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Nummer 20 | Mittwoch 6.

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 DOTTERNHAUSEN 20 Operettenmelodien v erzaubern d as Publikum Zwei Aufführungen »Im weißen Rössl« Von Rolf Schatz Dotternhausen. Mit der O perette »Im weißen Rössl« hat der Liederkranz Dotternhausen bei seinem Jubiläumskonzert a n zwei Abenden die Konzertbesucher begeistert und ins Salzkammergut versetzt. Unterstützt wurde er dabei vom Sängerbund Engstlatt. Die legendäre Revueoperette war der Höhepunkt i m Jubiläumsjahr des Liederkranzes. Das Bühnenbild vom Wolfgangsee mit dem Gasthaus »Zum weißen Rössl« v ersetzte die Konzertbesucher nach Österreich. H umorvoll, beschwingt und c harmant – so präsentierten sich der Liederkranz Dotternhausen mit d em Vorsitzenden Nikolaus Gabel, Dirigentin Stephanie Simon und die Aktiven des S ängerbunds Engstlatt unter i hrer Dirigentin Maren Sonnenfroh. D ie Gesamtleitung hatte Stephanie Simon, die mit großem Einsatz das Stück auf die Bühne brachte. Z u Beginn r eisten die Chorsänger im Bus und später a uf einem Dampfer durch die überraschten Zuschauer in der Halle an, um am Wolfgangsee »zehn Minuten Aufenthalt« zu genießen, wie der Reiseführer (Michael Binder) verkündete. Der Oberkellner Leopold (Daniel Kübler) konnte die Touristen leider nicht schnell genug abkassieren. Aber das war ihm ohnehin nicht wichtig, da er in Gedanken b ei der »Rössl«-Wir tin Josepha (Stephanie Simon) war. Das Liebes- und Verwirrspiel setzte sich mit Herrn Dr. Siedler (Johannes Horn) und Ottilie (Angela Wörner), dem schönen Sigismund (Jürgen Lang) und Klärchen (Maren Sonnenfroh), der Tochter von Professor Hinzelmann (Karin Schumann), fort. Der Berliner Wilhelm Giesecke (Olaf Webner), der Vater von Ottilie, brachte mit seiner » Berliner Schnauze« die Konzertbesucher z um Lachen. Olaf Webner war dafür die ideale Besetzung. Das Brautpaar (Fine Meral und Michael Binder) überzeugte s pielerisch und gesanglich. Ü berzeugt von seiner Schönheit, v erführte Sigismund das lispelnde Klärchen. Der Zahlkellner Leopold weinte sich beim Piccolo (Theresia Binder) aus, weil ihn seine Chefin e ntlassen hatte. Doch als er der »Rössl«-Wirtin mitteilte, dass sich der Kaiser (Nikolaus Gabel) angesagt habe, wendete sich das Blatt. Z ahlreiche b ekannte Melodien waren zu hören, die v on den Darstellern und dem Chor in überzeugender Weise dargebracht wurden. Herausragend S tephanie Simon als Josepha mit ihrer agilen Stimme, die scheinbar mühelos alle Höhen und Koloraturen meisterte. A uch d ie übrigen Solisten und der Chor überzeugten das P ublikum mit ihren Stimmen und s chauspielerischem Talent. Die von Ralph Benatzky komponierte Österreich-Revue wurde von den Akteuren mit großem p ersönlichen Einsatz in der Originalfassung auf die Bühne gebracht. D as Publikum spendete anhaltenden Applaus für diesen Genuss für Ohren und Augen. B eeindruckend war auch die F igur des Kaisers, dessen Darsteller sich w ochenlang einen zur Aufführung passenden Bart wachsen ließ. Eine besondere Jubiläumsveranstaltung haben die Besucher in der Dotternhausener Festhalle mit der Operette »Im weißen Rössl« erlebt. Fotos: Schatz

Nummer 20 | Mittwoch 6. November 2019 Dotternhausen 2 1 Wiesn-Wind weht durch das Sportheim Turner-AH holen sich am Bayerischen Abend den Siegerpreis beim Gaudi-Team-Wettbewerb Von Rolf Schatz Dotternhausen. Als »fetzig-lustig« und »guat« konnte man den stimmungsvollen Bayerischen Abend bezeichnen, zu dem d ie Vorsitzenden des SV Dotternhausen Volker Stutz, Daniel Ritter und Robert Schweizer ins Sportheim eingeladen hatten. Bereits zum elften Mal jährte sich die Trachten-Gaudi mit Maß-Bier und leckeren Hähnchen, Schweinshaxe, Schweizer Wurstsalat und Brettl-Jause. In diesem Jahr übernahm erstmals der Vorsitzende Volker Stutz die Organisation sowie die Verantwortung für die Dekoration. Die Jahre hatten Edgar Uttenweiler und Wolle Kanz das einzigartige Event zu dem was es heute ist, entwickelt. Gute Musik, kühles Bier, nette Sitznachbarn, kesse Dirndl und Bergbauernbuam – alles, was das Herz begehrt erwartete, d ie Besucher. »Krachlederne« und »Dirndl« waren es, die einen stimmungsvollen, bierseligen Partyabend mit frisch Gezapftem aus dem Maßkrug und knusprigen Grillhähnchen den Stempel aufdrückten. Gäste in »ziviler« Kleidung fielen da schon regelrecht auf. Als regelrechter Aufhänger zählte der Gaudi-Team-Wettkampf, in diesem die erste und zweite Fußballmannschaft, die Turner-Jugend sowie die Turner- AH miteinander in den Ring gingen. Zeit, Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit waren bei den vier Disziplinen »Maßkrug-Stemmen«, »Vier Mann a Maß«, »Blind Looping Louie« und »Suchen und Finden« gefragt. Schließlich gingen Manuel Thomas, die Gebrüder Tobias und Sebastian Seifriz sowie Gerd Schatz als Sieger hervor. Für sie ist die nächste Party gesichert: Der Siegerpreis war immerhin 20 Liter Bier. Einen Gutschein fürs Schnellrestaurant bekamen die Wettkämpfer der Turnerjugend, für Platz drei winkten dem Team der Fußballmannschaft 1 H andtücher, die Fußballmannschaft 2 konnte sich über einen Fifi als Drink an der Theke erfreuen. Das Publikum ging begeistert mit und feierte die Gruppe, aber auch sich selbst mit einem tollen Happening, als ob es kein Morgen gäbe. Ein unglaubliches Event der Grün-Weißen wurde wiederum zu einem einzigartigen Event, ganz in der Tradition. Groß ist die Gaudi bei den Spielen. Fotos: Schatz Heimat ist Thema im Jugendgottesdienst Jubiläumsveranstaltung des Musikvereins in der St.-Martinus-Kirche findet großen Zuspruch Von Rolf Schatz Dotternhausen. U nter dem Motto »Heimat« sind z ahlreiche Familien, Jugendliche und Junggebliebene in der St.-Martinus-Kirche in Dotternhausen zusammengekommen, um J u- gendgottesdienst zu feiern. Die Zusammenkunft fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms des Musikverein Dotternhausens statt und w urde von beiden Jugendkapellen unter der Leitung von Frank Schnell musikalisch umrahmt und von einigen Jugendlichen mitgestaltet. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Diakon Stephan Drobny (Foto: Schatz), der in Zusammenarbeit mit Simone Simonis den Gottesdienst vorbereitet hatte. Er g ing in seinen Ausführungen auf den Begriff Heimat ein. Die Schwaben seien sehr heimatverbunden und die Menschen sollten zu ihren Wurzeln stehen, so Diakon. Heimat sei ein weitläufiger Begriff und bedeute auch Geborgenheit, Sehnsucht nach Familie, Kultur, Heimkehr aber auch Abschied. Gott biete ein Stück Heimat und die Gläubigen sollten dieses Geschenk annehmen, auch in schwierigen Zeiten. Si- mone Simonis ließ verlauten, dass Heimat zu tun hat wo man aufgewachsen ist. Die beiden Jugendlichen Celine Hertrich und Victoria Krieg stellen an manche Gottesdienstbesucher diese Frage, wobei die unterschiedlichsten Antworten an das Licht kamen. I m Anschluss an den Gottesdienst gesellten sich noch viele Gläubige zu einem Umtrunk, den der neue Förderverein St. Martinus o rganisiert hatte.