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Nummer 20 | Mittwoch 6.

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 WEHINGEN 6 F anfarenzug feiert mit zehn Zünften Wehinger Fanfarenzug feiert mit zehn Zünften Von Richard Moosbrucker Wehingen. Das »Fast no Oktoberfest« des Fanfarenzugs Wehingen hat am Samstagabend zahlreiche Gäste in Dirndl und Lederhosen in die Schlossberghalle gelockt. Vor fast vollem Haus gaben zehn Fanfarenzüge aus der Region stimmungsgewaltige Kostproben ihres Könnens ab. Damit wollten sie dem Wehinger Fanfarenzug zum 45. Geburtstag gratulieren. Für diese Veranstaltung sei, so Bernd Gimpl, die alte Festhalle in den letzten Jahren eigentlich der ideale Ort gewesen, weil man da noch auf den Stühlen und Tischen stehen konnte, um zu tanzen. Daher zögerte der Fanfarenzug zunächst mit einer Verlegung, weil der Verein dachte, dass dies in der neuen Halle nicht mehr so funktionieren könnte. Der Abend aber bewies, dass es doch geht, denn die Fanfarenzüge aus Aach, Bad Dürrheim, Villingen, Aichhalden, Gammertingen, Möhringen, Wutöschingen, Durchhausen, Hirrlingen und Nusplingen begeisterten in unterschiedlichsten Formationen das Publikum. Gründer Fritz Freudlsperger feiert mit. Fünf der an diesem Abend auftretenden Musikgruppen stehen unter der Leitung von Frauen. So kam Bernd Gimpl sogar etwas in Verlegenheit, Fotos: Moosbrucker als er nach dem richtigen Wort für den weiblichen Tambourmajor rang. Hieß es jetzt Tambourette, Tambourine oder gar Frau Tambour? Die Frage konnte nicht final geklärt werden, aber eins wurde klar: Diese Frauen standen an diesem Abend ihren Mann. Unter den Gästen saß auch Fritz Freudlsperger, der mittlerweile 85 Lenze zählt, und vor 45 Jahren den Fanfarenzug in Wehingen ins Leben gerufen hat. Damals lief er, dem Ratschlag von Zunftmeister Staller folgend, von Haustür zu Haustür, um aktive Mitglieder zu gewinnen. Dies gelang aber nur durch die Schützenhilfe einiger Zunfträte, die selbst auch mitmusizieren wollten. Damit war der Anfang für die 45-jährige Geschichte gemacht und der Wehinger Fanfarenzug konnte sich zu dem entwickeln, was er heute ist. Also gab es an diesem Abend Grund genug zum Geburtstag anzustoßen - und am Ende waren alle um die Erkenntnis reicher, dass man auch in der neuen Halle zünftig feiern und Maßkrüge stemmen kann. Oktoberfest zum 45. Geburtstag klappt auch in der Schlossberghalle wunderbar.

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 bubsheim 7 Retter proben schlagkräftig den Ernstfall Beim Aktionstag der Bubsheimer Feuerwehr zeigt diese ihr Können – und den neuen MTW Von Richard Moosbrucker Bubsheim. Früher war es der »Action- Day«, heute hat man sich in den Reihen der Bubsheimer Feuerwehr unter der Leitung von Kommandant, Stefan Moser, wieder zur Bezeichnung »Aktionstag« durchgerungen. Dieser fand jetzt vor dem Bubsheimer Feuerwehrmagazin statt, das zu den modernsten im Landkreis gehört. Stefan Moser war noch damit beschäftigt, den Vertretern der Feuerwehr Wurmlingen das Bubsheimer Magazin vorzustellen, als die Kinder und Jugendlichen schon ihre Nasen am neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) plattdrücken und erste Lösch- und Geschicklichkeitserfahrungen an einer Spielstraße testen konnten. Den neue MTW konnten die Bubsheimer für 66 000 Euro erwerben. Ihm soll bald noch ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 mit einem Fünf- Kubikmeter-Wassertank folgen. Damit wäre die Bubsheimer Wehr ausgerüstet, um beispielsweise bei einem Flächenbrand effektiv eingreifen zu können. Gerätetechnisch sind die Weichen der Bubsheimer Wehr auf Expansion gestellt. In Sachen Nachwuchs soll auch der Aktionstag einen Beitrag leisten: Die Wehr will dadurch auch neue Floriansjünger begeistern. Stefan Moser liegt es am Herzen, diese vor allen Dingen auch aus den Reihen der Neubürger zu gewinnen, die in den letzten Jahren nach Bubsheim gezogen sind. Die Bubsheimer Feuerwehr stellte bei der Veranstaltung unter Beweis, dass sie darum bemüht ist, ihre Leistungskraft ständig zu verbessern. Dass der Nachwuchs sich auch schon ganz geschickt im gespielten Ernstfall bewährt, zeigten die Kinder bei einer Gut ausgebildet und -gerüstet für den Ernstfall sind die Feuerwehr und DRK. Fotos: Moosbrucker kleinen Übung, als es darum ging, einen verunglückten Radfahrer zu bergen und die entsprechenden Rettungsmaßnahmen inklusive Feuerlöschaktionen einzuleiten. Unter der Regie von Dieter Mattes agierten die jungen Feuerwehrleute motiviert und machten alles richtig, wie Moderator Christian Messner feststellte. Nach einer kleinen Organisationspause waren die Aktiven der Wehr selbst dran. Sie hatten sich für ihre Übung Schützenhilfe der Freiwilligen Feuerwehr Spaichingen gesichert, die mit schwerem Gerät auf den oberen Heuberg gekommen war. Den Spaichingern wurde die Aufgabe zuteil, mit gezielten Maßnahmen und technischem Gerät ein einsturzgefährdetes Haus so zu sichern, dass niemand zu Schaden kommen konnte. Während sich die Bubsheimer Wehr mit Löschaufgaben beschäftigte und eingeschlossene Menschen barg, demonstrierten die Spaichinger, unter der kundigen Moderation von Joachim Balk, wie schwierige Stützungsmaßnahmen die Arbeit der Feuerwehrleute sichern. So ging alles Hand in Hand. Das Bubsheimer DRK übernahm die Versorgung der verletzten Personen und leistete erste Hilfe. Die Bubsheimer Floriansjünger hatten auch für Vesper nach der Übung gesorgt, dazu gab es Kaffee und Kuchen. So wurden am Ende alle auf eine zuverlässige Art und Weise von den Bubsheimer Floriansjüngern betreut.