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Amtsblätter 14.05.2021

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eher die Auswärtigen,

eher die Auswärtigen, manchmal auch aus Unkenntnis.“ „Vielleicht werden wir noch besser ausschildern“, so Arnold, „auf jeden Fall werden alle Biker, die bei uns aktiv sind, ein Auge drauf haben.“ Kurzum: Geordnetes, organisiertes Mountainbiken kann Interessenkonflikte vermeiden. Denn Mountainbiken als Freizeitsport ist wohl nicht aufzuhalten. „Go with the flow“, sagt Förster Weber. Und um zu beweisen, wie schön alles geworden ist, haben Arnold und Volk zum Fototermin gleich zwei wahre Könner mitgebracht: Christoph Hornung und Boas Penteker (Volk: „Unser bester Mann für Sprünge“). Die beiden schnappen sich ihre Räder und zeigen eindrucksvoll, was sie drauf haben. In der Tat: Die Anlage ist eine runde Sache. Auch für Laien. Volk verspricht, Kurse für Anfänger, für Frauen oder auch für E-Biker anbieten zu wollen. Mit einem zufriedenen Lächeln beendet Steffen Volk das Gespräch – und blickt auch gleich in die Zukunft: „Fertig ist sowas nie!“ Aber jetzt wird erstmal das Eröffnungsfest geplant – wenn Corona es zulässt. Mountainbike statt Play-Station: ein bisschen Sozialarbeit steckt in jedem Sportverein. Infos: Bei Facebook unter BopfingerBikeConnection oder auf bopfingerbikeconnection.jimdofree.com 10

Ein Hofladen halb Hektar besten Rieser Bodens an. „Insgesamt haben wir an die zehn Sorten im Sortiment, darunter auch bekannte Sorten aus der Region. Aber auch Exoten wie die ,Rote Amalie‘ oder den ,Blauen Schweden‘, bunte Kartoffeln, die sich auf einer Festtafel ganz hervorragend machen und auch noch gut schmecken“, meint Elisabeth Wesselky. Kartoffelanbau ist laut der Hofladenbesitzerin Knochenarbeit. Vieles wird noch in Handarbeit erledigt, wie etwa das Sortieren der Kartoffeln nach Größe, das Verpacken in Säcke und das Einlagern im kühlen, gemauerten Hofstall. Elisabeth Wesselky hat den Hofladen schon in jungen Jahren von ihrem Vater übernommen. Elisabeth Wesselky lebt Regionalität und liebt ihren Familien-Hofladen Text und Fotos: Martin Bauch Mit dem Verkauf auf Wochenmärkten beginnt die Geschichte des kleinen Hofladens in Trochtelfingen. Vor 60 Jahren hat der Vater von Elisabeth Wesselky damit angefangen, Produkte und Erzeugnisse aus der kleinen Landwirtschaft in Trochtelfingen auf den Märkten der Umgebung zu verkaufen. „Mit einem Auto und ein paar Kisten hat er sich auf den Weg gemacht, um den Marktkunden frisches Obst und Gemüse zu verkaufen. Sein erster Verdienst waren damals rund 20 D-Mark, was gleich für die Standmiete auf dem Wochenmarkt draufging“, erzählt Elisabeth Wesselky. Der Vater hat sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und beharrlich die Wochenmärkte besucht. Bald wuchs der Kundenstamm und der gute Ruf Wesselkys in Sachen Frische und Geschmack. Mit der Zeit kam die Idee, einen Hofladen in Trochtelfingen zu eröffnen. Vor über 30 Jahren wurde aus dieser Idee dann ein konkretes Projekt. „Wir bauten den Kuh- und Schweinestall zu einem kleinen Hofladen um. Und der hat sich bis heute kaum verändert“, so Elisabeth Wesselky und schüttet Kartoffeln zum Wiegen auf die alte „Tante-Emma-Laden-Waage“. „Die wiegt laut TÜV genauer als die heutigen modernen, digitalen Waage“, so Wesselky stolz. In jungen Jahren übernahm Elisabeth Wesselky den Hofladen von ihrem Vater. „Der ist heute 95 Jahre alt und verkauft immer noch gerne mal zehn Eier und ein Huhn an seine Kundschaft“, lacht Elisabeth Wesselky. Das mit dem Besuch der Wochenmärkte hat die Hofladenbesitzerin beibehalten. Dreimal in der Woche geht es auf die Märkte in der Region. Die beiden wichtigsten Produkte des Hofladens sind Kartoffeln und Eier aus eigener Hühnerhaltung. 1060 Hühner in Bodenhaltung auf insgesamt 6000 Quadratmetern und zwei Freilandställe, sogenannte „Hühnermobile“, sorgen in Sachen Eier für ausreichend Nachschub und Frische. Kartoffeln bauen Wesselkys auf zweiein- Allerdings ganz kommt auch ein traditioneller Hofladen wie der der Wesselkys nicht am modernen, digitalen Zeitalter vorbei. Der Online-Handel wird in Zukunft auch für diesen Hofladen eine Rolle spielen. Sohn Simon wird einmal den Hofladen über- Bunte Kartoffeln, die sich auf einer Festtafel ganz hervorragend machen. nehmen. Schon jetzt aber bereitet er den Sprung ins Netz für den Hofladen vor. Regionale Vermarktung soll dann auch über eine Online-Plattform möglich sein. „Das ist aber eine Sache, um die sich mein Sohn kümmern soll. Das Internet ist eine ganz andere Schiene“, weiß Elisabeth Wesselky. Sie freut sich lieber schon auf den Herbst. Dann ist der Hof vor dem Hofladen voll mit orangenen Kürbissen und anderen bunten Sorten. „Dann müssen sie mal vorbeikommen, das ist eine wahre Pracht, das kann online nicht“, sagt Wesselky überzeugt. 11