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Amtliches Mitteilungsblatt Riedlingen 26.08.2020

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Mitteilungsblatt der Stadt Riedlingen KW 35 /20 Mittwoch, 26. August 2020 | 12 cherinnen und Besuchern, wie man Schupfnudeln aus Kartoffelteig herstellt. Und in der historischen Brennerei Hagmann demonstriert der Brenner, wie mit der Technik des 19. Jahrhunderts Schnaps hergestellt wird. Kulinarisches rund um die Kartoffel Auch kulinarisch dreht sich alles um die Kartoffel: Bei Museumsbäcker Dietmar Neltner im historischen Backhäusle gibt es leckere Kartoffelköstlichkeiten. Der Imbissstand Dressel bietet schmackhafte Schupfnudeln und Kässpätzle und auch die Kürnbacher Vesperstube sorgt für das leibliche Wohl. _______________________________________________________ Das Kreisforstamt informiert: Neue Förderung der Landesregierung für Waldbesitzer Die Wälder in Baden-Württemberg befinden sich in einer Ausnahmesituation: Extremwetterereignisse mit Dürre, Sturm und Schädlingen haben ihnen stark zugesetzt. Klimaprognosen zeigen, dass sich die gegenwärtige Situation in Zukunft häufiger wiederholen wird. In dieser Lage ist es ein zentrales Ziel der Landesregierung, den Wald mit all seinen Leistungen für Mensch und Umwelt zu erhalten und damit die vielfältigen Waldfunktionen langfristig sicherzustellen. Die Fördermaßnahmen der neu aufgestellten Verwaltungsvorschrift ‚Nachhaltige Waldwirtschaft‘ sollen dazu beitragen. Zentrale Themenbereiche der Förderung stellen die Aufarbeitung und die Wiederbewaldung nach Extremwetterereignissen dar, welche für alle Waldbesitzarten (Kleinprivatwald, Großprivatwald und Körperschaftswald) gelten. Das Kreisforstamt bietet Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern deshalb eine umfangreiche Beratung zu allen Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Antragsstellung und die Möglichkeit, Sammelanträge zu stellen. Aufarbeitung von Schadholz Gefördert wird (rückwirkend ab 1. Januar 2020) die Aufarbeitung von Schadholz, das heißt, im Landkreis Biberach ist dies vor allem Sturm- und Käferholz. Waldbesitzer erhalten hier eine Förderung in Höhe von sechs Euro je Festmeter. Zusätzlich wird die weitere Bearbeitung von Schadholz gefördert. Zum Beispiel der Transport in ein Nass- oder Trockenlager, die Entrindung von Stammholz oder das Hacken von Material über sieben Zentimeter Durchmesser. Wiederbewaldung nach Extremwetterereignissen Gefördert wird ab sofort die Begründung von klimatoleranten Kulturen auf Schadflächen. Dies kann durch Pflanzung, Saat oder Naturverjüngung erfolgen. Als Mindestfläche gilt wie bisher 0,1 ha, der Laubholzanteil muss weiterhin mindestens 40 Prozent betragen. In Naturverjüngungen sind mischwuchsregulierende Maßnahmen und eine Standraumreduktion in Fichten-Bürstenwüchsen zuwendungsfähig. In diesen Fällen sind klimatolerante, wuchsunterlegene Baumarten auf den Förderflächen herauszupflegen. Ab 2021 ist zudem die Förderung der Bewässerung von Kulturen möglich. Wie stelle ich einen Antrag? Vorab wenden Sie sich bitte zur Beratung an Ihren zuständigen Revierleiter, Ihre zuständige Revierleiterin. Die Antragsformulare und die Ausfüllhilfe finden Sie unter https://www.biberach.de/ihranliegen/formulare/formulare-kreisforstamt.html Der Antrag ist digital auszufüllen. Zwingend erforderlich ist die Unternehmensnummer (UD-Nummer), diese bitte rechtzeitig vorher beim Landwirtschaftsamt Biberach beantragen. https://www.biberach.de/fileadmin/user_upload/Unternehmensdatei_Registrierformular.pdf Waldbesitzer werden gebeten, den vollständigen Antrag bei ihrem zuständigen Revierleiter abzugeben. Dieser erstellt die forstfachliche Stellungnahme und leitet den Antrag an die Untere Forstbehörde weiter, die den Antrag prüft und sich bei Fragen oder Unklarheiten mit dem Waldbesitzer in Verbindung setzt. Welche Bagatellgrenzen gelten? Für den Privatwald mit einer Betriebsgröße von unter 200 Hektar liegt die Bagatellgrenze bei 250 Euro. Bei einer Betriebsgröße von 200 Hektar bis

Mitteilungsblatt der Stadt Riedlingen KW 35/20 Mittwoch, 26. August 2020 | 13 Aktuelle Informationen für Fahrgäste Das neue Azubiticket ab 1.9.2020 Der 1. September bringt für Azubis endlich ein passendes Ticketangebot. Das Azubiticket ist – wie das Semesterticket – ein typisches Flatrate-Angebot und gilt rund um die Uhr im gesamten DING-Verbundgebiet. Das Azubiticket löst das „2-Wege-Problem“ der Auszubildenden: Arbeitsplatz hier, Berufsschule dort. Jetzt genügt nur ein Fahrschein für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb, zur Schule - oder in der Freizeit! - Das Azubiticket ist eine persönliche Jahreskarte, ist also nicht übertragbar; - Es gilt 12 Monate in Folge - sofern die Ausbildung nicht endet; - Der neue Fahrschein kostet 55,50 Euro pro Monat, bestellt wird unter www.ding.eu; - Zum Kauf berechtigt sind alle Azubis mit Ausbildungsvertrag, die sich in einer dualen Ausbildung befinden. NUR EIN DING FÜR DAS DING: AZUBI- TICKET Die netzweite Azubi-Jahreskarte für nur 55,50 Euro im Monat! Mehr Infos, FAQ, sowie den Link zur Online-Bestellung auf: www.ding.eu _______________________________________________________ Bitte weitersagen: Aktionstag Bitte weitersagen: zum Weltalphabetisierungstag 2020 Aktionstag zum Weltalphabetisierungstag 2020 des diesjährigen Bitte weitersagen: Weltalphabetisierungstages Anlässlich können sich Interessierte des diesjährigen am 9. September Weltalphabetisierungstages Biberacher Wochenmarkt können zum Thema sich Alphabetisierung Interessierte Aktionstag zum 2020 auf dem und Grundbildung Weltalphabetisierungstag informieren. 2020 am 9. September 2020 auf dem Biberacher Biberach Anlässlich Wochenmarkt und des des Regionalen diesjährigen zum Bildungsbüros Weltalphabetisierungstages Thema sind Alphabe- 8 Uhr Die Mitarbeiter*innen des Stadtteilhaus Gaisental, der vhs mit einem können Infostand sich Interessierte auf dem Biberacher am 9. September Wochenmarkt 2020 auf dem tisierung vertreten Biberacher und und geben Wochenmarkt Grundbildung Auskunft über zum Kursangebote Thema Alphabetisierung informieren. und Die Veranstaltungen und Mitarbeiter*innen Grundbildung im Landkreis informieren. Biberach. des Stadtteilhaus Die Mitarbeiter*innen des Stadtteilhaus Gaisental, der vhs Gaisental, der vhs Biberach und des Regionalen der Arbeitsagentur mit einem Bildungsbüros Infostand und des auf Jobcenters. dem Biberacher sind Menschen ab Wochenmarkt 8 Uhr mit geringen mit Lese- und Schreibkenntnissen Ergänzt Biberach wird der und Aktionstag des Regionalen mit einem Bildungsbüros speziellen Angebot sind ab 8 Uhr einem erhalten vertreten an Infostand diesem und geben Tag Hilfe Auskunft auf bei dem der über Erstellung Biberacher Kursangebote ihrer Bewerbungsunterlagen und Wochenmarkt vertreten und geben Auskunft und bei der Stellensuche. Veranstaltungen In den zentral im Landkreis gelegenen Biberach. Räumen der VHS Biberach unterstützen Mitarbeiter*innen der Arbeitsagentur und des Jobcenters zwischen 9 und 16 Uhr z.B. beim über Verfassen Ergänzt Kursangebote von wird Anschreiben der Aktionstag und und Lebenslauf. mit einem Veranstaltungen speziellen Angebot im Landkreis Biberach. der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen Eine erhalten Anmeldung an diesem ist nicht Tag notwendig. Hilfe bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen und bei der Stellensuche. In den zentral gelegenen Räumen der VHS Biberach unterstützen Mitarbeiter*innen der Arbeitsagentur und des Jobcenters zwischen 9 und 16 Uhr z.B. beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf. Ergänzt wird der Aktionstag mit einem speziellen Angebot der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen erhalten an diesem Tag Hilfe bei der Erstellung ihrer Eine Bewerbungsunterlagen Anmeldung ist nicht notwendig. und bei der Stellensuche. In den zentral gelegenen Räumen der VHS Biberach unterstützen Mitarbeiter*innen der Arbeitsagentur und des Jobcenters zwischen 9 und 16 Uhr z.B. beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. _______________________________________________________ DRK startet Therapiehundegruppe BIBERACH. Der DRK-Kreisverband Biberach startet sein neues Projekt: die DRK-Therapiehunde, eine Gruppe speziell für Hundehalter. Sie werden gemeinsam mit ihren Hunden dafür ausgebildet, therapeutische Besuche zu machen – beispielsweise in Kindergärten und Schulen, bei Senioren und Menschen mit Behinderung, im Hospiz oder auch beim Kinderferienprogramm. Im Herbst beginnt der erste Kurs der Therapiehunde-Ausbildung, für den aktuell noch Teilnehmer gesucht werden. „Arbeit mit Therapiehunden ist weit mehr als nur Kraulen“, sagt Carmen Rommel, eine der beiden Trainerinnen der Gruppe. Aber mit Kraulen hat es natürlich trotzdem zu tun: weil es einfach guttut, einen Hund zu streicheln. Das lässt sich auch medizinisch nachweisen. Wer streichelt, schüttet normalerweise das Hormon Oxytocin aus, das auch Glückshormon genannt wird. Dieses Hormon macht Menschen ruhiger, ihr Stresslevel sinkt. Indem man gezielt Tiere als Helfer einsetzt, kann man Ängste oder Einsamkeit abbauen, Sozialkontakte erleichtern, Sinnesreize anbieten, Spiel und Bewegung anregen. Deswegen können Therapiehunde in vielen Konstellationen sinnvoll eingesetzt werden, speziell bei Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Der DRK-Kreisverband wird die ehrenamtlichen Besuche künftig organisieren und koordinieren: „Mit Tieren lässt sich therapeutisch einiges erreichen – beispielsweise entstehen in Senioreneinrichtungen vergnügte Situationen, die es dort im Alltag ohne Hund sonst nicht gäbe“, erklärt Daniela Ruf, Leitung der Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband Biberach. „Oder denken wir an Kindergruppen – auch hier können die Erlebnisse mit einem Hund etwas bewirken und Entwicklungsprozesse unterstützen.“ Aktuell werden weitere geeignete Teams für die Therapiehundegruppe gesucht. Denn Ende September startet der erste Kurs der DRK-Therapiehundeausbildung, den Carmen Rommel gemeinsam mit einer zweiten Trainerin anleitet. Die Kurstermine verteilen sich über die Oktober-Wochenenden, der Kurs endet mit einer gemeinsamen Prüfung. Wer sich dafür interessiert, wird vorab persönlich beraten und zusammen mit dem Hund zu einem Eignungstest eingeladen. Für die Ausbildung sollten die Hunde zwischen zwei und sechs Jahre alt, möglichst stressresistent und auch sehr menschenbezogen sein. Auch sollten sie die Grundkommandos schon beherrschen. Listenhunde sind generell ausgeschlossen. Wichtig ist zudem die fachliche Abgrenzung: Therapiehunde sind weder Assistenzhunde noch Rettungshunde – es geht um völlig andere Eigenschaften, und entsprechend anders ist auch die Ausbildung. Trainerin Carmen Rommel ist selbst langjährige Hundehalterin. Carmen Rommel hat mit ihrer jungen Golden-Retriever-Hündin Indie bereits zwei Therapiehunde-Ausbildungen absolviert. Dabei sind sie und Indie noch ein ganzes Stück enger zusammengewachsen, berichtet sie: „Es werden ja der Mensch und der Hund gemeinsam ausgebildet, es geht immer ums Team. Unsere Kommunikation ist seither noch besser.“ Indie, die Hündin von Carmen Rommel, liebt Kinder. Deswegen lässt sie sich auch nicht stressen, wenn beispielsweise ein Kind auf sie zu rennt und ihr ungestüm um den Hals fallen will. Bei Indie geht so etwas, bei unausgebildeten Hunden könnte es gefährlich werden. Das wird sich auch das etwas ungestüme Kind merken, weil Carmen Rommel es gut erklärt: „Auch kleinen Kindern kann man vermitteln, dass jeder Hund eine eigene Persönlichkeit ist, auf die wir Rücksicht nehmen müssen.“ Indie hat gelernt, was die angehenden Therapiehunde ebenfalls lernen sollen: wie man im Altenheim im Gang jemandem ausweicht, wie man auf ein Podest sitzt und dort freundlich sitzenbleibt, damit Rollstuhlfahrer die Hunde streicheln können. Indie kann mit einem großen Schaumstoff-Würfel würfeln, das belebt eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“. Der Würfel eignet sich auch prima, um mit Kindern kleine Rechenaufgaben zu machen. Während der Ausbildung und gemeinsam in der Gruppe üben die Teams aus Mensch und Hund noch viele weitere Elemente, die sie bei ihren Besuchen einsetzen können, beispielsweise einen kleinen Hindernis-Parcours oder das Hundequiz. Hinzu kommen wichtige Verhaltensregeln sowie medizinisches Grundwissen über Hunde und Menschen. Wer sich in dieser Gruppe engagiert und ehrenamtlich einbringt, dem will der DRK-Kreisverband auch etwas bieten: Die Kosten für die hochwertige Ausbildung werden übernommen. Die Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig, auch für gemeinsame Aktivitäten. Die Hunde können sich miteinander austoben, die Menschen untereinander austauschen. Daniela Ruf sagt: „Wer erst mal reinschnuppern und erste Erfahrungen machen will, ist in der Gruppe ebenfalls herzlich willkommen. Das gilt auch für Hunde unter zwei Jahren.“ INFO: Weitere Informationen über den Kurs und für interessierte Einrichtungen bekommt man beim DRK-Kreisverband Biberach bei Daniela Ruf (Telefon: 07351 1570-32, E-Mail: daniela.ruf@drk-bc.de). Die Kosten für den Kurs übernimmt der DRK-Kreisverband Biberach unter der Voraussetzung, dass die Kursteilnehmer sich anschließend beim Therapiehund-Projekt des DRK-Kreisverbands engagieren. _______________________________________________________