „Stihl“,wounter kompetenterFührung die Produktion der Motorgeräte mitverfolgtwerden konnte.Sowohl die Motoren- und Gerätemontage wie auch die Schienenfertigung und Kunststoffabteilung boten den GästeneineFülle an Informationen und Eindrücken. In einer Produktpräsentation wurden neue Geräte und Produktlinien vorgestellt, wie die neueste Sägemit Einspritzmotor,neue Akku-Gerätedes stetig wachsenden Akku-Sektors und vieles mehr. Nichtzuvergessen die guteBewirtung in der Betriebskantine. Nach der Ankunft wieder zu Hause traf sich die Gruppe noch zu einem geselligenBeisammensein um sich über die vielen Eindrückedes Tagesauszutauschen.

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 ReichEnbach 9 Reichenbacher lassen 50er-Fest wieder aufleben Pfarrer Johannes Amann greift in seiner Predigt das Thema Durst und Wasser auf Von Volkmar Hoffmann Reichenbach. Ein 50er-Fest in Reichenbach gab es zuletzt vor zehn Jahren - am Wochenende haben die Jahrgänger 1969 das 50er-Fest erfolgreich wieder aufleben lassen. Bürgermeister Hans Marquart, ein Ur-Reichenbacher, war die Triebfeder für dieses Fest und organisierte es gemeinsam mit den 50ern. Jahrgangssprecherin war Elke Schuler. Erste Aufgabe: Ein passendes Datum suchen. Marquart schickte eine SMS an Pfarrer Johannes Amann und fragte ihn, ob er eine Messe am 26. Oktober für den Jahrgang 1969 in der Reichenbacher St. Nikolaus Kirche halten könnte. Spontan sagte der Geistliche der Seelsorgeeinheit Oberer Heuberg zu. So wurden schnell die Einladungen verschickt, die Musikkapelle zur Umrahmung gefragt, Lieder und Texte für die Lesung und Fürbitten ausgearbeitet, das Liedblatt zum Gottesdienst mit Bild und Schrift gedruckt. Eingeladen waren auch die 60er, 70- er, 80er und eine Reichenbacherin, die ihren 90. Geburtstag feiern durfte. Bevor es gemeinsam in die Kirche ging, wurde mit einem Sektglas im Rathaus angestoßen. Schnell noch eine Rose angesteckt und schon ging die Kirchentür zum Einzug der festlichen Messe auf. Der Musikverein unter Leitung von Dirigent Klaus Dietrich spielte einfühlsam die volkstümliche irische Melodie „Londonderry Air“ und Pfarrer Amann stimmte seine Gäste sakralisch auf das Fest ein. Amann sprach in seinen Eingangsworten von Geburtstagen, die Für ein Gruppenbild stellen sich die 50er vor der Glocke auf (von links): Sandra Marquart, Alwin Mauthe, Karl-Heinz Marquart, Elke Schuler, Jutta Marquart, Annette Domscheit und Rudolf Wittmer Foto: Hoffmann man öffentlich in die Welt hinaus trage und erwähnte die große Zahl 50, die auf Bettlaken oft an den Häusern ausgehängt wurden. Von Wilhelm Busch zitierte Amann: »Willst du das Leben recht versteh’n, musst du’s nicht nur von vorn beseh’n. Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist besser als von hinten aus«. Durst und Wasser spielten in der Predigt eine große Rolle, so waren auch auf dem Altar vier Gläser mit Wasser aufgestellt, um ein tieferes Gespräch darüber zu führen. Auch heutzutage stehe Essen und Trinken beim Fest an, so Amann, ein leeres Glas müsse nicht leer bleiben. Also fange alles mit dem Durst an, denn alles beginne mit der Sehnsucht: Ein Durst nach Leben, Liebe, Glück, Erfüllung, Erfolg und Sehnsucht nach einem glücklichen Leben. Man möge den Durst nach Leben stillen, so der Pfarrer. Am Durst komme keiner vorbei und der Durst wolle gestillt werden, hieß es in seiner Predigt. Für seine Gesangseinlage an der Gitarre mit »Alle meine Quellen entspringen mit dir, mein großer Gott« erhielt Amann besonderen Beifall. Zur Kommunion ertönte von den Musikanten das Musikstück »Camille«. Jeder Jubilar erhielt eine langstielige Rose und zog in Begleitung des Jubelstückes »Trumpet Voluntary« aus dem Kirchenschiff. Fazit von Pfarrer Amann: »Es war eine gute Idee von Hans Marquart, die wir wunderbar umgesetzt haben und wir hoffen, dass wir in Egesheim auch ein Fest mit feierlichem Gottesdienst organisieren können.« Der Musikverein Reichenbach lädt wieder zu Theaterabenden Am kommenden Wochenenden wird beim Musikverein Reichenbach wieder Theater gespielt. In diesem Jahr haben die Akteure das Stück »Wer betreut hier wen?« einstudiert. Zur Handlung: Die Leiterin eines Seniorenheims sieht sich finanziell in die Enge getrieben, ein skrupelloser Investor hat das Gelände als Spekulationsobjekt im Auge. Die Bewohner wollen ihr geliebtes Heim aber nicht so ohne weiteres aufgeben und schmieden Pläne, wie sie der Leiterin helfen können, das Heim zu erhalten. Das Stück wird an drei Abenden in der Festhalle in Reichenbach aufgeführt. Premiere war am Samstag 2. November, weitere Aufführungen sind am Freitag, 8. November, und Samstag, 9. November, jeweils um 20 Uhr. Der Eintrittspreis an der Abendkasse beträgt sieben Euro (6,50 Euro im Kartenvorverkauf bei KSK und Volksbank Wehingen). Saalöffnung ist um 19 Uhr. Die Gäste werden bewirtet und das Theaterspiel wird musikalisch umrahmt vom Musikverein Reichenbach (Bild). Archivfoto: Judith Engst